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Mein Leben ausser Kontrolle: Sexsucht und/ oder Unbefriedigung

iXdenxt


Hi, ich habe heute Einiges erlebt, inklusiver Dinge, die einerseits meine Gründe zur Unzufriedenheit bestätigen, andererseits viel Positives enthalten.

ich hoffe ich hab das hier morgen mal gepostet.

Da ich eine längere Fahrt hinter mir hatte und am Radio rumfummelte, kam ich bei WDR5 auf das Thema Liebe .. da wurde ein SChriftsteller zu seinem Buch gefragt. Nur du, nur ich oder so. Es ging darum, ideale Liebe leben zu wollen und damit nicht alltagstauglich zu sein. die einsttellung der zwei, des paares.

und dann gings in einem anderen buch zufällig um einen misanthropen, der, von seinen freunden durch eine frau da rausgeholt werden sollte, doch es half nicht.

passt beides irgendwie.

andererseits gebe ich mir solche mühe, ich bin nie abweisend oder sonstwas. im gegenteil. habe heute ne menge leute angelächelt. die menschen ab 35+ lachen zurück. wenns gespräche gibt, so ab 5min länge gibts wirklich dolle komplimente, wünsche für die zukunft, begeisterung ...

und ists das gleiche alter, interessiert sich niemand.

auf einer raststääte kam ein gold vorgefahren , recht neu .. ausstieg eine frau, vllt 25 vllt 30 in reiterhose aber mit ballerinas, sie sah von vorn sehr hübsch aus, durch die scheibe .. als ich also sie so beim ausstigen ansah, sah ich wie unglaublich sie aufgebrezelt war, machte ne blase mit dem kaugummi. guckte völlig unsympathisch aus der wäsche ... kam sich cool vor ... und war nichtmal irgendwie prollig aufgetan.

aber .. natürlich sind nicht alle frauen so, im gegenteil. nur irgendwie beziehe ich das auf mich.

dieser rush jeden tag immer was darstellen zu müssen. so schrecklich. selbst an der uni habens 30% nicht kapiert ... mindestens.

ok, es ist normal?

naja, mit normalität würde ich das nicht rechtfertigen, und mit dem druck der werbung auch nicht.

wer im leben solche erfahrung gemacht hat, dass er denkt: wenn er egozentrisch sich aufputscht. äußerlich, von der einstellung ,amteriell, der hat für mich ne gewisse mindestreife nicht.

und gott ja, siht man dieses dahinter nicht, für herzensgute menschen, ob M oder W, wäre sie auch unsympathisch gewesen.

ich kapiers nicht.

vielleicht wäre ich aber selsbt so, wäre bei mir einiges glatt gelaufen und würde es finanziell besser aussehen?

ich glaub nicht. es gibt auch diese leute, die wenig geld haben und sagen: auto als statussymbol .. wie rückständig ...

so siehts bei mir schon lange aus.

I=oretxh


Ich verstehe nicht, was du damit sagen willst. Natürlich gibt es auch solche Idioten, aber wenn du so eine Freundin nicht haben willst, musst du dir über solche Frauen doch auch keine Gedanken machen sondern eher um die, die dich interessieren.

Eumili6exA


Magst du dich nur über deine Erlebnisse auskotzen, oder auch mal auf die Dinge eingehen, die dir hier gesagt werden?

iZde+nxt


Ich versuche immernoch eine handlichere Form der Gedanken zu finden, die Ursache für die Enttäschung / Phänomen / Begebenheit (?) auf dem Rastplatz. Es ist ein signifikatnes Beispiel für etwas.

Diese Gedanken sind noch nicht ausgedacht .. es würde den Faden nur unkonstruktiv weiterführen.

Aber Signifikanz (und kein "Auskotzen") hat diese Begebenheit schon für etwas.

Desweiteren suche ich einen Faden daraus zu spinnen und das nochmal in ein Ergebnis zu fassen. Denn das Fettgedruckte aus meinem Doppelbeitrag hat auch eine Signifikanz. Gibt es da einen Zusammenhang?

"Natürlich gibt es auch solche Idioten, aber wenn du so eine Freundin nicht haben willst, musst du dir über solche Frauen doch auch keine Gedanken machen sondern eher um die, die dich interessieren."

ich habe hierzu jetzt einiges geschrieben. mir Mühe gegeben. Aber ich will hier nicht ein Zeugs reinposten. Deshalb habe ich es wieder gelöscht und versuche es morgen früh noch einmal.

