» »

Hass gegen Kinder (von Baby bis Teenager)

_ePar~vaxtix_


@ bimboo

Wenn man ihr sagte, dass sie im Grunde eine psychologische Behandlung bräuchte oder ihr andere Tipps gab ist sie ja auch patzig gekommen. Das scheint ja in ihrer Natur zu liegen patzig zu werden. Ist mir schon in anderen von ihr erstellten Threads aufgefallen.

S=hel}by Tx.


@ bimboo

Es bringt nichts anzufangen, gegenseitig die Beiträge akribisch zu zerpflücken.

Aber zu [[http://www.med1.de/Forum/Psychologie/587050/17011507/ komentieren]] bringt was? :)=

m.arUie_chOristxin


Lancis zuerst sage ich es normal dass ich Kinder nicht mag, aber erst wenn dann als Spruch kommt dass ich irgendwann auch noch auf den Geschmack komme, dann werde ich ungehaltener. Wenn dann zum zweiten mal ein Widerspruch á la "Doch, du wirst auch eines Tages Kinder wollen" kommt, dann erst reagiere ich so genervt und mit so einer Ausdrucksweise.

Hmm, ich verstehe total, dass Dich das nervt, es ging mir nämlich immer ganz genauso. Ich habe auch immer gesagt (ich glaube so zwischen 22 und 26), dass ich auf keinen Fall Kinder will. Die Leute labern dann was von der biologischen Uhr usw. – klar, dass man es nicht so toll findet, wenn die eigenen Einstellungen einem nicht abgenommen werden. Ich habe dann auch gereizt reagiert und zeitweise in mir eine schwere Abneigung gegen Kinder sozusagen selbst provoziert (worauf die Leute natürlich auch geschockt reagieren).

Ich denke aber, das ist weniger ein wirklicher Kinderhass, sondern eher eine Reaktion auf die Nicht-Akzeptanz der eigenen Meinung einer Person. Und letzteres wiederum ist mir als Kind und Jugendliche auch häufig durch meine eigenen Eltern widerfahren: kein Wunder, dass meine Reaktion dann extreme Ausdrucksformen wie sich Ekel oder Hass einreden nach sich zog.

Mittlerweile will ich übrigens doch Kinder. ;-D

Ethemalciger 9Nutzer (#47x9518)


Ich kann die Autorin größtenteils zu diesem Thema verstehen, bzw es ebenfalls nachvollziehen. Nur, dass ich vielleicht nicht so "aggressiv" werde, sondern einfach den Kontakt zu Kindern/Babys meide, oder den Menschen direkt sage, dass ich das Baby nicht anfassen/auf dem Arm haben möchte, weil ich das nicht abkann. (Nett ausgedrückt ;-) )

Wenn sich Menschen um ein Baby herumtummeln, und so dämliche Geräusche von sich geben, oder schwärmen, wie "süß" "putzig" "ulkig" und was auch immer diese Kreatur ist, werde ich eher etwas sauer über die Erwachsenen, die sich dann wie Zurückgebliebene verhalten. Und ich versteh auch nicht, wieso wirklich jeder dem ich bisher begegnet bin, nicht nachvollziehen konnte, wieso ich Babys "hässlich" und Kleinkinder "nervig" bis "unerträglich" finde.

Obwohl Babys optisch nicht so mein Fall sind, sind diese wenigstens noch erträglich, wenn sie nicht rumschreien und einfach still in ihrem Kinderwagen liegen. Da muss ich sie auch nicht ansehen. Schlimmer werden dann schon eher rotzenfreche, verwöhnte, unverschämte Kleinkinder, die kein Blatt vor den Mund nehmen und nicht mal mehr halt vor Erwachsenen machen. Das geht dann hin bis zu Jugendlichen, die noch schlimmer sein können...

Hier bei uns zu Haus ist glücklicherweise eine Kinder-und Jugend-freie-Zone, da unsere Verwandten und Bekannten ausschließlich Kinderlos sind, oder bereits halbwegs erwachsene, eigenständige Kinder haben.

Meine Lösung in der Öffentlichkeit:

Schaut mich ein Kind/Baby an, schau ich genervt/böse zurück und ignorier es. So halt ich mir die Biester eben vom Leib, und keiner nimmt's mir übel. ]:D :=o

E$hema5lilger NuQtzero ](#6x9928)


Jetzt geht es in Richtung unerzogene gegen erzogene Kinder. Für mich spielt das nur eine geringe Rolle. Ich kann die Nähe von Kindern grundsätzlich nicht ausstehen. Sicher, wenn das Kind besonders mühsam ist, wird das ganze noch schlimmer, aber ein Kind kann es mir einfach niemals recht machen. Deswegen ist es besser, wir halten voneinander Abstand und das ganze damit möglichst reibungsarm. Ich verstehe beispielsweise nicht, warum die Fadenerstellerin die Situation mit der Tasche über sich ergehen hat lassen. Wenn mir ein Kind zu nahe kommt, weiche ich aus, ziehe meine Gegenstände außer Reichweite, oder sage entweder dem Kind oder der Mutter, dass ich das nicht möchte. Sicher, manche reagieren giftig und verständnislos darauf, die Mütter und Väter, die sich nicht vorstellen können, dass ihr Kind eben nicht alles betatschen darf und dass jeder das Recht hat, dessen Nähe unangenehm zu finden. Das ist mir jedoch reichlich gleichgültig. Wer aggressiv reagiert, nur weil er einem nicht auf die Pelle rücken darf, darf sich mit diesem Problem selbst herumschlagen, meines ist es ganz eindeutig nicht.

