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Seit Kindheit Angst und dadurch Schlafprobleme

X}oroxs hat die Diskussion gestartet


Hi,

ich leide seit meiner Kindheit unter Angstproblemen im Dunkeln und vor allem, wenn ich alleine bin.

Ich möchte keine Antidepressive, ich möchte kein Licht im Zimmer, ich möchte normal leben.

Psychotherapeuten konnten oder wollten mir leider nie helfen. Ich bekam immer sowas zu hören:

"Es gibt wichtigere Probleme" oder "Lassen Sie doch einfach das Licht an" oder "Zimmerür abschließen".

Mich belastet diese Angst sehr stark, da ich nicht problemlos schlafen kann. Meine Tür muss immer zu sein, was auch okay ist, aber wenn irgendwo im Zimmer etwas knackt (kennt ihr sicher vom Holz oder Fernseher, wenn er an war und abkühlt), dann muss ich das Licht anmachen.

Außerdem kann ich nicht mit dem Kopf zur Wand schlafen. Ich MUSS alles im Blick haben, also entweder Kopf nach oben oder Richtung Tür. Das schränkt mich alles sehr ein, aber ich kann nichts dagegen tun. Wenn ich versuche mich doch umzudrehen, bekomme ich schon ziemliche Angst.

Wenn jemand anders mit im Zimmer schläft fühle ich mich wohl und kann auch sofort einschlafen und durchschlafen. Alleine ist das nicht möglich.

Antworten
u8sc|hi9x3


Hallo ich habe genau das gleiche Problem ich bin erst 17 Jahre alt und bin auch total verzweifelt desswegen... genau das gleiche habe ich und ich kann nur einschlafen wenn ich halt nicht alleine bin oder der fernsehr an ist. Alle sagen immer schlaf mit Licht aber es gibt Tage wo ich da sogar Panik kriege... Ich muss auch immer alles im Blick haben und gucke mich dann auch nochmal um ob alles okay ist usw. Zumindest bin ich jetzt entspannter ich bin nicht die einzigste die solche Probleme hat... Es ist auch schon seit meiner Kindheit das ich nie so richtig entspannt mal einschlafen konnte..Dennoch habe ich vor kurzer Zeit Depressionen gehabt aber eigentlich sind die auch vorüber. Kannst du mir vielleicht schreiben wenn dir jemand privat antwortet? Mich interessiert das auch sehr woran das liegt und so.. *:) Liebe Grüße

AGnshxary


wovor hast du denn Angst?

XAorJoxs


Danke für eure Antworten. Ja, ich benachrichtige dich, falls ich privat angeschrieben werden sollte. :-)

wovor hast du denn Angst?

Ich habe Angst vor allem und nichts! Im Dunkeln erkennt man nichts, da kann ALLES passieren. Am Meisten macht es mir jedoch Angst, dass jemand einfach reinkommt während ich schlafe.

Ich weiß nicht, woher diese Angst kommt.

Afnsha}ry


hmm das wär meine näcshte frage gewesen... ob irngedwas in deiner kindheit war das diese Angst begründen könnte. Hast du denn mal horrorfilme geschaut?

Würde es was bringen, wenn du den rolladen oben lässt? dann ist es nicht wirklich dunkel und du kannst noch sehr viel erkennen ohne das es zu hell ist um schlafen zu können.

Hast du ein hochsicherheitsschloss einbauen lassen? diese Dinger mit dem balken der über die ganze breite der Wohnungstüre geht.

X orSos


Ja, ich habe schon in meiner Kindheit viele Horrorfilme gesehen. Ich weiß aber nicht, ob es daran liegt.

Ja, Rolladen oben lassen bringt etwas, aber dann ist es schon ziemlich schnell hell morgens und dann wache ich auch wiederum auf.

Ein Hochsicherheitsschloss ist nicht nötig, denke ich. Mir reicht ja die Zimmertür zu, abschließen macht mich auch nicht sicherer.

A?nRs9harxy


kann schon gut sein, dass es an den Horrofilmen liegt. Wenn ich welche angeschaue hab ich danach auch Angst und kann schlecht schlafen.

Gerade als Kind prägen einen solche Filme teilweise schon sehr... gerade wenn man einen Film geschaut hat, dessen FSK ÜBER dem aktuellen Alter lag. Ob dus glaubst oder nicht, solche FSKs haben durchaus einen Sinn und man sollte sich dran halte ;-)

Hmm.. es könnte einen psychologischen Aspekt haben... so ein Schloss bekommt man eher nicht auf bzw. das dauert so lange das sich da kein Einbrecher dran machen täte.

"Ja, Rolladen oben lassen bringt etwas, aber dann ist es schon ziemlich schnell hell morgens und dann wache ich auch wiederum auf. "

was ist dir lieber? Nachts durchschlafen zu können und dann morgens eben den Rolladen runter zu machen oder Angst im Dunkeln zu haben und überhaupt nicht oder nur schlecht einschlafen zu können?

XsorOos


Ja, es könnte durchaus etwas mit den Filmen zu tun haben. Immerhin habe ich nicht nur vor Menschen in der Nacht Angst.

was ist dir lieber? Nachts durchschlafen zu können und dann morgens eben den Rolladen runter zu machen oder Angst im Dunkeln zu haben und überhaupt nicht oder nur schlecht einschlafen zu können?

Ersteres. Die Lösung des Problems wäre mir allerdings lieber.

Ich erinnere mich im Übrigen auch an eine Zeit, wo ich keine Angst im Dunkeln hatte und auch nachts meine Zimmertür offen hatte. Das war so im Alter bis 13 Jahren.

Von Zeit zu Zeit habe ich mich dann immer mehr hineingesteigert...

D{eryac_die Kxleene


Ich hatte auch immer Angst als Kind uund teilweise noch im Erwachsenenalter. Mein älterer Bruder hat auch immer Horrorfilme gesehen und ich bin mir sicher, dass es daran liegt, weil ich sie halt mitbekommen habe. Ich kann nur eins empfehlen, wenn ihr die Zeit und die Möglichkeit habt, dann holt euch einen Hund (z.B aus dem Tierheim), die wirken Wunder!

Mich würde es interssieren, wie sonst eure Kindheit so war? Habt ihr euch geborgen in eurer Familie gefühlt? Wart ihr oft allein und welches Verhältnis hattet ihr zu euren Eltern? Meine Eltern hatten sich getrennt, meine Mutter musste Nachts oft als Krankenschwester arbeiten, mein Bruder auf mich aufpassen , geboregen hab ich mich nie gefühlt obwohl ich alles hatte , ich durfte nie im Bett meiner Mutter schlafen als ich klein war, da sie einen neuen Partner hatte, deshalb hab ich mich manchmal sehr einsam gefühlt. Was einen so auffällt wenn man mal drüber nachtdenkt ist erstaunlich!

Außerdem weiß ich aus Erfahrungen, dass Joggen sehr sehr gut gegen Angst ist, ist kein Witz. Man erzeugt so was wie Endorfine, die auch langhaltig wirken. @:) @:) @:)

D5eqrya_die pKleexne


achso und auch der Glaube an etwas wie Gott oder einer anderen Sache wie z.B. Glücksbringer kann auch Wunder wirken

srchnatt`ergupsch7e


Die Ursache für Ängste spielt eigentlich keine all zu große Rolle. Es ist etwas in der Vergangenheit, und die läßt sich ja nicht mehr ändern. Ich finde, es sollte deshalb mehr um den Umgang mit Ängsten gehen. Hilfsmittel, wie ein Partner (auch ein Hund) oder Glaubensdinge, können da sehr gut helfen. Damit können Ängste durch Hoffnungen relativiert werden.

Eine Therapie sollte darauf abzielen, die Ängste aufzulösen, so dass man auch ohne Hilfsmittel auskommt. Dafür müssen sie aber akzeptiert werden. Sie herunterzuspielen und zu verniedlichen hilft nach meiner Überzeugung nicht.

KQylxinn


Hallo,

auch ich habe diese Ängste in der Nacht (bin Mitte 20). Dazu aber noch Schreckensbilder am Tag. Ebenfalls habe ich absolut keine Probleme, sobald mein Freund mit im Zimmer schläft, mit der Katze allein wird es ein wenig besser, aber nicht so richtig gut. Tür muss wegen der Katze immer einen Spalt auf sein, im Flur brennt ein kleines Licht, in meinem Zimmer auch.

Wenn ich allein bin, lasse ich im Wohnzimmer und Schlafzimmer auch noch Licht brennen und auf dem Laptop irgendeinen Film/Serie mit bekannten Stimmen laufen. Trotzdem dauert das Einschlafen meist Stunden und ich fühle mich morgens gar nicht erholt. Sobald ich die Augen zu mache, habe ich diese Schreckensbilder (dass mir oder jemandem, der mir Nahe steht, etwas passieren könnte) im Kopf. Ich schlafe nur irgendwann aus Erschöpfung filmguckenderweise ein.

Ich habe als Kind eigentlich nie Horrorfilme gesehen, später als Jugendliche/Erwachsene auch nicht. Im Gegenteil, ich bin eh schon ein totaler Angsthase, was gruselige Filme angeht und halte mir allein bei Werbungen dafür (manchmal schaut man ja auch andere Filme nach 22 Uhr) die Ohren zu und schaue weg, weil ich sonst monatelang Horrorvisionen davon habe.

Ich lese oft Krimis oder Thriller und schaue viele Krimi-Serien, aber das dort Gezeigte erschreckt mich nicht und macht mir auch keine Angst. Das sind auch nicht die Dinge, die mir Nachts Angst machen. Um genau zu sein, ist die Angst Nachts auch eher diffus und ich könnte gar nicht so genau sagen wovor eigentlich. Nur "dass da etwas in der Wohnung ist". Ich glaube nicht an Monster, aber auch Menschen tun sehr schlimme Dinge, das ist Realität.

Ob ich als Kind Nachtangst hatte, weiß ich gar nicht. Ich glaube aber nicht. Hatte immer die Tür einen Spalt offen zum hellen Flur. Nachts bin ich immer aufgewacht und zu Papa ins Bett (Eltern getrennt). Als Jugendliche bin ich oft mit Fernseher (Sleeper) eingeschlafen, ob aus Angst oder anderen Gründen weiß ich nicht mehr. Mich quälen diese Probleme erst seit 3 Jahren, also seit Anfang 20.

Wenn es morgens ist und es hell wird, kann ich problemlos einschlafen. Auch tagsüber keinerlei Probleme, wenn ich mich ins Bett lege, schlafe ich fast immer nach 10 Minuten, genau so wie abends mit Freund.

Weiß jemand Rat?

Kzatif9x1


Oh weia, das kenn ich auch. Ich bin von meinen Eltern direkt bei meinem Freund eingezogen. Musste nachts also nie irgendwie allein in der Wohnung sein. Wenn meine Eltern allerdings mal länger weg waren, als ich noch klein war, konnte ich auch erst einschlafen als sie wieder da waren (war aber trotzdem nicht allein, da ich einen kleinen Bruder habe). Vor einigen Monaten war mein Freund dann für einige Tage bei einem Lehrgang... Da gings dann richtig los. Ich hab vorm Schlafengehen x mal kontrolliert, ob die Wohnungstür abgeschlossen ist. Im Schlafzimmer hab ich dann die Kommode vor die Tür geschoben und hatte mein Pfefferspray neben dem Bett stehen. Das waren wirklich die schlimmsten Nächte meines Lebens.

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