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Mein Leben ausser Kontrolle: Sexsucht und/ oder Unbefriedigung

irdexnt hat die Diskussion gestartet


Hallo ...

ich bin fast 30 Jahre alt. Mein Leben ist sowieso eine Geschichte mit Auf und Abs, ohne, dass ich zu exzentrisch bin.

Ich kleide mich nicht extrem oder unnormal. Mache keine wirklich aussergewöhnlichen Dinge.

Jedoch: Ich war in der Lage mein Abitur ohne wirkliche Probleme und Anstrengung zu meistern und seitdem hänge ich beruflich in der Luft. Habe meine Studiengänge nie zu Ende geschafft, werde von einer chronischen Krankheit verfolgt, die jährlich Krankenhausaufenthalte fordert ...

Was nun?

Ich habe seit ewiger Zeit eine gewisse Fixierung im Kopf, auf Frauen. Ich erinnere mich noch, wie ich Herr meiner Lage war, als ich zur Schule ging. So etwas wie Disziplin, sich auf die Sache zu konzentrieren, führte dazu.

Auch jetzt gibts nach Tage /Wochen, wo ich halbwegs meine Arbeit machen kann.

Doch in manchen Zeiten, zB den letzten Wochen kann ich GAR NICHTS mehr tun. ich bin völlig kraftlos.

chronologisch rückwärts:

Ich war vor einem Jahr wegen einer Depression in einer Klinik

vor zwei Jahren endete eine 2,5 jährige Behandlung wegen Depression und Selbstmordgefahr

Meine Berufswünsche änderten sich ständig, eine Identität mit mienem Leben fehlt.

Ich weiss nicht, woher alles kommt und eigetnlich sind viele meiner wünsche normal, doch ich lernte schnell über das normale Maß hinauszukommen: ich wünsche mir mehrmals täglich sex. doch meine ansprüche an frauen sind sehr hoch. ich bin beüht immer alles perfekt zu tun.

Das letzte mal, als ich einer Frau näherkam, sie war schon älter als ich, bekam ich viele KOmplimente. Sie war sehr angetan von meiner Zärtlichkeit. Ich bin selbstlos, habe hohe ideale und hohe soziale ansprüche, doch egal, wie sehr ich mich bemühe, wie sehr ich die Dinge liebevoll tue – eine BEziehung "baut sich einfach nicht auf."

Ich weiss nicht, ob ich einfach nicht kommunizieren kann oder so unattraktiv bin .. denn ...

In der Tagesklinik beispielsweise konnten sich viele überhaupt nicht vorstellen, warum ich keine Freundin habe. Besuche ich Freunde oder bekannte, reden die Mütter sofort davon: So ein attraktiver junger Kerl .. etc.

ICh bin weich, sehr einfühlsam, habe eine gute Figur, gutes Aussehen ... werde von so vielen Mädels als süß bezeichnet. Aber ich hatte seit vielen JAhren keine Freundin mehr. Keinen Sex.

Ich denke täglich an Sex, d.h. ich masturbiere morgens und abends. vielleicht sogar 3 mal täglich. ich suche nähe. ich weiss cniht mehr weiter. es frisst all meine energie.

Warum ist niemand bei mir?

Ich ratifiziere alles runter ... bis hin: bin ich noch lebensfähig oder: was tue ich falsch, dass es einem leistungsgerechten leben schädlich ist und das schicksal mir so soetwas antut... irrational.

ich möchte nur noch jemanden bei mir haben. ich halte das nicht mehr aus.

Danke.

LG

Antworten
l#unacrix


Ich rate Dir zu einer neuen psychologischen Behandlung zum Thema Beziehungen aufbauen, und das bei einem Profi...

Wie lange hast Du denn schon keinen Sex? Wenn Du nur den Schritt zum Sex nicht schaffst, versuch es bei einer Prostituierten, aber so wie das klingt, ist das Problem ein Beziehungsproblem..und da rate ich: geh zum Fachmann.

Wenn Du Dir so einen Druck aufbaust, wird es nämlich eine Partnerin schwer haben damit umzugehen.

