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Hass gegen Kinder (von Baby bis Teenager)

MkoniAka6x5


Und hast du dir mal angehört, wie die Leute mit den kleinen, süßen Tierbabys reden? Wenn man das so nennen kann, klingt jedenfalls ziemlich "minderbemittelt".. warum hängt man sich daran auf? Es ist eine Form von Gefühlsvermittlung und das spüren die Kinder, selbst die Tierkinder, auch. Es wurde untersucht, dass die meisten Frauen instinktiv die Stimme erhöhen, wenn sie mit Babys (und Tieren) reden und darauf genau reagieren Babys auch besonders gut.

HhoppelH_H)äsch5en9x1


luknang

es muss ja auch nicht wuff-wuff oder töff töff gesagt werden, sondern es geht um dieses höhere, melodische sprechen, sowie das langsame sprechen und deutliche, leicht zu verstehende aussagen oder sätze.

[[http://de.wikipedia.org/wiki/Babysprache]]

und das ist sehr wohl wichtig ;-)

E6hemalig&er N-utzer (-#699x28)


Falls die Fadenerstellerin noch mitliest, würde mich interessieren, warum sie auch Teenager einschließt? Ich sehe vom Belästigungspotential zwischen Teenagern und erwachsenen Personen keinen Unterschied. Je jünger ein Kind ist, umso weiter steigt mein Fluchtverlangen.

HRoppeZl_FHäsc!heng9x1


also teenanger regen mich auch schon immer auf :=o (und ja ich bin erst 19 ]:D )

vorallem das "manchmal" (hirnlose) gelaber wie "boah ey alter war ich letze woche wieder diiiischt! jo ey!" finde ich dermaßen schrecklich.. bei denen nehm ich dann reiß aus :=o

Lfou24


hmm, ich kann es (leider) auch ein wenig nachvollziehen was die TE schreibt. ich hasse babies und kleinkinder nicht, aber bei 90 % verspüre ich eine gewisse abneigung und meine schwelle, dass ich wahnisinnig gereizt und genervt werde, ist da plötzlich relativ gering.... obwohl ich ansonsten die ruhe in person bin. es gibt nur ganz wenige kinder die ich wirklich süß finde.

auch ich schmelze bei tierbabies dahin und finde sie einfach nur süß. die unbeholfenheit, die süßen augen, die laute.... alles was mich bei babies nervt, finde ich bei tierbabies süß... eignetlich schon komisch, wenn ich drüber nachdenke. auch im fernsehen in einem spielfilm, wenn ein kind entführt wird macht mich das nicht so fertig, als wenn tiere gequält werden... da muss ich sofort wegschalten, weil es mich wirklich berührt.

trotzdem schließe ich nicht aus, selber kinder zu bekommen und diese aus tiefstem herzen lieben zu können.... keine ahnung wieso, aber es ist irgendwie eine innere gewissheit, dass es bei dem eigenen kind alles was vollkommen andere ist.

OLkoxu


Ich selber möchte auch keine Kinder und klar nervt mich manchmal Kindergeschrei (wen nicht).

Aber mal ehrlich: Hassen...ein krasses Wort für einen MENSCHEN.

Babys sind Menschen, zwar noch klein und nicht der Sprache mächtig und sie wissen noch nicht(s) viel, aber MENSCHEN.

Außerdem geht es niemanden was an, wie man seine Kinder anzieht. Ob jetzt mit "guck mal wauwau" oder "guck mal ein Hund" sagt, keiner wird mit 12 noch "wauwau" sagen, also....jeder sein eigenes Ding.

Zu sagen Babys zu hassen, ist dasselbe als wenn ich sagen würde: "Ich hasse alle 60 jährigen, weil sie graue Haare haben". Die können genauso wenig dafür.

Habe selber einen Hund, aber wo sind FRISCHgeborene Tiere bitte süß? Du musst die Altersspanne genauer sehen. Ein Hund wird nur 15 Jahre alt, klar dass er schon nach einem Monat älter ist, als ein Baby mit einem Monat, dementsprechend auch schon richtig Haare und alles.

Frischgeborene Tiere sind nicht sehr süß. War bei der Geburt der Katze meiner Freundin dabei. Also die kleinen Kätzchen waren überhaupt nicht süß! Klar, nach einem Monat schon, aber dann scheißen die dir auch überall hin!

