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Mutter ist nur noch aggressiv, keine Besserung in Sicht

-vschn!uggi- hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich wende mich jetzt nach einigen Überlegungen an euch!

Es geht um meine Mutter. Vor 2 Jahren erkrankte mein Vater an Krebs, der wurde "geheilt" und irgendwann hat er sich wieder eingekriegt, denn in dieser Zeit war es – verständlicherweise – schwer mit ihm umzugehen, aber wirklich wirklich schlimm ist es seither mit meiner Mutter.

Seit er vor anderhalb Jahren als krebsfrei gilt, ist sie nur am Rumschreien! Sie kommt nach Hause und ist aggressiv. Meine Eltern haben sich auch oft gestritten (da mein Vater ja auch erst nicht damit klarkam)! Ich habe dann immer vermittelt, dem anderen gesagt, wie der andere sich fühlt und warum er so handelt... Vor einem Jahr habe ich ein Gespräch mit meiner Mutter gehabt und sie wollte eine Therapie anfangen.... Jetzt ist von dem Gedanken nichts mehr da, alle bestärken sie in der Meinung, dass sie das arme Opfer ist! Zu allen anderen und auf der Arbeit ist sie immer furchtbar freundlich, aber sobald hier die Türe aufgeht....

Die letzten Woche ist es so schlimm geworden, dass ich es kaum aushalte. Ihr ist schon lange egal, wie ich mich fühle und wie es mir geht, wenn sie eines kann, dann ist das Jammern und hinterhältig sein!

Ein paar Eckdaten, die mal ein wenig verdeutlichen:

- Vor fast nem Jahr habe ich herausgefunden, dass meine Mutter (und evtl Vater) 2 Kinder weggegeben hat, meine Eltern wissen nicht, dass meine Schwester und ich das wissen

- Etwa in dieser Zeit wurde ich fast missbraucht, als ich das meiner Mutter erzählte (und auch viele sichtbare Hämatome und Kratzer hatte), hat sie als einzige Reaktion gesagt, dass ich es nicht meiner Schwester und meinem Vater erzählen soll...

- Ich war dann einige Monate weg und nun ist es so, dass sie mir immerzu Vorwürfe macht!

- Am Sonntag ging ich ganz normal durch den Flur, sie kam reingestürmt und schrie mich an, dass ich mir das in Zukunft klemmen kann so aggressiv durch den Flur zu gehen

- Sie stellt sich vor uns hin und sagt, wie schlecht es ihr geht, dass sie ja nich schläft und nichts mehr isst! (Was gar nichts stimmt)

- Sie hat das Weihachtsgeschenkt von meiner Schwester und mir neulich vor meine Füße geworfen und gesagt, dass sie es nicht braucht, am nächsten Tag hat sie ein Tuch, was sie mir schenkte, zurückgefordert und gesagt, dass sowas unfreundliches und respektloses, wie ich das nicht verdient hatte! (Am Vortag sagte ich zu dir, dass sie nicht mehr alle Latten am Zaun hat! Zugegeben, nicht sehr nett, allerdings war das sie Reaktion auf Drohungen mir und meinem Vater ggü. (Sie sagte, sie bringt ihn am Abend um, wenn er seine Zettel nicht wegräumt)).

- Sie sieht überhaupt nichts mehr ein, keine Fehler, kein Fehlverhalten, sie entschuldigt sich für gar nichts, sie stellt uns als die Bösen hin und sie ist das arme Opfer!

Und das schlimmste ist, dass ihr jemand einredet, dass sie sich scheiden lassen soll und ihr Leben leben soll! Was ist denn das für eine Lösung?

Auf das Thema Therapie reagiert sie ganz gereizt.... Vermutlich, weil ihr alle einreden, dass sie im Recht ist... Jedenfalls sagte sie neulich, dass wir sie ja nur in die Klapse bringen wollen und sie sich nicht so anschreien lässt....

Es geht mir überhaupt nicht um Schuldzuweisungen oder darum sie in die Ecke zu drängen, ich will einfach nur, dass sie Hilfe annimmt, denn sie braucht sie!

Ich weiß einfach nicht mehr weiter.

Sie realisiert gar nicht, was sie da tut. :-(

Kennt jemand dieses Verhaltensmuster, wie soll ich vorgehen? Kann ich überhaupt noch etwas tun ???