Eine Beziehung aufzubauen, ohne dass man mit sich selbst klar kommt, das halte ich nämlich für ganz schwierig...

ivdenxt


Hi, danke lunarix,

Ich möchte dazu sagen, dass ich prinzipiell sehr umgänglich bin. Nein, kein Ja-sager. ICh habe gewisse Prinzipien, das heisst nicht, starrsinnig zu sein, sondern respekt, dem anderen freiheit zu lassen, damit umgehen zu können. Ich respektiere Meinungen und Emotionen (hört sich trivial an, ist es aber nicht) oder sehe oft die Ursache hinter Streit und Reibungspunkten.

Der Rat Fachmann ist sehr gut, doch was meinst Du damit genau? mancher Psychologe mag in Beziehungsberatung nicht gut sein, weil er nur seine LEbenserfahrung hat und vielleicht viel weniger Umfang als manch anderer. Manche MEnschen finden ihre PArtnerschaft und müssen das alles, was sie nicht kennen auch nicht erkennen. die Gefahr besteht da ja auch. Denn ich finde, dass die letzten Therapien mir eher wenig geholfen haben, aber eine Ausrede / Schlupfloch waren, mich meiner verantwortung für mien Leben zu entziehen.

Ja, es ist ein BEziehungsproblem, doch die sexuelle Komponente spielt sehr mit ein.

Zu der Frage: knapp 30 und ich hatte 7 Jahre keinen Sex. es ist so traurig.

Wenn ich Frauen in den Arm nehme oder sie drücke, merke ich, wie weich sie werden und wünsche mir so gerne mehr. Doch es "klappt" alles nicht.

Ich möchte ein paar Meinungen dazu hören, auch, weil ein "Fachmann" nun mal nicht mehr als eine Meinung verkörpert.

RHotnaxse


reden die Mütter sofort davon: So ein attraktiver junger Kerl

Nach so einer Aussage ist deine beste Chance, dich an die Mutter heranzumachen. Die Tochter will garantiert nichts mehr von dir, selbst wenn sich dich vorher noch attraktive gefunden hat. Schwiegersohnpotential ist schlimmer als die Krätze im Gesicht.

Ich möchte ein paar Meinungen dazu hören, auch, weil ein "Fachmann" nun mal nicht mehr als eine Meinung verkörpert.

Irrtum, der Fachmann ist weit mehr als nur eine Meinung. Wenn es halbwegs gut ist, weiß er wovon er redet, hat Erfahrung mit ähnlichen Fällen. Meinungen hingegen von Freunden oder aus dem Internet sind nur Meinungen. Wenn du lange genug suchst, findest du jede beliebige Meinung zu diesem Thema.

lqunoarxix


Also sicher, Meinungen sind auch gut, aber 30 Jahre und seit 7 Jahren keinen Sex und Beziehungsunfähig... Echt geh zu nem Psychologen, oder frag nach Selbsthilfegruppen...das kann so nicht weitergehen...wird sonst eher schlimmer, Bau Druck ab, das mit dem Bordell war ernst gemeint, hat mir früher aus einer Jungmann-Blockade geholfen...

Viel Glück, aber tu was, sonst kommt die nächste Depression...

i,denxt


Irrtum, der Fachmann ist weit mehr als nur eine Meinung. Wenn es halbwegs gut ist, weiß er wovon er redet, hat Erfahrung mit ähnlichen Fällen. Meinungen hingegen von Freunden oder aus dem Internet sind nur Meinungen. Wenn du lange genug suchst, findest du jede beliebige Meinung zu diesem Thema.

Ja, das weiss ich auch. Ich war ja, wie gesagt, selbst bereits 2,5 Jahre in Psychotherapie. Ich habe bisher zwei Therapeuten gehabt, in der Klinik sind natürlich gleich mehrere da. Dazu möchte ich anmerken, dass dennoch Meinungen aus den Gruppen in der Klinik auch sehr gut zur Hilfe da waren. Was mir aber widerfährt ist, dass ich mich mehrere Jahre in der Therapie abgequält habe, ich gehe immer maximal schonungslos mit mir um, um das beste Ergebnis zu erhalten. Und am Ende kam da eine charakterliche Veränderung bei rum, aber im Leben hat es mir soweit gar nicht geholfen.

