» »

Psychosomatische Klinik – was erwartet einen dort?

G0esundMlenschx80 hat die Diskussion gestartet


Erwartet einen dort nur wieder Therapiestress oder hat man wirklich Ruhe vor dem schleppenden Alltag? Bin dankbar für Eure Erfahrungen.

Antworten
S~hiJmoxne


Als erstes einmal die Gegenfrage: Was erwartest du denn dort ?

Immerhin sprichst du ja von Therapiestress und so...

LTuz6inde_L76


Hallo GesundMensch.

Was verstehst Du unter Therapiestress? Eine psychosomatische Klinik ist kein Urlaubsort....

Ich kann Dir nur von meinem 8-wöchigen Aufenthalt dort berichten. Für mich war es sehr sehr anstrengend, aber auch erholsam. In den ersten Tagen war ich so fertig und im Eimer, sowas habe ich noch nie erlebt. Therapien gibt es natürlich. Man kann da schon von einem durchschnittlich langen 'Arbeitstag' ausgehen. Wir hatten Musik- , Reit-, Bewegungs- und Kunsttherapie. Dazu kam Einzel – und Gruppentherapie, ausserdem Sporttherapie und Schwimmtherapie (war mehr sowas wie Wassergymnastik).

Ruhe gab's natürlich auch ;-)

KQetzer8in


Erwartet einen dort nur wieder Therapiestress oder hat man wirklich Ruhe vor dem schleppenden Alltag?

Erst mal, warst du in deiner Klinik nicht zu einem Vorgespräch(en), wo über das Behandlungs- und Therapiekonzept gesprochen wird? ???

Und auf deine Frage, ja und nein:

du wirst Abstand zu deinem Alltag bekommen, aber die Therapie in der Klinik wird auch anstrengend werden, besonders, wenn dein ganzer Therapieplan angelaufen ist.

Und wie Luzinde schon sagte, es wird kein Urlaub werden.

pbechm@ariex7


Hallo,

nach monatelangen Krankheits und psychoterror bin ich nun kurz davor in eine psychosomatische klinik zu gehen :-(

Kurz zu mir: Ich habe starke Skoliose und eunen Steilnacken und seit meinem 15. Lebenjahr chron. schmerzen, die in stresssituationen schier unerträglich werden.

Hinzu kommt chron. asthma und sinusitis :(v

Wegen der skoliose war ich im november in einer 4 wöchigen reha und es ging mir auch echt gut. Die Therapeuten dort meinten auch einsti mmig, dass bei mir die schmerzen viel vom kopf sind.

Jetzt befinde ich kurz vorm 9monatigen Staatsexamen und steh natürlich voll unter druck.

Und als ob es noch nicht langt mit meinen krankheiten, hb ich jetzt seit ein paar wochen auch noch hpv und feigwarzen!! :°(

Die gyn. meinte das kann gut durch den stress ausgelöst worden sein, wie lang ich den virus hab, weiß keiner. mein freund hat den mist natürlich auch! (damit bin ich schon im HPV-Forum)

Jetzt ist mir alles zu viel, ich kann nimmer, ich bin total am ende! {:(

Seit einem halben jahr spucke ich allmorgenslich schleim und die nase wird mal wieder schlimmer, mein nacken ist seit 3 wochne steif und ich habe dolle schmerzen..

Die Feigwarzen behandlung tut auch total weh und es juckt und brennt.. an einen uniabschluss ist nicht zu denken!

Ws ist eine katastrophe!! :°(

Bin seit über einem Jahr in psychotherapie (zum 3. mal in meinem leben) und mein therapeut meinte schon im januar, ich solle vieleicht in eine psychos. Klinik!

Ich hab angst und bin sehr unsicher, eigentlich hab ich mittlerweile alle hoffnung aufgegeben, ich kämpge seit jahren gegen meine krankheiten, aber es wird immer schlimmer :(v

Könnt ihr mir irgendwie helfen, ratschläge oder so?

Was passiert denn in der klinik, könnte das für mich was sein?

