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Ich will endlich wieder glückliche sein (Angststörung,depressiv)

LLebk~uch9eng~ewuerxz


Das klingt echt nach keiner schönen Kindheit.

Bei mir war es nicht ganz so krass. Meine Mutter hat nur früher immer andere Partner gehabt, ist ständig weg gegangen und ich war alleine zu Hause. vielleicht daher meine Angst alleine zu sein?! Später hatte sie geheiratet und der Mann konnet mich nie leiden, er hat ständig über mich gelästert. Jetzt habe ich immer angst es niemanden recht zu machen. Sie war nie richtig für mich da, war immer müde und kaputt hat keine interesse gezeigt. ich war früh auch mich selber gestellt, das war immer kein Problem, bis eines Tages dieser Scheiß anfing. ein jahr später hat der mann bei mir angerufen und hat gesagt ich brauch mich nie wieder melden.

hast du noch kontakt zu deinen eltern?

L(ebkucKhengexwuerz


ich bin früher auch mehr zum arzt gegangen, jetzt nur noch wenn etwas neues kommt und nicht wieder geht.

L|ich1tKfristaxllxX


Milandrae

Allerdings weiß ich auch nicht, in wiefern mir das was bringt, ihm zuliebe einen Therapieplatz zu suchen *seufz*

Du musst es selbst wollen,sonst bringt es nichts. Und auch Drängen bringt nichts,denn das führt nur zu noch mehr emotionalem Druck und macht die Sache nicht besser sondern ist eher Gift für den durch die Depression/Angststörung schon angeschlagenen Menschen.

LMebkucKhenge[wu&erxz


was haltet ihr davon?

[[http://www.btonline.de/krankheiten/angststoerungen/angststoerungen.html]]

vor allem der Teil: 1. Tiefenpsychologische (psychoanalytische) Theorien

Ich glaub das trifft auf mich zu. nur wie kann man das ändern?

MXiland,rae


Teil: 1. Tiefenpsychologische (psychoanalytische) Theorie

Klingt für mich total logisch. Aufgrund deiner Beschreibung auch sehr passend.

Ich kann mich in meiner Kindheit an eine Situation erinnern, in der ich panische Angst hatte. War damals 3 oder 4 Jahre alt und habe mir mit meiner Mutter ein Schlafzimmer teilen müssen.

Mitten in der Nacht bin ich aufgewacht und meine Mutter war weg. Sie war in der ganzen Wohnung nicht zu finden und die Wohnungstüre war von außen verriegelt.

Ich saß vor der Tür und hatte Panik, habe nach meiner Mama geschrien und geheult. Irgendwann ist eine Nachbarin wach geworden und hat sich von außen vor die Tür gesetzt und versucht mich zu beruhigen.

Irgendwann kam meine Mutter wieder. Ich weiß nicht wie lange es dauerte...in meiner Erinnerung fühlt es sich an wie Stunden. Sie war Zigaretten holen gefahren, weil sie keine mehr hatte :|N

L ebkucjheng~ewuerxz


ich glaube im Grunde sind wohl unsere Auslöer gleich.

Wie das Ganze bei dir angefangen? was war dein erstes Erlebnis mit der Angst?

MSilanydrae


Bei mir war es Silvester 2007. Ich war mit meinem Ex-Freund auf dem Weg zu einer Party. Es war richtig gruselig nebelig mit Sichtweiten under 20m und Nieselregen. Wir waren auf der Autobahn und alles sah so unwirklich und gespenstig aus.

Auf einmal fühlte es sich an als würde sich meine Brust zuschnüren. Ich hatte das Gefühl kaum noch Luft zu bekommen. Ich versuchte immer tiefer einzuatmen, aber es schien als würde der Sauerstoff nicht bis in meine Lungen gepumpt werden.

Dann kam die psychische Angst. Ich dachte ich müsste sterben. Alle kribbelte und mein Herz begann zu rasen.

Bei der Party angekommen legte sich das etwas. Aber von da an wurden die Attacken häufiger, bis ich auf der Arbeit am 7. Januar anfing zu hyperventilieren. Ein RTW wurde gerufen und ich ins Krankenhaus gebracht.

Diagnose: Hyperventilationssyndrom.

Danach ging es erstmal immer weiter bergab. Ich wollte nicht an eine psychische Ursache glauben. Lag eine Woche im Krankenhaus und wurde auf den Kopf gestellt. Keine körperliche Ursache konnte gefunden werden.

Seitdem versuche ich gegen meinen eigenen Kopf zu kämpfen. Meistens leider wenig erfolgreich :|N

Wie ging es bei dir los?

s=uccix1


liebes Lebkuchengewuerz

wirklich ich kann dich auch sehr gut verstehen !!!!!! :°_

ich hatte extreme panikatakken.....konnte zum schluss nicht mal mehr vor die haustür....:(

ich hatte notfallmedis (tranxilium und temesta) welche mir "über die runden halfen"...manchmal.....

ich kämfte viele jahre damit auch mit schweren depressionen und "borderlinezügen"...

war lange und auch immer wieder arbeitsunfähig.

wichtig ist kämfen auch wenn man glaubt das man stirbt! immer wieder raus in die situationen welche dir angst machen !!!!!!!!! das SCHLIMMSTE was du machen kannst ist dich zuhause verkramen! %:|

ich habs geschafft!:) kämpfe hin und wieder mit angstzuständen .habe aber keine panikatakken mehr

und wenns mir schlechter geht weis ich das ich wieder MEHR aus dem haus MUSS!

