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Zunahme depressiver Erkrankungen woher kommt das?

LvC6N hat die Diskussion gestartet


Letztens habe ich gelesen das die meisten Kranschreibungen wegen dem Krankheitsgrund Depression ( in meinem Bundesland!) ausgestellt werden. Ich selbst bin rund 6 Jahre dabei, fing urplötzlich an, mit einer Panikattacke (dann 2 Jahre pure Angst!) dann Depressionen und nun bin ich wohl durch die Einnahme falscher Anti depressiver Mittel bei Zwangsgedanken und Zwangsvorstellungen (verdrängen Depression und Angst!) angelangt.... daher frage ich mich war das schon immer so das die Menschen depressiv oder psychisch Krank im gleichen Prozentsatz waren oder ist das etwas neues?

Ich meine es gab Zeiten in meinem Leben da war ich vollkommen Gesund außer 1-2 mal im Jahr mit einer Erkältung. Heute kann ich ohne Mittel1 nicht einschlafen ohne Mittel2 nicht aus dem Haus gehen und Mittel3 ist gegen die Zwangsgedanken.

Es kommt dazu das ich noch nie von jemanden gelesen habe "Juhu ich habe die Depression besiegt" noch nie hat einer geschrieben ich bin jetzt Angstfrei! oder meine Zwangsgedanken sind weg.

Woher kommt diese Tendenz? vor einigen Jahren war das Wartezimmer bei meinem Psychiater leer, Heute warte ich 3 Monate auf ein Termin und habe 75 Therapie Stunden hinter mir, Fazit der Krankenkasse = keine Verbesserung = keine weitere Therapie.

Würde gerne wissen wie Ihr das seht!

Antworten
m@a!rikaM stexrn


juhu ich habe die depressionen besiegt ;-D

jetzt hast du es mal gelesen und ich weiß auch von einer menge leuten, die das auch geschafft haben. aus verständlichen gründen hängt man aber als ex-depri oder stabiler depri oder mit seinen depris gut lebender nicht mehr so viel in psychoforen ab, wie als akut leidender.

ich denke, eines der hauptprobleme ist, dass depris immer ein warnzeichen sind, dass irgendwas richtig schlimm verkehrt läuft im leben. das müssen noch niemals äußere umstände sein, dass kann auch einfach der völlig falsche blickwinkel sein.

da dann mit medikamenten dieses symptom auch noch zu unterdrücken ändert nicht nur nichts, sondern macht die ganze sache nur noch schlimmer.

vielleicht helfen dir ein paar meiner beiträge in diesem faden [[http://www.med1.de/Forum/Erziehung/575574/]] weiter.

GMro}ttxig


Ich habe eher das Gefühl, das es nicht mehr werden, sondern dass heutzutage jeder quersteckende Furz gleich eine Depression sein soll.

kColib@ri2x5


ich glaube das es sowas schon immer gab,nur das jetzt so langsam die zeit anfängt wo man soetwas behandelt und man die scheu verliert sich zu outen ohne angst haben zu müssen als verrückt bezeichnet zu werden!

ich selbst habe einen langen leidensweg hinter mir und bin froh letztes jahr das glück gehabt zu haben auf die richtige ärztin gestoßen zu sein!

depression ist eine erkrankung aber teils besteht sie aus persönlichen eigenschaften,die einem immer begleiten werden!

deswegen sind manche eher gefährdet zu erkranken oder einen rückfall zu erleiden als andere!

an alle....gebt nicht auf,ihr seid es euch wert! :)* :)* :)*

B<rucex21


Einer der Gründe warum psychische Erkrankungen(nicht nur Depressionen)so stark zugenommen haben, ist meiner Meinung nach der zunehmenden Leistungsdruck in unserer Gesellschaft.Das betrifft vor allem den Burn out,aber auch Depessionen.

Auch im meinem Berufsaltag spüre ich den Druck,und ich habe das Gefühl es wird immer schlimmer.Ich besuche regelmäßig eine Selbsthilfegruppe für Menschen mit psychischen Erkrankungen,und fast die Hälfte der betroffenen dort sind aufrund von beruflichen Streß erkrankt.Wirklich erschreckend!

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