Es hat definitiv etwas mit der Studentin zu tun, auf die ich so allergisch reagiert habe, oder eben die auf dem Rastplatz.

Dein Satz ist insofern für mich irritierend, dass ich nicht verstehe, warum es die Kombination aus Menschlichkeit (wie ich es nun mal nennen mag) in Kombination mit "ich mach aus mir etwas attraktives (auch äusserlich ist dies gemeint!) " gibt. und das äusserliche nicht, um das selbstwertgefühl oder die strategie sich einen mann zu angeln, der das aht, was sie will. aber dieses lager scheint es in großen mengen zu geben. es gibt doch so viel mehr ...

dennoch darf es eine Kombination geben die durch die "menschliche seite" ihre ... "moralische Brisanz" verliert, oder

Ich habe darüber sehr kurz mit einer Bekannten gesprochen, die dann natürlich meinte, dass ich "darüber keine Gedanken machen sollte und mein Ding machen sollte". Aber das war irgendwie keine hinreichende Antwort.

Bis morgen, hoffe, dass es besser klappt.

Gute nacht

ixdent


Vielleicht fehlt mir "Zwischenmenschliches", was ihr da als selbstverständlich anseht.

Ein Teil, meiner defizite, die ich so nicht sehe .. weil ich sie nicht sehen kann.

Vielleicht bewerte ich auch nur jedes Wort von anderen über, kann nicht nach Wichtigkeit unterscheiden und versuche deshalb "das komplette Bild" zugleich zu sehen.

Sollte jemand sagen, dazu habe ich (explizit oder implizit) doch mal was zu geschrieben, dann kann ich nur sagen, dass nicht alles immer zu gleich present sein kann.

Und der natürliche Fluss .. von einer Sache etwas zu halten oder nicht. entsteht er durch die Persönlichkeit? Durch eine stabile Persönlichkeit? (Stimmung ist auch mit dabei ... sonstwas).

Aber ich spüre, dass selbst junge Menschen davon schon viel mehr AHnung haben .. (zumindest Scheinahnung --> Schein selbstbewusstsein (nicht mit vertrauen verwechseln)); bei mir war es wohl ähnlich.

Alles fragen, die ich nicht beantworten kann, sodass ich cniht weiterkomme.

:)D *grübel*

E4milRiexA


Und auch bei deinem Rastplatz-Beispiel: Was genau ist denn deine Kritik? Was genau hat dir die Begebenheit mit der Frau denn gezeigt?

Du hast nur ihr Äußeres beschrieben. Und wenn ich dich richtig verstehe, kritisierst du, dass sie aufgebrezelt war und dass ihr ihr Äußeres sehr wichtig zu sein scheint. Und? Vielleicht ist sie eine oberflächliche Person, die es damit leichter im Leben hat, als sich um ihren Charakter kümmern zu müssen. Vielleicht ist sie aber auch sehr unsicher, was gewisse charakterliche Gegebenheiten ihres Selbst betrifft und versucht diese zu kompensieren. Vielleicht mag sie diesen Klamottenstil aber auch einfach und genießt ihr Leben.

iGdoent


Ich habe versprochen, mich heute zu melden. Aber mir fällt momentan nichts mehr ein.

Ich denke, dass wir irgendwie vom Kurs abgekommen sind. Das merke ich dadurch, dass ich

Kein Vertrauen mehr in meine Taten, meinen Erfolg habe. Dass ich Menschen großen Abstand und Kälte zuschreibe. Denn ich bin mehrmals im Stich gelassen worden, als es drauf ankam.

Es ist nämlich so. Mein Vater betrügt meine Mutter seit einigen Jahren. Alle Freunde aus dem Freundeskreis sagten ihr schon, dass sie aus ihrer Sicht schluss gemacht hätten. Meine Mutter hatte auch mehrere Männer, als mein Vater immer wieder weggegangen ist, die sich für sie interessierten. Ihr den Hof machten und Ihr aufmerksamkeit schenkten. Selbst bei großer OP hat Vater sich nicht einmal gemeldet.

Er selbst wurde arbeitslos und wurde in der Zeit ein anderer Mensch. Er hat einen Beruf mit Studiumvoraussetzung. Nun bewarb er sich, selbst als LKW Fahrer, er hat nen Führerschein, überall. mit fast 60 Jahren eine Ablehnung nach der anderen.