Deshalb: ihr redet alle von Fachmann: Wer genau ist denn der Fachmann?

Ein Psychoanalytiker? Verhaltenstheerapie? Vor allem geht es um das Thema Beziehungen. Ein konservativer Mensch würde mir auch als Psychologe zu dem raten, was er erlebt hat, was seiner psychologischen und Lebenserfahrung nach "richtig" ist. Mit Verlaub, da gibt es doch riesige Unterschiede in den PErsonen.

Genau deshalb bin ich auch hier: ICh möchte nicht alle Meinungen einsammeln, genauso differenziere ich hier zwischen den Antworten: Ich filtere und erkenne schon. Das Sammeln, was Rotnase geschieht, passiert somit nicht.

1) Und genau diesen Teil kann der Psychologe nicht ersetzen, ausserdem fällt ein PSychologe kein Urteile, er ist nur Stütze. Coaches oder Philosophen, die urteilen / können in ihren Beratungen beeinflussen.

2) Die Wartezeiten sind mehr als 6 Monate, ich komme nicht mehr aus der Suppe heraus, dafür ist doch ein Forum gedacht. ICh fühle mich so unglaublich abgewiesen. Rational: Geh woanders hin {:( :°(

Viel Glück, aber tu was, sonst kommt die nächste Depression...

Ja, dafür bin ich ja hier, ich hab hier ne lange Liste an Therapeuten, alle mit langer Wartezeit.

Und dass die nächste Depression kommt, merke ich auch. Nach den letzten 5 Wochen, in denen ich normal an der Uni war, gerne mit den Leuten gequatscht habe, wir haben uns fachlich unterhalten und ein wenig smalltalk betrieben, ist das alles keine Befriedigung. Mit den Jungs machts riesenspass, mit den Mädels auch, aber da gefällt mir noch der Flirtfaktor, das Lächeln, der Smalltalk viel besser.

Aus einer Stunde ist da so ein nettes, süßes Mädel bei, wir haben uns angesmilet, in der "Stunde" ein wenig unterhalten und uns direkt angelächelt. ich hab die hand mal kurz auf ihre Schulter gelegt, wir haben uns angestubst (ja, ein wenig kindisch, ich weiss, aber es ist irgendwie meine art (dazu seht ihr gleich noch was)).

Und als wir dann am ausgang uns getrennt hatten, haben wir nicht gewusst, was wir sagen sollen, die wege haben sich getrennt und ich sehe sie erst zur nächsten fachstunde wieder...

ich habe keine ahnung mehr, was ich ihr sagen soll. es ist so, als hätte ich keine identifikation, keinen kontakt zu meinem selbst. was ich will. es ist so schön, dieser kleine kontakt, aber ich kann mich nicht auf mehr einlassen. es ist dann so, als wenn ich nicht weiss, was ich zu bieten habe.

7 jahre her zur letzten beziehung und sex .. damals war genauso: wir haben im spassigen bereich uns super verstanden. aber wenn es "ernst" wurde, fand ich bei mir nichts und auch das, was ich an "ihr" sah, war nie das, was ich für eine Persönlichkeit zur Beziehung halte.

hier liegt vielleicht der Hase im Pfeffer, vielleicht kann ich das, wenn es mir klarer wird später noch ein wenig genauer beschreiben. Aber mit dem Wust im Hirn jetzt 6 monate warten, .. oh nein, ihr wisst schon.

Danke

PS: Wo ich den smiley mit der Kaffeetasse sehe: Der Lebensalltag bei mir hat sich all diesen Dingen entzogen. War ich als Kind noch lebendig, geniesse ich heute nichts mehr. Vor allem in der "Armen" studentenbude in der ich anfang zwanzig war, hatte ich gar nichts. ich leiste mir nichts mehr, keinen snack mehr zwischendurch, keinen kaffe, keine musik .. nichts, absolut nichts gibt mir etwas. es ist wie spartanisch: eine pritsche, ein stuhl und die reine auseinandersetzung mit den dingen, und natürlich auch das philosophieren, weil subsstanz fehlt. aber nichts mehr im materiellen fluss ...

so auf der suche nach wahrheit oder erkenntnis zu mir selbst, dass alles nur noch eine sache der ratio ist.

