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Warum ist man sexuell devot?

Euhe#malige5rM Nu)tzZer (#6992x8)


Ich würde gern von einer Frau hören "wie" sie sich definiert – wenn ich in der Devotheit eine Frauentugend spüre, dann hat dies damit zu tun, dass ich ein Mann bin, der sich in diese Rolle von seiner Natur aus nicht begeben könnte.

Ich empfinde das nicht als geschlechtergebunden und devotes Empfinden ist für mich definitiv keine "weibliche" Tugend.

muarik/a sMterxn


ich halte ausführliche selnstreflexion schon für sehr wichtig ":/ und gerade über sexualität kann man eine menge über sich heraus finden, weil man sich da häufig sachen traut, die im realen leben keine rolle spielen.

ich denke ja, dass es oft damit zu tun hat, wie das verhältnis zu den eltern in der kindheit war. wenn man recht dominante eltern hatte, die einem gesagt haben "wo´s lang geht" ist das auch ein gewisses gfühl der sicherheit. kinder brauchen grenzen, etc. und die brauchen erwachsene nunmal eben auch. ursache hierfür kann entweder die kompensation der fehlenden leitung in der kindheit sein oder aber das"sich wieder als kind fühlen dürfen" wenn die leitung ziemlich stark war.

da menschen unterschiedlich sind, ist das nicht objektiv meßbar, sondern einfach nur ein empfinden.

K1ylinxn


Was man sich als Erwachsener normalerweise nicht erlauben darf. Es ist die Faszination, etwas "Verbotenes", auch Sexuelles, zu tun, ohne dafür verantwortlich zu sein.

Dagegen spricht, dass viele Menschen, die devote oder dominante Neigungen in sich tragen, diese schon seit früher Kindheit wahrnehmen, also bevor sie selbst Verantwortung tragen.

RQeKgenmNann49


@ lancis ... Gefühle kann man schwer "objektiv" beschreiben - für mich ist es eine "weibliche" Tugend, weil ich diese so wahrnehme, was aber nicht heißt, dass ich jemals in meinem Leben eine Frau iun diese Rolle drängen würde und auch niemals eine solche Beurteilung außerhalb meiner Intimsphäre aussprechen würde - weil damit kann immer nur eine Frau gemeint sein, die ich kenne und mit der ich über das kollegial berufliche hinaus Kontakt habe.

LG

Marcel

mrariika- stedrxn


da hast du recht. es könnte sogar so sein, dass zuerst die neigung da war und sich daraus dann das verhalten der eltern dem kind gegenüber ableitet ":/

K;nacxks


ist denn jemand von euch devot und kann etwas dazu sagen was der grund dafür sein kann?

Ich war in Partnerschaften schon devot und dominant. Und es ist so meine Art, das verstehen zu wollen.

Meine Theorie:

Wenn es beim "Devotsein" eine Skala von 1 (sehr dominant, nicht devot) bis 10 (nicht dominant, sehr devot) gäbe, wäre ich vielleicht ein "Normalo" mit Note 5.

Treffe ich auf eine Frau mit 6 – 10, bin ich der weniger oder mehr dominante Teil.

Eine Partnerin mit 1 – 4 würde mich dominieren. Eine Partnerin mit 5 wäre vielleicht eine flaue, "durschschnittliche" Beziehung mit Blümchensex, keiner traut sich was.

Und wahrscheinlich kann ich und meine Partnerin auf dieser Skala etwas hin- und herrutschen. Ich bin nicht ein Leben lang 5.

a~.fDisxh


Also, erstmal stimme ich Lancis zu – devot zu sein ist keine weibliche Eigenschaft, auch wenn sie den Frauen gerne mal auch ganz außerhalb der Sexualität aufs Auge gedrückt wird.

Und dann denke ich, so wie marika, dass Selbstreflexion gerade auch über dieses Thema eine spannende und sehr erleuchtende Sache sein kann. Nicht muss – und müssen muss ja eh niemand was, wer das nicht hinterfragen mag, macht wahrscheinlich auch nichts verkehrt.

diejulia, ich hab den Eindruck, dass Du eine Erklärung suchst, weil Dir diese Seite an Dir unangenehm ist? Dann werden Dir thereotische Modelle nicht viel weiterhelfen, denn Dein Empfinden ist so einzigartig wie Dein Leben. Ich denke auch nicht, dass es einen "Knopf" in der Entwicklung gibt und wenn man den drückt, zack, schon wächst ein Kind zum Maso/Sadist/Submissiven/Dominanten heran.