Er hatte noch einmal bis zur Wirtschaftskrise eine Arbeit gefunden. Er wurde sehr niedrig bezahlt, kam abends mit falten und depressiv nach hause, doch hatte es immer durchgezogen.

Nun ist er wieder weg.

Er war 8 Wochen in der "Klapse". Er ist nicht mehr der MEnsch, der er mal war. Er hat keine LEbensfreude, rennt vor der Verantwortung weg.

Sucht sein Heil bei einer anderen Frau. Heute fuhr er wieder in diese Richtung, mit dem Vorwand: "ich besuche einen Freund aus der Klinik".

Er hatte bisher immer gelogen. Ich glaube es nicht, dass er einem Freund hilft und ein paar Tage bei ihm ist, obwohl es möglich ist. Er hat immer solche ausreden gebracht.

Finanziell ist es zu Hause am Ende, auch ich gehe, spartanisch am Stock.

Ich weiss nun ein wenig, dass ich irgednwie genauso bin. Ich betrüge niemanden. Ich will auch Gutes. Aber irgendwie hat sich auch bei mir, im Drang des Perfektionismus eine Art Realitätsverlust und LEbensmüdigkeit eingestellt.

Meine Selbstmordgedanken sind schon lange weg. Aber seitdem bin ich ein eher mechanischer Mensch.

Ich frage nun: Die Tipps "Geh mal auf eine PArty" hin oder her. Wie komme ich an mein Ich?

Wie komme ich da zurück, Lebensfreude zu gewinnen?

Ich kenne meine Mutter, wir haben uns so viele Jahre gestritten. Doch sie ist hilflos. Ich will sie nicht verurteilen. Denn es wäre, als entzöge ich mich der Verantwortung. Sie hofft immer, grübelt jeden Tag, dass er endlich zurückkommt. Sie ist schon fast 70. Hatte zwei Herz OPs wegen Rhythmusstörungen.

Das sit alles nicht so schlimm, sie ist nach der OP irgendwie lebendiger gewesen. MIt der Zimmergenössin. Ein wenig aus der Depression heraus.

Doch .. ich kann kaum meine eigenen Finanzen tragen. Ich habe keinen LEbensmut. Das mit Vater zog mich immer runter, eigentlich dann wegen Mutter. Ich weiss nicht mehr: Sie sind so verarmt und können nichts dafür. Mir wurde immer gesagt ich solle mich auf mich konzentrieren.

Doch das funktioniert nicht.

Ich habe immernoch nicht diese Eigenschaft nehmen zu können. Den Spass. Den MOment.

Zu sagen: Das macht jetzt Spaß. Ich weiss auch immernoch nicht, wofür ich alles mache. Wirklich nicht.

Auch einzureden: EIne Beziehung wird mal liebevoll. Das ist nicht ein Fünkchen Hoffnung für mich.

Dennoch will ich jemanden bei mir haben: Ich denke, die Wärme ist (bildlich) die, die das Eis taut.

Ich weiss nicht, wirklich nicht weiter. Schon lange nicht. Was kann ich tun?

Ich möchte für etwas Leben und sterben. Wieder Partei ergreifen. Flamme für etwas empfinden.

Gerechtigkeit, Familiensinn, diese Dinge haben in mir MEchanismen aktiviert, dass ich ALLES tat, um dies zu erreichen. und nun ist mir alles gleichgültig.

ICh weiss nur, dass Vaters wweglaufen keine Lösung ist. Wenn er sich trennt wird er so unglücklich, weil er noch mehr weggelaufen sein wird. Mutter wird es zu ..Ende .. kränken. Und mir wird es die BEstätigung geben, dassm an sich auf nichts verlassen kann.

Aber ich will das nicht. ICh will dagegen ankommen.

Ich kenne gar die Motive der anderen PArtei, der Geliebten des Vaters. Sie nutzt ihn gar aus. aber er ist ihr hörig ... er ist nichts mehr.

Und ich .. ich war ein richtiger starker junger Mann. Ich bin noch so jung. VERDAMMT NOCHMAL ich will kämpfen. Er soll sich nicht aufgeben. Wir müssen das jetzt durchziehen. Doch ich strenge mich so an und finde mich nicht. Die BEdingungen sind zu hart für Locker sein.