dabei wollte ich niemals, dass meine gefühle darunter leiden, hielt mich immer für kalt und negativ .. doch auch das feedback, nachdem die mitpatienten in der klinik mich kennenlernten sagten: sehr subtil, aufmerksam und vor allem nicht autoritär, sondern "der sache/ den menschen gerechtwerden" wollend. diese gewisse wärme für andere und "(aufopfer)rolle führt dazu, dass sich die mädels, die das zu schätzen wissen, zu mir hingezogen fühlen. doch ich weiss dann nicht mehr weiter. es ist, als sei alles auf optimal gesetzt(aber nicht getrimmt, sondern als soll alles natürlich, unbeschwert in den optimalen platz fallen, die seele dazu verändert, alle meine launen heraustrainiert), und dennoch/deshalb? bin ich dann so unidentifiziert.

könnt ihr nicht dazu mal was sagen? stellung nehmen, wie ihr das findet? jeder mensch hat doch ein natürliches repertoir, sodass ihm was dazu einfällt.

ich kann einfach nicht mehr 6monate warten

R!otnaxse


ident,

was du schreibst klingt deprimierend. Kein Wunder, daß du davon eine Depression bekommst.

Was hast du, was dir Freude macht?

Was willst du im Leben durch eigene Leistung erreicht?

Was hast du in deinem Leben gemacht, das dich Stolz macht?

Wen oder was hast du, die auf dich zählen, die du nicht im Stich lassen willst?

Warum bist du mit 30 noch immer auf der Uni? Arbeitest du dort, warst du vorher berufstätig oder hast du nur die Zeit vertrödelt?

Solange du zu keiner der Fragen eine für dich zufriedenstellende Antwort hast, sind die Aussichten für dich triste, wenn du keine Antworten findest.

In früheren Zeiten gab es für Leute die eine starre Struktur im haben wollten immer noch die Alternativen Handelsmarine, Militär oder Kloster. Da wurde nicht viel gefragt was du willst, da wurde dir ein Platz zugewiesen.

ich kann einfach nicht mehr 6monate warten

Ja, das ist das böse an der Depression: Wenn man sie hat, ist man krank und man hat eine angenehme Ausrede warum nichts klappt und warum alle Versuche es zu ändern scheitern. Weiß man nichts von der Krankheit, hilft oft nur ein fester Tritt in den Arsch.

mTinibmia


Hi Ident,

falls es dir momentan so richtig schlecht geht, kannst du auch auf eine Krisenstation im Krankenhaus gehen. Müsstest du dich aber vorher erkundigen, welche Kliniken das bei dir im Umkreis anbieten. Dort bist du zumindest erst mal für ca. 2 Wochen gut aufgehoben.

Ich weiß von depressiven Menschen, die für eine Zeit lang Medikamente bekommen haben, da die Depri sonst nicht in den Griff zu bekommen gewesen wäre.

Mag sein, dass die Therapien in den Kliniken für einige Menschen hilfreich sind, aber meiner Meinung nach geht nichts über eine tiefenfundierte Psychotherapie, also Analyse. Vorausgesetzt, man ist dazu bereit und fähig. Kann nicht jeder. Hinzu kommt, dass die über Jahre (deutlich mehr als 2,5 Jahre) geht und alle aktuellen Erlebnisse bearbeitet. Ein solcher Therapeut gibt weniger Ratschläge, als dass er durch seine Empathie versucht, dem Patienten bei der emotionalen Findung seiner Untiefen zur Seite zu stehen und ihn aufzufangen.

Ich denke, besser 6 Monate warten als gar keine Perspektive.

i`denxt


Hallo!

Als ich 22 Jahre alt war, wurde mir zunächst von einer tiefenpsychologischen Behandlung abgeraten.

Das kognitive Zeugs, was wir dann gemacht haben, hat allerdings gar nichts genutzt. Ich war hinterher so vergrübelt und traurig, ich war immernoch in selbstmordstimmung, habe teilweiese die eine stunde 7 tage lang vorbereitet.

Die schmerzen waren so stark, dass ich mich vor trauer gekrümmt hatte.

Eines tages wachte ich auf und seitdem ist alles in einer GEWISSEN Gleichgültigkeit.

