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Immer wieder steh ich auf, meine Mutter haut mich wieder um.

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PaintNeverDries

Das waren andere Menschen, die mich in den Arm genommen haben (was sie niie zuvor taten) und vor Freude weinten.

Das klingt gut. Ich glaube, so ein Dämpfer (auch wenn es ein heftiger war) ist manchmal echt nötig. Sonst vergessen sie, dass sie nicht alles tun können.

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Ich glaube, so wie es PrinzessinBlumenkind geschrieben hat, ist es wohl am besten. Zumindest ein Versuch.

Es ist mittlerweile so, das unser Kontakt eingeschränkt stattfindet und ich gehe, wenn ich merke, das es kritisch ist.

Sobald du merkst, das geht bergab, gehst du. Einfach gehen, ohne Erklärung. Schnell raus da.

Sorry, hab jetzt die späteren Beiträge nach dem von mir zitierten nicht mehr gelesen, ist mir jetzt zuviel. Aber das wäre vielleicht eine ganz gute Lösung. Du musst dich selber schützen.

Ich hab mir für meine Bagage auch etwas überlegt, dass sie alle mal auf den Boden holt. Und es ist nötig. Das hat mir Ostern gezeigt. {:(

Man kann nicht immer alles hinnehmen, auch wenn sie das gern so hätten. (Wenn dann noch der Satz "Der Klügere gibt nach" kommt, platz ich.)

mWummxi1


@ erdbeerlimo....das ist nicht so schlimm,

das mit dem überlesen. fühl dich mal gedrückt..

wirklich, ich kann eins zu eins sagen, das wir die exakt gleiche situation und gefühlslage haben/hatten. und ich kann dir nur empfehlen, das ganz unbedingt für dich zu einer lösung zu bringen, die du dann auch verinnerlichst. ich hatte zwar schon vieles verarbeitet und begriffen zu mamas lebzeiten, bin aber trotzdem in das tiefste loch meines lebens gestürzt, als sie krank wurde und starb.

für michist dieser faden gerade etwas, was mir herzklopfen bereitet. ich begreife...immer mehr....

WCatekrl{i


Ich finde DICH völlig ok. :)z Du bist dir keiner Schuld bewusst, gut, dann wird es so sein. Steh dahinter. Lass die labern.

Und gute Noten sind ja wohl für DICH wichtig. Du musst dich doch später bewerben. Und du kannst stolz auf dich sein. :)z

Ich find es einfach dumm, was deine Eltern machen und sagen... kein Wunder, dass du dir das möglichst selten antun willst. Ich hab mir jahrelang ähnliche Gedanken gemacht, da ging alles den Bach runter. Waren noch andere Sachen, aber ich war dann bei einer Psychologin (wegen anderen Sachen), hab aber letztendlich nur über meine Eltern geredet. Eigentlich war ich wegen Esstörung (Binge-Eating) da. Abgenommen hab ich nicht, aber ich fresse nicht mehr so unkontrolliert und hab nicht weiter zugenommen. Und das Studium läuft endlich wieder. Wenn ich zu meiner Mutter fahr, ziehst mich trotzdem innerhalb der ersten 5 Minuten wieder komplett runter. :(v Komisch, das wird sicherlich NICHT unbedingt an mir liegen, wenn es hier wenn ich alleine am Studienort bin klappt... echt "seltsam"... naja, eigentlich überhaupt nicht seltsam.

Ich denk wenn du deinen Eltern mehr Grenzen setzt, dann würde es dir richtig gut gehen. Vielleicht wärst du dann gar nicht mehr "krank"... ":/

EHrdbeerxlimo


@ Melanie

Dafür bist du ihnen scheinbar nicht so wichtig.

Also, dass ich ihnen sehr wichtig bin weiß ich. Bloß stehen immer Krankheit und Feigheit im Weg habe ich das Gefühl

entschuldigst dich sogar, obwohl du nichts falsch gemacht hast, ändert sich da nichts.

Ich entschuldige mich nur für die Fehler die ich wirklich begangen habe. Für gestern würde ich mich zum Beispiel entschuldigen, dass ich irgendwann nen kalten Ton angeschlagen habe.

Aber du hast Recht, so ändert sich nichts.

Nur glaube ich irgendwie nicht, dass sich je was ändern wird. Denn in den Köpfen/dem Kopf meiner Eltern/Mutter verdreht sich alles so lange, bis sie die komplette Schuld bei mir sehen.

So wie du schreibst, würde ich mal aufschreiben, wer was macht und denen den Spiegel vorhalten. Dass nicht immer du das Problem bist.

