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Körperlichkeit innerhalb von platonischen Freundschaften

Egins[ameSexele


und die angeheirateten Verwandten sind ihr um den Hals gefallen, alle haben sich herzlich gedrückt und gebusselt.

Gut, Familie ist was anderes, auch wenn ich das auch nicht mag. Da steh ich dann wie ne Salzsäule, rühr mich nicht und denke "hoffentlich isses gleich vorbei", weil ich ja immerhin nicht um den Körperkontakt gebeten habe. Aber weils halt die Familie ist...

B%E `A LxUV


Ach und bezüglich Händchen halten: Bin ich im Kindergarten, wo ich mich paarweise an der hand fassen muss, damit ich nicht verloren gehe? Vllt haben die alle keinen Partner zuhause, mit dem sie das machen können...

Hälst du mit deinem Partner Händchen, damit du nicht verloren gehst? Bist du mit ihm im Kindergarten, wenn du das machst? Ich meine, wieso soll man gute Freunde nicht gerne berühren, mal so zwischendurch oder einfach auf die Art, das man sagt, ich gehe diesen Weg mit dir. Oder das man sich einhängt, wenn man am Abend durch die Straßen geht, ja vielleicht auch, damit man das Gefühl hat, es passiert einem nichts, weil man zu zweit ist. Alles nur Assoziationen, die mir dazu einfallen, die ich irgendwie ganz nett finde.

Aber was erwarte ich eigentlich, die zitierten Zeilen da oben hätten vor kurzem noch von mir sein können, ich habe mich auch so abwertend darüber geäußert und bestimmt vielen damit Unrecht getan :°(

Mxne2mobsyyne


Wie war das denn bei dir in der Kindheit, bei der Familie? Gab es da viel Körperkontakt, Kuscheln et cetera? Oder war das auch eher unüblich?

Doch, war bei uns üblich, ist es EIGENTLICH immer noch, aber ich gehe auf Abstand. Meine Mutter beschwert sich immer, dass ich sie nicht in den Arm nehme (zur Begrüßung oder Abschied), manchmal mache ich es dann gezwungenermaßen, aber öfter verweigere ich es trotzdem. Und meine Schwester umarme ich auch nicht. Ich habe trotzdem ein gutes Verhältnis zu ihnen, aber ich bin auch familiär sehr distanziert, nicht nur aufs körperliche beschränkt, sondern allgemein.

M#nemrosyynxe


Gut, Familie ist was anderes, auch wenn ich das auch nicht mag. Da steh ich dann wie ne Salzsäule, rühr mich nicht und denke "hoffentlich isses gleich vorbei", weil ich ja immerhin nicht um den Körperkontakt gebeten habe. Aber weils halt die Familie ist...

Genau ]:D

Dafällt mir ein: Einmal habe ich einen Bekannten von mir an der Schulter angefasst, nach dem Motto: gespieltes Trösten. Da hielt er inne, ganz erstaunt und meinte: Du hast mich angefasst!! Du fasst nie einen Menschen an!!

Da ist mir richtig bewusst geworden, dass ich das nicht tue. Aber wie gesagt, mich stört es nicht, ich habe ja imemr noch die innere Abneigung dagegen...

KNamnika@zix0815


Ach und bezüglich Händchen halten: Bin ich im Kindergarten, wo ich mich paarweise an der hand fassen muss, damit ich nicht verloren gehe? Vllt haben die alle keinen Partner zuhause, mit dem sie das machen können...

Ich glaube, das ist einfach eine Typfrage.

Ich persönlich brauche viel körperliche Nähe, sowohl von meinem Partner, von meiner Familie als auch von meinen sehr engen Freunden. Es ist eine Art meine Liebe und Zuneigung auszudrücken und mir fehlt etwas, wenn ich in einer Freundschaft spüre, dass der andere Part das nicht gerne hat (ich respektiere das natürlich).

Händchenhalten ist da natürlich sehr speziell, aber das sich-einhängen kenne ich auch durch alle Altersschichten hindurch :)z

@ BE A LUV

Wenn du bisher nur solche oberflächlichen Kontakte pflegst ist es m.E. ein eher schwieriges Unterfangen gleich auf die körperliche Nähe einzusteigen. Vielleicht versuchst du erstmal den einen oder anderen Kontakt zu intensivieren, dich auch mal privat mit jemandem zu treffen, den du gerne näher kennenlernen möchtest?

E7insamBeSeexle


Hälst du mit deinem Partner Händchen, damit du nicht verloren gehst? Bist du mit ihm im Kindergarten, wenn du das machst? Ich meine, wieso soll man gute Freunde nicht gerne berühren, mal so zwischendurch oder einfach auf die Art, das man sagt, ich gehe diesen Weg mit dir. Oder das man sich einhängt, wenn man am Abend durch die Straßen geht, ja vielleicht auch, damit man das Gefühl hat, es passiert einem nichts, weil man zu zweit ist.

Nein, aber für mich ist Händchenhalten einfach irgendwie eine Geste der Zärtlichkeit, die ich von meinem Partner bekomme, und von keinem sonst. Keine Ahnung, wieso. Das macht man in der Familie, bei Mutter-Kind, beim Partner, um Zärtlichkeit zu bekommen.

Zärtlichkeit ist aber nicht Sache von "irgendwem". Meine Meinung.

Wobei ich das beim Laufen auch nicht sooo gerne habe, wenn ich meinen Freund ddran hängen habe. Ich hab da meine Hände am liebsten frei, um hier am Shirt zu zupfen, dort mal den Arm zu kratzen, um losstürmen zu können, wann ich will, und stehen zu bleiben, wann ich will, ohne dass ich irgendwo ein Gegengewicht hängen hab und mir erst die Finger zu entknoten, die Arme frei schwingen lassen.

Einfach eine Gewohnheit von mir. Ich krieg auch zu viel, wenn ich irgendwas in der Hand tragen muss. Lieber stopf ich mir die Hosentaschen voll oder nehm mir meinen Rucksack mit. ;-D

Von jedem anderen hab ich lieber eine Hand auf der Schulter, kein kurzes Händetätscheln von 2 Sekunden, in Schulter an Schulter dasitzen oder im Ausnahmefall einen Arm um die Schultern. Das genügt mir für "Ich bin bei dir und hab dich gern".

B*E NAh LUV


Wenn du bisher nur solche oberflächlichen Kontakte pflegst ist es m.E. ein eher schwieriges Unterfangen gleich auf die körperliche Nähe einzusteigen. Vielleicht versuchst du erstmal den einen oder anderen Kontakt zu intensivieren, dich auch mal privat mit jemandem zu treffen, den du gerne näher kennenlernen möchtest?

Es sind ja private Treffen mit diesen Menschen, ich bezeichne sie auch als meine Freunde, ich habe nur das Gefühl, dass der Zug für mich irgendwie abgefahren ist, so richtig innige Freundschaften aufzubauen, wie manche Leute, die ihre besten Freunde seit dem Kindergarten oder der Schule kennen. Ich arbeite viel und habe selbst Familie und alle die ich im Alltag treffe, sind in derselben Lage. Wäre ich Single und kinderlos, dann könnte ich vielleicht auf die Piste gehen und eine beste Freundin nur für mich finden, aber unter den jetzigen Umständen, ich weiß gar nicht, wie ich das anstellen soll. Alle die ich treffe unterhalten sich mit mir nur über ihre Kinder oder die Arbeit. Unabhängig davon ergibt sich im Grunde gar nichts :-(

Ekins^ameSexele


Wenn du jemanden hättest, den du nicht aus dem Job kennt, würd ich sagen, geht mal zusammen ins Kino, oder macht nen DVD-Abend oder so und trinkt mal ein Gläschen :)^

KcamiRkazi^081x5


Unabhängig davon ergibt sich im Grunde gar nichts :-(

Aber auch mit Job und Familie könntest du dich doch mal mit einer Person deiner Wahl zum Kino verabreden, Theater oder Schwimmen gehen? Das sind Dates, die vielleicht 2h in deinem Wochenablauf in Anspruch nehmen und über den Rahmen eines doch verhältnismäßig oberflächlichen Treffens hinausgehen.

So wie ich das verstanden habe, hast du deine Bekanntschaften auch noch nie bei dir zu Hause gehabt? Da könntest du doch auch mal jemanden einladen.

Alle die ich treffe unterhalten sich mit mir nur über ihre Kinder oder die Arbeit.

Das hat häufig aber auch etwas mit Wechselseitigkeit zu tun: Was du von dir preisgibst, kommt auch zurück. Wenn du selbst dich nicht öffnen kannst und mit deinen Bekannten 'nur' über Kinder und die Arbeit redest, kannst du auch nicht erwarten, dass aus heiterem Himmel jemandem sein Herz ausschüttet.

ich habe nur das Gefühl, dass der Zug für mich irgendwie abgefahren ist, so richtig innige Freundschaften aufzubauen, wie manche Leute, die ihre besten Freunde seit dem Kindergarten oder der Schule kennen.

Über 50% meiner engsten Freunde kenne ich weder aus Schul- noch aus Kindergartenzeiten.

KHam5ik~azRiU081^5


Wenn du jemanden hättest, den du nicht aus dem Job kennt, würd ich sagen, geht mal zusammen ins Kino, oder macht nen DVD-Abend oder so und trinkt mal ein Gläschen :)^

Kann man das nicht mit einem machen, den man aus dem Job kennt?

EsinsamQeSeexle


Klar kann man, mich würde da allerdings eben hemmen, dass mans eben evtl. mit in die Arbeit schleppt.

Vorallem, wenn sie sagt, so ganz ohne Job würde man sich vermutlich doch nie treffen. Das klingt für mich einfach nicht nach "Mich interessiert der Mensch" oder "ich hab den wegen seinem Charakter gern" oder wie das einige machen "Ich gucke mit ihr Sex and the city und danach ziehen wir über unsere Männer her" oder "wir gehen feiern" oder shoppen oder "wir kochen was zusammen" und "ich möchte diesem menschen gern mein Herz offenbaren"...

E*ins[amepSeexle


Das klingt für mich einfach nicht nach "Bei dem Menschen könnte ich mich fallen lassen", weißt du?

j~osile{8x1


Wie würdet ihr das jetzt angehen? Ich kann ja schlecht zu einer Freundin sagen: "Du sprich mich demnächst bitte mit Kosenamen an und umarm' mich mal." Ich denke, sowas muss sich ergeben, aber wie? Wie ist das bei euch? Habt ihr immer den ersten Schritt gemacht?

Sind deine Freundinnen alle gerne körperlich zueinander? Oder nennen sich alle beim Kosenamen? Ich würde das einmal genauer beobachten. Denn es hat eher wenig Sinn "Annäherungsversuche" bei jemandem zu machen der das vielleicht auch nicht so mag.

Bei meinen zwei engsten Freundinnen könnte es unterschiedlicher gar nicht sein – von der einen bekomme ich gerade mal ein Küsschen links und rechts bei Begrüßung und Verabschiedung (ist bei uns im Ösiland so üblich ;-) ), und die andere ist ständig auf Körperkontakt aus, sprich einhaken beim gehen, kurz mal meine Hand halten, mich fest umarmen wenn ihr danach ist, mir durch die Haare wuscheln usw. Ich kann mir beidem gut umgehen, obwohl ich auch nicht so der Knuddeltyp bin. Es ist schon interessant, denn die "Distanzierte" würde ich manchmal gerne von mir aus mal drücken, und die "Knuddlige" muss ich eben auch manchmal bremsen wenn's mir zuviel wird.