Vielleicht wäre es die Lösung. aber ich wuesste dann nichtmal wofür.

ich will es schaffen. und die Freundin: die ich haben will ... nichtm weil ich party oder was haben will. ich brauche nach all den jahren jmdn bei mir. ich bin so autonom gewesen, dass ich allein war. doch dieses alleinsein gewöhnt dich so daran .. du hast nichts mehr mit menschen. und am ende verlierst du dich selbst. so fühle ich mich.

Mut, danke, den habe ich plötzlich nach einem langen tag.

Aber es sind meine Prinzipien. Doch wo bin ICH ?

WO IST MEIN CHARAKTER?

WO kämpfe ich?

ich bin so klein.

und kenne mich nicht.

Kein ausheulen. Aber wie kann ich es endlich schaffen?

ich danke euch so für eure kommentare!

EkmilxieA


Ehrlich, ich kann es dir nicht sagen. Ich kann dir nicht sagen, wie man Lebensfreude wiedererlangt. Du hast viel mitgemacht und leidest immer noch vor allem mit deiner Mutter mit. Kein Wunder, dass es dir schlecht geht und du Probleme hast, einfach mal abzuschalten. Aber das musst du lernen. Ich kann es dir nicht beibringen – das steht leider nicht in meiner Macht.

Bitte sprich mit einem Psychologen. Das mag dir übertrieben oder falsch vorkommen. Aber diese Traurigkeit und Aussichtslosigkeit, die in deinem Beitrag mitschwingt, damit kann ich wirklich schlecht umgehen. Bitte such dir jemanden, der das kann.

I`oretxh


Das denke ich auch, solche Fragen gehen viel zu weit, als dass dir ein Forum weiterhelfen könnte, du brauchst professionelle Hilfe.

Und ganz nebenbei... viele Menschen haben sich nicht "gefunden". Aber wer denkt schon darüber nach? Sie machen, was ihnen Spaß macht und machen sich keine Gedanken, ob es zu ihnen und ihrem Charakter passt. Dein Problem ist, dass du zu viel denkst und zu wenig tust. Das Leben an sich ist nun mal sinnlos... wir werden geboren, wir leben und irgendwann sterben wir, das hat nun mal keinen Sinn, es geht nur darum, die Zeit zwischen Geburt und Tod möglichst angenehm zu verbringen, egal, was das jetzt für den einzelnen heißt. Also hör auf nach dem Sinn und Zweck zu suchen und alles so genau zu durchdenken, so funktioniert es nicht und das tut auch sonst keiner. Wenn man alles immer hinterfragt und durchdenkt und kritisch betrachtet, dann kommt man nie weiter, erlebt nichts und irgendwann bist du tot und hast nichts getan

i6dPenxt


Ja, vielleicht hat das Leben keinen Objektiven sinn.

Als ich jung war konnte ich einen Sinn geben. Gutes tun. Ich empfand auch die negativen Emotionen. Aber ich ergriff Partei für das Gute. Ich verteidigte ausgegrenzte in der Schule, zergrübelte über ungerechtigkeit und ging den Weg, Gutes tun zu wollen. In meinen Abgründen der Trauer, Enttäuschungen und eigenen Schluchten empfinde ich mich nun sogar als pervers. Alles zu ergründen, auch das Böse, das Ungerechte. Es tut weh, macht keinen Spaß, dennoch spiele ich jedes spiel meiner Emotionen mit.

Ist dies ein Magel an Selbstkontrolle? Selbstidentifikation/wunsch ... (aus der sich ja Lebensziele ergeben) Selbstbeherrschung? Ein Mensch gibt sich doch normalerweise eine Richtung vor ?

Andererseits empfinde ich mich immer als Feigling, wenn ich mich "manipuliere". Selbstmanipulation (positiv:) Selbststeuerung ist doch teil des Lebens, oder? (ist das EIN wichtiger aspekt? ja/ nein?)

Was einen Sinn angeht: DEN Lebenssinn hatte ich auch nie. Doch ich kann nicht auf die Idee kommen mir den tag angenehm zu machen.

Ich selbst war in teifer ... Misere. Ich kann meine Eltern nicht hängen lassen. Mein Vater ist so durch, obwohl Ma sich täglich um ihn kümmerte, galubt er nun, dass sie die Schuld an allem hat.

