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Ist eine psychosomatische/psychotherapeutische Kur ratsam???

Hti[mbeehre9x0 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich bin 20 Jahre alt und vor ca. 1 1/2 Jahren wurde bei mir eine Borderlinestörung (emotional-instabile Persönlichkeitssörung) diagnostiziert.

Ich lebte unter anderem fast 3 Jahre in einer heilpädagogischen Jugendhilfeeinrichtung,seit 2010 lebe ich wieder bei meinen Eltern.

Dieses Jahr habe ich eine Ausbildung in der Pflege begonnen,leider wurde mir gekündigt,weil ich morgens nicht aus dem Bett kam.

Eine gesetzliche Betreuung habe ich seit meinem 18.Lebensjahr,Medikamente nehme ich zurzeit keine.

Nun ist es zurzeit so,dass meine gesetzliche Betreuerin und meine Eltern wollen,dass ich in eine psychosomatische/psychotherapeutische Kur gehe!

Ich weiß aber ehrlich gesagt nicht ganz,was ich dort soll!

Momentan geht es mir ganz gut und ich muss noch nicht einmal Medikamente einnehmen.

Die gesetzliche Betreuerin sagt,dass wenn ich nicht in eine Kur ginge und danach eine Psychotherapie anfange,ich NIEMALS eine 2 – bzw.- 3-jährige Ausbildung schaffen würde!

Ich denke nicht,dass ich eine Psychotherapie brauche,ich weiß nicht,über was ich mit dem Therapeutin/der Therapeutin sprechen soll.

Außerdem sagt meine gesetzliche Betreuerin,dass ich einen mindestens 8-wöchigen Kuraufenthalt absolvieren soll,da ich sonst durch meine angebliche psychische Instabilität in einer Behindertenwerkstatt arbeiten müsste.

Jeder aus meiner Familie und meine gesetzliche Betreuung denken,dass ich sowieso niemals in meinem Leben richtig arbeiten gehen werde und Invalide werde – das möchte ich auf KEINEN FALL!!! Um Gottes Willen!!!

Mein ehemaliger Klassenkamerad von mir ist sogar der Meinung,dass ich mir die psychische Krankheit,bzw. die psychische Instabilität nur einreden lassen würde und gar nicht psychisch krank bin!

Es ist zwar schon richtig blöde gelaufen,dass ich meine Ausbildung nicht weiter absolvieren kann,da ich vom Betrieb wegen unentschuldigten Fehltagen gekündigt wurde,aber das kann man jetzt leider nicht mehr rückgängig machen...

Ich möchte auf jeden Fall wieder eine Ausbildung beginnen,vielleicht kann ich sogar noch das Abitur nachmachen.

Aber meint ihr,dass eine Kuraufenthalt wirklich der beste Weg ist,damit ich eine vollständige Ausbildung schaffen kann??

Ich habe ja nicht wegen Unmotivation oder Überforderung im Betrieb gefehlt,sondern,weil ich jeden Tag sooo müde war und der Chef mich ständig angeschrieben hat,dass ich daran denken solle,dass,wenn ich noch einen einzigen Tag fehle,dann raus bin; er hat mich sozusagen dermaßen unter Druck gesetzt.

Denkt ihr,es ist ein guter Weg den Kuraufenthalt trotz keiner Symptomte durchzuführen oder soll ich lieber einen anderen Weg einschlagen??

Meine Eltern und meine gesetzliche Betreuerin wollen UNBEDINGT das ich diesen Kuraufenthalt erfolgreich umsetzen werde und dort auch hingehe.

Naja,nun würde ich aber gerne eure Meinungen dazu hören.

Wenn ihr was wissen möchtest,könnt ihr mich gerne etwas fragen.

Ich danke euch im Vorraus schon mal für die Antworten!

Antworten
Htimb%eere9x0


Rechtschreibfehler kann man behalten,war ein bisschen aufgeregt beim Schreiben |-o

agug23x3


Himbeere90; wer Ihre Zeilen liest und aus einem langjährigem Arbeitsleben kommt, der wird klar sagen: ohne die Fähigkeit trotz Müdigkeit zur Arbeit zu gehen läuft nichts!

Millionen Arbeitnehmer werden Ihnen dies bestätigen können. Sie werden alle bekennen, dass auch sie einmal total müde und erschöpft zur Arbeit gekommen sind.

Wie es aussieht, ist dieses Ziel: trotz Müdigkeit zur Arbeit gewillt zu sein – bei Ihnen bisher nicht angekommen.

Wenn Sie das Angebot zu einem 8wöchigem Heilverfahren (Kur gibt es nicht mehr!!! seit vielen Jahren nicht!) bekommen, dann sollten Sie dieses Angebot annehmen und daraus einen Entwicklungsschritt für sich einleiten. Es geht um Ihre Weiterentwicklung. Sozialrentner wird man in diesem Alter noch nicht – wollen Sie für den Rest des Lebens herumgeschubst werden?

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