DANKE

Antworten
iWns&ta bil


hallo schnuggi,

wie alt ist deine mutter? ich hab mal gehoert, dass extreme aggressivität ein zeichen von demez sein kann. du kannst dir ja mal den thread "mutter dreht durch" von mir anschauen, da habe ich gerade eine extremsituation von meiner mutter beschrieben.

sie ist auch sehr aggressiv und ich glaube ihr verhalten stimmt ziemlich mit dem deiner mutter ueberein. die felsenfeste ueberzeugung, jeder sei gegen sie. wenn meine mutter so aggressiv ist, waechst in mir die wut, und mir rutschen auch oft dinge raus wie "so einen scheiss hab ich noch nie gehoert" "tickst du noch ganz richtig" etc.; aber ich weiss, dass das falsch ist und sie in ihrer ansicht, jeder haette sich gegen sie verschworen, nur noch bestaerkt. auch mit meinem vater geht das so, ich hoere seit jahren nur noch vorwuerfe schwerster art ihm gegenueber. im gegensatz zu dir bin ich allerdings der meinung, dass eine scheidung die situation sehr wohl verbessert haette. ich habe meinen eltern (leider) auch schon oft vorgeworfen, dass sie sich nicht haben scheiden lassen, da wir kinder es deutlich leichter gehabt haetten, wenn wir all diese schrecklichen streitereien nicht haetten miterleben muessen.

meine gefuehle meiner mutter gegenueber sind zerrissen, es schwankt zwischen abgrundtiefem hass (leider) und mitleid.

vielleicht hatte deine mutter auch schwere kindheitserlebnisse, dann ist im gehirn leider was kaputt, was nicht mehr repariert werden kann. bei meiner mutter sind es komplexe, mangelndes selbstwertgefuehl, schamgefuehle, und das leichte fallen in die opferrolle. von der aggressivitaet ganz zu schweigen.

ich weiss nicht, was hilft. eine therapie? ich denke, sie ist zu alt dafuer und hat schon alles kaputtgemacht durch ihre erziehung und durch den umgang mit meinem vater. ich habe die hoffnung aufgegeben, dass sich etwas bessert, das einzige was hilft, ist distanz glaube ich...

-Zsch>nuggix-


Danke für deine schnelle Antwort!

Meine Ma ist letzte Woche 50 geworden! Ihr Verhalten kann ich ganz klar mit der Erkrankung meines Vaters assoziieren! Vor der Krankheit war alles ganz normal bei uns...

Ich finde die Scheidung aus dem Grund nicht angemessen, weil ich weiß, dass sie sich wirklich lieben und weil es einfach keine angemessene Lösung ist! Es ist einfach nur ein Fortlaufen!!

Ich will halt, dass ich alles versucht habe, um ihr zu Helfen!!!

i~nst$abi3l


verstehe ich sehr gut... fuehl dich mal gedrueckt, kann deine verzweiflung sehr gut nachvollziehen.

eigentlich sind unsere faelle ja recht aehnlich... nur dass meine mutter selbst krebs hatte, 2 mal. so ne krankheit kann die familie echt fertig machen. und vorher war sie ganz normal?

wie steht dein vater zu ihr? liebt er sie noch?

-uschn'uxggi-


Danke, kannst dich auch gleich mal gedürckt fühlen! :-)

Ja, der Krebs hat alles kaputt gemacht! :-(

Mein Vater sagt nicht, ob er sie noch liebt, aber ich kenne beide! Er ist oft bei mir im Zimmer und wirkt immer sehr verwezifelt.... :-(

Vor der Krankheit war alles normal, klar gabs mal Streit, aber wir haben als Familie Dinge unternommen und nun ist das undenkbar....

Wir können alle 3 gar nicht mehr mit meiner Mutter reden, weil alles so verzwickt ist! Sagt man etwas Falsches, fühlt sie sich gleich wieder angegriffen und ehrlich gesagt: Niemand von uns kann – bei so einem Verhalten – noch auf sie zugehen! :-(

mjoonn3ighxt


Könnte sie denn nicht manisch depressiv sein?

Das ist das erste was mir eingefallen ist. :-/

[[http://www.hilfe-gegen-depressionen.de/arten-depressionen/manische-depressionen-manisch-depressive-verhaltensstorung.php]]

kSlein"er_Vdra+chenhstxern


Hallo Schnuggi,

das ist ja schrecklich! Allerdings erinnert es mich leider auch fatal an meine Mutter. Die ist inzwischen diagnostiziert psychisch krank und war deswegen auch mehrere Wochen in der Psychiatrie. Eine Psychose kann bei entsprechender Disposition durch starken emotionalen Stress ausgelöst werden, was ja die Krebserkrankung deines Vaters bestimmt für deine Mutter war. Leider gehört es zum entsprechenden Krankheitsbild, dass der Kranke keinerlei Einsicht in seine Krankheit hat. Bei meiner Mutter war es ein sehr langer Leidensweg (für sie selbst, aber natürlich auch für meinen Vater und ein bißchen auch für mich) von 2,5 Jahren, bis sie endlich eingesehen hat, dass sie krank ist. Ich habe mich damals mit ihrem Hausarzt "verbündet", um zumindest einen Ansprechpartner zu haben, der mir auch wertvolle Tipps im Umgang mit ihr gegeben hat. Inzwischen ist sie gut medikamentös eingestellt und hat nur noch sehr selten irgendwelche "Austicker". Ich denke, dass es für dich ganz wichtig ist, die erst Mal selbst Rat und Hilfe zu holen. Vielleicht ist auch wirklich eine Trennung für deine Eltern erst mal das Beste, das kann ich natürlich nicht beurteilen.

