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Bin ich lern- oder gar allgemein geistig behindert?

Jeets]naxil hat die Diskussion gestartet


Ich habe schon immer gemerkt, dass mein Verstand sehr langsam und wenig effektiv arbeitet, auch bin ich häufig zerstreut, vergesse ständig Dinge im Alltag und habe ein permanentes Gefühl der Verwirrtheit. In Diskussionen unterliege ich stets, eigene Meinungen habe ich nie gehabt und allgemein fällt mir das Führen von Unterhaltungen sehr schwer, da ich meist keine Gedanken habe, um zu einem Gespräch beizutragen und sollte ich einmal etwas zu sagen haben, gelingt es mir nicht mich zusammenhängend und verständlich zu artikulieren. Dies führt zu Scham, Frustration und in der Folge dem weiteren Rückzug aus dem Dialog.

Ganz gleich was das Thema ist, ich bin nicht in der Lage mir eine Meinung zu bilden oder einen Standpunkt stringent zu vertreten. Schaue ich z.B. Nachrichten, einen Film oder lese Artikel oder Bücher kann ich diese weder inhaltlich erfassen noch bin ich fähig mir darüber eine Meinung zu bilden, und diese zu formulieren. Das Höchste, das ich mir erhoffen kann, ist ein vages, allgemeines "Gefühl" der Zustimmung oder Ablehnung. Es ist mir nicht möglich auszudrücken, womit ich übereinstimme, respektive womit nicht und warum.

Ich schaue sehr viel Nachrichten, ein großer Teil davon englischsprachig auf YouTube, bin aber dennoch nicht in der Lage mich mit anderen darüber zu unterhalten, da es mir nicht geling das Gesehene inhaltlich zu verarbeiten, mir Meinungen zu bilden und diese in Wort oder Schrift auszuführen. Bestenfalls ist es mir sehr selten und vereinzelt möglich Meinungen, die ich in Videos oder Artikeln aufgefasst habe anzunehmen und zu repetieren. Einen eigenen, originären Gedanken hatte ich nie.

In der Schule habe ich mich immer sehr schwer getan, auch musste ich die 8. Klasse wiederholen. Ich hatte oft keinen Wunsch zur Schule zu gehen, da ich völlig allein, ausgegrenzt und ständiges Ziel des Hohns meiner Klassenkameraden war.

Meine ­Mittlere Reife bestand ich nur gerade so mit Noten von 3 und 4 und einer 2 in Englisch. Im Anschluss bin ich dann auf ein kaufmännisches Berufskolleg und war nicht in der Lage mit den nötigen Zensuren abzuschließen, um die Fachhochschulreife zu erhalten, und bekam nur ­den sogenannten "Wirtschaftsassistent".

Nach einer schlecht abgeschlossenen 3-jährigen Ausbildung in der Altenpflege bin ich erneut an ein Berufskolleg. Dieses dauerte ein Jahr, ich habe mich ernsthaft bemüht und sehr viel für die Schule gearbeitet. Meine Fachhochschulreife ist nun 2,0, ohne 1 oder 3, 2 in jedem Fach. Ein homogenes Ergebnis, das keinerlei Stärken aufzeigt.

Anschießend bin ich für 2 Semester an eine Fachhochschule und habe Wirtschaftsinformatik studiert. Das hat mir wirklich meine Grenzen auf das Deutlichste gezeigt. Bemüht habe ich mich ohne Zweifel, habe wochenlang in Büchereien vor Skripten und Büchern verbracht und war dennoch kaum in der Lage etwas zu lernen. Ich habe einen Kommilitonen immer beneidet, der binnen weniger Tage ganze über 100-seitige Skripte lernen und fast auswendig wiedergeben konnte, während mir das in Wochen nicht gelang.

