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Bruder ist schizophren, was wird aus ihm?

G~rot7tig


Der arzt hat nie gesagt, dass mein Bruder arbeitsunfähig ist – im Gegenteil. Wenn mein Bruder sich wieder mal ein Studium oder eine Ausbildung in den Kopf gesetzt hat, dann hat der ihm auch dazu geraten das wirklich zu tun. Und jedesmal hat mein Bruder nach 1 oder 2 Tagen alles hingeschmissen, weil er sich wieder "beeinflusst" fühlte... Seit ca. 8 Wochen hat mein Bruder einen 400€ Job und alles ging gut. Letzten Donnerstag kam er dann normal von der arbeit und meinte, dass er da nicht mehr hingeht, weil er wieder diese "Gedanken hatte" und die anderen Kollegin ihn "beeinflussen" wollen.

Hm, klingt als wäre dein Bruder nicht optimal medikamentös eingestellt. Meine Schwester hat nur psychiotische Anwandlungen, wenn sie ihre Medikamente mal wieder absetzt, weil sie glaubt nicht krank zu sein (kommt leider oft vor bei Schizophrenie, das die Krankheitseinsicht fehlt). Ich denke eine Betreuung wäre ganz gut für deinen Bruder, so jemand kann ganz anders agieren als Eltern oder Geschwister, die ja gefühlsmässig involviert sind. Also meine Schwester hat seit gut 10 Jahren eine Betreuung, die sich auch um Geldangelegenheiten und solche Dinge kümmert, das funktioniert viel viel besser, als noch mit den Eltern. So ein Betreuungsverfahren kann der Arzt in die Wege leiten. Also ich kann es nur empfehlen, so kann sie alleine leben und ist viel umgänglicher geworden und zumindest Teilzeit arbeitsfähig, das war sie unter Betreuung der Eltern nie.

S6ahnqegiDrlx03


Sowas würde ich gut finden und der Arzt hat sowas in der Art auch schon öfters vorgeschlagen, aber mein Bruder wehrt sich immer total dagegen und will das auf keinen Fall! Und meine Eltern sind auch eher dagegen, weil sie es als eine "teilweise Entmündigung" meines Bruders sehen. Ich weiß ja nicht genau, was meine Eltern über diese Krankheit denken, aber mein Vater redet zumindest manchmal so, als ob mein Bruder nur genug Zeit braucht um wieder ganz gesund zu werden und tut so, als ob mein Bruder nur einfach "nervlich angeschlagen ist" und sich etwas erholen muss...

Als mein Vater vor einer Ärztin ständig mit dem "mein Sohn ist nervlich einfach nicht so belastbar" angefangen hat, ist sie teilweise sogar recht ungehalten worden und meinte dann zu ihm, dass so eine Krankheit nicht kommt, weil man mal ein bisschen Stress hat und man dadurch geheilt wird, indem man mal ne Qoche ausspannt oder so! Meinem Bruder und meinen Eltern wurde schon öfter erklärt worin die URsachen dieser Krankheit liegen usw. aber irgendwie kapieren sie es nicht bzw. wollen es nicht kapieren!

SIahneRgirlx03


Naja, ich finde es ja auch irgendwie merkwürdig, dass mein Bruder zwar ständig seine Medikamente nimmt, aber ab und an trotzdem solche "Beeinflussungssachen" von sich gibt. Meine Eltern und mich macht das echt fertig wenn er wie aus dem Nichts wieder damit anfängt. Dann nimmt er eine Tablette und urplötzlich bzw. am nächsten Tag ist wieder alles gut...

Dabei hat der Arzt erst kürzlich gesagt, dass diese psych. "Dinge" erst autreten wenn man ca. 2 Tage die Medikamente nicht mehr genommen hat. Wie also kann mein Bruder wieder alle paar Wochen oder Monate solche "Gedanken" haben, wenn er doch stets die Tabletten nimmt?!? (seitdem mein Bruder sie mal eigenmächtig abgesetzt hat "beaufsichtigt" mein Vater die Medikamenteneinnahme jeden Tag!) Und wie gesagt dauert das immer nur ganz kurz (max. 6-8 Stunden) an und dann ist er wieder "normal".

Ggrot$tig


Und meine Eltern sind auch eher dagegen, weil sie es als eine "teilweise Entmündigung" meines Bruders sehen.

Früher hiess es tatsächlich Entmündigung. Das ist es aber auf gar keinen Fall. Ich habe auch eine Betreuung, allerdings nicht die Gesundheitsvorsorge. Ich bin heilfroh darum, weil die sich wirklich um Ämterdinge und dergleichen kümmert.

Meinem Bruder und meinen Eltern wurde schon öfter erklärt worin die URsachen dieser Krankheit liegen usw. aber irgendwie kapieren sie es nicht bzw. wollen es nicht kapieren

Das deinem Bruder selbst die Einsicht fehlt ist normal. Meine Schwester ist auch nur der Überzeugung, dass sie krank ist, weil sie tabletten nehmen muss. Aber eigentlich ist es andersrum, sie muss Tabletten nehmen, weil sie krank ist. Wenn deine eltern das nicht hören wollen ist es doof, aber vielleicht braucht es noch Überzeugungsarbeit, am besten von einem Aussenstehenden (ich weiss, ist leichter gesagt als getan). Sie würden sich viel Arbeit und Kraft ersparen, wenn sie für ihn eine Betreuung beantragen. Das heisst ja nicht Heim oder so. Er kann ja zu Hause wohnen bleiben.

eigenmächtig abgesetzt hat "beaufsichtigt" mein Vater die Medikamenteneinnahme jeden Tag!) Und wie gesagt dauert das immer nur ganz kurz (max. 6-8 Stunden) an und dann ist er wieder "normal".

Ich hoffe er lässt sich nicht austricksen, das können Schizophrene nämlich gut.

Gcar(ou478


@ Grottig

Ich hoffe er lässt sich nicht austricksen, das können Schizophrene nämlich gut.

An das musste ich auch denken!!! Ich habe länger auf einer psychatrischen Station gearbeitet und war überrascht, wie kreativ Menschen doch sein können!!!!

@ Sahnegirl

Was hast Du jetzt vor? Willst Du wirklich Dein ganzes Leben für Deinen Bruder opfern? Ich finde es ehrlich gesagt eine riesen Sauerei, dass der Arzt und Deine Eltern Dich zum Abschluss Deines Studiums so unter Druck gesetzt haben!! Immerhin ist in so einem Zeitraum andere Sachen viel wichtiger.

Wenn Du jetzt nach einem Wochenende schon genervt bist, wie soll das den werden, wenn Du Ihn Tag ein, Tag aus um Dich hast und zusätzlich noch die Putze und Bedienung ("mache keine Frauenarbeit") für Ihn spielen musst?

Du kannst doch Dein Leben nicht so weg werfen ???

Ich finde es von Deinen Eltern extrem verantwortungslos, dass sie sämtliche Hilfsangebote ausschlagen! Auch wenn Dein Bruder kein Sozialfall sein will, ist er aber letztendlich auf dem Besten Weg dahin, wenn er es sogar nicht schon ist. Von was will er denn Leben, wenn Deine Eltern nicht mehr da sind? Wer bezahlt die Krankenversicherung? Du dann auch noch ??? ? Da er keine staatlichen Hilfen annehmen will? Deinem Bruder würden auch trotz Erkrankung so viele Hilfsmaßnahmen offen stehen, aber es wird ja alles von vornherein abgelehnt.

Ich glaube ehr, dass Dein Bruder einen Weg gefunden hat, wie er sich einfach durch das Leben schummeln kann. Seine Eltern spielen ja auch gut mit und alles wird mit der Krankheit entschuldigt und akzeptiert. Eine Krankheit oder Behinderung kann man gut verwenden, um sich das Leben zu vereinfachen. Ich sehe es ja selbst an mir. Wenn ich wollte, könnte ich mich auf die faule Haut legen und andere für ich arbeiten lassen. Stattdessen mache ich jetzt auf eigene Kosten ein Studium am Wintersemester (habe einen Querschnitt TH12, schwere Herzerkrankung, Pflegestufe, usw.)!

Wieso lässt Du Deinetwegen den Kontakt zu Deiner Familie nicht etwas schleifen und distanzierst Dich ein wenig, wenn DU Deine Familie nun nicht so 100% magst? Es kann niemand von Dir verlangen, dass Du Deinen ganzes Leben für Dein Bruder opferst! Das geht absolut nicht! Von allen Dingen geht so etwas gar nicht, wenn der Betroffene alles ablehnt und jegliche Arbeiten zu Hause ebenfalls ablehnt! Es kann doch niemand von Dir erwarten, dass Du für Euch beide arbeiten gehst ("Er würde ja gerne, aber er ist ja krank!!) und anschließend noch zu Hause für Ihn mit kochst, aufräumst und wäsche wäschst! Er macht sich ein tolles und ruhiges Leben und DU machst Dich kaputt! Da er gesunde Hände und Beine hat, wäre grds. das Mindeste (aber auch schon bei Deinen Eltern!!!), dass Dein Bruder einen Arsch in der Hose hat und mit zu Hause anpackt!

Abgesehen davon gehe ich ganz fest davon aus, dass Dein Bruder sehr oft seine Medikamente absetzt. Man kann dabei sehr gut schummeln! Alles selbst erlebt! Immerhin hat er dann einen neuen Schub und hat wieder eine neue Erpressungsmöglichkeit um allen zeigen zu können, wie krank er doch ist und dass er soooo dringend Hilfe von allen benötigt!! Wenn Dir sogar der Arzt sagt, dass diese Störungen normalerweise erst nach 2 Tagen absetzten der Medis eintreten und Dein Bruder die Störungen so häufig hat, dann muss doch da etwas faul sein!!! Und das Dein Bruder Dich als Bezugsperson sieht, liegt doch wohl auf der Hand (das würde ich auch tun), immerhin müsst Ihr nach seinem Wunsch sehr lange zusammenleben, immerhin will er und Deine Eltern auch, dass er bei Dir einzieht. Sorry, aber ich bekomme bei dem Thema echt Wut! Ich finde diese Forderung von Deinen Eltern und Deinem Bruder echt heftig. Du bist ein junger Mensch und hast Dein ganzes Leben vor Dir. Vielleicht möchtest Du einmal heiraten oder Kinder haben? Wie soll das laufen, wenn Dein Bruder bei allem und jederzeit dabei ist, da er ja keinen hat. Du kannst Dein Leben doch nicht so wegwerfen!!! Immerhin möchtest Du nach einem Studium doch auch endlich einmal ein bisschen Leben und nicht immer und überall auf Deinen Bruder Rücksicht nehmen müssen. Wenn Dein Bruder 27 Jahre alt, dann kann der locker 60 Jahre noch leben. Willst Du wirklich die ganze Zeit immer alles für Dein Bruder bezahlen (er will ja kein Geld vom Staat), putzen, kochen, waschen (mache keine Frauenarbeit!!!!), ihm einen Zimmer in Deiner Wohnung zur Verfügung stellen (wann kann ich bei Dir einziehen!!!!) ??? ?

Das kannst Du doch bitte nicht wirklich ernsthaft in Erwegung ziehen ???

REockJStronxgo


Ich habe keine Antworten, bin aber selbst an der Diskussion stark interessiert, weil ich in einer ähnlichen Situation bin bzw. sein werde.

SFunjflowher_7x3


Der Punkt ist:

Leider gehen schizophrene Erkrankungen häufig einher mit einer Berufsunfähigkeit und einem eher chronischen Beeinträchtigungszustand. Ausnahme sind eigentlich nur die Patienten, die eine einmalige Episode haben und danach stabil sind.

Wiederholte Klinikaufenthalte und immer wieder abgesetzte Medikamente sprechen leider für einen chronischen Verlauf – was wie gesagt nicht selten ist. Das ist ja daa Tragische an diesen Erkrankungen, dass gesunde Menschen mit tollen Zukunftsoptionen zu chronisch schwer kranken Psychiatriepatienten werden.

Was man auch bedenken muss:

Bei Schizophrenie sind es ja nicht nur die Wahnvorstellungen, die ein Problem darstellen. Sondern auch weniger auffällige Symptome wie die sog. formalen Denkstörungen, wo grundlegende kognitive Leistungen beeinträchtigt sind. Das können viele Betroffene außerhalb einer akuten Phase gut kaschieren, aber wenn es um komplexe neue Anforderungen geht, wird es oft schwierig.

Was für Euch jetzt wichtig ist:

Nutzt alle Optionen, die es gibt. Soll heißen: Kontaktiert den Sozialpsychiatrischen Dienst. Kümmert Euch ggf. um eine Betreuung. Dein Bruder sollte möglichst eigenständig wohnen, um zumindest diese alltagspraktischen Fähigkeit aufzubauen oder zu bewahren. Und wenn es eine betreute Wohngruppe oder betreutes eigenständiges Wohnen ist. Ist aber ein ganz wichtiger Punkt.

Haltet Euch aus der Behandlung an sich aber raus. Es muss ein Netz aufgebaut werden, wo sowloh Dein Bruder als auch professionelle Kräfte sich darum kümmern, dass er die Medikamente nimmt (ggf. sollte man auf Depot-Spritzen umsteigen, da hat man dann mehrere Wochen Ruhe).

Ist denn seitens der behandelnden Klinik nie etwas derartiges (Betreuung,...) in die Wege geleitet worden? I.d.R. kümmert sich gerade bei Schizophrenie-Patienten der Sozialdienst da sehr gut um eine langfristige Perspektive. Inkl. finanzieller Hilfen. Erster Ansprechpartner für Euch wäre wie gesagt der Sozialpsychiatrische Dienst Euer Stadt / Eures Landkreises.

Ob Dein Bruder medikamentös gut eingestellt ist oder eben nicht, ist schwer zu beurteilen. Trotz guter, zur Verfügung stehender Medikamente erreicht man auch damit längst nicht immer ein normales Funktionsniveau.

Die Idee, dass Dein Bruder bei Dir wohnen soll, halte ich für völlig aberwitzig. Zum einen muss er auf eigenen Beinen stehen (inkl. finanzieller Hilfen vom Staat!). Zum anderen kann es eine immense Belastung darstellen -und wenn er wiederholt Medikamente absetzt, könnte es leider auch passieren, dass er Dich in seine Wahnvorstellungen einbezieht, sein Vertrauen in Dich kaputt geht – und weitere Probleme resultieren. Für ihn dazusein ist eines; hautnah mit ihm zusammenzuleben ist etwas anderes. Es muss auf jeden Fall vermieden werden, dass zu viele Familienmitglieder in alltägliche Medikamenten-Diskussionen oder Einnahme-Kontrollen verstrickt werden. Dass muss Dein Bruder selber in den Griff bekommen – mit Hilfe entsprechender Stellen. Was er jetzt quasi an Eigenständigkeit verlernt / nicht braucht, kann im Zuge der Krankheit schnell verloren gehen.

Häufig hält Scham davon ab, die vorhandenen Hilfen auszuschöpfen – DA solltet Ihr Euch als Familie aber nochmals engagieren. Egal, ob es Deinem Bruder passt oder nicht.

Ihm stehen sowohl finanzielle Unterstützung zu als auch sozialpädagogische Betreuung. Sinnvoll wäre auch eine spezielle Rehamaßnahme zur Arbeitserprobung. Er wird vermutlich nie auf dem regulären Arbeitsmarkt Fuß fassen können, aber es gibt im geschützten Rahmen durchaus gute Projekte (und damit meine ich nicht gleich die klassische Werkstatt für Behinderte!)

Vermutlich hat Dein Bruder noch nicht realisiert, was reelle Chancen für ihn sind – und es wird kaum möglich sein. ihm das als Familie deutlich zu machen. Da muss professionelle Unterstützung her! Vermutlich muss manmit so grundlegenden Dingen wie Tagesstrukturierung, Besuch einer Tagesstätte, Ergotherapie,... anfangen.