Noch ne Frage: bist du dir sicher dass du jetzt auf einmal von deinen Freundinnen "Süße" (oder ähnliches) genannt werden willst wenn du das vorher immer albern fandest? Also ich würde es albern finden wenn das eine Freundin plötzlich machen würde... Oder steckt da etwas anderes dahinter? Fühlst du dich nicht genug geschätzt oder gemocht von deinen Freundinnen? Was ist es wirklich das dir fehlt?

BCE Ad LUxV


Aber auch mit Job und Familie könntest du dich doch mal mit einer Person deiner Wahl zum Kino verabreden, Theater oder Schwimmen gehen? Das sind Dates, die vielleicht 2h in deinem Wochenablauf in Anspruch nehmen und über den Rahmen eines doch verhältnismäßig oberflächlichen Treffens hinausgehen.

Es scheitert nicht vorrangig an meinem Terminkalender, ich habe mir schon die ein oder andere Absage von den anderen geholt, wenn ich sowas vorsichtig vorgeschlagen habe. Schwimmengehen fällt z.B. schon ganz raus, keiner meiner Bekannten würde in Badeanzug/hose vor mir herumlaufen ;-) Und alles andere, das macht man meist am Abend, wo sie bei ihren Familien sein wollen. Das Problem ist wahrscheinlich, dass sie alle ja schon gute Freunde zu haben scheinen und deshalb auch kein rechtes Interesse, den Kontakt zu mir auf privater Ebene zu intensivieren.

Kino haben wir einmal als größere Gruppe gemacht, aber wie kommt man sich da persönlich näher, also im Gespräch? Man sitzt dann ja auch nur nebeneinander und schaut 90 Minuten nach vorne auf die bunten Bildchen und unterhält sich danach vielleicht noch drüber, aber ich weiß nicht, wie ich von Avatar auf mein Privatleben kommen soll.

So wie ich das verstanden habe, hast du deine Bekanntschaften auch noch nie bei dir zu Hause gehabt? Da könntest du doch auch mal jemanden einladen.

Auch das habe ich gerade letzte Woche versucht, jetzt wo die Grillsaison losgeht, aber es kam eine Absage. Ich denke, sie gehen nicht darauf ein, weil sie dann das Gefühl haben, mich auch mal zu sich einladen zu müssen und das wahrscheinlich nicht wollen.

Das hat häufig aber auch etwas mit Wechselseitigkeit zu tun: Was du von dir preisgibst, kommt auch zurück. Wenn du selbst dich nicht öffnen kannst und mit deinen Bekannten 'nur' über Kinder und die Arbeit redest, kannst du auch nicht erwarten, dass aus heiterem Himmel jemandem sein Herz ausschüttet.

Ja, das stimmt schon. Es ist halt schwierig, weil die Muster seit Jahren so festgefahren sind. Wir haben nie über etwas anderes geredet, so dass ich jetzt Angst habe, die "Regeln" zu ändern, weil ja das Geschäftliche dranhängt und ich mir da nichts verderben möchte (nicht verderben darf).

Ich muss wohl wirklich schauen, dass ich mal neue Leute kennenlerne...

B?E A LxUV


Vorallem, wenn sie sagt, so ganz ohne Job würde man sich vermutlich doch nie treffen. Das klingt für mich einfach nicht nach "Mich interessiert der Mensch" oder "ich hab den wegen seinem Charakter gern"

Also ICH mag die Leute wirklich gern, finde sie auch als Privatpersonen "interessant", also das, weiß ich von ihnen weiß und von mir aus könnte es ruhig tiefer gehen inzwischen, aber ich denke, sie sehen das nicht unbedingt so, für sie bin ich wahrscheinlich eher und hauptsächlich ein (wichtiger) Geschäftskontakt.

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