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Asexuell leben?

HvomoAni[malEsxt


A und B zusammen sind für mich widersprüchlich.

Natürlich, deshalb gibt es ja Fäden wie diesen.

Ich verweise auf einen berühmten Zwiespalt:

"Zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust, die eine will sich von der andern trennen: die eine hält in derber Liebeslust sich an die Welt mit klammernden Organen; die andre hebt gewaltsam sich vom Dust zu den Gefilden hoher Ahnen"

E8hem/aliger /Nutzer F(#4v572x23)


wieso gehst du nicht einfach aus und holst dir einen ONS, wenn du weder hässlich, noch sonst iwie unattraktiv bist?

dann hast du keine freundin, wenn du keine willst und trotzdem sex. zahlen brauchst du auch nix (außer vll ein paar drinks in der disse ^^), also brauchst dir auch wegen den finanzen keine sorgen machen.

ansonsten glaube ich auch, dass man, ohne medizinischen eingriff (kastration,...), nicht einfach so asexuell werden kann..

PUaulI576


@ HomoAnimalEst

Gut, gut, mit Faust hast du mich :)z

Wenn der TE aber – und da gebe ich dir ja recht, deswegen gibt es solche Fäden – selbst nicht weiß, was er will, dann ist es aber die Aufgabe der hier "Ratschlaggebenden", ihm beim Finden seines Willens zu helfen. Und ich wollte nur anführen, daß der menschliche Wille m.E. immer frei ist. Er muß also nicht zwangsweise abstinent leben, es gibt für ihn Alternativen; im Brunnen liegendes Kind hin oder her.

w;istaxr


@ Mayflower:

Die Problematik hast du schon ziemlich genau richtig erfasst. Von deinem Lösungsvorschlag halte ich aber nix. Solche Medikamente haben schließlich auch andere Nebenwirkungen.

@ schnieki:

Therapie habe ich kurzzeitig mal versucht. Es hat mir nichts gebracht. Ich hab auch alle Bücher über Psychologie und Psychiatrie gelesen, die es gibt. Ich hab mich versucht selbst zu behandeln mit psychoanalytischen Methoden und kognitiver Therapie. Ich weiß außerdem, dass von Fachseite her meine Persönlichkeitsstörung eigentlich nie geheilt werden kann. Es kann höchstens ein einigermaßen sozialkonformes Verhalten in Therapie antrainiert werden.

@ Loflow,

@HomoAnimalEst: Interessant was ihr schreibt. Ich denke, dass ist der Weg für mich. Meine Energien umleiten in meine Arbeit. Ich habe eigentlich immer Beschäftigung, eine gigantische Zahl von Interessen und eine ausfüllende Tätigkeit (bin Wissenschaftler an einer Uni).

@ Paul576:

A und B stehen bei mir nicht im Widerspruch. Es ist ein komplexes Verhältnis in dem sie stehen. Das ist auch das Zentrum des ganzen Problems.

H!ermaxn_the_xGerman


wieso gehst du nicht einfach aus und holst dir einen ONS, wenn du weder hässlich, noch sonst iwie unattraktiv bist?

Wie "holt" man sich einen ONS? Ich weiß, wie ich mir eine Flasche Bier aus dem Kühlschrank hole. Bitte erklär das mal.

H|erman_Qthe_Gxerman


Paul 576

Die widersprüchliche Angst vor Nähe und die Sehnsucht nach Nähe gehören auf fatale Weise zusammen. Das ist ja das Problem.

KNyldinnn


Ich hab auch alle Bücher über Psychologie und Psychiatrie gelesen, die es gibt.

Das wage ich mal zu bezweifeln.

Wenn dem so wäre, dürftest du ausserdem wissen, dass das hier

Ich hab mich versucht selbst zu behandeln mit psychoanalytischen Methoden und kognitiver Therapie.

wenn überhaupt nur höchst selten funktioniert. Aber grade bei Persönlichkeitsstörungen sind die Symptome oft dermaßen tiefgreifend, dass oft Hilfe von außen zwingend Notwendig ist, und seien es "nur" Gespräche.