Ich kann dir nur raten, dich nicht einzumischen, das ist völlig sinnlos und bestärkt sie nur in ihrem Verhalten und dir einen starken "Panzer" zuzulegen und dir immer zu denken, dass sie ja nichts für ihr Verhalten kann. Ist sehr schwer, ich übe immer noch.... Das alles natürlich immer vorausgesetzt, ich habe mit meinem Verdacht Recht. Aber wie gesagt, es erinnert mich wirklich fatal daran...

iunstabbixl


danke :)

ja, kenne ich! bzw wenn man mal in einer ruhigen minute ein sensibles thema anschneidet, dann steigert sie sich immer mehr in die geschichte rein und am ende sind immer die anderen der suendenbock, nicht wahr? aber mir hat vorhin jemand geschrieben, dass es innerhalb der familie meistens gar nicht moeglich ist, sachlich zu bleiben. stimmt auch, wenn es probleme gibt, dann zieht das eigentlich immer die stimmung runter.

um die allgemeine grundstimmung deiner mutter zu verbessern, koennte es vielleicht hilfreich sein, wenn sie in irgendeinen verein oder so geht, weil man dort mit anderen menschen zu tun hat, die einem etwas fremder sind. vielleicht orientiert man dann sein verhalten auch denen, schaut sich verhaltensweisen ab oder so oder ist einfach gluecklicher mit ihrem eigenen leben. allein das kann vielelicht schon hilfreich sein. hat deine mutter freunde / freundinnen ausserhalb der familie? nette nachbarn, mit denen sie sich mal auf nen kaffee treffen kann? sowas ist ganz wichtig und das vernachlaessigt meine mutter leider auch. sie ist zwar in 2 vereinen (gesangsverein, aber den vernachlaessigt sie ein wenig) und im deutsch-franzoesischen freundeskreis, da geht aber auch nur alle halbe jahre mal was... regelmaessig kontakt zu anderen menschen sollte man auch bzw gerade in dem alter haben. einfach mal raus aus dem familienalltag. du sagst ja, das sie auf der arbeit immer freundlich ist. das zeigt ja schon mal, dass sie generell sozial "kompetent" ist, also mit anderen menschen gut zurecht kommt. vielleicht sollte man da ansetzen.

oder einfach mal ne 180° wendung vollziehen und nur noch freundlich zu ihr sein. natuerlich nicht gekuenstelt oder verstellt, sondern einfach aus dem guten willen heraus. meine mutter war vorhin zB total verdattert, als ich ihr einen tee gemacht habe... die einstellung zur familie haengt ja auch vom verhalten ihr gegenueber ab. das ist natuerlich leichter gesagt als getan... ich bin eigentlich auch immer genervt und eigentlich jedesmal innerlich angespannt wenn meine mutter was von mir will. aber verkehrt ist es bestimmt nicht und was noch besser ist, man hat sich dann absolut nichts vorzuwerfen. man selbst war ja zuvorkommend und nett. vielleicht wird sie dadurch auch etwas wohlwollender. soll natuerlich nicht heissen, dass ich denke, dass du gemein zu ihr bist :) ist nur ne generelle ueberlegung.

i@nsta|bil


@ kleiner drachenstern

sorry fuer die neugier, aber welches krankheitsbild wurde bei deiner mutter genau diagnostiziert? ich frage mich immernoch, was das fuer eine krankheit ist, denn eine gewoehnliche depression sieht ja eigentlich anders aus...

-esch6nuggxi-


@ drachenstern

Der Hausarzt meiner Mutter wollte sich vor einem Jahr um einen Therapieplatz kümmern, aber wirklich passiert ist nie etwas.

Ich habe heute meine Ärztin gefragt, ob sie mir etwas raten kann, sie sagte auch nur, dass lediglich Freundinnen oder ihre Schwester vielleicht was bewirken können. Sie muss es ja selber einsehen, zwingen kann und will ich sie nicht!