Er hat einerseits seine kindischen voll authentischen emotionen gezeigt, andererseits ist er .. vollkommen durch tägliche therapie in der klinik so umgekrempelt, dass er an alles glaubt, was sie sagten.

ich glaubte damals, dass meine eltern mich vergewaltigt hatten und ich es verdrängt hatte. und ich hatte nur eine stunde die woche.

traurig aber wahr: psychologen selbst wissen ,dass knallahrte therapie auch nach hinten losgehen kann. das ergebnis kann das ende meienr familie sein. dank intensivster psyhcotherapie an mienem vater, der immer hilfloser und ängstlicher wurde und nun die schuld in der Angst vor meiner mutter suchte. die harmlos ist und sich zu jeder sekunde um ihn kümemrte, selbst nachdem er jahre fremdging ...

das am rande auf den aspekt, dass ich meine eltern nicht hängenlassen möchte. meine mutter ist hilflos, hat mir unbewusst verantwortung und gewissen druck aufgeladen .. mir schuld für dinge gegeben. jetzt ist es irgendwie so, dass ich sie nicht hängen lassen kann.

"Ich kann dir nicht sagen, wie man Lebensfreude wiedererlangt. Du hast viel mitgemacht und leidest immer noch vor allem mit deiner Mutter mit. Kein Wunder, dass es dir schlecht geht und du Probleme hast, einfach mal abzuschalten. Aber das musst du lernen"

Wir hatten gestern ein Treffen (mit Freunden) und ich habe an dem tag mich etwas lustlos verhalten. Am ende war es so, dass, anstatt den tag gut zu geniessen, sie wie die hühner planlos umhergerannt sind.

in meinem perfektionismus jedoch plane ich selbst touren in neuem gelände intuitiv. die fähigkeiten und erfahrungen ahbe ich mir über jahre angelernt. es ist eigentlich natürlich, erfordert denken und analyse. und ich war irgendwann kein mensch mehr. doch jetzt ist es so: ich kann die dinge perfekt ausnutzen, beachte terrain, wetter ,situation, menschenströmungen. alles komplex. aber nun ist es eins mit mir geworden. ich kann einen tag perfekt on the fly planen und adaptieren, ohne dass es anstregend ist und so leben.

und was war gestern? ich war nur anderer meinung, habe mich zwar gefügt aber es war die hölle. wir kamen zu spät zu fressbuden, kamen immer dann wenn die größten schlangen da dran waren und hatten dies nicht für eine tolles event in kauf genommen. sondern es war einfach nur schlechtes management.

ich wünsche mir in der harmonie in der ich selten mit mir selbst sein kann. mit iener frau an der hand zu gehen und so mit ihr intuitiv durch den tag gehen. nennt es verträumt. mit mir geht es. doch dann kommt immer oder eben sehr oft die Einsamkeit. und ich kann es nicht ertragen, verlange noch mehr von mehr. doch mehr geht nicht.

das ergebnis war also, ich hatte nichts genossen, war sauer darüber, wie sie sich verhielten. es ist KEIN LEISTUNGSDENKEN von mir..

es ist natürlich in mir, authentisch. und anch viel viel arbeit habe ich nun diese fähigkeit stressfrei entwickelt. es ist lohn der arbeit. nur nutzt er mir nur allein.

speziell bin ich diesbezüglich - aber als mensch doch umgänglich. also kein spezieller typ.

nur in diesem aspekt.

fliessen und lassen. eine sache des glücklichseins und erlebens? denn so verhielten sie sich. warum tue ich das nicht?

ich kann es nur so geplant. es ist dann aber auch natürlich und intuivi. nur, wer macht da mit?

und:

die einsamkeit.

aber zur einsamkeit sagtet ihr ja schon etwas.

nur mit einem stimme ich nicht überein:

dass ein emnsch erst selsbt komplett sein muss bevor eine partnerschaft klappt. hat mir mal eine ältere frau gesagt, ahb ich schon oft gehört. aber auch nicht gehört. ist nur ne meinung die für manche plausibel ist: denn mancher kann NICHT mit und NICHT ohne. aber: mancher kann auch zu weit .. nur nicht allein.

und ausserdem fehlen mir (vielleicht) menschlichkeiten die man nur in beziehung lernt und die bei mir praktisch nicht vorhanden sind...

denn: beziehung und empathie so unschuldig als kind hoffte ich alles gute.