Überleg doch mal, was genau an diesen Phantasien Dich reizt – Verantwortung abgeben wurde hier schon genannt. Versuch, in Deinen verschiedenen Phantasien einen gemeinsamen Nenner zu erkennen. Gibt es da ein wiederkehrendes Muster, bestimmte andere Charaktere, die darin auftreten, was gibt es Dir.. usw.

Aber eines finde ich ganz wichtig: schäm Dich nicht und versuch nicht, Dich zu verbiegen. Dafür gibt es gar keinen Grund.

E&insameSxeele


Kurz OT:

Warum muss man hinterfragen warum man glücklich ist?

Mir persönlich hilft dieses ständig sich-selbst-aufzeigen, was gut am Leben ist, um generell eine positivere Weltanschauung zu kriegen. Dadurch denke ich generell optimistischer. ;-) Bin schon wieder weg *:)

d$iej;ulixa


Hei ihr lieben. Danke für eure Hilfe @:)

Hei, ich bin devot und ich habe mich noch nie gefragt warum das so ist, weil es mich schlicht nicht interessiert, denn es würde vermutlich nichts ändern.

also ob es etwas ändert finde ich schon interessant aber vor allem will ich eben wissen warum es so ist. Also devote fantasien sind zwar nicht soo unnormal aber ganz normal finde ich sie auch nicht. also die meisten leute würden ja demütigende dinge nicht erregend finden sondern denken an normalen geschlechtsverkehr und so. Bei mir ist es immer so das ich nach einem Orgasmus quasi wach werde und mir denke: Was machst du hier eigentlich julia? Und finde dann selber es nicht erotisch was ich gerade gedacht habe. das ist bei normalem sex anders. da denke ich nach dem Orgasmus gerne was ich gerade getan habe. Denn demütigende Dinge erzeugen normalerweise bei Leuten ja Scham. Sie werdend ann rot und wollen in der Erde versinken. Sobald die Geilheit weg ist kommt dieses "normale" Gefühl das wohl die meisten frauen haben bei mir auch durch. Sobald aber wieder sexuelle Erregung kommt sind Demütigungen für mich etwas schönes.

Fakt ist, im täglichen leben bin ich sehr dominant, habe/hatte eine führungsposition inne und ich geniese es durchaus die zügel in der hand zu halten.

bei mir eher nicht so. ich finde es belastend zügel zu halten auch wenn ich es eigentlich will. aber verantwortung ist nicht immer einfach. darum vielleicht auch dieses devote? fallen lassen eben wie ich ja am anfang geschrieben habe.

ich denke ja, dass es oft damit zu tun hat, wie das verhältnis zu den eltern in der kindheit war. wenn man recht dominante eltern hatte, die einem gesagt haben "wo´s lang geht" ist das auch ein gewisses gfühl der sicherheit. kinder brauchen grenzen, etc. und die brauchen erwachsene nunmal eben auch. ursache hierfür kann entweder die kompensation der fehlenden leitung in der kindheit sein oder aber das"sich wieder als kind fühlen dürfen" wenn die leitung ziemlich stark war.

finde ich eine gute theorie! Aber bei mir waren die Eltern eigentlich immer lieb und nicht so streng. klar gab es regeln und auch mal strafen aber sehr wenige. also dominant waren meine eltern nicht!

Dagegen spricht, dass viele Menschen, die devote oder dominante Neigungen in sich tragen, diese schon seit früher Kindheit wahrnehmen, also bevor sie selbst Verantwortung tragen.

ja ich glaube ich habe diese neigung auch schon sehr lange. schon als kind habe ich so fantasien gehabt die mich natürlich noch nicht richtig erregt haben. aber schön fand ich so etwas schon. natürlich noch nicht so genaue fantasien wie heute eher so ideen im kerker im märchen eingeschlossen zu sein und so

Rgen,na


Denn demütigende Dinge erzeugen normalerweise bei Leuten ja Scham. Sie werdend ann rot und wollen in der Erde versinken. Sobald die Geilheit weg ist kommt dieses "normale" Gefühl das wohl die meisten frauen haben bei mir auch durch. Sobald aber wieder sexuelle Erregung kommt sind Demütigungen für mich etwas schönes.

