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Anstössig, wenn Tochter am Vater "raufklettert"?

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Ich denke, dass die Vermutungen und Äußerungen deiner Mutter und ihre Abneigung gegen das Kind mit ihrer Persönlichkeitsstörung zusammenhängen.

Bei der emotional-instabilen PS ist es charakteristisch, dass oft eine sogenannte "projektive Identifikation" stattfindet (jemand hier im Thread meinte, das Verhalten deiner Mutter sei nicht typisch für BL – das stimmt aber nicht. Besonders, wenn man berücksichtigt wie alt deine Mutter schon ist, und Therapie hat sie ja auch nicht (wirklich) gemacht. Das heißt, ihre Störung ist schon sehr hartnäckig und verfestigt. Das ist nochmal was anderes als "heutzutage", wo man häufig relativ früh diagnostiziert wird und eher eine Therapie macht).

Eigene Gefühlszustände müssen auf die Außenwelt übertragen werden, damit sie für einen selbst aushaltbar werden (z. B. fühlt man sich selbst ärgerlich, überträgt das dann auf den Partner und schimpft mit ihm, wieso er so aggressiv sei – je nach Schwere der Erkrankung merkt man nicht, dass man selbst in Wirklichkeit verärgert ist).

Speziell was Traumata angeht, kann es durchaus vorkommen, dass Projektionen stattfinden. Besonders wenn man Vergangenes verdrängt. Ich denke, dass die Reaktion deiner Mutter dem Verhalten des Mädchens gegenüber genau das ist – eine Projektion. Wahrscheinlich hat deine Mutter in ihrer Kindheit selbst sexuellen Missbrauch erlebt, und sich dafür schuldig gefühlt, oder es wurde ihr eingeredet dass sie Schuld sei. Sie könnte sich unbewusst in deiner Tochter wiedererkennen und ihre sogenannten "täteridentifizierten" oder auch "täterloyalen" Anteile werden dadurch "aktiviert". Das Thema ist ein bisschen kompliziert, hm. Falls ich dir das näher erklären soll, schreib einfach

UFtaP45


Anstössig, wenn Tochter am Vater "raufklettert"?

Was bitte soll dabei "anstössig" sein? Unsere Tochter liebt das, mit ihrem Vater zu toben.

Nicht immer, wenn es um körperlichen Kontakt zwischen Vätern und ihren Kindern geht, muss man gleich von etwas "anstössigem" ausgehen! ...wie mich das nervt! >:(

5/9exr


Kann es sein, das du in einer sehr liebesarmen Familie aufgewachsen bist?

Schlecht ist der, der Schlechtes denkt.

Meine Tochter, 26 Jahre alt, sitzt mir heute noch auf den Schoß und wir nehmen uns in die Arme.

Dabei verspüre ich keinerlei "unanständige" Gefühle. Aber etwas sehr Schönes, eine Verbundenheit und Vertraulichkeit zwischen uns. Ich musste übrigens auch erst lernen, mit körperlicher Nähe in der Familie um zu gehen, bei meinen Eltern war es verpönt. Bei der Familie meiner Frau, ist es bis Heute ganz normal.

Ihr entscheidet, was richtig und falsch ist, niemand anderes.

d*ualzo


%-|

da müßten sich ja alle Männer aus dem Zugriffsbereich von Kindern halten.

Eine solche Meinung nenne ich Schwachsinn.

Ich habe bereits Enkel und ein Urenkel. Nie käme mir der Gedanke von den Kinder sexuell stimuliert zu werden. Sind irgendwelche Feste oder Veranstaltungen, wo es locker zugeht, habe ich sehr oft und schnell Kinder um mich, weil der "Onkel" spaßig ist.

Wer solches Gedankengut vor allem in der Familie vertritt, sollte seine eigene Haltung zur Sexualität überdenken.

"Männer sind Schweine" und das auf der ganzen Linie!!! Nein, so darf man nicht denken.

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