Ich weiß außerdem, dass von Fachseite her meine Persönlichkeitsstörung eigentlich nie geheilt werden kann. Es kann höchstens ein einigermaßen sozialkonformes Verhalten in Therapie antrainiert werden.

Würde mich wirklich interessieren, welche Art Persönlichkeitsstörung das sein soll, die völlig therapieresistent ist.

Sii9rat


Würde mich wirklich interessieren, welche Art Persönlichkeitsstörung das sein soll, die völlig therapieresistent ist.

Moment er meinte nicht das sie therapieresistent ist sondenr nicht heilbar und da sist doch bei einigen Persönlichkeitsstörungen der Fall (klar darüber streiten sich die Experten) aber zb ganz klassisch Borderline gilt als nicht heilbar, sondern man kann nur lernen damit umzugehen und gerade Persönlichkeitsstörungen haben ja an sich das sie schon sehr früh sich manifestieren und eben nicht nur außen sind sondern eben in der ganzen persönlichkeit drin,d eswegen Störung.

Und nur mal so ins Blaue das hier:

Die widersprüchliche Angst vor Nähe und die Sehnsucht nach Nähe gehören auf fatale Weise zusammen. Das ist ja das Problem.

klingt auch ein bisschen nach Borderline,)

Interessant was ihr schreibt. Ich denke, dass ist der Weg für mich. Meine Energien umleiten in meine Arbeit. Ich habe eigentlich immer Beschäftigung, eine gigantische Zahl von Interessen und eine ausfüllende Tätigkeit (bin Wissenschaftler an einer Uni).

Das kann aber auch nach hinten losgehen,wenn es dann zb Rückschläge beid er Arbeit und den Interessen gibt, gerade im Uni Bereich, wenn du nicht gerade schon prof ist kanns sehr frustrierend laufen und man plötzlich in ner Sackgasse sein und dann könnte es dich genauso umhauen oder das du irgendwann merkst das reicht nicht, also egal wie sehr man sich in was stürtzt oder vor was daovnläuft es kann imemr seind as es einen einholt und dann hat man ein richtig dickes Problem, weil das dann schlimmer geworden ist.

Und auch an der UNi gibts genug glückliche Eehepaare (Bei uns haben die auch shcon ihre Kinder mitgebracht) ob mand as dann da so ausklammern kann...

s?chnXecke1x985


Würde mich wirklich interessieren, welche Art Persönlichkeitsstörung das sein soll, die völlig therapieresistent ist.

Moment er meinte nicht das sie therapieresistent ist sondenr nicht heilbar und da sist doch bei einigen Persönlichkeitsstörungen der Fall (klar darüber streiten sich die Experten) aber zb ganz klassisch Borderline gilt als nicht heilbar, sondern man kann nur lernen damit umzugehen [...]

Wobei du hier einem Irrtum aufsitzt, da das Wort "heilbar" in Zusammenhang mit psychischen Krankheiten ganz anders zu verstehen ist, als es die Alltagssprache tut. "Heilbar" bezogen auf psychische Krankheiten bedeutet, dass man den Auslöser beseitigen, den Grundkonflikt lösen kann. Da Borderline (und andere psychische Krankheiten) aber oft aus negativen Kindheitserfahrungen schöpfen und man die Vergangenheit nicht mehr ändern kann, wird in diesem Zusammenhang von "Unheilbarkeit" gesprochen.

Leider assoziieren viele Menschen mit diesem Begriff eine fatalistische Position: Der Zustand ist so und kann maximal schlechter werden. Der richtige Ansatz wäre zu denken: "Wie kann ich mich innerhalb meiner Persönlichkeit und der mir durch meine psychische Störung auferlegten Grenzen am besten entfalten?"

Dieser Spruch trifft es ganz gut:

Gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,

den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann,

und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

Psychische Krankheiten beeinflussen die Wahrnehmung und das Weltbild des Betroffenen (meist negativ), so dass reale Möglichkeiten oft nicht mehr wahrgenommen werden können. Und an diesem Punkt kann man, grade in einer Gesprächstherapie mit einem gesunden Gegenüber, wahnsinnig viel lernen.

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