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Gibt es wirklich Psychosomatische Beschwerden?

h7opes &O dIreams hat die Diskussion gestartet


Hallo. Ich leider seit einer sehr langen Zeit TÄGLICH an irgendwelchen Beschwerden. Ich bin 19 Jahre jung. Ich habe einen kleinen Sohn (7 Monate jung). Ich komme super mit ihm klar. Verbringe gerne Zeit mit ihm, unternehme viel mit ihm (ZOOM Gelsenkirchen, schwimmen, Krabbelgruppe ect.).

Nun zurück zu meinen Beschwerden und meiner jetzigen Situation. Nach der Geburt hatte meine Haushebamme mir gesagt, dass ich sterben muss, wenn ich 6 Wochen lang nicht durchblute. Ich hatte panische Angst davor. Sie sagte auch, dass ich mich sofort bei mir melden sollte, wenn ich Fieber bekommen sollte oder wenn ich Kopfschmerzen zwischen den Augenbrauen bekomme. Also messte ich jede Stunde meine Körpertemperatur, aus Angst vor dem Fieber. Nach 3 Wochen habe ich mich nicht mehr bei mir gemeldet (ich weiß, kein feiner Zug von mir, aber sie hat mich echt fertig gemacht).

Nach der Geburt fing es dann an, mit Kopf-, Nackenschmerzen, Atemnot, Gefühl im Hals als wäre er "zugeschnürrt", Druck auf der Brust und fürchterliche Schmerzen, und, und, und. Also googelte ich nach meinen Symptomen und suchte eine Seite was alles passieren kann, nach einer Geburt. Meine Symptome waren einer "Lungenembolie" nahe. Also bekame ich total Angstzustände und musste sofort zu meiner Frauenärztin fahren. Ihr erzählte ich auch von meinen Beschwerden und sie gab mir eine Überweisung (Verdacht auf Lungenembolie) ins Krankenhaus. Dort wurde ich dann gründlich untersucht. Und auch an demselben Tag nach ein paar Stunden wieder entlassen. Ich ging nach Hause, zuerst beruhigt und dann ging alles von vorne los. Ein paar Tage danach, bin ich zu meinem Hausarzt, weil ich mir doch sicher war, dass etwas "böses" in mir schlummert. Er sagte, dass es psychisch bedingt sei. Gab mir dann eine Überweisung zum Psychologen. Dort angekommen, erkläre ich auch ihm meine Symptomatik und er verschrieb mir Cipralex. Ich hatte es genommen und 2 Wochen danach war er die totale Hölle für mich, ich wollte einfach nicht mehr, ich dachte dieses Medikament zieht mich noch mehr runter, als ich schon bin. Aber danach ging es, ich konnte wieder mehr lachen, hatte alles ein wenig anders gesehen! Irgendwann kam ich an dem Punkt an, dass Medikament abzusetzen, weil ich tierische Probleme mit meiner Niere hatte und es mir ja eigentlich gut ging. Ich wollte es weiterhin ohne Psychopharmaka schaffen.

Somit ging dann alles von vorne los. Ich hatte immer mehr Ängste. Irgendwann kam dann die Todesangst vor Wasser in der Lunge, vor einer Infektion (bzw. Blutvergiftung) usw. ! Heute sitze ich hier, mit totalen Schmerzen. Eine Freundin erzählte mir, dass in der Familie ihres Freundes jemand gestorben sei (nach der Geburt), weil sie ein Loch im Zwerchfell hatte. Manno man, habe ich Angst!!! Und wie es halt kommen musste, habe ich nun tierische Bauchweh, habe Schmerzen unter der Brust und es pickst mich andauernd. War vor einem Monat auch 6 Tage lang im KH gewesen, nach einer Darm-, & Magenspieglung kam dann die Diagnose: ausgeprägte Gastritis. Die wohl von meiner Stoffwechselkrankheit Zöliakie / Sprue kommt. Das ist eine Glutenunverträglichkeit. Ich habe Angst das ich einfach so umkippen werde. Das all das, was ich nun habe und mir auch aufgebaut habe, vorbei sein kann.

Ich hatte im April 2007 meine liebe Omi verloren und im Januar 2011 meinen BESTEN FREUND!!!! Beide sind an Krebs verstorben. Und ich habe gesehen, wie schnell das Leben doch vorbei sein kann.

Ich hatte ganz vergessen, dass ich auch bis Januar in Therapie war, 2mal wöchentlich. Diese wurde durch ein Missverständnis abgebrochen. Aber ich werde mir Mühe geben, diese wieder anzufangen. Gleich morgen werde ich in der Praxis anrufen und nach der Therapie schreien.

LG hopes & dreams.

Antworten
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Ich fange mal beim letzten Absatz an: hat Therapeut der Krankenkasse den Abbruch der Therapie gemeldet? Wenn nein, dann kann sie fortgesetzt werden, ansonsten gibt es einige Umstände.

Ist den gegen diesen ganzen Berg von Ängstlichkeiten je etwas unternommen worden?

hzopes &v dre3ams


Ich hatte sie Gott sei Dank heute Abend noch erwischt und wir werden die Therapie ab nächste Woche Mittwoch konsequent durchziehen :)^ . Ich weiß auch, dass ich das brauche.

Naja gegen diese Ängstlichkeit ist leider nie was unternommen worden. Meine Mama versucht mir immer zu helfen wie es geht, weil sie auch 3 Jahre psychisch krank war und sie sich sehr gut in meine Situation hinein versetzen kann, was sie aber nicht möchte, weil sie Angst hat auch wieder darein zu fallen. Deswegen sehe ich die Therapie auch als "sinnvoll", und ich möchte es auch!!!

Trotzdem bin ich mir irgendwie sicher, dass mit mir etwas nicht stimmt. Ich habe durchgehend Schmerzen. Noch nicht einmal bei Ablenkung, habe ich meine Ruhe. :°(

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