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Wer kennt das ...? Antidepressiva

NPordenx22 hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

ich hab hier mal eine Frage für euch:

Ich habe seit Mai 2010 die verschiedensten Antidepressiva bekommen. Es war bei fast allen so (auf jeden Fall bei Valdoxan(Agomelatin), Trevilor (Venlafaxin), Cipramil (Citalopram), Mirtazapin,...), dass eine gewisse (ich denke man kann dazu antidepressive sagen) Wirkung nach ca 10 Tagen einsetzte , mit der ich voll zufrieden war. Viele meiner Probleme waren weg, ich konnte wieder energiegeladen den Tag in Angriff nehmen. Ich hatte das Gefühl, dass endlich an ,,der richtigen Baustelle gearbeitet wird (im Sinne einer ,,vollständigen Remission der depressiven Symptome'') oder ,,dass mir wieder der Stoff zugeführt wurde, den ich zum leben brauchen.

Also alles top. Nur dann, und das ist bei allen AD aufgetreten, verflog die Wirkung nach 3-4 Tagen, und die Energie war wieder unten (zwar höher als ganz ohne AD, aber nicht ausreichend um ein selbstbestimmtes Leben zu führen).

Ich hab das den Ärzten auch so ähnlich mitgeteilt, es kam halt jedes mal dazu, dass das AD umgestellt wurde (inzwischen habe ich schon 10 ausprobiert).

Hier interessieren mich eure Meinungen ganz besonders!!

MfG Norden22 :-)

Antworten
Garotgtixg


Hm, ich nehme seit Ende 2009 das gleiche AD. Es wirkt auch gut. Allerdings habe ich trotzdem Wochen, wo ich nach wie vor sehr depressiv bin, trotz AD. Es bleibt einfach ein Auf und Ab. Hast du eines der ADs mal wirklich über einen längeren Zeitraum genommen, um die Langzeitwirkung zu testen? Vielleicht wäre das mal sinnvoll. Als ich auf mein AD eingestellt wurde, ging es mir anfangs noch schlechter (kann ja vorkommen). Eventuell wäre eine begleitende Therapie sinnvoll, ich kann mich nicht nur auf das AD verlassen. Es ist halt kein Allheilmittel.

NBordeFn2r2


Also ich habe bisher Citalopram und Venlafaxin längere Zeit genommen. Beides jeweils über 3-4 Monate. Jetzt bin ich dabei, Mirtazapin seit ca. 3,4 Wochen zu nehmen. Ich werde versuchen, das jetzt auch noch einige Monate zu nehmen.

Aber komisch finde ich das trotzdem: fast alle ADs haben nach 10 Tagen einen deutlichen Effekt gehabt. Wäre das so geblieben, würde ich mich nicht mehr ,,anstellen'' bzw. immer wieder zum Arzt rennen. Aber die Wirkung ebbte danach immer mehr ab. Was kann das sein?

S1chFwarzew Jojhanxna


Der Körper gewöhnt sich daran, ganz einfach. Du bräuchtest immer höhere Dosen und höhere. Deswegen rate auch ich dir zu einer Begleittherapie, wie: Genusstraining, Förderung der Selbstkompetenzen, Kreativtherapie und was es noch so alles gibt. FIndet sich was passendes. Nur Mut. Ich lebe mit einer bipolaren Störung ohne Mittelchen und habe es so geschafft, alles in den Griff zu bekommen. Aber meine Faulheit lässt sich nicht therapieren, leider *g*

Schaffst du schon :)

Z[wacxk44


Norden2, Du schreibst leider nichts über die Dosis. Es kann schon vorkommen, dass ein Ad nach anfänglichem Erfolg in die Knie geht. Das Normale wäre in Deinem Fall zunächst einmal eine Dosissteigerung im Rahmen der BPZ-Empfehlungen gewesen. Es kann schon einmal passieren, dass ein AD nach 1 oder 2 Jahren seine Wirkung verliert - ist mir auch schon passiert - aber innerhalb kürzester Zeit .... nie.

N7ord3en2x2


Also Venlafaxin Höchstdosierung von 375 mg. Cipramil ebenfalls höchste Dosierung 60 mg. Und jetzt auch Mirtazapin 45 mg. Laut Kompendium der psychiatrischen Pharmakotherapie kann man in der ambulanten Therapie nicht mehr steigern.

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