Zum Thema Tiere gegen Menschen: Ich habe noch niemals jemanden getroffen, der wirklich konsequent gegen den Speziesismus war.

L,ewiaxn


Muelli2010

Ich weiss nicht, ob ich hier im Faden richtig bin, denn ich teile deinen Hass auf Kinder nicht.

Ich werde mich auch nicht an der Diskussion darueber beteiligen, ob du "recht hast", weil das meiner Meinung nach keine Frage von Argumenten ist. Du fuehlst halt so. Manche andere auch, und viele fuehlen anders. Daran kann man durch Diskussion nichts aendern.

Ich schreibe deshalb, weil ich gerne wissen wuerde, ob du deinen "Hass" eigentlich selber als Problem ansiehst, und ob du diesen Faden u.U. auch nutzen moechtest, dabei irgendeine Art von Hilfe zu bekommen.

In deinem ersten Posting schien mir das so. Spaeter bist du aber (vermutlich wegen der Art und Weise, wie du angegangen wurdest) sehr deutlich darauf umgeschwenkt, dich argumentativ zu verteidigen. Das macht eher den Eindruck, als wuerdest du hier nur nach Bestaerkung durch Gleichgesinnte suchen. Im letzteren Fall habe ich dir weiter nichts zu sagen, im ersten vielleicht schon.

Lvewixan


Abgesehen davon eine kleine Anekdote: Eine Freundin von mir, die tendenziell auch eher zu den Kinderhassern gehoert, bekam mal einen Fragebogen in die Hand, deren Autoren wohl Ursachen fuer Kinderlosigkeit und niedrige Geburtenzahlen erforschen wollten. Auf diesem Fragebogen wurden u.a. Frauen, die keine Kinder haben, nach den Gruenden gefragt (multplie choice). Bewusste Freundin von mir echauffierte sich (wie ich finde zurecht) darueber, dass "Ich mag keine Kinder" nicht einmal als Option angeboten wurde.

Offensichtlich konnten sich die Fragebogenautoren gar nicht vorstellen, dass das ein Grund sein koennte.

Ich fand ehrlich gesagt die eingeschraenkte Weltwahrnehmung dieser Leute ziemlich lustig. Aber im Grunde ist es doch auch traurig: Es zeigt (wie auch vieles in diesem Faden) die mangelhafte Vorstellungskraft und Akzeptanz dessen, dass andere Leute ganz anders fuehlen koennen als man selbst.

L$i_Sa


Bewusste Freundin von mir echauffierte sich (wie ich finde zurecht) darueber, dass "Ich mag keine Kinder" nicht einmal als Option angeboten wurde.

Ich fand so eine Aussage bisher eigentlich auch abwegig. Denn alle Kinder grundsätzlich nicht zu mögen, nur weil man immer wieder unerzogenen Kindern und egozentrischen Müttern begegnet, fand ich etwas beschränkt. Denn ich mag Kinder allein schon deswegen, weil sie die Zukunft unserer Gesellschaft sind. Unabhänhig davon, dass einzelne Kinder auch mich nerven können, "mag" ich Kinder also grundsätzlich, i.S.v. ich stehe ihnen grundsätzlich positiv gegenüber.

Aber hier hab ich einiges dazugelernt ;-)

aE.fiCsxh


Denn alle Kinder grundsätzlich nicht zu mögen, nur weil man immer wieder unerzogenen Kindern und egozentrischen Müttern begegnet, fand ich etwas beschränkt.

Nun, alle zu mögen, nur weil man manche nett findet, doch nicht weniger.

Denn ich mag Kinder allein schon deswegen, weil sie die Zukunft unserer Gesellschaft sind.

Ich fühle keinerlei Verantwortung oder Interesse am Fortbestand der Menschheit.

Eghemalioger Nut]zer (y#6x9928)


Li_Sa

Denn alle Kinder grundsätzlich nicht zu mögen, nur weil man immer wieder unerzogenen Kindern und egozentrischen Müttern begegnet, fand ich etwas beschränkt.

Ich denke, dein Denkfehler liegt daran, dass "unerzogene" Kinder die Ursache dafür sind. Bei mir ist es ganz simpel, ich mag die Nähe von Kindern nicht. Nicht, weil manche Kinder über die Stränge schlagen, sondern weil sie eben Kinder sind. Dem Erhalt der Menschheit stehe ich neutral gegenüber. Aber das hat ohnehin nichts damit zu tun, dass Kinder bei mir jetzt den Drang zur Flucht auslösen. ;-) Man mag im Normalfall auch nicht den Zahnschmerz vom Bohren, auch wenn man dadurch in Zukunft gesunde Zähne hat.

