» »

Erfahrung mit Citalopram

fRlugXhexxe hat die Diskussion gestartet


Bin wegen Dep. zum Arzt. Und habe zuerst Fluexetin verschrieben bekommen. Jedoch habe ich von den Tabs massives Herzrasen (erhöhten Puls über 100) bekommen. Also habe ich nach rund 14 Tagen von meinem Doc Citalopram verschrieben bekommen.

Mein Doc bittet um Rückmeldung wie das Mittel wirkt. Und ich bin jetzt hin & her gerissen zwischen aushalten und absetzten. Ich nehme seit einer Woche morgens 10 mg und sollte in der zweiten Woche auf 20 mg steigern.

Ich habe zwar jetzt kein Herzrasen mehr, dafür ist aber mein Schlaf gestört. Ich werde Nachmittags total müde.

Sodass ich mich hinlegen muss und dann auch locker 1-1,5 h so tief schlafe, das ich um mich herum nichts mitbekomme. Nachts bzw. Abends gehe ich normal ins Bett, bin dann auch müde und schlafe zügig ein, ABER werde dann meistens nach 2-3 h wach. Aber nicht normal wach, sondern so schreckhaft und dann kann ich ewig nicht einschlafen. Habe jetzt die dritte Nacht in Folge mind. 2 h wachgelegen. Das schlaucht mich total, da ich ein kleines Kind habe, was hier ja dann betreut werden muss.

Die Frage ist jetzt: durchhalten, weil der Körper sich gewöhnen muss. Oder doch dem Doc bescheid geben und noch einmal ein neues Mittel verschreiben lassen?

Was sagt ihr dazu?

Antworten
G;rotxtig


Durchhalten :)* :)* :)*

Z-waQck@4x4


flughexe, AD-Nebenwirkungen verschwinden meist nach einer Anfangsphase (müssen aber nicht); das kann man nur ausprobieren. Schläfrigkeit gehört zu den häufigsten NW von Citalopram. Da es aber als nichtsedierendes SSRI gilt, sollte die Müdigkeit (eigentlich) wieder verschwinden. Ich schließe mich daher Grottigs Appell an.

f_lugphexAe


Heut Tag Nr. 5 mit dem neuen Medikament Citalopram.

Gestern Abend hatte ich eine Panik vom Feinsten.

Mir die Galle aus dem Leib gebrochen, dann der totale Zusammebruch.

Habe gegen 21 h mit Kind zusammen gekuschelt im Bett gelegen und geschlafen.

Mehrfach aufgewacht, fühle mich nicht gut.

Heute morgen wieder eine Tab. von dem Psychopille genommen.

Panik, Zittern, Herzklopfen..

Telefonat mit dem Doc.

Er überlegt sich was, will sich noch mal einlesen.

Es wird etwas besser.

Mir ist kalt, Kind schneidet neben mir Bastelbögen.

Tausend Gedanken in meinem Kopf. Ich schaffe es nicht.

Scheiß Medikament.

Irgendwie hatte ich den Eindruck das erste Mittel war besser, es hat "NUR" Herzrasen gemacht.

Überall im Netz und in div. Foren steht, die ersten 14 Tage durchhalten, der Körper muss sich gewöhnen. Durchhalten. Der Doc sagt, ich muss entscheiden, ob ich es aushalte oder nicht ... Ich weiß es nicht. Wenn ich jetzt kein Kind hätte, würde ich mich den ganzen Tag ins Bett hauen und gut wäre, aber so, muss ich doch irgendwie funktunieren.

Es ist 10:12 h der Tag ist gelaufen.

Bin dankbar, dass ich ein Mittagessen im Kühlschrank habe, das ich dem Zwerg nur warm machen muss. Aber wenn ich ans Essen denke, wird mit gleich wieder übel.

Ich denke, meine Güte, wieweit bin ich nur gefallen?

Was tue ich mir und meinem Körper nur an.

Hocke hier wie ein Junki auf Entzug!