Würde mir nochmal überlegen, was das Wort "Hass" eigentlich ausdrückt.

S.millxi2


Klar sind Kinder, gerade wenn sie klein sind, einfach auf ihre Eltern angewiesen und man muss sich 24h am Tag um sie kümmern. Aber ich meinte mit "Hobby" eher die, dann auch nichts anderes mehr erzählen können und nachher, wenn das Kind größer ist, es immer noch total betüteln und sich ständig überall einmischen.

JsaPsmin8dax75


Ich mag Babies und kleine Kinder. Was ich nicht leiden kann, sind Kinder die schlecht erzogen wurden. >:(

Die ihre Popel essen, die Vorlaut sind, die müffeln, die den Hals nicht voll genug kriegen können (Geschenke) und die andere Kinder mobben.

Solche Kinder mag ich auch nicht. Doch letztendlich liegt es an den Eltern, wie deren Kinder sind. Also reine Erziehungssache.

Andererseits gibt´s Erwachsene, die benehmen sich genauso unmöglich. Die kann ich auch nicht leiden. %-|

L4uzi(ndey_x76


Falls die Fadenerstellerin noch mitliest, würde mich interessieren, warum sie auch Teenager einschließt?

Die Frage hab ich mir auch schon gestellt. Aber wenn ich ehrlich bin, ich will's lieber nicht wissen. :-X

Haß ist die Rache des Feiglings dafür, daß er eingeschüchtert ist. (George Bernhard Shaw)

In diesem Sinne: Gute Nacht *:) @:)

sgc6ullixe


Helia : :)^

s8culOlxie


Mein Beitrag war so aehnlich,aber er wurde geloescht... :-/

Ich finde es gut,wenn Leute auch tiefere Gedankengaenge aeussern und auch Hintergruende ueber diese ungewoehnliche kinderhassende Einstellung benennen...

Ich denke auch es geht eigentlich um ganz etwas anderes..z.B. wie sie selber mit ihren Eltern ihre Kindheit erlebte.Ihr Hass wird eher sie selber und ihre Eltern betreffen.

Vermutlich wird sie selber als Kind sehr verletzt worden sein.

Sich ueber die Hintergruende ihrer Gefuehlswelt Gedanken zu machen.. koennte Muelli weiterhelfen..

S"ch6war,zeN\achxt


Ich habe jetzt nicht alles gelesen, also sorry, wenn ich etwas wiederhole, was schon ähnlich gesagt wurde!

Generell kann ich es nicht nachvollziehen, wie manche Leute in Verzückung geraten, wenn sie -wie ich oft finde- "kleine fette Monster beglucken"...

Bei mir gibt es dafür einige Gründe, die in meiner Kindheit und vor allem in meinem Verhältnis zu meiner Mutter, liegen.

Ihr Verhältnis zur Sexualität ist gestört und sie führt eine Beziehung, in der sie in ALLEM auf meinen Vater angewiesen ist.

Unglücklicherweise bekam sie mich mit schon 39 Jahren, natürlich ungewollt und ließ mich das auch spüren.

Ich denke, daß ich Angst habe, meiner Mutter ähnlich zu sein/zu werden, wenn ich ein eigenes Kind habe.

In manchen Dingen bin ich auch sehr konservativ, ich würde z.b. NIE zu einem Frauenarzt gehen, es muß schon eine Ärztin sein. Ich würde im Falle einer Geburt nie wollen, daß mein Partner dabei ist, welch Grauen :|N Für mich und ihn!

Außerdem schildere ich ihm ganz sicher nicht, welche Beschwerden ich habe, wenn ich meine Tage hab.

Seine Ex-Freundin hatte eine Hausgeburt, das hat er nie verkraftet, er konnte keinen Sex mehr mit ihr haben.

Das kam bei einem Gespräch über meine etwas gestörte Weiblichkeit raus und ich war erleichtert, daß es auch Männer gibt, die Frauensachen den Frauen überlassen.

Manche Dinge WILL ich einfach nicht detailliert wissen, ob es um Menstruation, Wechseljahre oder Geburten geht...

Nicht umsonst ist es jahrhundertelange Tradition, daß es Hebammen gibt und der Mann NICHT bei der Geburt dabei war.