eine beziehung ist ein emotionaler segen. und da glaube ich dann wohl wieder an das gute ? "danach"

denn:

selbst jetzt ist meine einsteluug so, dass ich meinen eltern helfen will .gutes. und in partnerschaft. in liebe ... ich will gutes tun. für die liebe. und bin dort schon ausgetrocknet. schon vor jahren.

einsamkeit .. ein partner der passt.

entweder so kompliziert, wie ich frage .. oder die lösung liegt been doch in der liebe.(nicht ewig, und glüpck nicht so lang, wie sie anhält). sondern nur initial ötig um krusten aufzuweichen, die mich zu dem amchten, was ich bin ?

;)

Liebe grüße, liebes dankeschön @:)

BNaschvter


naja, wie es um deine Emphatie und Menschlichkeit bestellt ist, weiß ich nicht.

Aber, an der Rechtschreibung und Grammatik musst du noch arbeiten.

Das könnte doch mal ein erstes, kleines Ziel sein. :)z

IKo*rexth


aber es war die hölle. wir kamen zu spät zu fressbuden, kamen immer dann wenn die größten schlangen da dran waren

Oh man, wie tragisch. Lange Schlangen an Fressbuden. Und andere Leute haben schlimme Krankheiten, aber natürlich, sowas ist auch ganz schlimm

iodexnt


Mal kurz ..

Was hat denn eine "schlimme Krankheit" damit zu tun, dass ich auch zu einem Zeitpunkt zu ner Fressbude gehen kann, wo ich statt 20 Minuten nur 2 Minuten stehe?

IoorQeth


Es war nur ein Vergleich, was für manche Menschen die Hölle ist. Anders formuliert: Stell dich nicht so an. Meine Güte

ivdexnt


:=o

hallo,

Ich habe erstmal einen "Bericht" für die Gemeinschaft hier, dass sich am Samstag abend , einhergehend mit einem Erlebnis, eine "Wende" ergeben hat und ich die abstrakten Ziele "Was fehlt mir, bzw was brauche ich denn?, was mache ich falsch, was hindert mich, dass ich die ganze ZEit nicht weiterkomme.... " usw. nun konkret benennen kann.

DAS IST EIN GROSSER TEILERFOLG !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

dannoch zu Ioreth kurz:

Der Vergleich hinkt völlig, das eine hat mit dem anderen gar nichts zu tun. Dennoch wiederholst Du, dass es ein Vergleich ist und sagst dann noch "stell dich nicht so an, meine Güte".

dazu sag ich mal eben was: Du bist das Gegenteil von mir: Dinge nicht genau zu nehmen mag vielleicht ein Weg sein im Leben um es geschmeidiger, flutschiger, widerstandsloser, mit weniger Anecken angehen zu lassen. für mich ist dies aber kein allheilmittel.

Aber ungenauigkeit und willkür ist überhaupt keine Lösung. zwischen diesen beiden Polen bewegen sich Einstellungen. Ich habe zum glück (undzwar sehr schöne) Privatmails bekommen, in denen auch auf mein Problem eingegangen wird und auch geäussert wurde, dass die, die mich angeschrieben haben den SELBEN konflikt erleiden.

an Ioreths Kommentar merke ich noch, dass ich so sachlich und unpersönlich wie nur möglich schreiben kann ... ich ging in meinem "perfektionismus" (nein, es war meine weiterentwicklung und die annahme, dass es sich im leben bei allen menschen so verhält) davon aus, dass sie das sieht. aber da war eben bei ihr eine sehr persönliche note drin, wodurch sie an ihrer aussage festhält, egal, wie unzutreffend sie ist. ich weiss zwar, dass sie sagen will, dass es schlimmeres im leben gibt. nur gilt dieser satz bei JEDEM aspekt im leben. man kann das in quasi jeder situation sagen. Und damit gibt es keine Korrelation, keinen Zusammenhang.

