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Stets unzufrieden, obwohl ich eigentlich glücklich sein müsste!

EHnidtan82 hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

zu mir, ich bin fast 30, verheiratet und stehe fest im Berufsleben!

Mir ist aufgefallen, dass ich seit einigen Monaten extrem unzufrieden bin und mir meine Lebensfreude fehlt!

Und ich verstehe nicht warum, ich habe einen Job, einen tollen Mann und bin relativ hübsch!

Ich bin nur noch müde und zu lachen ist mir kaum noch!

Ich gehe stark davon aus, dass es Depressionen sind. Nur was ist der Auslöser?

Leider mache ich mir zur Zeit zu viele Gedanken um mich, ich fühle mich nicht mehr so hübsch, aufgrund meiner ersten Fältchen und meiner plötzlich auftretenden morgendlichen Augenringe!

Ich muss dazu sagen, dass mein Man ein paar Jahre jünger ist wie ich und meiner Meinung nach wie das blühende Leben ausschaut! Ich mache mir einfach zu viele Gedanken, findet er mich noch attraktiv, was ist in ein paar Jahren, verlässt er mich dann für eine Jüngere?

Eigentlich total unbegründet, er knutscht mich 100 mal am Tag, geht immer auf ich ein und sagt mir immer das ich "Die Frau" für ihn bin :-)!

Meinen Job mache ich sehr gerne, aber auch dort bin ich stets unzufrieden mit mir selbst und habe oft die Angst nicht zu genügen und gekündigt zu werden. Obwohl ich auch hier eigentlich weiß, dass es Blödsinn ist sich täglich darüber Gedanken zu machen!

Manchmal denke ich ich bin niemals zufrieden, in keiner Lebenslage! Aber das kann doch nicht sein?! Warum kann ich nicht einfach den Tag und mich annehmen und geniessen?

Viellicht hat jmd. von euch ebenfalls die selbe Unzufriedenheit?!

Liebe Grüße!

Antworten
MTary-Poolxe


hm,bist du nicht ausgelastet? vielleicht feht dir ein hobby? hast du einen kinderwunsch?

EAn~iWda+n82


Danke für deine Beitrag!

Also, ausgelastet bin ich schon! Wir ziehen bald in eine größere Wohnung und wir sind dabei unsere aktuelle Wohnung auszumisten und die neue schon mal zu planen :-)

Kinderwunsch, ohja den habe ich :-)

Wir möchten die Wohnung komplett fertig haben und spätestens im nächsten Jahr möchten wir mit den üben beginnen :-)!

Dazu kommt noch, dass mein Mann ab Nov'11 nebenbei eine Weiterbildung beginnt und wir zumindest

abwarten möchte wie stressig diese Doppelbelastung ist!

Viellicht habe ich auch dsw. eine innere Unzufriedenheit, weil ich denke dass es dann evtl. doch erst in ein paar Jahren etwas wird?! Aber wir haben oft darüber gesprochen und es steht schon fest das wir eben im nächsten Jahr beginnen. Aber auch wieder hier diese Unsicherheit, dass es doch noch länger dauern kann :-(!

MUaryJPoolxe


es könnte an dem Kiwu liegen, wobei du dich fragen solltest, was dir ein kind gibt, weswegen du glaubst, dann zufriedener zu sein?

vielleicht bist du auch vom typ her einfach unzufriedener. dann "hilft" da auch kein kind ;-)

vielleicht kommt es auch auf die lebenserfahrungen an. wenn du z.b. schon viel mist erlebt hast oder große gesundheitliche probleme hattest/hast, bist du viel eher mit situatuonen zufrieden, weil du einfach dankbar bist...

es gibt das sprichwort " wenn es dem esel zu gut geht, geht er auf's glatteis"... kann das bei dir sein?

EnniGdan8}2


Ich finde mit einem Kind wäre unsere kleine Familie komplett :-)!

Es ist doch wunderschön gemeinsam einen kleinen Wurm groß zuziehen und es sein Leben zu begleiten! Vor allem mit dem wunderbarsten Mann an meiner Seite!

Also vom Typ her bin ich schon eher der etwas ernstere, schnell ungeduldige und ein wenig unzufriedene Typ! Aber so unzufrieden und lustlos und bei weitem nicht mehr so fröhlich, war ich eigentlich noch nie!

Dankbar bin ich schon, vor etwa 4 Jahren ging es mir gesundheitlich sehr schlecht, und ich bin sehr froh das ich alles gut überstanden habe!Trotzdem, da hast du Recht, sollte ich doch alles so wie es ist schätzen und glücklich sein, dass es mir so gut geht!

Und es stimmt auch, ich strebe oft nach etwas besserem...auch wenn alles gut ist wie es ist! Mhhhh.. was kann ich denn selbst daran ändern?

Vielen lieben Dank schon mal für deine Worte! Irgendwie haben sie bei mir schon etwas zum nachdenken bewirkt und irgendwie fühle ich mich gleich etwas besser :-)!

MnaryPzooxle


rgendwie haben sie bei mir schon etwas zum nachdenken bewirkt und irgendwie fühle ich mich gleich etwas besser :-)

das ist schön :)z

ja, dankbarkeit ist echt wichtig. wenn ich unzufrieden bin, rufe ich mir das "hier und jetzt" ins gedächniss. also, ich schaue mir meine augenblickliche realität an, in der ich mich befinde. und die sieht dann, ganz sachlich betrachtet, meistens sehr gut aus!

natürlich ist es schön, ein baby zu haben. aber idealisiere das auch nicht.

unsere kleine war z.b. ein schreikind und ich habe mich damals oft gefragt, warum ich mir das angetan habe... auch heute noch ist sie sehr fordernd und einnehmend, so das ich leute verstehen kann,die sagen, das sie sich kein kind "antun" ;-) .

natürlich gibt es auch ganz viele situationen, die wunderbar mit einem kind sind.

aber in erster linie hat mich mein kind dazu gebracht, stabiler, erwachsener und lösungorientierter zu werden...

EJn.idan8x2


Danke dir :-)!

Recht hast du, ich werde mir heute fest vornehmen, den Tag zu geniessen. Habe heute auch einen freien Tag und die Sonne scheint!

Zumal ich mich auch mal mir anderen Dingen beschäftigen sollte und nicht nur mit mir ;-)!

Ich hoffe das diese Unzufriedenheit bald nach lässt und nicht meinen Tag dominiert!

Mir ist ebenfalls bewusst, dass mit einem Kind nichts mehr so ist wie vorher!

Viellicht sollte ich diese "kinderfreiezeit" einfach geniessen :-)!

bXewicldexred


Innere Zufriedenheit kann man nicht unbedingt an den äusseren Umständen festmachen. Nehmen wir mal an, alles treffe äusserlich ein, was man sich so wünscht, zB Reichtum, Erfolg, Familie. Und dann realisiert man, dass man immer noch nicht glücklich ist. Das kann schon eine Krise auslösen, eine Verwirrung. Wieso ist man nicht glücklich? Wellness Ferien? Ein neues Auto? Schmuck, neue Kleider? Doch nicht der richtige Mann, die richtige Frau? Bessern Sex? Sicher kommt das Glück mit einem Kind? Oder einer neuen Wohnung?

Eine Weiterbildung, Umschulung? Auswandern?

Am besten ist es, einfach sofort glücklich zu sein. Sonst ist man es nie ]:D

E:nCidasn8x2


Gerade habe ich überlegt, welches Ereignis mich zuletzt richtig glücklich gemacht hat,

es war gerade als mein Mann sich mit einem Lachen im Gesicht und einem Kuss von mir verabschiedet hat! Solche Momente sollte ich geniessen und mich nicht immer nach dem nächsten "tollem Glücksmoment" sehnen!

Komme mir gerade so vor, als wäre ich quasi süchtig nach dem nächsten Moment der mich wieder zufrieden macht! Wie blöd eigentlich, da ich doch ein schönes Leben führe :)z !

Jetzt brauche ich nur noch das Rezept zum innerlich zufrieden sein ;-)!

Meine Freundin z.B. hat ebenfalls einen tollen Job, einen festen Partner, wohnt aber noch bei ihren Eltern! Die Beziehung läuft nicht gut und das Zusammenleben mit ihrem Eltern ist auch eher nervenaufreibend, aber sie freut sich dennoch jeden Tag wenn sie nach Hause kommt und ihr Hund sie begrüsst! Das reicht ihr völlig :-D!

bpewil#der-exd


Ein Anfang ist gemacht, wenn man den unglücksbringenden Mechanismus durchschaut, das Glück in der Zukunft zu suchen, oder an Bedingungen zu knüpfen (wenn ich nur ... wäre/hätte, dann ...). Aber dann auch wirklich so zu leben: im Moment glücklich zu sein, das ist nichts für schwache Gemüter, und mir gelingt es nur selten, leider.

Die Wünsche wachsen von selbst immer, und so auch die Aengste und Befürchtungen, die untrennbar dazu gehören.

NWigh5tOer


@ Enidan82

Das was Du heri darstellst kann(!) der beginn einer leichten Depression sein. Dabei ist es im ersten Schritt uznächst nicht wichtig, was der Auslöser ist. Wichtig und richtig ist, dass Du bereits Dich hinterfragst und auf sowas kommst. vbiele menschen glauben sich verpflichtet zu fühölen, ständig glücklich sein zu müssen, zumal es offiziell keine gründe für "unglücklichsein" gibt, eigentlich doch alles Bestens läuft. mal abgesehen davon das allein dieser permanente Druck (Stress), glücklich sein zu müssen ausreichen kann, eine Depression hervorzurufen.

Ideal wäre natürlich ggf. mit einem Therapeuten dazu anzusprchen. Dieser kann bestimmen, ob und was für eine Art der Depression vorliegt.

Sofern ein Therapieplatz nicht verfügbar ist, wäre bei leichter Depression auch ein Coaching (Mentaltrainer) geeignet. Dieser kann dir helfen, den Blick auf Dich zu richten, Dich in den Mittelpunkt zu stellen und auf das was Dir eigentlich(!) wichtig ist ... und sich selbst auf die Schliche zu kommen, wo man "nur funktioniert".

Das recht auch unglücklich sein zu dürfen (und das für sich auch zu akzeptieren), ist dabei schon ein erster, bedeutender Schritt.

EpnnidaLn82


Ich denke "unzufriedenheit / unglücklich sein" hat einen Grund!

Man muss diesen Grund / Auslöser nur finden :-)!

Ich war damals als ich mit meinem Mann zusammengekommen bin unheimlich glücklich und das auch für eine lange Zeit. Es gab nur mich, meine Freude & Familie und ihn!

Der Rest war nebensächlich :-)! Sorgen gab es nicht wirklich!

Jetzt wo alles fester ist und stabiler ist, möchte ich natürlich auch das alles schön wird/ist!

Damals war es mir egal ob ich Morgens aussah wie ein Wischmop :-D oder ob ich mal eine Stunde früher Feierabend gemacht habe. Denn ich habe mehr in den Tag hineingelebt, jetzt plane ich nur noch, die neue Wohnung, demnächst Nachwuchs usw. und setzte mich wohl, vielleicht auch unbewusst unter Druck!

Und dabei könnte es sei, dass ich versuche "zu funktionieren" !

Ich denke wenn der Zustand anhält, werde ich mit dem Arzt meines Vertrauens dazu ein Gespräch führen müssen! Aber erstmal versuche ich es alleine!

NBight@exr


Aber erstmal versuche ich es alleine!

Darf ich fragen wie? Hast Du einen Plan?

E`nidTan82


Naja ganz alleine nicht :-)!

Habe mir Bücher über Depressionen / Glücklichsein bestellt und werde diese erstmal lesen!

Vielleicht verstehe ich mich dann besser!

Wenn alles nichts hilft werde ich einen Doc aufsuchen!

Nighter

Hattest du ähnliche Erfahrungen?

N]ighIter


Nighter

Hattest du ähnliche Erfahrungen?

Indirekt ja. Und zwar durch persönliche Fälle im meinem engsten umfeld (meine frau), als auch dadurch das meine Freundin damit beruflich zu tun hat und ich mich auch aktuell verstärkt mit diesem theman beruflich beschäftige. Es ist insofern interessant, welche Ansätze es gibt, welche Möglichkeiten, wie vielfältig sich depressionen ausbilden können und wie vielfältig auch die Möglichen Ansätze sind, diese zu "behandeln"/therapieren.

Meine Frau (getrennt) lässt sich aktuell von meiner Freundin dazu coachen und macht erstaunliche Fortschritte.

Erstaunlich foinde ich allerdings auch wie viele Sich einer Depression oder eines Burn-Puts bewusst sind und Hilfe wollen .. aber wenn es darum geht, dann wirklich an die Wurzeln zu gehen, viele erschrocken bis aggresiv zurück schrecken. Der Weg zu sich selbst scheint häufig für viele sehr furchteinflössend, weil zu etwas sehr Mächtigem führt: Selbstverantwortung! (im Sinne von: sich wirklich mitSICH SELBST zu beschäftigen).

Die meisten menschen wollen oder können das nicht, haklten es kaum mit sich selbst aus. Lenken sich ab, sobald "Gefahr" besteht, dass sie mit sich selbst mal alleine sind. Da wird dann der fernseher oder Computer nagemacht oder sich sonst wie abgelenkt. Hauptsache kein Zwiegespräch mit sich selbst zulassen, in sich selbst zu hören, sich und die eigenen bedürfnisse wahrnehmen.

Und das passiert gefühlt über 90% aler Menschen, auch solchen die keine Depression haben.

Coaching ist dann unter umständen genau das: die Möglichkeit in sich und zu den eigenen zielen und Wünschen zu gehen. Zu lernen, wie man auf die eigenen Stimme hört.

Wenn Du einen Weg für Dich selbst finden möchtest mit Deiner depressiven Stimmung umzugehen, kann ich Dir zum Beispiel autogenes Training empfehlen.

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