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Wo sind die Borderliner?

gLeorg_eginxa


Es muss dir nicht peinlich sein, du kannst nichts für diese Krankheit und "Krank zu sein" ist nichts wofür man sich schämen muss. Ist doch schließlich jeder mal..

Ich richte meine Gewaltsame Seite auch meißt gegen Dinge und nicht gegen Personen. Das heftigste war wo ich meiner Schwester (die ich übrigens auch stark hasse; ja sowas geht) anfing, Sachen entgegen zu schmeißen. Ansonsten landen sie halt aufm Boden oder an der Wand.

Therapie kommt für mich vorerst nicht in Frage, ich muss erstmal meine MGS und meine Raucherei in den Griff kriegen, erst dann werde ich mich dem BL widmen, denn wirklich extrem ists bei mir mometan nicht, hab wohl ne gute Phase :)

Ich hab eher ein sehr geringes Selbstwertgefühl, starke Angst vorm Verlassen werden (hängt wohl auch mit dem Verlassen von meiner Mama zusammen) , Selbstmorddrohung hat wohl jeder meiner Freunde schonmal von mir bekommen, es gibt Tage da fühl ich mich endlos leer und an anderen bin ich wieder ganz normal drauf. Und meine gelegentlichen paranoiden Vorstellungen bringen mich noch zur Verzweiflung (ich denke immer irgendjemand will mich umbringen und wartet hinter jedem Auto oder in unsrem Haus auf mich oder verfolgt mich... )

g<eorgeBgina


Versuch dich mal an dem Test hier, da trifft fast alles auf mich zu.

[[http://www.borderline-borderliner.de/selbsttest/borderline-selbsttest.htm]]

Durch meine unkontrollierbare Eifersucht und das kontrollieren wollen , war auch ein Grund wieso meine Bezihung in die Brüche ging (noch wegen MGS)

Ich bin sehr eifersüchtig

Ich versuche immer mit meinem Partner zusammen zu sein, nehme ihm seinen Freiraum

Ich kann nicht alleine sein

Ich muß immer etwas von meinem Partner bei mir haben

Das ist mit am ausgeprägtesten bei mir

g(aggaguxggu


Borderline-Patientinnen sind häufig von Geburt an hoch sensitive Kinder mit biologisch bedingten, angeborenen oder erworbenen Defiziten in ihrer Möglichkeit der Emotionsregulation. Die Patientinnen wachsen zudem oft in einem invalidierenden, sie abwertenden und als inkompetent diskreditierenden Umfeld auf und sind zusätzlich häufig Realtraumata wie Mißhandlung und Mißbrauch ausgesetzt. Dies bedeutet für die Borderline-Patientinnen auch als Erwachsene noch erschwerte Bedingungen, sowohl im Umgang mit sich selbst als auch im Kontakt zu anderen Menschen. Denn durch das psychophysiologische Defizit der Emotionsregulation kann eine erhöhte emotionale Vulnerabilität entstehen (Christine Unckel, 2004, S. 179).

Sind die Betroffenen außer sich, gelangen sie nur sehr langsam zum Ausgangsniveau zurück. Sie verfügen über eine ausgesprochen niedrige Reizschwelle für emotionale Reaktionen (Christine Unckel, 2004, S. 179), was ihr Leben zur ungewollten Achterbahnfahrt werden läßt. Dies kann zu sehr heftigen Reaktionen führen, wie Türenschlagen, Weglaufen, Schreien oder Um-sich-Schlagen. Sie können sich dann selbst schwer verstehen und ihre Mitmenschen verstehen sie in solchen Reaktionen ebenso wenig (Christine Unckel, 2004, S. 179).

Genau das habe ich von einer Internetseite und genauso fühle ich mich.

Ich habe ein extrem geringes selbstwertgefühl. Keiner will mit mir was zu tun haben. Mein Freund meint aber immer ich bilde mir das nur ein. Ich wurde imer schon nur fertig gemacht. Andererseits gibt es Freunde, aber ich schaffe es einfach nicht mich regelmäßig zu treffen. ich kann mich Momentan zu nichts aufraffen und fühle mich einfach nur abgestoßen, leer und diese innere Traurigkeit hört einfach nicht auf. Mich plagen auch die zukunftsängste und Entscheidungen kann ich irgendwie nicht treffen: immer treffe ich die falsche Entscheidung.

Nach solchen Wutanfällen bin ich auch immer tierisch fertig und kaputt. Ich schäme mich dafür wenn ich mal wieder so einen Ausbruch hatte, zumal ich nach bzw. während diesen Wutausbrüchen immer einen Nervenzusammenbruch bekomme. Ich fühle mich immer ungeliebt. Und das zermürbt mich. Es macht mich wahnsinnig, traurig und einfach nur fertig.