Es ist nicht nur im Hinblick auf die langfristig selbstständige Lebensführung Deines Brudes ein MUSS, solche Angebote zu nutzen, sondern auch zur Entlastung der Familie.

Sl.o wallMisYixi


Die Idee, dass Dein Bruder bei Dir wohnen soll, halte ich für völlig aberwitzig. Zum einen muss er auf eigenen Beinen stehen (inkl. finanzieller Hilfen vom Staat!). Zum anderen kann es eine immense Belastung darstellen -und wenn er wiederholt Medikamente absetzt, könnte es leider auch passieren, dass er Dich in seine Wahnvorstellungen einbezieht, sein Vertrauen in Dich kaputt geht – und weitere Probleme resultieren.

Dem kann ich leider nur zustimmen. Hab meine schizophrene Mutter nachdem sie aus ihrer Wohnung flog ein Jahr bei mir wohnen lassen. Milde ausgedrückt echt nicht weiterzuempfehlen, nach dem Jahr war ich ziemlich fertig^^

I.d.R. kümmert sich gerade bei Schizophrenie-Patienten der Sozialdienst da sehr gut um eine langfristige Perspektive.

hmnaja, meine Mutter schien so durchhaltend unkooperativ zu sein dass sie's sowohl geschafft hat wieder unbetreut, als auch dauerhaft unmedikamtiert zu leben. Mag sogar gut gehen solange halt keine akute Phase kommt. Würde ihr wünschen dass nicht, aber wenn hab ich hoffentlich was draus gelernt und lass mich nicht mehr involvieren. Klingt hart aber sone Verzweiflung und seelische Entkräftung wie damals will ich möglichst nie wieder erleben.

STunflogwer_x73


Das Problem scheint hier wohl auch in mangelnder Krankheitsakzeptanz seitens der Eltern zu liegen. Solange die nicht da ist und man ich nicht um die Hilfen bemüht, sondern (eher unrealistische aber "normale") Lebenspläne fördert, wird das einfach nix.

Solche Maßnahmen heißen ja nicht, dass der Bruder keine Perspektive hat. Vielleicht würde genau das Netz aus Betreuung, Medikamentenkontrolle, Arbeitserprobung ja zu einer Stabilisierung fühten – mit daraus resultierender verbesserter Perspektive... Manchmal muss man halt eher um die Ecke denken.

SR. rwalli sii


Das Problem scheint hier wohl auch in mangelnder Krankheitsakzeptanz seitens der Eltern zu liegen. Solange die nicht da ist und man ich nicht um die Hilfen bemüht, sondern (eher unrealistische aber "normale") Lebenspläne fördert, wird das einfach nix.

Ja absolut. Sehe da leider auch keinen grünen Zweig wenn die Eltern ihm sozusagen noch zuspielen.

KUetzer+in


@ Sahnegirl03:

Wollte dir nur nochmal Rückmeldung geben, daß wir alle in dem Faden "In Arzt verliebt, weiß nicht weiter" im "Beziehungs-Unterforum" noch immer auf Nachricht(en) von dir warten.

Melde dich doch mal da! Danke. *:)

n;ajan6agut


Das mein Bruder manchmal (oder oft) absichtlich auf Mitleid macht, vermute ich auch oft, aber er beteuert immer wieder das das nicht so ist sondern er einfach krank ist und deshalb Hilfe braucht...

Wenn man einen Sumpf trockenlegen will, sollte man nicht die Frösche um Erlaubnis fragen.

Hast du ernsthaft eine andere Antwort erwartet?

Ich rate dir auch ganz dringend dazu, eine Betreuung für deinen Bruder zu organisieren. Damit gibt es einen Verantwortlichen, der nicht emotional involviert ist. Das muss ja nicht heißen, dass du dich gar nicht mehr um ihn kümmern darfst. Aber du könntest dann so viel für ihn tun, wie es dir gut tut, anstatt dich für ihn aufopfern zu müssen.

Steh dazu, dass auch jemand für dich sorgen muss, und derjenige bist du selbst.

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