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Immer wieder steh ich auf, meine Mutter haut mich wieder um.

E~rdb^enerl.imxo hat die Diskussion gestartet


Ich kann nicht mehr. Dauernd das gleiche... Immer wieder dieses Auf und Ab mit meinen Eltern. Und das mit meinen 23 Jahren...

Meine Mutter selber ist psychisch krank (Depressionen). Ich ebenfalls.

Mein Vater ist nicht krank, aber dafür feige.

Schon damals hat er sich nicht vor mich gestellt, wenn meine Mutter auf mich einschlug. Und heute kann ich mich nie auf ihn verlassen, denn wenn ich was mit ihm ausmache, was meiner Mutter nicht passt, dann geschieht das eh nicht so und wird dann auch noch so verpackt, dass das ja ein Scheiß is was wir ausgemacht haben und was das soll, obwohl es seine Idee war...

Wie oft habe ich schon 2–3 Monate keinen oder schlechten Kontakt zu meinen Eltern gehabt... Ich bin seit fast 4 Jahren ausgezogen. Einiges hat sich seitdem verbessert. So kann man dem täglichen Wahnsinn entgehen. Aber er holt mich immer wieder ein.

Nur so ein kleines Beispiel, das mich vor ein paar Wochen runterzog: Meine Eltern hatten auf meinen Wunsch hin für mich eine Wok-Pfanne besorgt und dachten ich käme am Wochenende um sie abzuholen (ich bin nur am WE in meiner Heimatstadt, weil ich woanders studiere. Dort wohne ich ich dann aber bei meinem Freund). Ich hatte meinem Vater aber die Woche davor gesagt, dass ich sehr sicher nicht vorbei kommen kann, weil die Mutter von meinem Freund umzieht usw. und dass ich mich melde, falls ichs doch schaffe.

Nachdem ich wieder am Studienort war bekam ich von meiner Mutter eine bitter böse Sms, wie unmöglich ich bin, dass ich nicht da war und wie undankbar, weil Papa die Pfanne besorgt hat und dass ihr ein guter Charakter echt wichtiger ist, als gute Noten.

Zur Erklärung: In meinem 1. Studiensemester das ich nun hinter mir habe, hab ich sehr gut abgeschnitten. In der Schule war ich nie so gut und deshalb bin ich darauf eigentlich echt mal einigermaßen stolz. Deswegen tun solche Sätze SO weh!

Zu der Situation die mich heute umgehaun hat: Ich hatte an meinem Heimatort noch eine Wohnung. Diese muss jetzt übergeben werden. Da die Übergabe aber wohl nächste Woche erst stattfinden soll, habe ich mit meinem Vater ausgemacht, dass ich ihm die Wohnung gestern übergebe und er dann sozusagen die richtige Übergabe macht.

Wir waren in der Wohnung, ich hab ihm gezeigt wie wir gestrichen haben usw. Er fand alles gut. Ich hab ihn aufmnerksam gemacht, dass es ein paar stellen gibt wo es nicht zu 100% spitze gestrichen ist (hatten weiß von 2 verschiedenen firmen). Er sagt, dass das kein Thema is usw.

Mein Freund hat ihm dann gestern gesagt, dass er ihm bei allem hilft, wenn er nen Zeugen zur Übergabe will oder so. oder falls es noch was geben sollte.

So. Nun also fuhr ich gestern an meinen Studienort zurück. Wahnsinnig froh, dass ich endlich die Wohnung zumindest meinem Vater übergeben habe und ich mich jetzt wieder aufs Studium konzentrieren kann (mich hat das mit dem Umgeziehe, der alten Wohnung usw. psychisch sehr arg belastet seit Wochen).

Und was passiert heute? Ein Anruf meiner Mutter. Ich sitze beim Osterfrühstück mit meinen Kommilitoninnen. Sie ruft mit Papas Handy an. Ich: "Hallo Papa!" Sie: "Nein, Mama! Geh wohin, wo kein Frühstück geklappper is, los." Ich: "Ja, mach ich ja, ganz ruhig." Sie: "Nein, nichts ruhig. Ich habe hier einen im Gesicht grünen Vater, der vom Hausmeister zur Sau gemacht wurde wie die Wohnung gestrichen ist und so weiter. So geht das nicht. Er wird deinem Freund die Haustürschlüssel bringen und das ist seine letzte Tat."