Mein Freund macht echt was mit mir mit. Ich habe ihn während einem Wutausbruch gehauen. Aber er reagiert einfach IMMER genau falsch, obwohl wir eigentlich mal drüber gesprochen haben wie er sich verhalten muss/sollte. Jedesmal geraten wir in eine schlimme Situation. Ich würde gerne mit meinem Freund über meine BL Vermutung ansprechen und mit ihm gemeinsam da ran gehen, aber ich traue mich nicht. :-/

Komischerweise wird es bei mir mit zunehmenden Alter schlimmer. Ich habe vielleicht einfach mehr Sorgen und Stress als früher. Während meines Studiums wurde es sehr schlimm. Wenn ich daran denke, dass ich noch 2 Studiensemester und ein Praxissemester habe drehe ich durch.

Kennt jemand eigentlich dieses Gefühl, dass man alles peinlich findet? Ich weiß nicht wie ich das näher beschreiben soll.

@ Georgina

Das mit deiner MAgersucht ist ja wirklich schlimm. Ich habe eher das Gegenteil, ich kann im Moment nicht aufhören zu fressen und werde immer fetter. :°(

Ich denke aber, dass deine Magersucht dringend behandelt werden muss. Nicht das du noch starke Schäden daon trägst. {:(

g%e0orgegVina


Hmm zum Glück hab ich diese Wutanfälle sehr selten, nur die Reizbarkeit, und halt das andere Beschriebene.

Wie alt bist du denn? Die Wechseljahre könnens nich sein oder? ":/

Ist das einzige was mir sonst noch einfällt. AD(H)S hat ja auch solche Wutausbrüche (ich weiß es von meiner ungeliebten Schwester) aber dann würdest du dich glaub ich anders Verhalten (kenne dich ja nicht)

Ich würd mal nen Termin beim Hausarzt oder ähnlichem machen und mit dem drüber reden, und dann mit deinem Freund.

Irgendwie frag ich mich: Wieso ich?

BL, MGS, leichte Nickotinsucht, Adoptiveltern weil meine mich net wollten, und das alles in einem einzigen Leben. Reicht doch locker für 3

Die Kontrolle , die ich bei BL nicht habe , übe ich in einem richtigen Selbstzwang was das Essen angeht aus. Da hab ich mich echt vorbildlich im Griff. Schaffe es tagelang nichts bis fast nichts zu essen (meißt 1 Tomate o. 1 Apfel etc).

Da fühle ich mich aufgehoben, darin besteht momentan echt mein ganzer Lebenssinn, aber ich wäre einfach nur gerne so, wie andere auch. Normal. :-(

g}agga0guggxu


Der Test gab 53 Punkte. Also es könnte sein, evtl. nicht so ganz ausgeprägt. ich habe aber das gefühl, dass ich mich teilweise nicht so ganz selbst einschätzen kann. Vielleicht um mich selbst nichts eingestehen zu müssen?

gVagga1guggu


BL, MGS, leichte Nickotinsucht, Adoptiveltern weil meine mich net wollten, und das alles in einem einzigen Leben. Reicht doch locker für 3

Das ist wirklich nicht schön :°_

Ich wäre auch oft gerne "normal". Ich bin übrigends 27. Schon so alt.

geeorSgeginxa


Ich habe bei diesem Test sogar nur 49 Punkte gehabt, und hab es trotzdem. Solche Tests sind ja nur gegebene Richtlinien, keine festen Aussagen. Außerdem kann ich glaub ich schlecht ehrlich zu mir selber sein und mir wenig eingestehen. Würde ich den Test mit irgendwelchen Wahrheitstropfen machen, würde es vermutlich ganz anders aussehen.

g'eorWgegienxa


Naja mit 27 werdens noch keine WJ sein.

AD(H)S hast du nicht oder? Mehr krankheiten fallen mir nicht ein mit Wutausbrüchen etc...

Spricht aber schon viel dafür dass du auch ein BLer bist, lass es beim Arzt checken, sowas soll nicht selten tödlich geendet haben vor lauter Selbsthass/zweifel

s$chneckTe1985


ach menno, ich hab heute das Gefühl, fast zu verrecken :°(

ich setz mal einen Text hier ein, den ich gestern geschrieben habe. Das beschreibt meinen momentanen Zustand und die Art des BL bei mir ganz gut.

Diese lange Litanei muss natürlich niemand lesen oder kommentieren – nur falls es jemanden interessiert :)*


Eine gute Einstiegsfrage wäre "Wie geht es dir?", doch schon da gehen mir die Antworten aus. So ungewohnt das Gefühl, wieder über mich zu schreiben. Wahrscheinlich war ich es nie gewohnt.