Um zum Thema zu kommen, Kinder, also gerade Babies sind für mich so zerbrechlich, daß ich Angst hab, was falsch zu machen.

Mit etwas älteren Kindern kann man schon viel Spaß haben und neue Ansichten gewinnen, durch die kindliche Sichtweise und auch ihr Vertrauen und ihre Selbstverständlichkeit in manchen Dingen ist beneidenswert...

Ich denke mal, daß ich mich mit Weiblichkeit und Frau zu sein beschäftigen muß, wenn ich Zugang zu Kindern finden will, bzw,selbst gedenke, welche zu bekommen...

LG!

Y0elizxa


Babys zu hassen und Tierbaby vorzuziehen ist doch gegen das Leben und unsere Art. Ich finde Müllis Einstellung unnatürlich. Du scheinst dich aber gut dabei zu fühlen anders zu sein.

MTilandrxae


Ich habe auch bei weitem nicht alles gelesen. Aber teilweise schockieren mich einige Aussagen hier schon.

Klar, nicht jeder muss Kinder mögen, aber dieser gewaltige Hass ist schon ein wenig bedenklich und da steckt sicher mehr dahinter. Die einen haben aufgrund einer schlechten Kindheit eben einen vermehrten Wunsch eigene Kinder zu bekommen und alles besser zu machen, die anderen mögen keine Kinder. In diesem Fall dann unbändiger Hass, der therapeutisch vielleicht doch mal angegangen werden sollte.

Selber möchte ich später Kinder. Bin aber von vielen fremden Kindern auch mehr als genervt. Wobei das aber – so glaube ich – an der heutigen Erziehung liegt.

Mir gehen größtenteils die Eltern besagter Kinder auf den Keks. Ich meine, hallo? Dieses beglucken und "überbehüten" kann für ein Kind doch auch nicht förderlich sein. Nur ein paar aktuelle Beispiele, bei denen ich die Krise bekomme:

Es gibt "Auflagen" für Tischkanten! Damit kann man Kanten abrunden, damit sich ein Kleinkind in der Wohnung nicht verletzen kann. Also ehrlich. Verstehe ich nicht. Wir sind doch auch alle groß geworden, ohne solche Dinge. Klar, der ein oder andere hat kleine Narben an Kinn, Augenbraue, etc. von solchen Unfällen. Aber ich bitte euch! Das ist doch mehr als übertrieben.

Für alles gibt es mittlerweile Desinfektionsspray. Generell gerne von Müttern der heutigen Generation benutzt. Damit das süße "Spätzchen" auch ja nicht zu viele Keime abbekommt. Davon, dass so ein Verhalten Allergien fördert und das Immunsystem unterentwickelt bleibt wollen sie natürlich nichts wissen.

Das Grundschulkind mal 500m allein den Schulweg bestreiten lassen? Aber nein! Da könnte ja in unserer heutigen Welt so viel passieren! Hinter jeder Ecke lauert der "schwarze Mann"!

Solche Beispiele gibt es einfach zu Hauf. Und später wundern sich die Eltern dann, dass aus ihren Kindern verzogene, egozentrische, antisoziale Jugendliche werden.

Das Problem an Kindern sind nicht die Kinder selber, sondern das Bild, welches unsere Gesellschaft von ihnen zeichnet. Die Tatsache, wie mittlerweile viele Eltern mit ihren Kindern umgehen.

Wie gesagt, ich bin ohne den obigen Mist auch groß geworden. Ich hab mir als Kind den Fuß gebrochen, weil ich in unserem frisch gewischtem Badezimmer ausgerutscht bin. Ich hab eine kleine Narbe, weil ich vor den Tisch geknallt bin.

Wie gesagt, meiner Meinung nach sind oftmals nicht die Kinder das eigentliche Problem. Sie können ja nichts für das Weltbild, das heute gezeichnet wird. Sie können nichts für das gluckenhafte Verhalten ihrer Eltern. Sie können nichts dafür, dass etwas aus ihnen gemacht wird, was sie nicht sind.

Hmm...irgenwie glaube ich, dass ich mich mal wieder total verzettelt habe. Ich hoffe ihr versteht trotzdem, wie ichs meinte. :=o

LG

Mila

P-uenktcchexn1


Dazu fällt mir auch nur das Sprichwort ein " Kinder, welche nicht geliebt werden, werden Erwachsene welche nicht lieben!"

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