Naja, aber unterscheidest doch wohl bei demütigen Dingen, ob du diese sexuell erregend oder tatsächlich als demütigend empfindest, oder?

Und ausserdem ist es mal völlig normal in seiner Geilheit Dinge als erregend zu empfinden, die einen anschließend über sich selbst ekeln. Irgendwann schaltet sich unser moralisches Empfinden wieder ein, welches uns anerzogen wurde.

aber verantwortung ist nicht immer einfach. darum vielleicht auch dieses devote?

Sieh es doch mal anders. Es bedarf unglaublich viel Vertrauen zu einem Menschen ihm die Verantwortung über sich zu erteilen. In dem Moment entscheidest du dich ihm hinzugeben. Das ist nicht automatisch eine Schwäche.

d"i_ePju"lixa


@ a.fish

ja du hast völlig recht! ich suche schon nach einer Erklärung, weil mir diese Seite an mir unangenehm ist. Aber auch weil ich es einfach spannend finde. es ist ja doch verbreiteter so bdsm und so. darum muss doch die pschologie theorien haben wie so etwas entsteht oder warum menschen so neigungen haben?

ein gemeinsamer Nenner in meinen Fantasien. Eine person die mich erniedrigt und dabei arrogant und überheblich ist. und ich die alles devot mit macht und nicht zweifelt das ich weniger wert bin als die andere person. ich ergebe mich bin hörig. Die Person ist mir normal vielleicht garnicht sympathisch. aber in der fantasie finde ich das dann um so geiler. wenn ich die person normal arrogant und unsympathisch finden würde. versteht ihr?

av.fxish


versteht ihr?

Absolut. 8-)

Hast Du schon praktische Erfahrungen oder geht das bisher nur in Deinem Kopf von statten?

Ich würde sagen, wenn Du Dich da in die Fachliteratur vertiefen willst, kannst Du Dir als ersten Einstieg die Wikipediaseite zu BDSM anschauen, bzw. vor allem die Quellenangaben dort. Da kannst Du mit Sicherheit (kanns gerade nicht nachschauen) einige Standardwerke zur Sexualpsychologie (gibts das Wort überhaupt.. mein Kopf ist gerade etwas off, bitte auch komische Rechtschreibung u.ä. ignorieren) finden.

K?na!ckxs


ich ergebe mich bin hörig

Das ist wahrscheinlich das intensivste, engste Zusammengehörigkeitsgefühl. Das zu erleben, ist wohl nur wenigen gegönnt.

Es kann natürlich schief gehen, wenn sich der Dominus seiner Verantwortung nicht bewusst ist oder den Hörigen gar ausnutzt.

Aber in der Fantasie kommen ja keine Komplikationen vor und deshalb ist Hörigkeit sehr geil (im Sinne von attraktiv, erotisch anregend).

J_igsaWw71


Aber eines finde ich ganz wichtig: schäm Dich nicht und versuch nicht, Dich zu verbiegen. Dafür gibt es gar keinen Grund.

So sehe ich das auch! Habe auch ein devote Ader bzw. diese irgendwann in mir entdeckt. Für mich ist es ein hoher Reiz ein grosses Stück meiner sexuellen Selbstbestimmung abzugeben. Das kann zb. bedeuten gefesselt zu sein oder gar im Peniskäfig rumlaufen zu müssen. Aber Gedanken darüber warum oder wieso ich so empfinde, hab ich mir noch nie gemacht!

ar.fi&sxh


Das ist wahrscheinlich das intensivste, engste Zusammengehörigkeitsgefühl. Das zu erleben, ist wohl nur wenigen gegönnt.

Ich will nicht in Abrede stellen, dass das ein möglicher Reiz ist, allerdings kenne ich da von mir selber auch andere Assoziationen. Die von Dir genannte kommt in Bezug auf meinen Partner auf, in meinen Phantasien herrscht allerdings eher das Gegenteil: nämlich Gleichgültigkeit mir gegenüber und die völlige Bedeutungslosigkeit meiner Person für denjenigen, der mir dort etwas antut.

Nur als Anmerkung, dass nicht immer emotionale Verbundenheit im Zentrum von devoten Phantasien stehen muss.

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