VIEL VIEL KRAFT an ALLE die darunter leiden es ist sau hart!!!!!

ich fühle wirklich mit euch :°_

ganz viel kraft :)* :)* :)* :)* :)- :)_

LQebkuc_henxge=wuerxz


im zweiten Jahr meines Studiums. Das erste Studienjahr war super, party, eigene wohnung usw. Nach den Prüfungen in den Semesterferien war ich zu hause. eines tages wollte ich mit meiner mutter einkaufen fahren-ich bin gefahren. dann stach mich ein bine. (ich bin nicht alergische), ich bekam schwindel und kaum noch luft. meine mutter wollte trotzdem einkaufen gehen und ist weiter gefahren. dort angekommen wurde es nicht besser.

ab da wollte ich kein auto mehr fahren. bin aber 1 woche später alleine zu meinem freund gefahren 20km. ich musste mitendrin anhalten und mich abholen lassen weil ich solche panik bekommen habe.

das ganz ist jetzt 5 jahre her und ist nun fast jeden tag.

mal schmerzt der arm, mal schwindel, mal bauch, mal taubheitsgefühle, herzstechen...

als ich dann wieder alleine an meinem studienort war, war es die hölle. ich kann nicht alleine sein, dann ist es besonders schlimm.

wie ist das bei dir? bist du gerne alleine oder kannst du es auch nicht?

succi1

danke für deine worte, die bauen auf.

kannst du vielleicht mehr erzählen, wie du aus dem sumpf gekommen bist?

es gibt viel zu wenig leute die davon berichten und somit anderen betroffen mut und kraft und tipps geben. das wäre wirklich super

MaislGandraxe


wie ist das bei dir? bist du gerne alleine oder kannst du es auch nicht?

Einkaufen gehen kann er. Das ist aber auch alles. Alles was über 2 Stunden hinaus geht ist die reinste Hölle für mich. Wie gesagt, dann kommt die Angst zu sterben und keiner bekommt es mit und kann mich retten.

Er wirft mir mittlerweile vor ihn einzusperren und einzuengen. Nichts geht ohne mich und mit mir geht eh nicht viel. Ausgehen ist selten.

Heute wäre eigentlich eine Lan-Party. Aber ich kann über Nacht nicht allein bleiben. Nie im Leben, da geh ich ein. Also hat er mir zu liebe wieder abgesagt.

Aber ab nächste Woche beginnen wir das zu ändern. Wir fangen mit 2x die Woche 3 Std. an und wollen dann langsam steigern. Ich will ihm ja seine Freiheiten nicht nehmen, aber irgendwie geht allein sein gar nicht.

LBebhkuchenVgewHuerz


ja, meiner darf auch nicht abends ohne mich fort.

wenn ich alleine bin bekomme ich immer irgendwelche symptome. ich könnte niemals alleine schlafen.

gehst du eigentlich arbeiten?

letztes jahr bin ich ein paar monate mit dem auto zur arbeit und vom einen auf den anderen tag ging es nicht mehr. auf arbeit kann man natürlich nichts sagen warum und muss sich immer irgendwelche geschichten ausdenken.

jetzt fahr ich mit dem zug. das dauert viel länger, ich total gebunden und muss noch ewig alleine laufen. das ist sooo blöd.

an schlechten tagen muss mich mein freund fahren, der ist dann immer total begeistert. :|N

MAarcoxG


Das alles kiling für mich stark nach Agoraphobie was ihr da beschreibt, darunter leide ich nun schon seit ca 12 jahren, erst jetzt hab ich angefangen dagegen anzugehen, was natürlich nicht leicht ist, konnte vor kurzem nicht mal meine wohnung verlassen.. jetzt mach ich mehr dinge, traue mich aber immer noch nicht so recht.. Ständig diese gedankengänge...

Lg

LPebkuchenugewuxerz


MarcoG

ich wünsch dir alles gute auf deinem weg.

wie gehst du denn das ganz an?

bist du in therapie?

MRar|coG


Ja bin in Therapie. War jetzt auch 7 wochen in der klinik. Dort hab ich einiges gelernt, ich wurde ständig mit meiner angst konfrontiert, also mußte mich in situazionen begeben die mir angst machen, Zug fahren mit und ohne therapeutin. Bus, Bahn fahren, durch eine fremde stadt bin ich auch gelaufen und diese stadt war düsseldorf ziemlich hektisch dort, hatte kein handy dabei, war extrem aber geschafft. Mittlerweile geh ich wieder arbeiten. Ich übe Täglich, und mach auch fortschritte, es wird aber wohl noch jahre dauern bis das mal ganz weg ist.. Verlase meine Wohnung auch wenn ich nichts zu tun habe, fahre längere strecken mit dem Rad oder halte mich in der stadt auf, ich suche nach der angst............

L&ebkucKhe#nngewuexrz


hallo marco,

das klingt wirklich sehr mutig. ich schaffe das nicht. ich mache jedesmal einen rückzieher, wenn ich z.b. mal sage ich fahre heute auto usw. ich könnte niemals in eine fremde stadt fahren alleine. du bist wirklich schon sehr weit.

hast du da irgendwelche Strategien?

ich find das wirklich richtig toll.

wie fing bei dir damals alles an?

hast du einen anhaltspunkt warum du das hast?

glg

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