Gedanke: Leere.

Was ist schlimmer, die Gefühlseruptionen oder die Gefühllosigkeit? Die Gefühlseruptionen sind ein beständiger Sturm, doch daran sind die Seeleute gewöhnt. Gegen die Flaute kann man nichts machen, das Schiff ist ziellos und manövrierunfähig.

Eigentlich wollte ich ein, zwei Gedanken loswerden. Also dann: Mein Körper ist träge und gelähmt, mein Geist rotiert auf höchsten Touren und ich kann keine der Ideen zu Papier bringen, Zeichnen, Schreiben. Ist es eine der Ironien im Leben, die ich verstehen muss, dass anscheinend das eine nicht mit dem anderen mitziehen kann? Spaltung. Gerade fiel mir ein gutes Beispiel dazu ein: Steven Hawking. Ein brillianter Geist gefangen im Körper eines Krüppels.

Und ja, auch mir fällt jeder Schritt schwer. Ich sitze vor meiner Arbeit und tausende Ideen fließen wie Stromschläge durch meinen Kopf, doch ich habe keine Kraft, die Hand zu heben, etwas anzufassen und zu schaffen. Es bleibt bei den Ideen in meinem Kopf, flatterhaft wie Fledermäuse.

Und wo wir schon beim Thema Spaltung sind: Ratio vs. Gefühl, das alte Spiel. In der Realität halte ich mich pauschal an 80% Verstand und lasse wenig Gefühl hinein. In meinen Gedanken sitzen nur die Gefühle, das spielerisch-philosophische, die Ratio hat dort weit das Nachsehen, ja sie ist kaum darin zu finden.

Wann hört es auf? Wann stellt die große Sanduhr das Rieseln ein? Alles so sinnlos, so leer.

Ich kaufe mir Kleider, ich kaufe mir Schminke. Nur: Wo kauft man das Glück?

"Wie geht es Ihnen?" wird er sagen und ich werde lächelnd antworten, automatisch.

Die letzten drei Tage: 2-3 Mal pro Tag kotzen. Essen, um die Leere zu füllen. Kotzen, um das schlechte Gewissen zu beruhigen und die Hoffnung, dass man danach stolz auf sich ist. Dabei ist man nur wieder leer. Und dann raucht man einen Joint, trinkt ein Bier oder nimmt Valium-Tropfen, alles streng rationiert vom Verstand, um irgendwie über den Tag, die Wochen, die Monate zu kommen.

Doch das werde ich nicht sagen. In Gesellschaft anderer bin ich immer erblindet, auf dem einen Auge, das das Schreckliche sehen darf. Ich werde über Schlafstörungen reden vielleicht, oder über meine neuen Mitbewohner. Mal sehen. Die Person, die dort sitzt, hat die Dinge nicht getan, über die sie eigentlich mit ihm reden sollte.

Die Person dort auf dem Stuhl liebt und hasst ihn zugleich. Er ist genau der Typus Mann, dessen Anwesenheit sie unglaublich provoziert: Groß und stark – und bei nahem Hinsehen wieder ein Mann, ein ganz gewöhnlicher. Der so tut, als wolle er sich kümmern (vielleicht will er das ja wirklich?) und doch ist er mir zu weit entfernt. Wenn ich ihn nahe heranlasse, dann tut er mir weh. Und gleichzeitig entfacht er einen Orkan der Gefühle in mir, und nein, ich meine damit nichts Sexuelles. Sondern in erster Linie den grausamen Sirenengesang in meinen Ohren, dass seine Zuwendung mich heilen könnte. Das Loch und den Hunger stillen könnte.

Wie immer, wenn ich nach

Dem Leben griff,

Blieb nichts in meiner Hand.

Ich möchte Flamme sein

Und Asche werden,

Und hab noch nie gebrannt.

Ich will hoch und höher steigen,

Und sinke immer tiefer ins Nichts.

Ich will ein Engel

Oder ein Teufel sein,

Und bin doch nichts als

Eine Kreatur,

Die immer das will,

Was sie nicht kriegt.

Gäb´s nur einen Augenblick

Des Glücks für mich,

Nähm ich ew´ges leid ihn Kauf.

Doch alle Hoffnung ist vergebens:

Den der Hunger hört nie auf.

Eines Tages, wenn die Erde stirbt,

Und der letzte Mensch mit ihr,

Dann bleibt nichts zurück

Als die öde Wüste

Einer unstillbaren Gier.