Ja, das habe ich versucht. Auch mit Hilfe meines Freundes. Aber das geht nicht. Es funktioniert nicht rational über was zu reden. Sie leugnen dann alles. Oder verdrehn es wieder

Aber wie wäre es, wenn ihr mal professionelle Hilfe sucht? Psychologen, Gesprächstherapeuten oder was es da alles gibt?

Einzeln sind meine Mutter und ich ja in Therapie.

Sie möchte kein Gespräch zu Zweit. Das wäre ihr zu viel, leider.

Frag doch mal deinen Vater, warum er nicht einfach mal zu seiner Meinung und dem vorher Gesagten steht. Muss doch einen Grund geben.

Der Grund ist, dass er Schiss hat vor ihr. Schiss vor den Konflikten, davor dass sie austickt und auf ihn los geht usw usw...

Ich versteh auch nicht, was er deiner Mutter alles erzählt, wenn er doch weiß, dass das wieder in Drama ausartet.

Das allerdings hab ich noch nie verstanden. Da is er einfach n Trampel. Er erzählt ihr immer alles und auch Sachen, die sie nicht wissen müsste, aber dann extrem runterziehen zum Beispiel.

Ich kann zu dem Thema nicht so viel sagen... ich meine, ich kenne es, wenn die Familie einen derart runterzieht. Ich weiß aber nicht, ob das psychische Krankheiten sind oder einfach nur Streitsäcke.

Tut mir leid, dass deine Familie dich so runterzieht :)*

Sobald du merkst, das geht bergab, gehst du. Einfach gehen, ohne Erklärung. Schnell raus da.

Das mache ich. Finde ich eine gute Idee. Am Telefon mache ich das bereits. Dass ich sage, dass es mir zu viel ist, ich jetzt auflege, weil das Gespräch so keinen Sinn macht.

Dann bin allerdings ich die Böse, die sich melden muss, weil sie ja so brutal den Kontakt abgebrochen hat....

@ Sunflower

Mache die Dinge selbstständig. Reduziere den Kontakt und v.a. die Hilfe, die Du von Deinen Eltern bekommst (bzw. die Du einforderst). Klar ist es bequem und hilfreich, solche Dinge wie Besorgungen etc. an Eltern "abzuwälzen". Sind ja auch Dinge, die man von Eltern eigentlich erwartet / erwarten sollte.

Aber wenn es immer zu solchen Szenen führt: Mache die Dinge selber, reduziert die Reibungspunkte ungemein.

Du hast so Recht. Das ist auch der Grund warum mittlerweile ja alles schon einigermaßen besser ist. Das war mir gar nicht so bewusst. Du hast Recht. So mache ichs auf jeden Fall!!!! Danke @:)

@ Mummi

fühl dich mal gedrückt..

:)_ :)_ Danke!!!

wirklich, ich kann eins zu eins sagen, das wir die exakt gleiche situation und gefühlslage haben/hatten. und ich kann dir nur empfehlen, das ganz unbedingt für dich zu einer lösung zu bringen, die du dann auch verinnerlichst. ich hatte zwar schon vieles verarbeitet und begriffen zu mamas lebzeiten, bin aber trotzdem in das tiefste loch meines lebens gestürzt, als sie krank wurde und starb.

Ja, du hast Recht. Das ist einer der wichtigsten, nächsten Schritte für mich. Ich bin gerade dabei einen neuen Therapeuten zu finden und werde mit diesem zusammen das Problem angehen. Ich finde es unglaublich, dass du das überlebt hast. Ich kann mir gar nicht vorstellen wie viel Kraft das gekostet haben muss! @:)

@ Waterli

Ich denk wenn du deinen Eltern mehr Grenzen setzt, dann würde es dir richtig gut gehen. Vielleicht wärst du dann gar nicht mehr "krank"..

Ich denke, dass ich mich dann mit den Sachen beschäftigen könnte, die noch so in mir schlummern von damals, diese verarbeiten könnte und am Selbstwertgefühl usw arbeiten könnte.

Dann denke ich, dass ich mich vielleicht endlich von meiner Krankheit befreien könnte.

Aber da immer wieder was Neues kommt, fällt das eben extrem schwer. Du hast recht, es ginge mir wesentlich besser, wenn ich es schaffen würde Grenzen zu setzen! :)z

@ All

Danke für eure Unterstützung :)_ :)_ :)_

l[iBlo7x7


Hallo,

das sagt übrigens eine Mutter, die sich droht umzubringen und zu sagen, dass ich daran schuld bin, wenn ich nicht das mache, was sie von mir verlangt!!)