So... das alles in krassem Ton, ich saß während dem 10 minütigen Gespräch auf einem Sessel. War sehr resolut und hab versucht mir nicht schon wieder gefallen zu lassen, dass sie sich wie eine Hyäne auf mich stürzt. Ich habe gesagt, dass mein Vater der Mieter ist und nur er deshalb die Übergabe machen kann und nicht mein Freund. Dass dieser aber gerne bereit ist die Wohnung nochmal komplett zu streichen. Ich das gestern schon gesagt habe, aber mein Vater dagegen war usw.

Mein Vater saß im Hintergrund, still. Wie peinlich... anstatt dass er mich anruft. Meine Mutter hatte bis heute Früh NICHTs damit zu tun... Ich könnte echt kotzen.

Auf jeden Fall wurde mir (zum 100. Mal) gesagt, dass ich die Grenze überschritten habe, von dem was eine Tochter zu einer Mutter sagt und das Konsequenzen haben wird. (zum 100. Mal).

(das sagt übrigens eine Mutter, die sich droht umzubringen und zu sagen, dass ich daran schuld bin, wenn ich nicht das mache, was sie von mir verlangt!!)

Letztlich hat mein Vater wohl einfach jetzt den Hausmeister auf sich selbst gehetzt, weil er der Verwaltung gepetzt hat, dass der Hausmeister schon seit einer Woche meinen Keller für sich nutzt, obwohl wir (also mein Vater!!) noch Miete zahlen.

Jetzt ist alles schwierig und mir soll es wieder vor die Füße geworfen werden.

ich kapiere meine Schuld, meinen Fehler an der Situation aber nicht.

Nach 10 Minuten konnte ich nicht mehr... ich war am Boden. Habe aufgelegt und bin seitdem zusammengebrochen. Heim, Tabletten, Tropfen usw... nur geschlafen.

jetzt sitz ich hier und steh mal wieder vor einem Scherbenhaufen.

Meinem Vater habe ich eine Email geschrieben, brachte aber nichts. Er hat alles nur verdreht und mal wieder nichts verstanden.

ich weiß nicht mehr weiter. Ich bin 23 Jahre alt und muss immer wieder so was aushalten. Ich will einfach nicht mehr.

Sie sind die wichtigsten Menschen auf der Welt für mich und es passiert immer wieder so was.

ich weiß nicht weiter...

Antworten
mzarika, stexrn


hey erdbeerlimo

lass dicgh mal drücken :°_

ich denke, ich kann halbwegs verstehen, was du durchmachst, meine mutter kann auch so sein (bipolare störung). ich komm damit aber ziemlich gut klar, weil ich den recht sinnvollen mechanismus entwickelt habe, sie dann nicht sonderlich ernst zu nehmen. entweder fetz ich mich dann mit ihr und sag ihr die meinung oder ich verdreh einfach die augen und geh.

das ist schwer, aber irgendwie mußt du an den punkt kommen.

mSuAmmix1


ohohoh...das kenn ich....ich erkenne meine mutter und mich wieder...

und immer wieder dieses ohnmächtige gefühl...

meine mutter ist seit 4 1/2 jahren tot und es war das schrecklichste (und zugleich beste und ja, ich schäme mich für diesen gedanken), was mir passieren konnte.

marika hat recht...kapsel dich innenrum von ihr ab, ohne es wirklich zu tun. und verabschiede dich von dem gedanken, dich jemals mit ihr aussprechen zu können, von ihr verstanden zu werden. sie wird DICH nie verstehen, sie kann es nicht.

wie nennt man das? bipolare störung? muss ich gleich mal nachlesen.....

ENrdZbe.erlimxo


@ Marika

Danke :)_

Ja, ich kann es einfach nicht. Ich kann mich nicht abgrenzen. ich war selber 6 Wochen in einer Psychiatrie im Sommer, weil ich mittlerweile immer wieder so schlimm abstürze.

Das Problem ist, dass meine Mutter es auch nie einsieht. Immer muss ich mich wieder entschuldigen kommen. Wenn ich das nicht tue, dann haben wir auch keinen Kontakt. Aber dann vermiss ich sie wieder so, dass ich mich melde.

So wie Weihnachten. Da wollte ich eigentlich sehr gerne mit ihnen ausmachen, dass ich am Wochenende bei ihnen übernachten kann, wenn ich in meinem Heimatort bin, aber dass ich auch bisschen angst hab, dass sich unser Verhältnis wieder verschlechtern könnte. Und schwupps wurde dieser Satz so gepusht, dass ich rausgeschmissen wurde und sogar am 2. Weihnachtsfeiertag wo sonst die ganze Familie bei meinen Eltern eingeladen war, ich und mein Freund ausgeladen wurde. Aber natürlich nicht, weil sie mich bestrafen wollen, sondern weil es unpassend wäre. :°(

Mpme ValoZixs


ich kapiere meine Schuld, meinen Fehler an der Situation aber nicht.

die musst du auch nicht suchen. was die situation wohl besonders brisant zwischen dir & deiner mutter macht, ist, dass ihr beide (teils ähnliche) psychische probleme habt; also jeweils angehöriger von betroffenen & betroffener selbst seid. das soll keine rechtfertigung für das verhalten deiner mutter sein (!), aber ist eventuell noch ein denkanstoß für dich, warum du gar nicht immer alles erklären kannst.

Meinem Vater habe ich eine Email geschrieben, brachte aber nichts. Er hat alles nur verdreht und mal wieder nichts verstanden.

meinst du, du kannst dich davon lösen, immer erklären zu wollen? es klingt so, als ob du dich bemühst, zu vermitteln, dich zu erklären resp. alles hinzubiegen. das musst du nicht. du bist erwachsen & hast viel (gutes studium!) erreicht; du bist nur für dich & dein leben verantwortlich – & das meisterst du gut! :)z :)_

mCariMka stxern


und deine mutter wird es auch niemals einsehen, von dem gedanken mußt du dich komplett verabschieden. einfach alle erwartungen auf 0 runterschrauben, dann bist du auf einmal froh, wenn überhaupt noch was kommt. das ist hart, aber im endeffekt liegt die lösung dieses problems ganz allein bei dir.

m)u}mmix1


aber das ist nicht so einfach, marika. ich weiß das von mir. eine weile fährt man gut mit dieser lösung. und da geht es auf einmal auch von mutters seite aus. und dann faßt man wieder vertrauen zu und in ihr. ich kann das schlecht erklären...sorry....

und dann kommt die nächste "attacke"...und man wird wieder so "gedemütigt", indem sie unangebrachte reaktionen zeigt. wieder fühlt man sich ungeliebt und ungerecht behandelt...das ist so ein kreislauf, aus dem man nicht heraus kommt. weil letztendlich eben immer eine art von abhängigkeit besteht. mit unserem krankheitsbild sowieso....

E:rdbeerxlimo


Oh Gott... ich kann grad gar nicht mehr schreiben. Ich geh jetzt schlafen. Ihr helft mir so sehr. Danke für eure Worte. Ich schreib morgen noch was dazu. @:)

Mme,danke du Herzibinki

P\rinzelssinRBlume;nkixnd


Hallo du,

ich kenne das auch...ich habe jahrelang versucht es meiner Mutter recht zu mache, und bin immer wieder gescheitert. Das ich undankbar bin, war noch das harmloseste was sie mir gesagt hat

Letztes Jahr habe ich dann die Notbremse gezogen. Ich habe mir bewußt gemacht, das ich nicht für das Glück und das Leben meiner Mutter verantwortlich bin. Es ist mittlerweile so, das unser Kontakt eingeschränkt stattfindet und ich gehe, wenn ich merke, das es kritisch ist.

Das ist reiner Selbstschutz von mir. Aber ich konnte einfach nicht mehr. Den Kompromiss den ich gefunden habe, ist nicht der beste. Aber es ist der beste für mich.

Lg Blumenkind

E4rd-beeGrlim0o


Jetzt muss ich doch noch was schreiben. Habe Mummis 1. Beitrag überlesen.

Erstmal tut es mir sehr leid, dass deine Mutter gestorben ist. Ich kann mir gar nicht vorstellen wie schrecklich das sein muss.

Ich kann aber das wofür du dich schämst (das musst du nicht, aber ich denke das weißt du ;-) ) auch sehr gut nachvollziehen (so, dafür schäm ich mich jetzt ;-) ).

Schon früher als Kind lag ich immer im Bett und hab mir vorgestellt, dass meine Mutter stirbt und ich hab zwar geweint bei der Vorstellung, aber ich war auch glücklich. Weil mich alle bemitleidet haben und dann alle nett zu mir waren, ich nie wieder geschlagen wurde usw.

Mir ist klar, dass ich einfach nicht mehr weiter komme. An Weihnachten ist ganz klar geworden, dass wir uns niemals ganz aussprechen können. Sie es nie verstehen wird, dass ich sie liebe, aber dass es Dinge gibt, mit denen ich nicht umgehen kann, umgehen muss, umgehen will. Ich kann einfach nicht immer wieder gesagt bekommen was für ein egoistischer Mensch ich bin usw.

Auch heute wieder hat sie mir gesagt, dass Depressive Menschen alles auf sich nehmen und sich für andere opfern und nicht so egoistisch sind wie ich und den eigenen Vater hängen lassen (was ich nicht tue, nur um mich nochmal rechtzufertigen ;-) ).