LXi_ZSxa


Ich fühle keinerlei Verantwortung oder Interesse am Fortbestand der Menschheit.

Es muss ja auch nicht jeder Kinder haben, aber ich kann nicht verstehen, wie man Kinder grundsätzlich ablehnen kann.

Im übrigen hoffe ich inständig für die "Kinderhasser/Kinderablehner", dass sich trotzdem dann inzwischen erwachsene Kinder anderer Leute finden, die bereit sind, sie im Alter zu füttern und ihnen die Windeln zu wechseln.

aU.fixsh


Ich denke, dein Denkfehler liegt daran, dass "unerzogene" Kinder die Ursache dafür sind. Bei mir ist es ganz simpel, ich mag die Nähe von Kindern nicht. Nicht, weil manche Kinder über die Stränge schlagen, sondern weil sie eben Kinder sind.

:)z

Im übrigen hoffe ich inständig für die "Kinderhasser/Kinderablehner", dass sich trotzdem dann inzwischen erwachsene Kinder anderer Leute finden, die bereit sind, sie im Alter zu füttern und ihnen die Windeln zu wechseln.

Ah, jetzt kommt die soziale Verantwortung. Soll ich jetzt sagen "Ich bezahle den faulen Müttern ihr Kindergeld" oder doch lieber darauf hinweisen, wie mein Steuergeld für die Kinderbetreuung rausgeworfen wird, weil Mütter sich nicht mehr um ihre Kinder kümmern wollen? Ich vergesse den Text bei diesen stereotypen Stammtisch-Diskussionen immer. |-o

Lci_Sxa


Ah, jetzt kommt die soziale Verantwortung. Soll ich jetzt sagen "Ich bezahle den faulen Müttern ihr Kindergeld" oder doch lieber darauf hinweisen, wie mein Steuergeld für die Kinderbetreuung rausgeworfen wird, weil Mütter sich nicht mehr um ihre Kinder kümmern wollen?

Das tut alles nichts zur Sache. Wenn sich irgendwann alle Kinder/dann Erwachsenen dazu entscheiden, keine Pflegeberufe mehr auszuführen, sondern lieber lukrative Jobs zu machen, um Geld zu sparen und im Notfall den eigenen Beruf zugunsten der Pflege der inzwischen alt gewordenen Eltern/Verwandten aufzugeben, kannst Du mit Deinem eingezahlten Geld gar nichts erreichen.

Im Übrigen haben auch Deine Eltern mal Kindergeld für Dich bekommen und bestimmt warst auch Du mal in einem öffentlichen (d.h. staatlich subventionierten) Kindergarten.

Eehemalig7er WNutzeOr (#61992x8)


a.fish

Du übernimmst die pädagogische Polemik, ich übernehme mal den milderen Tonfall.

Li_Sa

Im übrigen hoffe ich inständig für die "Kinderhasser/Kinderablehner", dass sich trotzdem dann inzwischen erwachsene Kinder anderer Leute finden, die bereit sind, sie im Alter zu füttern und ihnen die Windeln zu wechseln.

Das nennt sich Sozialsystem, das in alle Richtungen wirkt: In das der Kinder, der Alten und der Kranken. Viele zahlen für dieses System, viele gewinnen dadurch. Wenn du Kinder hast, wäre die Wahrscheinlichkeit hoch, dass sie ohne dieses Sozialsystem keine oder nur geringe Bildung genießen könnten, vielleicht würdest du sie nicht einmal gesund oder sogar am Leben halten können. Entweder man spricht sich gegen dieses Auffangnetz aus, oder eben nicht, beide Positionen halte ich für legitim. Nur einen einzelnen Aspekt abschaffen wollen oder zumindest als Totschlagargument hochzuhalten, ist inkonsequent und schlechter Stil. Mal ganz abgesehen davon, dass längst nicht jedes Kind heute in der Altenpflege arbeiten wird, und dass es Menschen gibt, die bis zu ihrem Ende für sich selbst sorgen oder sich auf die Hilfe von Freunden oder Lebenspartnern verlassen können. Nicht zuletzt ist die Abneigung gegen Kinder, genau wie die Zuneigung für sie, nichts anderes ein Gefühl, das sich nur schwer durch "rationale" Argumente beeinflussen lässt. Oder willst du behaupten, du magst Kinder, weil sie später hoffentlich deine Windeln wechseln?

LCiu_xSa


Ich vergesse den Text bei diesen stereotypen Stammtisch-Diskussionen immer.

argumentative Überlegenheit durch solche Kommentare zu demonstrieren? ;-) Schade eigentlich, denn von dem, was ich bisher von Dir gelesen habe, dachte ich eigentlich, dass Du auch ganz gut sachlich und unpolemisch argumentieren kannst.

Hinweis

Dieser Faden ist geschlossen, Sie können deshalb nicht mehr antworten. Aber schauen Sie doch in die übrigen Diskussionen des Forums Psychologie oder besuchen Sie eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH