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Alles ist so unreal

itKnioxw hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich habe seit dem ich in der Oberstufe bin, Panikattacken, und die sogenannte Derealisation/Depersonalisation.

Die Panikattacken laufen so ab:

1) meistens treten sie abends auf

2) die ganze Umgebung erscheint für mich dann extrem unreal, es ist eine sehr starke Version von der, die ich tagsüber habe (also ich nehme alles 24/7 so unreal wahr)

3) ich fächle mir Luft zu, und habe Herzrasen

4) Ich kriege extreme Angst vor dem Gefühl, als ob es nie wieder aufhören würde, meistens dauern sie höchstens 5 Minuten

5) es tritt zufällig auf. Sobald ich mich auf das Gefühl konzentriere, ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass es bei mir auftritt

6) letztens ist es passiert, als ich bedrängt wurde. Ich habe richtig Angst vor engen Räumen, wo dieses Gefühl auch meistens auftritt. Dabei wird mir schwindlig, und ich kriege einfach extreme Panik, und diese starke Derealisation.

7) es tritt auch in Albträumen auf. Ich kann mich noch daran erinnern, als ich noch ein Kind war, und mittem im Traum dieses schreckliche Gefühl bekommen habe. Ich bin aufgestanden (habe es gar nicht richtig wahrgenommen) und bin hin und her gelaufen, mit dem Gefühl und bin fast verrückt geworden. Es ist dann abgeklungen und ich konnte wieder schlafen. Das war vor ungefähr 8 Jahren. Früher ist dieses Gefühl häufiger aufgetreten. Nun tritt es auf seitdem ich in der Oberstufe bin (der Stress ab der 10. ist für mich sehr hoch).

8) abends fange ich an, diese extreme innere Unruhe zu verspüren. Da ist die Wahrscheinlichkeit häufiger, dass es auftritt. Es ist so: ich sehe etwas aber es ist nicht real. Es kommt nicht in meinem Gehirn an. Es ist so eine extreme Unrealität, als würde ich verrückt werden. Es ist schrecklich!

Zu meiner Person: Ich besuche ein Gymnasium, die 10. Klasse. Ich habe sehr viel Schulstress, und Entspannung ist bei mir ein Fremdwort. Ich versuche alle Klausuren perfekt zu schreiben (ich bin ein Perfektionist). War vor ungefähr 4 Jahren auch bei einer Psychologin (IQ Test usw.). Es wurde festgestellt, dass ich leicht depressiv bin, und dass es später noch schlimmer in der Pubertät werden kann (was es auch jetzt ist). Ich liebe klassische Musik und bringe mir das Klavierspielen selber bei. Ich bin einsam, und habe kaum sozialen Kontakt. Das macht mich auch sehr traurig. Ich leider unter Hypochondrie, da ich meinen Körper nach allen möglichen krankheiten durchsuche (als Kind früher war ich auch so!), ich sehe schlechter, hatte auch mal Kribbeln in der linken Hand, und ein Stechen irgendwo im Kopf auf der linken Seite, habe also sofort an Gehirntumor gedacht, und mich verrückt gemacht, geheult etc. Blut abgenommen, und Schilddrüse usw. geröntg, alles ok. Trotzdem werde ich das Gefühl nicht los, ich bin krank, owohl ich dieses albtraumhafte Gefühl von Derealisation, seit dem ich ein Kind bin, schon immer hatte. Auch tut mir mein HWS sehr weh, total angespannt!

Bin am Verzweifeln, habe nur noch meinen Kopf im Kopf, habe Angst vor allen Krankheiten (insbesondere Tumor, habe schon nach Symptomen gegoogelt und mich verrückt gemacht, und versucht, sie bei mir auch zu finden, was mir dann auch teilweise gelungen ist), Depressionen, und ich habe keine Lust mehr an irgendwas. Ich möchte einfach nur normal leben.

Ich habe solche Angst dass ich organisch krank bin und dass diese Derealisation, dieses seltsame Gefühl nicht mehr weggeht. Es ist schrecklich, und es macht mich fertig. Ich möchte einfach wieder glücklich und normal sein...

Was kann ich tun? Zum Psychologen gehen? Sie würden mich doch direkt in die Klapse schicken.

Kann mir jemand erklären, was mit mir los ist?

Antworten
APnVshaxry


trotz deiner Angst, dass sie dich in die "Klapse" bringen würde ich dir empfehlen, zumindest mal einen Psychotherapeuten aufzusuchen und mit dem über das alles zu reden. Der kann dir dann auch helfen die weiteren richtgen Wege zu finden.

Wenn deine Seele krank ist, wirst du nicht gleich eingesperrt. :)

Das war nicht so als du ein Kind wars, dass ist jetzt nicht so.

viel Glück

S%oCnjaxABCD


Ich kenne das nur zu gut.

Habe seit Wochen diverse Symptome:

- Schwäche Armen

- weiche Beine

- Körperzuckungen (seit 4 Tagen, immer an unterschiedlichen stellen)

- Zuckungen am Kopf

- kribbelnde Füße seit 2 Wochen

- komische Kopfschmerzen ( nicht kontinuierlich, immer wieder Stiche/leichter Druck für 2-10 sec an Stirn Hinterkopf, Schläfe, Auge) (seit 3 Wochen)

- ständiges Depersonalisierungs/Entfremdungsgefühl, in Trance Auto fahren

- Traurig sein, an nichts mehr Freude haben, Angst vor Tumor...

Zudem leite ich seit 10 Jahren an kleinen Pünktchen vor den Augen (mouche volantes, Glaskörpertrübung) wo ich mir nun seit November fürchterlich Gedanken drum gemacht habe. Habe mich da richtig reingesteigert und Angst bekommen. War mittleriweile aber 2 mal beim Augenarzt die beide gesagt haben, dass alles in Ordnung ist.

Dann find es aber mit den Kopfschmerzen und diesen komischen Missempfindungen an. Mein Hausarz hat ein Blutbild gemacht und die Werte waren alle in Ordnung, jedoch besteht der Verdacht einer Schilddrüsenunterfunktion, weswegen ich dann nochmal bei der Radiologie war. Der Ultraschall war in Ordnung allerdings stehen hier noch die Blutwerte auf Unterfunktion aus.

Mein Hausarzt sagt das alles ist psychosomatisch bedingt, wie auh der Notarzt gesagt hat, bei dem ich war nachdem sich meine ganze rechte seite so schwer angefüht hat.

GEstern war ich beim Neurologen und auch die hat zeimliche schnell die Diagnose gestellt Angst-/panikstrung. Sie hat nur kurz noch die Reflexe getestest das wars.

Zur meiner Beruhigung hat sie mir eine Überweisung für ein Mrt gegeben, damit ich den Gedanken vom Hirntumor endlich los bin. Allerdings ist der Termin erst in einem Monat und ich mach mir tierische Gedanken, dass es bis dahin alles shclimmer wird:(

Hab jetzt auch noch gelesen, dass ANgst und Panikstrungen auch von Tumoren ausgelt werden können und dann dazu immer diese seltsamen Kopfschmerzen und diese Zuckungen und das Entfremdungsgefühl. schrecklich-.-

diese derealisation hab ich auch schon seit ich jünger bin.und im moment verstärkt.

die neurologin hat mir auch zu einer therapie geraten.

grüße

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