Das tut so weh... Immer wieder zweifelt sie meine Krankheit an. Sieht auch nicht wie schwer ich es gehabt habe. Niemals habe und würde ich ihnen das vorwerfen. Aber an Weihnachten auch, da wird mir wieder nur gesagt, dass sie immer alles getan haben für mich (JA, sie haben sehr sehr viel getan, wofür ich ihnen auch so dankbar bin) und dass andere Kinder auch geschlagen wurden und noch viel schlimmeres. Meine Cousins zum Beispiel und die sind ja auch nicht krank usw usw. Ich kann mir denken, dass es daher kommt, dass man nicht wahrhaben kann und will, dass man eben doch sehr (auch wenn man nichts dafür kann) zur Krankheit der eigenen Tochter beigetragen hat.

Ich wurde gefragt, was denn konkret zum beispiel so schlimm war und ich solle nicht mit den paar schlägen kommen, die sind normal.

Dann bin ich ausgetickt innerlich und habe geantwortet: "Ach, ist es auch normal wenn die Mutter auf den Vater mit einem großen Fleischmesser auf den Vater los geht und die Tochter dazwischen steht mit 8?" Daraufhin hat sie nicht mehr mit mir geredet und mein Vater hat mich ausgelacht und gesagt, dass so was halt passiert. Dass seine Mutter auch mal nen Kochlöffel aus der Schublade genommen hat usw.

Im Nachhinein war klar, dass wir uns niemals aussprechen können und ich endlich einen Weg finden muss das alles zu verarbeiten. Und ich will endlich ein konstantes Verhältnis zu meinen eltern. Aber das riesen Problem is, dass ich ja nur eine Variable für diese Konstante bin ":/

Heute saß ich in der Vorlesung und bin plötzlich dissoziiert. Das ist mir so gut wie noch nie passiert. Ich hab richtig schiss bekommen. ich fühle mal wieder nichts mehr. Und ich hab so gekämpft. Das ärgert mich so sehr, ich könnte ausflippen. Obwohl... nur rational. Emotional fühl ich ja leider eh nichts gerade...

Das schlimme ist, dass ich gerade aber funktionieren muss. Ich muss Seminararbeit schreiben, morgen mit Kommilitonen ein Referat vorbereiten, welches wir Sa halten müssen usw.

Dann kommen die bösen Gedanken wieder. Meine Mutter, die liegt ja nur im Bett rum, die kann sich so nen Absturz vielleicht leisten. Aber ich nicht, weil ich nicht aufgebe.

Sie ist seit 12 Jahren in einer Psychoanalyse. Mag sein, dass sie schon viel gelernt hat usw. aber sie hat immer noch ein ganz falsches Bild von sich und gesünder ist sie auch nicht.

Was mich rasend macht, was ich ihr so gerne mal sagen würde ist, wie sehr mich ihre Opferrollen-Haltung ankotzt und wie sie dauernd betonen muss, dass sie immer alles für alle gemacht hat und deswegen krank ist und alle immer weiter auf ihr rumtrampeln. Immer werden nur alle anderen für alles verantwortlich gemacht.

Deswegen denke ich, such ich den Fehler auch IMMER bei mir. Aber das ist auch irgendwo gut. Weil man so wirklich ehrlich selbstreflektiert. Nur wenn ich zu dem Schluss komme nichts falsch gemacht zu haben, fällt es mir schwer das zu akzeptieren. Schließlich findet man immer irgendwo Fehler im eigenen Verhalten usw....

EMrdberer limxo


@ Prinzessin

Ja, aber wie macht man das nur, wenn man doch die Mutter so sehr liebt? Mein Freund hat auchs chon länger mit seiner Mutter gebrochen und ein recht oberflächliches Verhältnis. Das würde mich zerstören. Nach dem Weihnachtsstreit war es auch so. Bis ichs irgendwann nicht mehr ausgehalten hab und ihr ne Email schrieb wie sehr ich sie vermisse und liebe. Dann geht sie auch wieder auf mich zu. und dann knallts wieder irgendwann. So läufts immer wieder. Ich hab das Gefühl, dass es einfach niemals irgendeine befriedigende Lösung geben wird!

Und dein Post bestätigt mich in der Annahme. Vermisst du deine Mutter nicht sehr? Ich bewundere dich für deine Stärke!

PrainRtNevyerDriexs


So von der Situation her war es bei mir einmal sehr ähnlich (Familienkonstellation).

Ich habe, sozusagen, mit meiner Familie Schluss gemacht. Umgezogen, Adresse nicht mitgeteilt und Schluss war. Komplett.