Ich mag eigentlich das leben, aber wenn es so bleibt mit all den schmerzen und krankheiten, vergeht mir endgültig der lebensmut :°(

Bitte antwortet mir,

liebe Grüße

pEam?oxu


hallo pechmarie7

erstmal dein nickname gefällt mir überhaupt nicht. das verrät schon ziemlich viel über deine lebenseinstellung..

in einer psychosomatischen klinik werden deine probleme direkt am schopf gepackt und es ist meiner meinung nach eine grenzerfahrung da man sich vollstens auf seine gesundheit konzentrieren soll und von daher auch nicht viel kontakt zur aussenwelt hat, bzw handy gabs dort täglich nur für eine halbe stunde, daran hatte ich sehr zu knabbern, auch weil ich meine familie und freunde schrecklichst vermisst habe.

das tut aber für dich nichts zur sache, es ist auf jedenfall sehr wirksam so einen schritt zu gehen!

lg

SHunflo&weErx_73


@ GesundMensch:

Also URLAUB ist so eine Klinik definitiv nicht. Es gibt einen festen Tagesablauf und einen mehr oder weniger vollen Therapieplan. Einzel, Gruppe, kreative Sachen, Bewegung/Sport,... Aber man ist ja da, um an sich zu arbeiten und Dinge zu verbessern. Und nicht, um Urlaub zu machen.

@ Pechmarie:

Man arbeitet halt hart an sich und den Dingen, mit denen man sich selber das Leben schwer macht. Also viele verbale und nonverbale Therapien. Es gibt auch einige Kliniken, die sich innerhalb der Psychosomatik nochmals auf Schmerzen spezialisieren.

Was Pamou schreibt bzgl. "wenig Kontakt zur Außenwelt" hängt z.T. von der Klinik und Diagnose ab – und ob das umfeld wesentlich zur problematischen Situation beiträgt. Ich kenne es (aus beruflicher Sicht) nicht, dass man Handy abgeben muss etc. Was ich (aus mehreren Kliniken, z.T. über Kollegen/Patienten) kenne ist ein sehr freier Ausgang außerhalb der Therapien. Freies Telefonieren, z.T. sogar WLAN im gesamten Haus oder zumindest HotSpots. Oder gegen Aufpreis Anschluss direkt im Zimmer.

Ist halt die Frage, wie sinnvoll es ist. Man sollte sich schon auf sich konzentrieren und nicht durch die üblichen (z.T. ja doch "sinnlosen) Freizeitaktivitäten ablenken. Und wenn man Konflikte im Umfeld hat, sollte man dies klären oder klar sagen, dass man keinen Kontakt will – und so Veränderung einleiten. Statt sich hinter Kontaktsperren der Klinik "zu verstecken".

Wenn Du so sehr unter den Problemen leidest, könnte eine Klinik definitiv was für Dich sein. Alternativ wäre auch eine Möglichkeit, eine stationäre Schmerztherapie zu machen. Da bleibt man i.d.R. 2 Wochen, hat halt Physio und auch ein psychologisches Therapieprogramm. Aber die nonverbalen Therapien (malen,...) fallen halt weg.

Wenn es Dir auch psychisch nicht gut geht und Du aktuell Zeit hättest für was Längerfristiges, würde ich Dir durchaus zu einer längeren stationären Behandlung raten. Der Berufseinstieg nach dem Examen wird schon hart genug – und dann hat man i.d.R. kaum Gelegenheit für eine längere Behandlung, muss gleichzeitig aber doch recht fit sein.

p<echm?ariex7


Danke für eure antworten!

War gestern bei meinem Therapeut, und hab mich auch schon wieder ziemlich beruhigt!

Werd wohl nicht in eine Klinik gehen, denn man muss wogl monatelang warten, und das ist mir alles zu lang und zu ungewiss!

Ich versuche es mit Entspannungsübungen und die Krankheiten hinzunehmen, und hoffe es wird bald etwas besser. Den Abschluss schiebe ich erstmal für 3 monate nach hinten!

Aber ich gehe demnächst zum psychiater und lass mir antidepressiva verschreiben!

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Psychologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz   © med1 Online Service GmbH