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Verdacht auf Depression – kann ich damit zum Frauenarzt?

s=chn3eeflo<cke1 67 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

seit meiner Trennung von meinem Mann rutsche ich immer mehr runter. Habe Diverses über Depression gegooglet und es treffen (leider) alle Punkte zu.

Ich weiss auch, dass ich alleine da nicht mehr rauskomme. Zu meinem Hausarzt möchte ich mit diesem Problem nicht gehen.

Kann ich das auch mit meiner Frauenärztin besprechen und kann sie mich an einen Psychotherapeuten überweisen?

Antworten
L*ichtKr[istaallxxX


Welche Symptome beobachtest Du denn bei Dir?

Ich weiss auch, dass ich alleine da nicht mehr rauskomme. Zu meinem Hausarzt möchte ich mit diesem Problem nicht gehen.

Warum nicht,wenn ich fragen darf?

Kann ich das auch mit meiner Frauenärztin besprechen und kann sie mich an einen Psychotherapeuten überweisen?

Ich wüsste keinen Grund,der dagegen spricht.

WQaschmaIschinvenw!und]er


Allerdings wäre ein Neurologe eher dafür geeignet, dir dann auch medikamentös in so einem Fall weiterzuhelfen. Neurologen haben auch meistens Psychotherapeuten an der Hand, an die sie dich weiterleiten können.

shc7heneckef198x5


Und was soll die FÄ da genau tun? ":/

Psychologen suchen musst du sowieso selbst...

BWarcNelVoneta


Ich würde da lieber einen guten Psychiater suchen. Manche davon haben zusätzlich eine Ausbildung zum Psychotherapeuten und können dich übergangsweise betreuen, bis du einen Platz hast. Vor allem ist es die sinnvollere Variante, falls du Medikamente benötigst (z.B. zum Schlafen, oder ADs). Denn da haben weder FAs noch HAs viel Erfahrung mit.

L4ichtKriyst1alxlxX


Allerdings wäre ein Neurologe eher dafür geeignet, dir dann auch medikamentös in so einem Fall weiterzuhelfen. Neurologen haben auch meistens Psychotherapeuten an der Hand, an die sie dich weiterleiten können.

Neurologen/Psychiater haben aber sehr lange Wartezeiten,ausserdem ist es immer gut,wenn man eine Überweisung zu einem solchen Facharzt hat.

Und was soll die FÄ da genau tun?

Psychologen suchen musst du sowieso selbst...

Dennoch ist es ein erster Schritt überhaupt mit einem Arzt über seine Problematik zu sprechen,welcher von absoluter Stärke und Mut zur Überwindung zeugt.

Weitere Schritte wird die FA ihr dann schon aufzeigen!

O*mozxe


Liebe Schneeflocke,

möchte Dir nur kurz sagen, dass die ganzen Hormone im Körper starken Einfluss auf die Psyche haben, auch besonders die Schilddrüse. Diese wiederum beeinflusst auch sehr stark die Sexualhormone. Daher kannst Du auf jeden Fall auch beim Gyn nachfragen. Gerade durch Stress (auch persönlichen!!) können da Schwankungen ausgelöst werden bzw. es zu einem höheren Bedarf an Schilddrüsenhormonen kommen. Auch durch Pille absetzen oder nehmen/Spirale/Endbindung etc. und Wechseljahre kann es ausgelöst werden. Weiß ja nicht, wie alt Du bist?

Oft reguliert sich der Rest (Sexualhormone etc.) samt der "Stimmung", wenn man das Thyroxin der Schilddrüse (hat keine Nebenwirkungen!) ausreichend ersetzt. Manchmal wird aber auch unterstützend ein Antidepressivum gegeben.

Mein Tipp: Bitte darum, die Sexualhormone und auch die Schilddrüsenwerte TSH-basal, fT3 und fT4 mitzubestimmen,, am besten auch noch die Schilddrüsenantikörper TPO und TG. Vit. D3 (25 OH), Eisen, Ferritin, Selen wären auch noch sinnvoll. Dabei geht es um die evtl. Bestimmung von einer bestimmten Unterfunktionsform namens "Hashimoto" ->

[[http://www.schilddruesenpraxis.de/lexn_hashimo.shtml]]

Die freien Werte 3 und 4 sollten nicht zu niedrig sein, der TSH darf ruhig niedrig sein (sollte nach aktuellem Forschungsstand nicht höher als 2 sein!). Hier die Seiten meines Spezialisten zum Einlesen:

[[http://www.schilddruesenpraxis.de/sem_200505.shtml]]

[[http://www.schilddruesenpraxis.de/lex_fach_unterfkt.shtml]]

Sind alles nur Ideen, aber da es recht häufig vorkommt und sich leider viele Ärzte nicht so gut damit auskennen, an dieser Stelle der Hinweis. Kann leider in den nächsten Tagen hier nicht oft gucken, daher keine "akuten" Fragen beantworten...aber man kann sich gut einlesen!

Alles alles Gute! :-)

s3chneUeflEocrke 6x7


Danke für Eure Antworten.

**

Zum Hausarzt möchte ich nicht, weil der Kontakt zu ihm zu persönlich ist und er eng mit meinem Mann verbunden ist. Ausserdem hat er nie richtig Zeit und ist immer gehetzt. Man hat kaum Zeit, sein Anliegen vorzubringen, da steht er schon wieder auf und will weiter.

Naja, bin halt auch nur AOK-Patient.

Ausserdem ist mit eine weibliche Person in diesem Punkt lieber. Ich wusste nur nicht, ob sie mich auch direkt an einen Therapeuten überweisen kann oder ich vorher noch zum Hausarzt muss. Dann könnte ich mir das nämlich sparen.

aUug23x3


als Mitarbeiter einer Psychotherapeutin:

wo wurde im 1. Quartal die Praxisgebühr bezahlt? Hausarzt oder Gynäkologin? Von einem ist eine Überweisung zum Psychotherapeuten erforderlich, will man die 10,- euro nicht noch einmal bezahlen. Psychotherapeuten selbst suchen! Wie das geht, ist Ihnen sicher bekannt!

Wichtig: selbst dort anrufen und Termin ausmachen. Wenn auf lange Wartezeiten verwiesen wird, dann danach fragen, ob ein erstes Gespräch nicht möglich ist, um überhaupt zu klären, ob Psychotherapie erforderlich. Wenn eine Therapie begonnen werden soll, dann benötigt der Therapeut eine ärztliche Stellungnahme; diese kann aber auch von der Gynäkologin kommen!

Nehmen Sie ihr Problem ernst und suchen Sie den Kontakt zu einem Therapeuten. Die Frage nach den Hormonen ist sicher berechtigt und sollte unabhängig davon geklärt werden.

s:chCneefClock|e 67


Danke aug233

War diese Jahr noch nicht beim Arzt – also keine 10,00 bezahlt.

Werde nun einen Termin bei FA vereinbaren und hoffe, dass die Kasse eine Therpie übernimmt. Selbst zahlen kann ich mir nicht leisten. Höchstens eine Beteiligung.

Sie kenne sich also aus: ich möchte keine Antidepressiva einnehmen, weil ich Angst vor den möglichen Nebenwirkungen habe, wie z.B. Tinnitus. Das hatte ich schon mal bei einem anderen Medikament und bin fast wahnsinnig geworden. Dauerte 6 Monate und ist ein Glück weider weg. Aber nochmals stehe ich das nicht durch. Da ist das jetzt noch leichter zu bewältigen.

Haben Sie Erfahrung mit Johanniskraut?

Z)wa}ck\44


schneeflocke67, wenn Du auf ein anderes Medikament einen Tinnitus entwickelt hast, muß das doch nicht heißen, dass Du von Antidepressiva auch einen Tinnitus bekommst. Johanniskraut ist ein Naturprodukt und enthält zahlreiche verschiedene Komponenten. Das bedeutet, dass Johanniskraut nicht gleich Johanniskraut ist. Die Zeit bis zum Wirkungseintritt kann extrem lang sein, es kann photosensibel machen (Es wird bald Sommer!) und interagiert mit zahlreichen anderen Wirkstoffen, z.B. auch mit den Inhaltsstoffen der Pille.

atug2Y3x3


Psychotherapeuten, sofern sie keine Ärzte sind, dürfen keine Medikamente verordnen. Die Therapeutin kann nur die ihr geschilderten Erfahrungen mit Medikamenten berücksichtigen, wenn sie zu dem Wunsch nach einem Medikament gefragt wird.

Nicht schon alle Fragen im Vorfeld klären wollen.

Auch beim Psychotherapeuten kann man die Praxisgebühr bezahlen! Es ist also nicht notwendig, vorher zum anderen Arzt zu gehen, nur um eine Überweisung zu erhalten. Die ersten fünf Gespräche beim Therapeuten übernimmt die AOK allein auf der Grundlage der Versicherungskarte; wenn eine Therapie begonnen werden soll, dann ist vom Therapeuten und Ihnen eine Antrag zu stellen, der meist genehmigt wird. Ich habe in 10 Jahren keine Ablehnung zu Gesicht bekommen!

Sie wissen, wie Sie an die Anschriften der zugelassenen (das ist wichtig!!!!!) Therapeuten in ihrer Region kommen?!

s}chnecgke1x985


^^

:)=

s0chDneQefl$ocke 6x7


aug233

Danke für Info! Das bringt mir wirklich viel.

nein, ich weiss nicht, wie ich die zugelassenen Tehrpeuten komme. Hatte da gar keine Erfahrung.

Können Sie mir da bitte auch helfen?

Zwack44

Wenn du 1x einen Tinnitus hattest und kurz davor standest von einer Brücke zu springen, wirst Du alles tun, damit das nicht nochmals eintritt! Alles!

BuarcOeloVneta


nein, ich weiss nicht, wie ich die zugelassenen Tehrpeuten komme.

Einfach bei der Kasse anrufen, die sollen dir die Liste schicken. Und dann die ganze Liste abtelefonieren, die Wartezeiten sagen lassen und draufsetzen lassen. Die Wartezeiten sind unter Umständen lang, daher sofort damit anfangen! Das komplette Durchtelefonieren ist auch deswegen wichtig, weil du so an Infos kommst, wer vielleicht wieder was frei hat oder ob jemand neu aufgemacht hat in der Gegend (so bin ich an meinen gekommen). Die Therapeuten wissen das voneinander nämlich oft.

Deswegen würde ich auch zu einem Psychiater gehen, der kann dich vielleicht leichter vermitteln.

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