Nach 34 Jahren kam es zu einem Telefongespräch, mein Mitbewohner hatte die Nummer rausgerrückt. Es war schlimm, ich habe aufgelegt.

Nach 5 Jahren habe ich mich wieder bei ihnen gemeldet (per Mail) und abgecheckt wo ich stehe. Wir hatten lange nur über Email Kontakt, das wollte ich so.

Nach einem weiteren Jahr haben wir uns wieder getroffen. Und die Leute die ich da traf sahen zwar aus wie meine Eltern, aber sie waren es nicht mehr.Das waren andere Menschen, die mich in den Arm genommen haben (was sie niie zuvor taten) und vor Freude weinten.

Nachbarn haben mir dann erzählt, dass meine Eltern nach meinem "Weggang" immer sehr stolz auf mich gewesen seine und nur Gutes über mich erzählt hätten, ich würde das "in der grossen Stadt" schon schaffen.

Mittlerweile ist es wieder etwas schwieriger geworden (sind jetzt 4 Jahre seit dem ersten Treffen), aber es ist immer noch 100000x besser als zuvor. Ich habe mein eigenes Leben, bin nicht mehr abhängig und kann mich durchsetzten. Bin also erwachsen. Und das sehen auch meine Eltern, auch wenn sie es oft vergessen. Ich sehe aber dann auch, dass sie es nicht böse meinen, sondern einfach nicht "richtig hinsehen", wenn man das so sagen mag.

Die Story ist natürlich länger, aber das ist die absolute Kurzfassung.

Also, Fazit: ich an deiner Stelle würde den Kontakt abbrechen. Das muss ja nicht für immer sein, aber denk an dich selbst. Krieg das mit der Wohnung noch hin und dann ist Schluss. Du musst dir das nicht gefallen lassen und hast eigene Probleme. Du solltest für dich immer an erster Stelle stehen, wenn dir etwas nicht gut tut, dann muss es weg! Und wenn auch nur für ein paar Monaten.

Kopf hoch. Ich hab das damals mit 18 geschafft, dann kannst du das erst Recht! @:)

PdaintN[everDrpiexs


Ich meinte natürlich, dass es nach 4!!!!!!!!!!!!!!! Jahren zu einem Gespräch kam, nicht 34! Sorry....

MEelsanie0x8


Sie sind die wichtigsten Menschen auf der Welt für mich und es passiert immer wieder so was.

Dafür bist du ihnen scheinbar nicht so wichtig. :-(

Immer muss ich mich wieder entschuldigen kommen.

Warum entschuldigst du dich für etwas, das sie verbockt hat? So lernt sie doch auch nicht dazu. Wenn sie merkt, du kommst immer wieder und entschuldigst dich sogar, obwohl du nichts falsch gemacht hast, ändert sich da nichts.

Also ob du wieder hin gehst, ist eine Sache, aber sich für etwas zu entschuldigen, was nicht falsch war oder was jemand anderes verbockt hat, das würde ich nicht machen.

Ich kann zu dem Thema nicht so viel sagen... ich meine, ich kenne es, wenn die Familie einen derart runterzieht. Ich weiß aber nicht, ob das psychische Krankheiten sind oder einfach nur Streitsäcke. (Ostern war wieder der Hit :(v )

Aber wie wäre es, wenn ihr mal professionelle Hilfe sucht? Psychologen, Gesprächstherapeuten oder was es da alles gibt?

So wie du schreibst, würde ich mal aufschreiben, wer was macht und denen den Spiegel vorhalten. Dass nicht immer du das Problem bist.

Frag doch mal deinen Vater, warum er nicht einfach mal zu seiner Meinung und dem vorher Gesagten steht. Muss doch einen Grund geben. Ich versteh auch nicht, was er deiner Mutter alles erzählt, wenn er doch weiß, dass das wieder in Drama ausartet.

SCunflo'wer_x73


Ich erlebe solche "Nettigkeiten" seit Jahren, eher Jahrzehnten von meinem Vater.

Es gibt letztlich nur eine Lösung:

Mache die Dinge selbstständig. Reduziere den Kontakt und v.a. die Hilfe, die Du von Deinen Eltern bekommst (bzw. die Du einforderst). Klar ist es bequem und hilfreich, solche Dinge wie Besorgungen etc. an Eltern "abzuwälzen". Sind ja auch Dinge, die man von Eltern eigentlich erwartet / erwarten sollte.

Aber wenn es immer zu solchen Szenen führt: Mache die Dinge selber, reduziert die Reibungspunkte ungemein.

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