Momentan sieht es so aus, dass ich nur noch Regelsätze habe um in jeder Situation zu funktionieren, aber emotional bin ich kaum tangiert.

Ich habe allerdings über mehrere Jahre lang "buch geführt" und weit mehr als 1000 DINa4 seiten vollgekrakelt. mal schön, mal schrecklich.

Es handelt sich im wesentlichen um 3 themengebiete:

Fehlende Identifikation mit mir. Wer bin ich, wo will ich hin? Wo war ich überhaupt? Welche Gefühle erlebe ich da?? uND was fehlt. denn etwas fehlt!

Konflikte aus der Kindheit. ZWar war ich nie selbsständig, habe mich in der schulzeit so unglaublich ausgegrenzt gefühlt, war dort schon einsam, habe es aber mit lebendigkeit intuition und pfiffigkeit immer überspielt.

Heute sehe ich, dass es riesenprobleme mit mutter gibt. sie hat immer ihre emotionale unfähigkeit auf mich abgewälzt. das bedeutet ich habe bereits als kind immer versucht perfekt zu funktionieren, ahbe nachts gegrübelt, an den tod gedacht, wenn ich das alles nicht mehr schafffe. das fing mit 10 an, mit 14 hatte ich das erste mal eine colitis ulcerosa.

auch heute noch ist es so, wenn mutter emotional nicht klarkommt gibt sie mir die schuld.

Ich kann jetzt damit klarkommen, denn ich bin 28 und habe über jahre lernen müssen, dass ich nicht "schuld" bin.

doch das war nicht leicht, war ich doch immer auslöser (Subjektiv) für ihre schelchten emotionen und habe ich mich nur darauf konzentreirt so zu sein, dass es ihr gut geht.

3) eine liebe, der ich alles geben kann, damit ich glücklich bin und sie bei mir ist.

Das sit unfug. auch ich darf von einer liebe profitieren. nicht nur, dass die einsamkeit alleine zu sein und tod zu sein weggeht, auch spass haben.

aber, das habe ich bisher nur gelernt, indem ich verhaltensweisen kopiere oder überlege, was mir ja spass machen müsste. wann ich also das gefühl der freude empfinde.

das, was von mir heutzutage authentisch ist, ist, dass ich mich darüber kaputtlache, wenn andere sehen, wie unwichtig sie sind: wenn sie sehen, dass es bei anderen menschen um noch mehr geht, als nur um das, was eben der zurückgewiesene gesehen hat.

"welcome to the real world".

doch irgendwie bin ich das nicht.

Ich lache. warum weiss ich cniht, denn ich will liebe und das gute. doch ich glaube schon lange nicht mehr dran.

tiefenpsychologie?

ich habe 8 jahre mit meinen problemen gekämpft. ich habe seit 5 tagen herzrhythmusstörungen, die ich auch nach entspannung nicht wegbekomme.

die fragen von rotnase ahbe ich mir mehr als 100 mal gestellt. und auch weitergemacht ,wennn mein hirn völlig daneben war. wie an einen strohhalm habe ich mich daran geklammert.

wenn man hinter der selbstaufgabe ist, ist es so schwer diese fragen zu beantworten.

und wenn man nicht mehr sich fühlt, dann glaubt man auch, dass man nutzloses stück getreten werden muss, um zu arbeiten.

aber das ist wohl doch nicht so.

ich kann auch nicht mehr weiter.

ich bin immer bereit dazu gewesen alles zu geben, aber tiefenpsychologisch? vllt ja. andererseits weiss ich nun die ursache, dass ich meine jugend nicht unbeschwert erlebt habe. meine indicidualität nicht entwickelt habe.

auch fachliteratur brachte mich nie weiter. leben wie ich bin und mich entwickeln, das sit wohl der wichtigste punkt.

das möchte ich gerne mit anderen. doch ich bin sehr einsam. und da menschen im alltag viel vorraussetzen, zb gewisse verhatlensweisen, komme ich da nicht so mit. mein ego, mein charakter ist nicht entwickelt.

doch andererseits nennen mich menschen, ich habe bereits mit mehrereren erwachsenen 40 – 65 jarhen gesprochen, nennen mich extremst aufmerksam, feinfühlig und eben emotional GAR NICHT unterentwickelt. eher ausgenommen feinfühlig.

ich passe nicht in diese welt, wenn es um den Normalen Egoismus geht. Ich bin mir selbst nicht der Nächste, weil ich cniht weiss, wer ich bin.

Auch junge Frauen nennen mich sehr lieb ...

aber niemand ist bei mir. will bei mir sein.

Ich träumte auch mal davon meine talente zu nutzen. ich war in der schule außerordentlich gut. ich hatte eine vorstellung von leben und werten. doch alles ist dem ziel der nähe untergeordnet worden. und sooo wichtig, dass ich es für humbug halte, wenn sich leute um dinge streiten, die ich eben schon gelöst habe.

vielleicht entwickelt man sich dadurch, dass man echt lebt. das war bei mir irgendwie nicht der fall.

mit den frauen, denen ich mal nähergekommen bin, kam immer ein: es war so toll mit dir, du warst so aufmerksam , ich ahbe so etwas noch nie erlebt.

dch beim zweiten treffen war ich einfach nichts.

nicht von ihr aus gesehen. ich wusste nicht, was ich von ihr wollte.

die nähe sollte entstehen.

doch alles andere war so unwichtig.

legte ich noch als kind wert auf alles.

wie ein aufmerksames junges kind, wisst ihr ,was ich meine? alter 6 – 12.

es ist wichtig, dass der hase zu tinken hat (das hasutier), dass oma nicht ungerecht behandelt wird und das alles gut und fein ist.

und heute höre ich in den nachrichten, dass jemand totgeshclagen wurde und es ist mir gleichgültig. weil ich aufgegeben habe.

andererseits gerate ich bei kleinsten dingen in panik.

wenn es mich dann doch tangiert, dass unrecht geschieht.

es ist, als kann ich das unrecht nicht haben und sehe es nicht. doch wenn es zu mir durchdringt ist es sofort zu viel. als käme ich zum erstenmal in kontakt mit den emotionen.

ein mann wie ein baum schlug auf einen anderen ein und ich dünner hering warf mich dazwsichen heulte und rief: lass ihn los ...

doch wer ich bin?

wer mir nähe gibt?

gebe ich mir nähe oder bin ich weit von mir entfernt?

ich bin ab und an mal lebendig. und denke nicht nach. das ist aber selten. den rest über bin ich müde und total ausgebrannt.

und habe auf absolut nichts lust.

tut mir leid, es ist viel.

aber ich kann es nicht mehr sortieren.

Dankeschön

K(ynli nn


Du solltest dingend an dir selbst arbeiten, bevor du eine Beziehung eingehst. Dass du bisher keine hast, wundert mich gar nicht. Wer läd sich schon freiwillig einen Sack Probleme auf, wo man dann von Anfang an den Problemlöser spielen und immer verfügbar sein muss, damit der Partner sich selbst spürt, nicht allein ist etc.

Wenn eine Frau das möchte, bekommt sie ein Kind. Als Vater für das Kind sucht sie sich jedoch einen Mann und kein bedürftiges Kind, das ohne sie kaum lebensfähig und freudlos ist.

(ja, das ist etwas provokativ..)

Hlerax9


@ hannibal

so ein scheiss und chinesinnen sind asiatinnen und negerinnen nennt man heute schwarze oder ggf. afroamerikanerinnen etc..

@ ident

geh doch einfach raus und lerne leute kennen.

denk dabei nicht an dich oder an sex oder all das andere. denk nicht daran wie du jetzt bist oder wirkst etc. sei einfach. (und atme).

und beschäftige dich damit, was die leute sind, wer sie sind, was sie dir entgegenbringen im gespräch.

du bist nicht der einzige der mit 28 noch nicht die richtige gefunden hat! – das kann auch passieren, wenn man nicht krank ist, also hör auf alles auf die krankheit zu beziehen.

und hier im forum gibt es leute die hatten länger als 7 jahre keinen sex. Auch das passiert leuten, die nicht krank sind.

du sagst du suchst deine identität.. was ich nach der geschichte mit deiner mutter verstehen kann... du konntest ja keine eigene bilden sozusagen, vesteh ich das richtig?

