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Was motiviert zur freiwilligen Feuerwehr?

K+le1io


Normaler_Kerl

In diesen Forum klingt es echt immer so als würde man wegen jeder Kleinigkeit gleich einen psychischen "Knacks" kriegen, was auch immer damit gemeint ist. %-|

In der Regel wird es nicht als Kleinigkeit aufgefasst, wenn jemand aus einem Auto geschnitten werden musst, die Opfer eines größeren Zusammenstoßes (Beispiel erst vor kurzer Zeit auf der Autobahn) oder gar größere Katastrophen, wie Flugzeugabstürze, oder Hotelbrände, etc. Da ist seelische Betreuung unumdinglich.

S>tre,ifeKnhör&nchxen


Hey...

danke für eure (zumeist) netten Beiträge :)^

@ sonnenstern

das ist ja wirklich ein netter Beitrag von dir.......... Du stellst hier die Freiwillige Feuerwehr so hin, als wären das lauter Dummies, die mal mit dem Tatütata und nem großen Auto fahren wollen.

keine Ahnung wo du das gelesen hast ":/

Möglicherweise interessiert mich das Thema ja weil ich jemand aus der Feuerwehr kenne, der schonmal schlimme Unfälle gesehen hat (verstümmelte Menschen...) und da ich von mir glaube solche Bilder nicht verkraften zu können, möchte ich halt was darüber erfahren.

Auch ich will im Zweifelsfall gerettet werden. Und ich helfe auch gern, aber eben nicht in diesem Bereich...

lg,

Njorm6aler_Krexrl


Ok, ich gebe zu, ich habe mich unangemessen ausgedrückt, aber ich denke mal, die meisten die sich dazu entschließen sowas zu tun, die wissen was auf sie zukommen kann.

Deswegen gehen da wohl auch größtenteils Menschen hin, die solche Eindrücke verarbeiten können und im Notfall einen klaren Kopf bewahren können. (Hoffe ich zumindest)

1Otxo3


Was ist mit Krankenschwestern, Alternpflegern etc.? Die haben ja wohl noch mehr mit Blut, Leid und Tod zu tun. Auch alle psychisch krank?

HMolli1Wooxd


mein bruder ist nun schon ein jahr feuerwehrmann in der ffw. meistens hat er wirklich nur kleine brände gelöscht und solche sachen. vor zwei wochen war das erste mal dass er bei einem schweren verkehrsunfall helfen musste. er musste die leiche aus dem auto ziehen. er selbst sagt, das er es schlimm fand, dass er nicht noch mehr helfen konnte. er fühlt sich durch die ffw richtig gut. die kameradschaft die auch über den dienst hinaus geht, das helfen können. das alles macht er so gerne, dass er dafür sogar auf schlaf verzichtet. ich bewundere ihn dafür sehr! x:)

S0treiFfen:xrnchen


Was ist mit Krankenschwestern, Alternpflegern etc.? Die haben ja wohl noch mehr mit Blut, Leid und Tod zu tun. Auch alle psychisch krank?

ist schon was anderes extrem verstümmelte menschen zu sehen. gut, ärzte müssen das zum teil auch... ich sach ja nicht dass alle helfer psychisch krank sind. mich interessiert unter anderem der charakter der helfer...

t@iAnchen;maus


Hi Streifenhörnchen!

Ich bin zwar nicht in einer Feuerwehr aktiv, dafür aber ehrenamtlich im Rettungsdienst. Und ich kann dir sagen, dass ein großer Teil der Aktiven psychisch sehr belastbar und stabil ist – das muss man einfach sein und wer es nicht ist, der entscheidet sich auch nicht für ein solches Gebiet.

Auch in unserer Stadt gab es zwei, drei Leute die mit der Ausbildung begonnen haben und aber recht früh festgestellt haben, dass das nichts für sie ist – ist ja auch kein Problem.

Natürlich hat man oft mit Blut, (tod)kranken Menschen, und schwierigen Schicksalsschlägen zu tun und das lässt sicher keinen von uns kalt, aber hierfür gibt es Kollegen, mit denen man nach harten Einsatzen alles noch einmal durchgeht, darüber spricht usw. Für richtig krasse Fälle (Kinder z.B.) gibt es auch für uns Rettungsdienstler psychische Betreuung, wenn nötig.

Man hat ab einer gewissen Ausbildung einfach das Know-How (und auf dem Auto auch die nötige Ausrüstung), um in einer Notlage richtig zu reagieren und zu helfen – da würde ich wahrscheinlich eher als unbeteiligter Passant einen psychischen Knacks bekommen, wenn ich nichts anderes machen kann als daneben zu stehen und zuzusehen.

Ich muss auch sagen, dass ich in inzwischen 4 Jahren Rettungsdienst keinen so tragischen Fall erlebt habe, dass ich dadurch einen psychischen Knacks bekommen hätte. Man lernt dadurch sicher auch, mit Krankheit und Tod anders umzugehen...

SRtreifwenhörjncxhen


danke für deinen beitrag tinchenmaus!

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