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Hilfe, habe mit Rauchen aufgehört, nun Angstattacken

pOetrax62 hat die Diskussion gestartet


hallo ihr,

vielleicht kann mir jemand helfen?

ich habe gestern mit dem rauchen aufgehört, von 50 stück auf null. eigentlich geht es mir, was das verlangen nach einer zigarette angeht, ganz gut. ABER: nun habe ich schlimme Angstattacken, starken Schwindel, übelkeit, Zittern, ich bin depressiv, habe herzklopfen usw. dabei müsste es mir doch viel besser gehen? hat das mit dem nikotinentzug zu tun? hat jemand vielleicht ähnliche erfahrungen? wie lange kann das noch andauern?

vielen dank schonmal,

liebe grüße!!!!

Antworten
m>oonj racexr


diese körperliche entzugsphase dauert maximal drei tage !

geh an die frische luft und beweg dich ein wenig, das trägt dazu bei und entspannt dich !

VZeraN.BrBemGeKn


Ich bin zwar kein Experte, aber für deinen Körper ist es sicherlich nicht das beste, von 50 Zigaretten am Tag auf Null zu kommen. Schließlich ist dein Körper von dem Nikotin abhängig. Der Wille, abnehemen zu wollen ist natürlich super, aber vielleicht solltest Du dich von einem Arzt beraten lassen !

p<e)trxa62


danke, moonracer, ich hoffe, nach 3 tagen ist es wirklich vorbei.

@ vera.bremen:

abnehmen will ich doch gar nicht, aber

wahrscheinlich hast du dich verschrieben :-)

hat jemand auch schon mal so höllische entzugssymptome gehabt?

V/era.!Bremxen


Ups ;-D

Meinte natürlich mit dem Rauchen aufzuhören, aber wie gesagt, sich mit einem Arzt abzusprechen ist sicherlich nicht verkehrt.

Aellixes


Meine Mutter hat auch von 40 Zigaretten auf null aufgehört und lag dann erstmal 3 Tage heulend im Bett.

Nach diesem Tal der Tränen geht es aber sicher bergauf, du mußt da jetzt durch!

Meine Mutter war in der Zeit allerdings in einer Selbsthilfegruppe, Narcotics Anonymus(abspaltung von den Anonymen Alkoholikern) hießen die glaub ich. Müßte es in fast jeder Stadt geben . Da gehen auch Leute hin die von viel härteren Sachen abhängig waren, dir aber sicher ganz schnell vermitteln das das mit dem Rauchen mindestens genauso schwer ist, gerade bei der Menge! Meiner Mutter hat diese Gruppe sogar für ihren gesamten Lebensweg sehr gut getan.

Ich bin ausserdem selber Raucher und muß sagen, dass ich glaube das es keinen anderen Weg gibt als von hundert auf null. Diese langsame aufhören gibt es nicht, für keinen Süchtigen!

Ein Arzt ist glaub ich auch nicht der richtige Weg. Der verschreibt dir entweder Nikotinpflaster oder nen Phsychologen, der dir dann Nikotinpflaster verschreibt.

Die meiste Kraft kannst du jetzt glaub ich von einer Gemeinschaft gleichgesinnter bekommen.

Viel Glück!

p,etra46x2


danke, allies,

ich glaube auch, dass mir ein arzt nicht helfen kann. denn wenn ich nikotinpflaster bekomme, bekomme ich ja gerade das, was ich bekämpfe...nikotin.

ich hoffe, dass mich meine entzugserscheinungen davon abhalten, noch einmal mit dem rauchen zu beginnen, denn noch einmal halte ich das nicht aus. ich hatte schonmal aufgehört mit allen carr, das hielt ein jahr lang. aber so schlimm waren die symptome nicht wie jetzt. hat jemand schon einmal kräuterzigaretten versucht??

Vros9sybär


bleib ganz entspannt

Ich habe es grade hinter mir und genau dasselbe gehabt wie du. ich rauche seit neujahr nicht mehr. Alle redeten von Verlangen nach Zigaretten, von nervöser Unruhe, von Lungenschmacht .... bei mir war es auch die Angst, die am größten war. Mich überfiel die Panik oft urplötzlich und ich hatte keine Ahnung, wovor ich Angst hatte.

Du brauchst kein Nikotinersatz und auch keine Kräuterzigaretten. Diese Angst geht vorbei. Bei mir war es am zweiten Tag am schlimmsten und flachte dann immer mehr ab. versuche, dich zu beschäftigen. Bei mir ist heute der siebte Tag und es geht mir tausendfach besser als den zweiten tag. Das kannst du schaffen, nicht aufgeben.

Denke dran: Die Zeit kann niemand aufhalten und mit jeder Stunde, die du es schaffst, nicht zu rauchen, wird diese Angst immer weniger.

pBetlra62


lieber vossybär,

danke für deine aufmunternden worte!!! bin ja froh, einen mitstreiter zu haben, dem es genauso geht. heute nacht habe ich kaum geschlafen, höchstens 2 stunden. aber was soll's, wenn ich dafür die nikotinsucht hinter mir habe! am morgen habe ich mir diese kräuterzigaretten geholt, die sind aber ziemlich ekelig. also nicht empfehlenswert (ehrlichgesagt könnte man genausogut ein stück hühnermist inhalieren ;-D )

nun hoffe ich einfach, dass es bald besser wird, würde mich freuen, von deinen fortschritten zu hören, vossybär!

V0oss<ybäNr


Alos dann

brauch ich mir die Kräuterzigaretten ja nicht zu kaufen. Hab schon gehört, dass man besser alte Hanfseile rauchen kann.

Ich habe mir übrigens Sedonium-Dragees aus der Apotheke geholt. das ist ein konzentriertes Baldrian-Trockenextrakt, dass gegen Nervosität und Unruhe ganz gut hilft, obwohl es natürlich ist.

Dauernd an Zigaretten zu denken ist ja gar nicht schlimm. Hauptsache du denkst positiv: Juhuu, ich bin froh, dass ich euch stinkenden Mistdinger nicht mehr brauche.

Allen Carr behauptet ja, dass der Nikotinentzug kaum spürbar ist. Ich habe das anders empfunden. Ich weiß aber auch, dass es vorbei geht. Heute ist Tag acht und ich denke kaum noch an die Kippen. Von Angst oder Unruhenur manchmal noch ein kleiner Anflug zu merken.

fQuloxni


schalter umgelegt ;-))

hallo an euch!

ich hab schon einmal dank "endlich nichtraucher" 9 monate lang nicht geraucht und dann in einer stresssituation dummerweise wieder damit begonnen. in der folgezeit ist es mir nicht mehr gelungen, das rauchen wirklich bleiben zu lassen; auch nicht mit "für immer nichtraucher". dieses "BINGO"- Gefühl wollte sich einfach nicht mehr einstellen.

jetzt habe ich es nochmal versucht und habe den eindruck, dass es wieder funktioniert! Yippie!

ich bin sicher, es nun ein für allemal zu schaffen und nie mehr zu rauchen :-) die entzugserscheinungen sind echt ein genuss... :-D

viel glück euch allen...

p_et1ra62


hallo fuloni,

genau wie dir geht es mir auch, hatte auch mit allen carr aufgehört und in einer stresssituation wieder angefangen. damals hatte ich null entzugsprobleme. nun aber sind sie wirklich schlimm, ich komme mir schon wie eine heroinsüchtige vor: angst, schlafprobleme, zittern, schwindel, keine konzentration usw. keine ahnung, warum das alles diesmal so schlimm ist. auf der anderen seite bewahrt es mich davor wieder anzufangen, denn das schaffe ich nicht noch einmal!

liebe grüße!

V8osfsybäxr


Durchhalten Petra

oder wie würde Bruce sagen: Immer vegetarisch denken. Fische sind Freunde, kein Futter!

(ich hoffe, du hast "Findet Nemo" gesehen.... :-) )

V8o,ssyxbär


wollte sagen:

Zigaretten sind Gift, kein Futter!

u$ldi7


habe auch aufgehört

hallo petra 62 und alle anderen

vor 5 monaten habe ich auch mit allen carr "aufgehört" und immer noch kein schmacht nach nikotin. dafür habe ich andere tolle entzugserscheinungen, wie "nicht mehr schlafen können". das ist für mich zurzeit die hölle, kennt jemand das von euch. ??? ? ich schlafe seit dem nicht länger als 4 stunden in der nacht. weiß jemand einen rat? jetzt wurde mir remergil empfohlen. ich habe aber angst davor, kann jemand dazu raten oder abraten?? ansonsten drücke ich allen die daumen, haltet durch, irgend wann wird es uns allen bestimmt gut gehen, hoffe ich doch!!! irgendwie muss es sich doch lohnen, die ganz quälerei.

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