dann fang doch jetzt einfach damit an! Nimm es in die hand, lebe!

i+dexnt


ich verstehe die antwort von kylinn nicht.

ich sage, dass ich persönlich nicht weiterkomme, suche meine probleme zu erörtern.

ich habe oft aufgegeben.

und ich weiss uach ,dass liebe viel überbrücken kann. aber nicht alles.

und im alltag will ich geben, um zu bekommen, auch wenns schwierig ist. stelle mich zurück.

und nachdem ich eben nicht mehr kann bekomme ich den rat:

ich soll dringend an mir selbst arbeiten?

wie denn? soll ich mich zum produkt schleifen: meine vorteile: höhere toleranzschwelle, fels in der brandung, ... etc.?

eins weiss ich: dass menschen undterschiedlich sind und unterschiedliche vorteile haben und nicht beliebig formbar sind und auch andere menschen brauchen.

was da auf mich zutrifft hab ich noch nicht gefunden, aber einen rauchenden partner kann ich nicht haben, oder jemanden, der täglich irrational denkt.

ich bin sehr gefühlvoll UND rationalist, das schliesst sich nicht aus.

eher finde ich die klischees der 25 – 30 jährigen oft ... anstrengend. und was man da "Machen kann um attraktiv zu sein, wie manche sagen, weiss ich auch nicht.

die dinge sind wie sie sind, und alte werte! können nicht durch neue werte, spass, glanz oder toleranz ersetzt werden.

das mit dem selbst sein von hera, leben zu können, ist wohl die aufgabe und die hilfe. oft geht mir vieles auf den keks. bin kein sozialphobiker, aber mit der alltagssprache komme ich nicht klar.

ich kann mich heute und als kind prima mit 40 jährigen aufwärts unterhalten ...

aber gleichaltrige? das ging selten.

E.m=iQlieEA


PS: Wo ich den smiley mit der Kaffeetasse sehe: Der Lebensalltag bei mir hat sich all diesen Dingen entzogen. War ich als Kind noch lebendig, geniesse ich heute nichts mehr. Vor allem in der "Armen" studentenbude in der ich anfang zwanzig war, hatte ich gar nichts. ich leiste mir nichts mehr, keinen snack mehr zwischendurch, keinen kaffe, keine musik .. nichts, absolut nichts gibt mir etwas. es ist wie spartanisch: eine pritsche, ein stuhl und die reine auseinandersetzung mit den dingen, und natürlich auch das philosophieren, weil subsstanz fehlt. aber nichts mehr im materiellen fluss ...

Ich denke nicht, dass dein Grundproblem eine fehlende Liebesbeziehung ist. Verliebt sein mag für eine Weile den Hormonhaushalt ankurbeln und die Grundstimmung aufhellen, aber du bist arg depressiv, was sich nicht durch eine Partnerin "beheben" lässt. Natürlich streben die meisten eine glückliche, längerfristige Beziehung an. Aber eine Beziehung kann nichts "reparieren" oder einen so viel glücklicher machen, als man es ohne nicht auch wäre. Wenn du so kopflastig und momentan freudlos bist, wird das nicht die Lösung für dich sein. Auch kann ein Partner nicht die Art von Verantwortung übernehmen, die du bräuchtest.

Hast du denn Freundschaften? Auch welche, die schon seit mehreren Jahren bestehen? Du scheinst eher weniger tiefergehende, soziale Kontakte zu haben. Das solltest du als erstes angehen. Leute öfter treffen, mit denen du reden und vielleicht sogar Spaß haben kannst.

Aber auch ich denke nicht, dass du ohne eine Therapie langfristig auskommen kannst. Nimmst du denn irgendwelche Tabletten?

bin ich dann so unidentifiziert.

Diese Aussage irritiert mich. Du meinst damit, dass du nicht weißt, wer du eigentlich bist? Was für eine Person, mit welchen Zielen im Leben?

Du bist jemand, der sehr viel grübelt, sehr kopflastig, depressiv. Aber anscheinend auch jemand, der gut zuhören kann, aufmerksam und durchaus hilfsbereit ist? Das ist doch schonmal etwas. Du sagst, du hast Werte und Grundsätze, hast schon vieles durchdacht, über das andere noch diskutieren. Warum denkst du, dass du keinen eigenen Charakter hast? Sind das nicht alles Dinge, die dich als Person schon sehr gut beschreiben?