Ich bin auch so aufgewachsen, schon mit 7 Jahren hat mir meine Mutter gedroht sich umzubringen, wenn ich nicht das "liebe und fügsame Mädchen" war.

Wie oft ist sie zur Tür hinaus (teils im Nachthemd) um ihrem Leben ein Ende zu bereiten ...

Mein Vater hat sich stets verdrückt und ging fast jeglicher Konfrontation aus dem Weg.

Allerdings verstehe ich heute (mit Therapie) das meine Mutter damals total überfordert war, in einer unglücklichen, lieblosen Ehe gefangen und total mit uns Kindern überfordert.

Ausgelassen hat sie es leider so wie oben beschrieben besonders an mir, da ich Papas Liebling war und die Liebe bekommen habe, die meine Mutter sich sehnlichst von ihm gewünscht hat.

Somit wurde ich von der Tochter zur "Rivalin", sie hat mich nicht wirklich als

Tochter angesehen sondern als Konkurrentin um den Vater - unbewußt.

So bin ich aufgewachsen und habe durch ihre jahrelangen emotionalen Erpressung mich stets wieder gefügt und gegen meine Meinung unterdrücken lassen. Nunja, bis es mir irgendwann selbst an die Psyche ging.

Kurz um:

Heute sehe ich meine Mutter nicht mehr "über" mir, lasse mir von ihr nicht mehr mein Leben bestimmen. VORALLEM mußte ich Selbstwert und Eigenliebe erlernen (kannte ich dato durch die Erziehung nicht) bevor ich innerlich mich von meiner Mutter schützen konnte.

Irgendwann hat sie gemerkt, daß sie mich nicht mehr erpressen kann, sie hat es aufgegeben

nachdem ich mich auf ihre Muster nicht mehr einlasse.

Und mir geht es psychisch wieder gut, da ich meine Natur und mein Leben leben kann.

Natürlich setzt das eine Persönlichkeitsarbeit an dir selbst voraus, denn deine Mutter und deinen Vater kannst du nicht ändern.

Am schlimmsten für mich war/ist zu akzeptieren, das mich meine Mutter zwar auf ihre

eigene Art liebt, ich aber niemals die Art von Mutterliebe bekommen werde die ich all die Jahre mit Anerkennung und Leistungen (Beruflich, Privat usw.) zu "verdienen" erhofft habe.

Denn diese Mutterliebe die hinter ihrer Tochter steht in allen Lebenslagen, ist unerreichbar, da meine Mutter selbst nicht diese Erfahrung machen konnte und sie mir so nicht weitergeben konnte. Dieser Ansatz hilft mir zu verstehen und keine Schuld zu zuweisen.

Ich für meinen Teil, habe an mir gearbeitet, daß ich meinem Sohn andere Werte und vorallem diese tiefe Mutterliebe mitgeben kann.

Schöne Grüße,

Lilo

P&rinze1ssyineBlumxenkind


Hallo,

bei mir war das ein jahrelanger Prozess, ich habe oft mit meiner Mutter darüber gesprochen, was schief gelaufen ist bei uns. Aber leider hat sie nichts daraus gemacht.

Ich hatte oft das Gefühl das meine Mutter, mich für ihr Leben verantwortlich macht. Das ich Schuld war, das sie es so schwer hatte. Und davon mußte ich mich lösen. Was ich aber auch erst mit 30 geschafft habe.

Ich kenne es auch, das meine Mutter mir drohte sich umzubringen etc.... Besonders schlimm wurde es nach der Trennung ihres letzten Partners, seidem bin ich ihr einzige Anlaufstelle, auch weil ich gleich um die Ecke wohne. Und ich bin dann halt immer der Depp, vorallem wen sie was getrunken hat.

Du hast mich gefragt ob ich meine Mutter vermisse...Nein, das tue ich nicht...denn sie war nie wirklich da. Bedingungslose Mutterliebe kenne ich nicht.

Vor zwei Jahren hatte sie es dann übertrieben, nachdem sie mich in aller Öffentlichkeit aufs übelste beschimpft hat. Da war es bei mir vorbei.

Ich habe selber einen Sohn, und um so älter er wird, umso mehr merke ich, was sie eigentlich mit mir gemacht hat. Und ab da viel es mir dann auch immer leichter, mich nach und nach zurück zuziehen.

Ich sehe sie im Schnitt einmal die Woche, wenn ich ich meinen Sohn abhole oder bringe. Aber unsere Gespräche bewegen sich an der Oberfläche. Dinge die mich direkt betreffen, erzähle ich ihr nicht. Das könnte sie sonst irgendwann wieder gegen mich verwenden.

Ich möchte auch nicht behaupten, das ich sie garnicht liebe. Sie ist schließlich meine Mutter.