J=alaxni


Hallo flughexe,

ich kann dich gut verstehen. Nachdem ich mit Mirtazapin in wenigen Monaten um die 10 Kilo :|N zugenommen hatte, habe ich den Arzt gebeten, mir ein neues Medikament zu verschreiben. Ich habe es 14 Tage lang mit CitaLich (der Wirkstoff ist der gleiche wie bei Citalopram) versucht, aber das war einfach nur besch...en. Ich habe mich nach der Einnahme morgens mehrere Stunden lang wie verkatert gefühlt (Übelkeit, Zittern, Appetitlosigkeit etc.) und war den ganzen Tag über müde; das war eine total bleierne Müdigkeit. Schlafen konnte ich aber nachts so gut wie gar nicht, zumindest nicht mehr als drei bis vier Stunden. %:| Fehlzeiten hatte auf der Arbeit deswegen auch, da es einfach nicht ging und ich teilweise morgens nur noch heulen konnte, weil ich so fertig war.

Letzte Woche war ich dann wieder beim Arzt und er hat mir ein anderes Medikament verschrieben, mit dem ich (bislang zumindest) deutlich besser klarkomme. Richtig gut schlafe ich zwar immer noch nicht, aber ansonsten habe ich keine deutlichen Nebenwirkungen. :-)

Kannst du nicht morgen zum Arzt gehen (bis dahin hat er sich hoffentlich auch eingelesen! %-| ) und ihm deine Probleme schildern? Denn das hier:

Was tue ich mir und meinem Körper nur an.

Hocke hier wie ein Junki auf Entzug!

macht dich dauerhaft nur fertig. Und gerade wenn du noch ein kleines Kind zu versorgen hat (bist du alleinerziehend?), kann es nicht sein, dass es dir so schlecht geht!

Alles Gute! :)*

G{rottxig


@ flughexe

Ich kann dir nur wieder den Rat geben durchzuhalten, um sehen zu können ob das AD in gewünschter Weise anschlägt. Ich hatte beim einschleichen von Citalopram nur ein bisschen Kopfscherzewn und nicht mehr so dollen Harndrang. Nach 14 Tagen war der Spuk vorbei. Allerdigs hat es nicht angeschlagen. Dann bekam ich Fluoxetin und in der Einschleichphase hatte ich mit fürchterlichen Suizidgedanken zu kämpfen, es war wirklich schlimm. Ich habe durchgehalten und nach 3 Wochen ging es bergauf.

JTala4nxi


flughexe

Gibt es etwas Neues bei dir? ???

f!lu}gGh'exe


Ja, ich war nach langem hin & her dann doch noch mal bei meinem Doc und er meinte SOFORT absetzen!!

Nun habe ich ein anderes AD Trimipramin und damit komme ich super zurecht. Ich nehme es Abends vor dem Schlafengehen. Schlafe zügig ein und durch. Bin zwar morgens etwas "benebelt" aber nach 2-3 Kaffee geht das dann schon. :)z

Die ganzen Nebenwirkungen sind weg. Und das erleichtert mich ungemein. Mein Doc meinte es gehe hier um Verbesserung der Situation und nicht um Verschlechterung. Und machmal müsse man halt mehrere AD´s ausprobieren. Und man muss geduldig sein. Nicht gerade meine Stärke und ich bin ja auch immer ein Mensch, der meint, aushalten zu müssen ...

So what? Es geht mir erheblich besser. Die Gedanken sind auszuhalten. Ich habe nun schon mehrere Nächte in Folge durchgeschlafen :)= Die Stimmung ist so lala ... eher alles : sch :-X egal – aber immer noch besser als traurig, niedergeschlagen und/oder aggressiv. Die stimmungsaufhellende Wirkung lässt noch auf sich warten, aber das dauert ja bekanntlich auch etwas ... :)z Aber so wie es jetzt ist, kann ich gut mit leben und freue mich, dass ich doch den Schritt gewagt habe, noch mal mit meinem Doc zu sprechen..

Therapiebeginn ist übrigens Anfang Mai.

Danke der Nachfrage und LG :)*

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Psychologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH