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Keine (lebens)Perspektive

C]oliJn87 hat die Diskussion gestartet


Und wieder befinde ich mich einem tief. Habe mehrere Erledigungen, bin aber völlig desillusioniert. Mein Leben steckt fest, aber weiß dass ich etwas weiter tun muss. Und ich tue es nur schleppend, so gut es geht. Und meistens geht es nicht gut, weil ich wenig Lust verspüre. Ich frage mich wohl unbewusst, wozu eigentlich das ganze. Denn es fehlt die Motivation in allem. Ich habe Ziele, aber es gehen von ihnen ebenso wenig Motivation aus wie Kraft ich kraft bekomme weiter zu machen. Ich weiß ganz klar, dass ich sehr viel Potential habe, um auch viel zu erreichen. Aber wozu soll ich denn etwas erreichen?!? Um die Kraft dafür zu entwickeln... Darauf hat mir leider noch keiner eine befriedigende Antwort geben können. Es scheint denn so, dass mir irgendetwas fehlt oder mich blockiert. Nach Psychiaterin, bei der ich jetzt einige Male war, liegt keine Depression vor, und etwas, dass medikamentöser Behandlung bedurfte – "zeitweise leichte depressive Verstimmungen".

Wenn ich mir meine Ziele betrachte: Eigene Wohung, Job, Freundin ... für Eigenständigkeit, eigenes Geld, Erfolg und für eine Beziehung,- da wirkt alle dies so leblos. Ich weiß dass ich es irgendwann erreichen möchte, aber kann mich kaum begeistern in diese Richtung weiter zu tun.

Seit 1 1/2 Jahren mache ich jetzt eine Psychotherapie. Habe dadurch sehr viel erreicht, viele Ängste und Probleme beseitigt und eine stärkere Persönlichkeit aufgebaut. Aber es gibt noch sehr viele Sachen die fehlen, zb. narzisstische Ausrichtung (Wunschträume), borderline-Symtomatik usw. Aber ich weiß auch nicht wie mir der Therapeut die Motivation geben kann, den Sinn für diese Zeile und dass ich die Lust habe zu leben. Ich glaub das kann ein anderer gar nicht.

Vor der Therapie und vor dieser seltsamen (unrichtigen) Beziehung zu diesem Mädchen (die ich 1/2Jahr vor der Therapie) kennen lernte, hatte ich gar kein leben und wusste gar nicht dass ich lebe. Dann als ich sie kennen lernte, verspürte ich diese Lebenslust und diese starke Motivation und erst da begann ich wirklich leben zu wollen. Aber ich stoßte dabei ganz stark an meine persönlichen Grenzen – dass mir durch so viele Blockaden und seelische Verstümmelungen gar nicht möglich war, etwas zu erreichen. Und ich begann eben durch eine Therapie an diesen zu arbeiten. Dass ich zum Schluss eben dieses Mädchen bekomme und ich wusste, dass könnte ich nur schaffen wenn ich ein Leben habe. Die Beziehung ist Ende letzten Jahres gestorben, damit auch mein Antrieb. Ich bin bei ihr gescheitert. Wie es so oft in meinem Leben habe. Aber bei ihr, hatte ich zum ersten Mal, ganz anders als bei alten Vorhaben, eine wirkliche Leidenschaft. Die ersten 1 1/2 Monate konnte ich gar nichts machen, und jetzt habe ich irgendwie keine Lust irgend etwas zu machen. Ich mache es nur, weil es mir sonst schlecht gehen würde (wenn ich mir nichts zu Essen kaufen kann usw). Aber ich glaube nicht, dass dies der Zweck des Lebens ist: leben und etwas tun zu müssen (mit viel Überwindung), damit es einem nicht schlecht geht. Das gute aber ist irgendwie nicht präsent.

Und bevor fragen auftauchen, ich habe mich damit beschäftigt, mit diesem Mädl will ich keine Beziehung und diese ist unmöglich. Ich kann die Unmöglichkeit (zu diesem Moment bis auf Jahre) gar nicht stark genug hervorheben. Aber irgendwie vermute ich dass sie der Grund dafür sein könnte, für diesen Zustand beschissenheit. Ich weiß nicht worum es mir mit ihr überhaupt geht... Ich glaub wohl, das wird mir hier auch keiner sagen können und muss in der Therapie darüber reden. Falls das mit meinen persönlichen Themen zu tun hat... Darüber möchte ich auch nichts mehr schreiben, da ich in meinem Beitrag dazu arrogant als ein ärbermliches Mitleidshänsel dargestellt worden bin. Was mir ganz sicher nicht geholfen hat.

Antworten
_>Tsunxami_


Hey man, life goes on.

_[Tsunakmi_


Ich destilliere aus deinem Beitrag, dass du keinen Sinn im bzw. für das Leben siehst. Da bist du allerdings in sehr guter Gesellschaft.

Und jetzt kommt das Wichtige:

Den Sinn nicht zu sehen, bedeutet nicht, dass es keinen gibt.

C}olin'87


Ja eh, warum glaubst gibt es mich sonst.. ?

SGensualD\elxight


Für mich klingt es, als würdest du dich auf der Stelle drehen ":/

Ja eh, warum glaubst gibt es mich sonst.. ?

Weil 2, die sich wahrscheinlich liebten 6 hatten. Dem ganzen Leben einzuhauchen, ist heute Deine eigene Aufgabe :)*

Habe nicht verstanden, ob Du keine Freunde hast, um einfach mal sinnlos(!) auszugehen, oder machst du das, aber hast keinen Spass dabei, oder wie? ???

Es klingt, als würdest du dir im Weg stehen, einfach zu nicht leben, in allem einen tieferen Sinn suchen... ???

G>emm)a_0x7


Hallo Colin,

gibt es wirklich nichts, was Dich erfreut? Was sind Deine Wunschträume? Lass Dich nicht von Psychologen beeinflussen, die nur wollen, dass Du in der Gesellschaft funktionierst. Denen aber Deine wirklichen Ziele und Träume egal sind. Überlege Dir, was Du wirklich erreichen möchtest, wie Du leben möchtest. Horche in Dich hinein. Vieles ist mühsam, aber Ziele sind wichtig, auch wenn Sie im Augenblick noch zu hochgesteckt erscheinen.

LG Gemma *:)

_bTbsuJnamxi_


Ein paar Wege gibt es immer.

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