Manchmal frage ich mich, ob diese Psychopharmaka nicht einfach nur mein Leiden verlängern? Ich atme weiter, doch zu welchem Preis? Ist das das "Leben"?

Und ich denke an die Worte meines Bruders: "Vielleicht ist es einfach deine Bestimmung, dich irgendwann selbst umzubringen." Ein kluger Mann, mein Bruder.

g(eo%rge}gixna


Das ist ein gelungener Text @:)

Wirklich.

Aber verdräng bitte den Selbstmordgedanke, das ist keine Lösung und wird auch nie eine sein.

Das Leben ist oft schei´ße zu einem, aber es ist nichts, was man mal schnell im Supermarkt umtauschen oder zurückgeben kann.

Ich hatte früher diese Leere und so Gedanken sehr oft. Irgendwann fing ich an mich mit Essen zu beschäftigen, 24 Stunden am Tag, ja sogar Nachts begegnete es mir. Ich schrieb jedes Essen auf, protokollierte alles, wurde zu einem Essens-Perfektionist. Ich wollte mir Beweisen dass ich etwas kann und stolz auf mich sein kann, und meine so gekommene MGS zog mich (dachte ich) aus dem BL Loch, aber das trügt, sehr sogar. Diese Art von Ablenkung wird mich früher oder später umbringen, das ist mir durchaus bewusst. Wie klingt es, wenn ich sage, ich weiß, das ist "selbstmord auf Raten" und es stört mich nicht? Jeder der mir helfen willl ist ein unwissender, er weiß nicht was diese Krankheit für mich mittlerweile bedeutet, es drängt das BL in den Hintergrund.

Ja schön wäre es wenns sowas gäbe.

BL und MGS sind beides öft tödlich endende Krankheiten, ohne die ich mir ein geregeltes Leben zwar kaum vorstellen kann, denn momentan sind sie mein Leben, aber ich weiß, wenn ich weiterleben will MUSS!!! ich beide loswerden, und jeder andere auch, ja auch du, und wir werden es schaffen, irgendwann!!!!!!! Und das, ohne jeglichen Suizid :)* :)* :)* :)- @:)

geagMgaguglgu


AD(H)S hast du nicht oder? Mehr krankheiten fallen mir nicht ein mit Wutausbrüchen etc...

Ne, ADHS passt eigentlich nicht wirklich zu mir.

Ich finde mich in den ganzen Gedanken, Texten und Beschreibungen zu Borderline. Ich will mich da selbst jetzt nicht rein stecken, dass wedrde ich irgendwann den Arzt machen lassen. Ich habe da noch einen Bericht gelesen wie es den Partner oder Angehörigen damit geht. Und das Schlimme ist, dass es genauso war wie es da stand.

Früher habe ich auch ziemlich viel Alkohol getrunken und habe Drogen genommen. Mittlerweile trinke ich nur noch selten Alkohol, aber wnen dann immer sehr exzessiv. Ich stopfe meine Probleme mit Essen in mich rein.

Im Moment fühle ich mich ganz schlimm. Meine Gefühle spielen immer Achterbahn. Mal ist es gut, dann auf einmal ist alles Scheiße. Mein Freund sagt auch immer, ich solle mit meinem Schwarz weiß denken aufhören.

Für mich gibt es nur gut oder schlecht.

gNagga5guggxu


Aber verdräng bitte den Selbstmordgedanke, das ist keine Lösung und wird auch nie eine sein.

Richtig :)^

Ich hatte solche Gedanken auch schon ganz oft. Allerdings bin ich zu feige es zu tun. Aber GEdacht und ausgesprochen habe ich es schon.

Eigentlich ist es sehr quälend, wenn man kein Bock mehr aufs Leben hat und weiß man muss weiter Leben, weil man sich nicht traut.

Ich denke so richtig umbringen will man sich doch eigentlich nicht. Man hat doch immer die Hoffnung, dass alles wieder besser wird.

socthnelcke198x5


Die Todeswünsche kommen aus dem Gedanken, dass es allen besser ginge, wenn ich nicht mehr da wäre. :°( weil ich eine Loserin bin, mein Leben nicht auf die Reihe kriege, alles in den Sand setze. Ich schäme mich, meinen Eltern auf der Tasche zu liegen, ich schäme mich, weil ich es nicht schaffe, etwas aus meinem Leben und meinen Begabungen zu machen.

gYaggaUgKuggxu


:°_

g#eorgexgina


Oh tut mir leid ich bin tatsächlich eingeschlafen ohne dass ich müde war, so kaputt ist mein Körper schon :)^

Ich fühl mich auch oft wertlos und als "last". Aber denk an Leute die dich gern haben, was würdest du denen damit antun

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