@ instabil

Es ist ja nicht so, dass ich das nicht schon lange versuche meiner Mutter zu helfen, ohne sie zu verurteilen! Ich habe ihr immerwieder gesagt, dass sie mal zum Sport soll, oder was auch immer ihr Spaß bringt.. Aber auch bei ihren Freundinnen steigert sie sich rein, wenn die mal nicht anrufen, ist sie gleich angepisst und stellt alle in Frage, anstatt einfach mal den Hörer zu nehmen und selbst anzurufen!

Ich war sehr lange sachlich, aber jetzt geht es wirklich nicht mehr, ich bin auch so wütend, dass sie nichts dagegen tut und das nicht sieht, obwohl mir klar ist, dass sie krank sein MUSS!

Sie geht wohl zum Stricken oder so... Hat viel mit Menschen zu tun, aber sie ist so in ihrer Welt, dass sie entweder mit den anderen nicht über die Sorgen spricht, oder ihnen ihre Sicht der Dinge auftischt und dann wird sie ja weiterhin bestärkt.... Meine Mutter kann auch einfach zu gut manipulieren und Dinge so hinstellen, wie sie gar nicht sind!!

Das mit dem Entgegenkommen und nett sein geht wirklich nicht mehr. Ich habe es lange getan und geschafft, aber sie nimmt auch keine Rücksicht auf mich...

Wenn ich krank bin und nen Tee möchte, werd ich angeschrien, ich solle mir den selber machen. Wenn sie krank ist, geht die Welt unter....

i|nstab;il


hmmm :( ja, das ist leider meist das hauptproblem: solche menschen WOLLEN sich nicht helfen lassen. sie reden sich ein, sie koennten alles selbst meistern und mit den fiesen menschen um sie herum schon selber fertig werden (meine mutter fuehrt z.B ein buch, in das sie sich jede "gemeinheit" notiert, die von mir kommt! der sinn davon soll wohl sein, dass sie es mir in einigen jahren triumphierend unter die nase halten will um mir zu zeigen, was fuer ein fieser mensch ich bin.). jedenfalls auessert meine mum das dauernd. ich merke aber, dass es wirklich nur eingerede ist. in anderen situationen ist sie so schwach und ein haeufchen elend, das man nur noch verzweifeln moechte!

ich weiss auch nicht, wie man so jemanden zur einsicht bringen kann. sowas wissen wahrscheinlich nur psychotherapeuten.

wenn das "wohlwollende" handeln auch nix mehr bringt, dann wuerde ich es so gut es geht mit distanz probieren. waehrend dem semester bin ich zb selten zuhause und versuche dann, gespraeche und kontakt nur sehr sehr fluechtig und oberflaechlich zu halten. laengere gespraeche sind einfach nicht mehr drin. damit komme ich persoenlich ganz gut klar. und wenn es nen ausraster gibt, nicht mehr einmischen... man hoert ja von vielen auch, dass die beziehung zu den eltern besser geworden ist, seitdem man ausgezogen ist.

als letzten gedanken, den ich nochmal aufgreifen moechte, ist die idee demenz. mein freund meinte letzens, dass aggressivitaet und egozentrismus anzeichen von beginnender demenz sein koennen. bei manchen faengt sowas schon frueh an. gibt es eine beratungsstelle? ich werde mich demnaechst vielleicht mal erkundigen – greife schon nach jedem grashalm der sich bietet, um das verhalten besser verstehen zu koennen

Z3wa,ck4x4


Es könnte vielleicht eine Depression sein; für eine bipolare Störung fehlen mir die manischen Phasen. Ansprechpartner wäre ein Psychiater.

-Lschmnugggi-


@ Zwack:

Sie würde nicht dahingehen und ich kann ja nicht einfach hinter ihrem Rücken nen Termin machen! Wie äußern sich manische Phasen?

@ instabil:

Frag doch mal deinen Hausarzt um Rat!? Aber so, wie sich das in deinem Faden anhört, klingt es wirklich eher nach psychischen Problemen. Sie konnte das alles nie verarbeiten und sie ist auch nicht zu alt für eine Therapie! Wenn sie im KH ist, wegen ihres Fußes, würde ich dort den behandelnden Arzt konsultieren! Evtl. können die mal nen Psychologen schicken, der sie mal vorsichtig "abcheckt".

c.irmrezz


Es könnte vielleicht eine Depression sein; für eine bipolare Störung fehlen mir die manischen Phasen.

ääh, so wie hier geschildert fehlen mir eher die depressiven Phasen ":/

Z;wackx44


Wie äußern sich manische Phasen?

[[http://de.wikipedia.org/wiki/Manie]]

ääh, so wie hier geschildert fehlen mir eher die depressiven Phasen

OK, ich verbessere mich: Mir fehlt die Zweiphasigkeit.

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