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Wie bekomme ich schlimme Gedanken aus meinem Kopf?

A1qua dNi Gio hat die Diskussion gestartet


Also,ich leide seit einiger Zeit wieder unter Angstzuständen und habe ständig schlimme Gedanken in meinem Kopf die ich einfach nicht los werde. Und zwar überlege ich (fast schon zwanghaft) wie es wohl ist zu sterben,das ich jeden moment einen Schlaganfall erleide oder einen Herzinfarkt. Ich bin sehr oft beim Arzt gewesen und wurde von Kopf bis Fuß untersucht. Physisch bin ich völlig gesund. Ich habe beruflich sehr viel mit diesen Themen zu tun,mein Beruf macht mir sehr viel Spaßund ich will nichts anderes machen.

Ich versuche mich anzulenken,und denke diese Gedanken auch zuende,so wie es mir von Psychologen empfohlen wurde, aber es wird nicht besser bzw weniger.

Kennt das einer? Hat jemand einen Tip oder sowas für mich?

Liebe Grüße

Antworten
KketzRebrin


Hast du mal eine Psychotherapie deswegen gemacht? ???

K}e_tzerixn


Hier ist noch eine Buchempfehlung zum Thema "Ängste":

- Wolf, Doris, "Ängste verstehen und überwinden- Wie Sie sich von Angst, Panik und Phobien befreien- Gezielte Strategien für ein Leben ohne Angst".

AMqua $di xGio


Ja,bin sogar dabei,aber ich habe leider den Eindruck das das nicht nichts wirklich bringt. Ich ziehe es trotzdem durch aber mit Zweifel. :-(

geeralZd aus wxien


hey,

also ich verstehe nicht, warum soviele menschen angst vor dem tod haben-ist doch die natürlichste sache der welt......

natürlich stirbt keiner gerne-auch ich nicht-man hat ja noch einiges vor-bzw gewisse verpflichtungen-seien es jetzt kinder, partner, einfach menschen, die einem nahe sind....und die verlässt man eben nicht gerne freiwillig.....

aber den tod an sich, fürchte ich in keinster weise-eher schon das wie......

im gegenteil-finde es irgendwie interessant-gibt es ein danach-wenn ja-dann bin ich schon neugierig darauf :-D -wenn nicht-dann ist es sowieso egal.... :-/

ausserdem ist der tod das einzige, was uns mit sicherheit gewiss ist-also warum sich vor etwas ein ganzes leben fürchten, wenn es doch unausweichlich ist.......da ist es doch besser, ihn als tatsache zu akzeptieren und sich wieder den angenehmen dingen zuzuwenden-oder ":/

Kqetzexrin


"Ja,bin sogar dabei,aber ich habe leider den Eindruck das das nicht nichts wirklich bringt. Ich ziehe es trotzdem durch aber mit Zweifel."-

Welche Therapierichtung ist es denn? Könnte es vielleicht an der "falschen" Therapierichtung liegen?

Und hast du deinem Psychologen dazu mal eine ehrliche Rückmeldung gegeben?

A@qua dZi Gixo


Zu gerald aus wien : Du hast vollkommen Recht, dass ist mir auch alles bewußt, aber mir drängen sich diese Gedanken "Was,Wann,Wie,Wo,Woran,Warum usw." ja fast zwanghaft auf und das löst Angst und Unruhe aus. Ich beschäftige mich auch damit um dieses Unbehagen davor zu verlieren oder um mit diesen Gedanken anders umgehen zu können, aber ich habe das Gefühl, ich habe wenig Erfolg. Mein Wunsch ist es, wenn ich das so grob äußere, damit umgehen zu können wie jeder andere, mit einer "normalen Angst".

Zu Ketzerin : Ich mache eine Verhaltenstherapie und ich denke der Ansatz, so wie es im Moment läuft, ist nicht ganz das richtige für mich. Aber es ist so schwierig einen festen Termin bei einem Psychologen zu bekommen und aufgrunddessen ziehe ich das einfach durch. Ich hab Angst,das der Psychologe sagt, wenn es mir nicht passt, kann ich ja gehen. Ich habe das im Dezember schon gemacht in einer Tagesklinik (abgebrochen). Aber da hat selbst der Oberarzt o. Oberpsychiater (ich weiß garnicht was der Herr für eine Position hatte) mir zugestimmt, dass die Therapie nicht ganz zu meinem Problem passt. Und ehe ich zu einem anderen Psychologen gehen könnte, vergeht wieder viel Zeit. :°(

KJetzerxin


Aber du könntest doch parallel mal zu einem Vorgespräch bei einem Therapeuten anderer Richtung gehen.

Wenn du bei dem (bisherigen) Therapeuten das Problem nicht ansprichst, kann sich auch nichts zum Guten ändern.

Und sonst: "Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende": sprich, warum willst du deine Stunden aufbrauchen, mit etwas das für dich nicht paßt?

K-etz5erin


Hast du dir das Buch oben mal angesehen? Damit könntest du auch "alleine" arbeiten.

KQetHzerxin


Und zum Thema "Tagesklinik"/Klinik, Abbrüche gibt es immer wieder, wenn z.B. das Konzept nicht paßt oder der Patient die Therapie nicht schafft etc..

AGqubaR di" Gio


Ja das stimmt, dass ist logisch. Kann man denn so einfach raus aus der einer Therapie?

Ich arbeite jeden Tag an mir selbst, hab auch viele Bücher darüber gelesen, aber das oben genannte kenne ich noch nicht. Ich werde mich damit mal beschäftigen.

Ich schaue mal wie das nächste treffen wird. Wenn ich dann immernoch der Meinung bin, werde ich ihn dann vielleicht mal drauf ansprechen. Naja, und sonst in den sauren Apfel beißen und mir einen anderen suchen.

Mir tat das sogar echt weh, das abzubrechen, aber ich weiß, dass ich mit Bilder malen und töpfern meine Angst nicht in Griff kriege. Und das was Sinnvoll gewesen wäre, fiel jede Woche aus weil immer ein Therapeut krank war. Da war mir die Arbeit doch wichtiger :-)

K=etzerxin


"Kann man denn so einfach raus aus der einer Therapie?"-

Bin ich überfragt. Aber ich weiß, daß das mit den parallelen Vorgesprächen geht.-

Also ich finde das Buch oben sehr gut.-

Vielleicht gibt's ja eine andere (Tages)klinik, bei der es für dich besser paßt vom Konzept.

Agqua di{ Gixo


Es gibt ja viele Kliniken die auf Angstzustände jeglicher Art speziallisiert sind,aber wenn ich mich nochmal in einer anmelde, dann wenn die Hütte wieder richtig brennt oder wenn meine Ausbildung beendet ist.

Das Buch klingt intressant, vielleicht steht was neues drin. Ich hab es mal bestellt. Danke für den Tip :-)

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