Das Erlebnis war, dass ich mal wieder gelangweilt von der analyse von alles und jedem nicht weiterkam. ich beschloss in die kirche zu gehen und hörte mir alles an. ich betete mit ..

das ergebnis:

es ist SIGNIFIKANT für mich und mein Leben, dass ich wieder mal abschaltete. ich habe zum xten male gehört, wie wichtig es ist, sich aufzuopfern, zu leben .. etc.

das wurde nicht nur toll und genau erklärt ... es war die beste hilfe die man annehmen konnte. nun hatte ich es zum xten male gehört. und mal wieder SELBST nichts draus machen können.

doch ident sagte immer: ICH WEISS NICHT WOFÜR ICH LEBEN SOLL ... mehrere tage zuvor zb..

für was. was macht spass. WER BIN ICH ?

der satz leben ist auch ein bischen sterben, machte mich dann hellhörig. ich bin so durchanalysiert und habe "alle aspekte" so präsent, dass ich nicht mehr von der predigt gepackt werde. ich bin mechanisch statt leidenschaftlich.

doch immer dreht sich im perfektionismus erstens: alles mit so wenig aufwand wie möglich zu amchen (das ist auch anti leben) und dannoch, wenn das verhältnis aus aufwand zu mühe gleich ist, eher weniger zu machen...

das ist eben das gegenteil von opfer, geben, sterben ...

die premisse so weit wie möglich zu lieben, empathisch zu sein, machte mich zu einem romatnischen, melancholischen zartkätzchen. als "mann" ;-)

hier war der greifbare aufwand.

und es war nicht die predigt. als ich selbst mit 14 messdiener war, wollte ich allem (das ist wohl eine charaktereigenschaft von mir) wieder perfekt zuhören und es tun ... doch ich habe nirgendwo, ausser bei sternsingern mitgemacht.

in der abendmesse traten dann gestern zwei mädchen auf, 12 und 14 .. 20minütiger auftritt, so kann amn es nennen. denn sie waren mitglied in einer stiftung, die von einem mann geleitet wird, der durch ganz deutschland fährt, in die kirchen geht und um spende bittet.

er betreut schulen, krankenhäuser, schwesterndienst in kenia .. honduras ...

und mir ging dadurch ein licht auf:

wzar hatte ich mich schon spartanisch aufs wesentliche beschränkt, aber ich sah immernoch, wie wenig ich von mir opfere.

er ist sein leben unterwegs, im einsatz nur dafür. freiwillig um zu helfen. seine gesundheit aufs spiel setzen etc.

und die mädels machten mit, gaben einsatz ...

es gab mir einfach touch zur realität.. die dinge wertzuschätzen. und als dann anch der kirche meine mutter anrief, die genau gestern aus der klinik kam ... und es ein riesen stunk ihrerseits gab mit hysterischem geschrei kümemrte ich mich einfach um sie und tat was ich kann, egal wie fies sie war.

ich war souverän, es störte mich nicht, ich half ihr einfach. und als ich damit fertig war entspannte sich der abend in absoluter leichtigkeit.

ich war mit mir zusammen, hatte wieder masstab zu sehen, wer ich bin, was ich bin (natürlich nicht detailanalysiert usw.. aber wen stört das ???). und was meine werrte sind. anstatt mich neutral, aspekt oder charakterlos zu sehen, sah ich, wo ich stehe, hatte selbstidentifikation und hatte spass mit freunden.

ich war extrem ausgeglichen und mir meiner sache sicher. das sit jetzt auch so, lässt aber natürlich wieder nach. die arbeit liegt jetzt weiterzuarbeiten und zu schauen, dass ich die dinge mache, "die mir" sind.

also eben auch ein wenig egoistischer, bis ich soweit bin, dasss ich nicht mehr suche, sondern weiss was ich will und somit 5 gerade sein lasse: um eben meine ziele zu erreichen. also umgekehrt. ziel ist da, wird verteidigt und wird nicht mehr (aus genauigkeit) gebildet etc.

@:) @:)

ich denke, dass dieses AUF JEDEN FALL mit(auch! nicht allein) mit diesem Forum zu tun hat. die komentare, die privatmails.

Denn hätte ich meine mühe nur in gedanken investiert, wären all diese kleinen schlupflöcher zur empfänglichkeit für "das richtige" / "mein Weg" nie erst gekommen. natürlich stehe ich ganz am anfang. es ist ein teilerfolg.

aber das LEBENSGEFÜHL, ICHgefühl gestern war wunderbar. und es kommt, weil ich mich selbst bemühe und auch hier geschrieben habe, EGAL, wie sehr mir vorher abgeraten wurde zu einem Profi zu gehen. Damit rechtfertige ich mein Weitermachen hier ...

:)= :)^ :)z

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