H*ezrax9


es spielt ja keine rolle wie alt dein gegenüber ist. Vielleicht ist es in dieser altersklasse (40) schwieriger singels zu finden (nur ne vermutung), ist aber egal, denn ich finde zu beginn des "projektes Leben" solltest du noch nicht auf dein Endziel (Liebe, Sex, Nähe) fixiert sein.

Es ist wichtig, dass du die, wie du es nennst "Alltagssprache" lernst. Das ist wichtig für dich, damit dir "einfach leben" leichter fällt. Dann kannst du dich schritt für schritt vorarbeiten.

Drum auch in einem gespräch mal lieber nichts von dir erzählen, ausser du wirst gefragt. Versuch mal, mehr das gegenüber zu fragen und es reden zu lassen und beobachte.

Und du denkst zu viel im Kreis und hast dich zuu lange und fest nur mit dir selbst beschäftigt.

Lass das einfach mal sein, du hast ja selbst in der Zeit gelernt, dass du dich meistens nur runterziehst, wenn du zu lange grübelst.

du müsstest auch deine Lust (allgemeine Lebenslust / nicht nur beim sex) fördern, bzw. wenn du mal eine empfindung hast, lust auf etwas hast (AUSSER SELBSTMORD), tu es. bsp. spazieren, eis essen in den ausgang gehen. auch wenn die lust darauf nur 5 min anhält.

Und: Wie sieht dein alltag aus? Hast du einen festen Tagesablauf?

Du brauchst unbedingt einen Wochenablauf. arbeite!! egal was. Es würde schon helfen, freiwilligenarbeit zu machen.

Wie gesagt, hör (im prinzip) auf zu jammern und nimm dein leben in die hand, lebe einfach!

Also, ich kann da noch mehr aufschreiben, nützt dir das was? Kannst du überhaupt Ratschläge umsetzen/ es versuchen, oder willst du nur mal sehen was die leute meinen und dann doch alles so lassen??

Und wir sind natürlich keine Psychoterapeuthen, so mag dir mein Ratschlag vielleicht naiv oder zu einfach vorkommen, aber dann solltest du wirklich lieber in die therapie. Verstehst du was ich meine?

Aber du kannst es auch versuchen, was ich dir rate und uns dann erzählen, wies lief ;-)

Iyorexth


Also mal ganz objektiv betrachtet... wenn ich einen 30-jährigen Mann kennenelerne, der noch immer keine abgeschlossene Ausbildung hat und schon mehrere Studiengänge abgebrochen hat, dann kann der noch so gut aussehen, auf den würde ich micht nicht ernsthaft einlassen. Kure Affaire ja, Beziehung nein. Und ich denke, das sehen viele Frauen auch so, wenn dann noch psychische Probleme dazukommen, ist das vielen Frauen bestimmt zu viel. Also es könnte einfach daran liegen, dass du keine Beziehung hast.

Ich weiß nicht, inwieweit deine Depressionen bei dem Problem mit dem Studium eine Rolle spielen, aber mir fehlt generell das Verständnis für Menschen, die gleich mehrere Studiengänge abbrechen, weil sie ihre Meinung zur Berufswahl geändert haben, denn:

1. Das Studium selbst sagt wenig über den späteren Beruf aus, also wenn einem das Studium nicht gefällt, kann einem der Job später trotzdem Spaß machen

2. Man kann auch ein Studium durchziehen, auf das man keine Lust hat, ich schließe selber grad ein Studium ab, das definitiv nicht meine erste Wahl war, aber immerhin habe ich dann ein Diplom und kann mir damit einen Job suchen, das finde ich immer noch besser, als nichts zu machen. Also einfach mal ein Studium durchziehen!

Zu deinen psychischen Problemen kann ich so nichts sagen, damit kenne ich mich nicht aus.

Aber dein Bedürfnis nach Sex finde ich ganz normal und auch dreimal pro Tag selbstbefriedigen finde ich nicht übermäßig viel. Das gehört wohl zum Single-Dasein dazu

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