Lg Blumenkind

K:leixo


Erdbeerlimo

Sie sind die wichtigsten Menschen auf der Welt für mich und es passiert immer wieder so was.

Das ist natürlich alles traurig, aber nicht sie sollten die wichtigsten Menschen für dich sein, sondern Du selbst. Auch muss wichtigen Menschen klar gemacht werden, was sie dürfen und was nicht. Du bist gleichwertig mit allen anderen Menschen und somit auch mit Deinen Eltern. Wenn Du keinen Respekt einforderst und auch zur Not Konsequenzen zeigst, kann sich nichts ändern.

Ja, ich kann es einfach nicht. Ich kann mich nicht abgrenzen. ich war selber 6 Wochen in einer Psychiatrie im Sommer, weil ich mittlerweile immer wieder so schlimm abstürze.

Es ist ja auch noch kein Meister vom Himmel gefallen. Du kannst es lernen, wenn du willst.

Das Problem ist, dass meine Mutter es auch nie einsieht. Immer muss ich mich wieder entschuldigen kommen. Wenn ich das nicht tue, dann haben wir auch keinen Kontakt. Aber dann vermiss ich sie wieder so, dass ich mich melde.

Deine Mutter muss auch nicht unbedingt etwas einsehen. Sie hat ihre Meinung und Du Deine. Das ist ja okay. Bezüglich vermissen – vermisst Du wirklich ihre Abwertungen Dir gegenüber? Wäre eine Abnabulung nicht gut für dich?

So wie Weihnachten. Da wollte ich eigentlich sehr gerne mit ihnen ausmachen, dass ich am Wochenende bei ihnen übernachten kann, wenn ich in meinem Heimatort bin, aber dass ich auch bisschen angst hab, dass sich unser Verhältnis wieder verschlechtern könnte. Und schwupps wurde dieser Satz so gepusht, dass ich rausgeschmissen wurde und sogar am 2. Weihnachtsfeiertag wo sonst die ganze Familie bei meinen Eltern eingeladen war, ich und mein Freund ausgeladen wurde. Aber natürlich nicht, weil sie mich bestrafen wollen, sondern weil es unpassend wäre.

War das ein realistischer Wunsch? Du schreibst ja, dass Du immer wieder enttäuscht wirst. Immer wieder würde ich jetzt so deuten, dass diese Dinge immer und immer wieder passieren. Das hieße für mich, dass diese Dinge zu erwarten sind. Wunscheltern gibt es nicht. Wenn man sie so annimmt, wie sie sind, sind die Enttäuschungen sehr minimiert. Es nützt nichts sich von einer Mutter Verständnis und Trost zu wünschen, wenn sie diese Charakterzüge nicht hat. Wenn man es doch tut, dass ist man nur noch mehr enttäuscht. Könntest Du Deine Eltern denn so annehmen, wie sie sind? Das, was du dir von deinen Eltern wünscht, kannst Du aber Dir selbst geben. So wirst Du immer selbstbewusster werden.

Dann bin ich ausgetickt innerlich und habe geantwortet: "Ach, ist es auch normal wenn die Mutter auf den Vater mit einem großen Fleischmesser auf den Vater los geht und die Tochter dazwischen steht mit 8?" Daraufhin hat sie nicht mehr mit mir geredet und mein Vater hat mich ausgelacht und gesagt, dass so was halt passiert. Dass seine Mutter auch mal nen Kochlöffel aus der Schublade genommen hat usw.

Ich kann mich an ähnliche Szenen bei meinen Eltern erleben. Ein 8jähriges Kind fühlt sich da ganz schön eingeschüchtert. Wenn wir aber erwachsen werden, können wir differenzieren. Das 8jährige Kind hatte Angst. Die, die heute ist, die muss sie nicht haben, vor allem, wenn sie lernt für sich selbst zu sorgen. Damit meine ich seiner selbst bewusst zu sein, sich so akzeptieren, wie man ist und sich vor dem, was einem nicht gut tut abgrenzen. Dafür musst du aber lernen vor Dir selbst Respekt zu haben. Du hast gelernt, wie Dir Deine Eltern gegenüber respektlos waren und reagierst logischerweise auch so. Du kannst etwas ändern. Alles andere liegt nicht in Deiner Hand.

Ja, das habe ich versucht. Auch mit Hilfe meines Freundes. Aber das geht nicht. Es funktioniert nicht rational über was zu reden. Sie leugnen dann alles. Oder verdrehn es wieder

Natürlich funktioniert es nicht. Das würde nur funktionieren, wenn sie auch Interesse daran hätte.

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