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Pco und die kaputte Seele

M@elanxie785 hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

ich bin 25 Jahre alt und seit einigen Jahren habe ich das Gefühl, nicht mehr ich selbst zu sein.

Ich bin dauer-unglücklich, von einigen positiven Tagen mal abgesehen.

Seit meiner Pubertät werde ich in meinem Aussehen von meiner Umwelt abgelehnt bzw. belächelt. Folgt man den Aussagen einiger Menschen, sähe ich aus wie ein Mann.

Früher war es einfach nur jedesmal ein kleiner Schock, wenn ich es mitbekommen habe. Mittlerweile ist es einfach nur noch ein Dauerproblem. Jeder Blick in den Spiegel ist für mich die reinste Tortur. Ich weiß nicht, wie ich es die letzten Jahre aushalten konnte – mein BWL-Studium und verschiedene Jobs durchziehen, eine Beziehung führen (mein Freund weiß viel über mein "Problem", ist sich glaube ich jedoch des Ausmaßes nicht bewusst), in den Urlaub zu fahren und versuchen ein halbwegs normales Leben zu führen.

Ich sehe mittlerweile Jahre älter aus, als ich bin – dass hat mir letzte Woche eine Kosmetikerin bestätigt, die über meine Falten und trockene Haut staunte.

Ich habe das Verhältnis zu mir selbst verloren. Weine jeden Tag, wenn ich alleine bin. Ich habe seit Monaten Unterleibsschmerzen, vor ein paar Tagen war ich beim Arzt: Diagnose: PCO. Ich soll die Pille nehmen und abwarten. Noch vor einem Jahr, war von den Zysten an den Eierstöcken nichts zu sehen und meine Laborwerte wiesen nie zu hohe Testosteronwerte etc. auf. Jetzt habe ich in ein paar Wochen wieder einen Termin beim Endokrinologen. Egal, was dort rauskommt: Ich bin mittlerweile in einem Teufelskreis angelangt. Ich bekam/bekomme von der Umwelt mitgeteilt "mit dir stimmt was nicht, du siehst nicht aus wie eine Frau", ich fing langsam an es selbst zu glauben. Mein Körper veränderte sich. Der Haarwuchs wurde noch mehr, mein Gesicht fiel ein.

Ich fühle mich so schrecklich, will keine Hormone schlucken, die zwar die Symptome lindern aber an der Ursache nichts ändern.

Morgen habe ich einen Termin bei einer Heilpraktikerin für Psychotherapie – es ist mein erster Schritt in diese Richtung. Bisher habe ich einfach alles in mich hineingefressen.

Ich habe so Angst, dass es mein Leben lang so weitergeht. Ich sehe mich einfach immer weiter bergab gehen und komm nicht mehr hoch.

Ich hasse mich dafür, dass ich so sensibel bin, so viel darüber nachdenken muss und versuche, mein ganzes bisheriges Leben zu rekapitulieren um irgendwelche Ursachen für meine Lage zu finden...

Für mich ist dieses Thema so schwer einzuordnen – Schulmedizin, Naturheilkunde, Psychotherapie...Ich weiß einfach nicht wo ich hin soll. Irgendwie hängt es doch alles zusammen...

Hilfe :°(

Antworten
K<yl?inn


Was genau an dir sieht denn aus wie ein Mann? Wirklich männlich oder mehr androgyn? Sehen Ärzte das auch so?

Warum grade bei einem Heilpraktiker und keinem Psychologischen Psychotherapeuten? Letztere werden sogar von der Kasse übernommen.

m*idni\ghtla?dxy41


:°_ mir geht es auch so, rasiere mir 2x töäglich den vollbart,der endokrynologe ist sehr wichtig, er muss unbedingt herausfinden, wo in deinem körper zu viel männl. hormone ausgeschüttet werden, zb. hirnanhangdrüse, nebennierenrinde usw.

lass dir regelmäßig diabetes testen und auch das herz.

ich habe das auch schon seit der pubertät und bei mir wurde es zu spät erkannt.

übrigens habe ich 3 kinder bekommen mit der krankheit.

symtome lindern ist sehr wichtig für dich u dein selbstwertgefühl.das ging bei mir nicht mehr.

vertrau deinem endokrynologen, es gibt sehr viele denen es so geht wie uns.ich gehe übrigens auch in psych. behandlung.

das ist keine schande.

lass dich von der krankheit nicht runterziehen, du hast dein leben noch vor dir und damit auch sehr viele positive momente. :)* :)* @:) :)* :)_

m#idnUightxladyx41


warumk öffnest du 2 gleiche fäden? ":/ ":/

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