Lese ich etwas, kann ich davon nichts behalten. Lese ich z.B. ein Buch oder einen Artikel, weiß ich am Ende des Satzes nicht mehr, was ich soeben gelesen habe. So musste ich beim Lernen aus Texten, um auch nur einen geringen Lernerfolg zu haben, immer ein Vielfaches an Zeit und Arbeit investieren, im Vergleich zu Mitschülern und Kommilitonen. Meine Prüfungsleistungen blieben dennoch bestenfalls Mittelmaß.

Tutorien im Studium habe ich stets mehrfach zum selben Thema besucht, z.B. für Kosten- und Leistungsrechnung oder Programmierung. Programmierung habe ich dennoch nie verstanden, egal wie viel Zeit ich dafür aufgewendet habe. Mein Notenspiegel nach 2 Semestern weist Noten von 1,7 bis 3,0 aus, mit einem Durchschnitt von 2,3.

Ein weiteres großes Problem ist auch, dass ich alles vergesse, was ich einst auf Prüfungen gelernt hatte und wusste. Alles was ich in meiner Zeit als Schüler oder Student lernte habe ich wieder vergessen. Es ist, als ob ich diese Kurse nie besucht hätte, als ob ich nie diese unzähligen Stunden in Lernen investiert hätte. Ich weiß absolut nichts mehr, meine alten Schulunterlagen und Skripte sind mir gänzlich fremd.

Ich leide auch schwer unter erheblichen psychischen Störungen. Ich war schon bei vielen Therapeuten, auch in stationärer Behandlung in einer psychosomatischen Klinik für vier Monate. Es wurden schwere Depressionen und eine paranoide Persönlichkeitsstörung diagnostiziert. Diese ­manifestiert sich u.A. in einer annähernden Unfähigkeit mit anderen Menschen zusammen zu sein. In Gegenwart anderer fühle ich mich stets äußerst unwohl, fühle mich abgelehnt, verachtet und verurteilt. Was dazu führt, dass ich mich verschließe, zurückziehe und isoliere. Was schließlich zu Vermeidungsverhalten führt. Zuletzt hatte ich große Ängste überhaupt noch an die FH zu gehen.

Der Wikipediaartikel "Paranoide Persönlichkeitsstörung" beschreibt meinen Zustand auf das Genaueste, ich kann alle aufgeführten Kriterien für das Vorliegen einer paranoiden Persönlichkeitsstörung entweder mit "trifft ganz zu" oder "trifft zu" beantworten.

Nach einer Berufsberatung habe ich mich nun für den Studiengang Pflege/Pflegemanagement(WS 11/12) beworben, sehe darin jedoch wenig Sinn, aufgrund der oben beschriebenen Lerndefizite, meines Vergessens einst gelernter Inhalte und meiner paranoiden Persönlichkeitsstörung. Welchen Nutzen hat ein Studium schon, wenn ich dabei nichts lerne. Wie soll ich später arbeiten, wenn meine Ausbildung völlig umsonst war und ich nichts mehr davon weiß geschweige denn anwenden kann?

Bin ich möglicherweise lern- oder gar allgemein geistig behindert?

Danke.

Antworten
a#ppoxc


Hallo :)

Ich kann natürlich nur meine Meinung dazu sagen ich bin kein Experte.

Erstmal muss man doch sagen, dass jemand der studiert bestimmt nicht geistig behindert ist.

Wenn du in der Fachhochschule dazu einen Durschnitt von 2,0 hast, dann ist das doch ziemlich gut (das Notensystem entspricht doch dem der Schule oder?)

Du setzt dich anscheinen ziemlich unter Druck und blockierst dich dadurch.

Wenn du zum Beispiel versuchst, etwas zu lesen und zu verstehen und dir ständig Gedanken darüber machst, ob du fähig bist es zu verstehen, dann kann es ja gar nicht klappen.

Außerdem ist ja nicht jeder Mensch gleich und nur weil du in einem bestimmten Bereich nichts verstehst, heißt das ja nicht, dass du nichts kannst.

Intelligenz lässt sich meiner Meinung nach sowieso nicht definieren, vor allem nicht durch Noten oder Punkte.

Wenn du dazu noch psychische Probleme hast, dann wundert es mich nicht, dass du keine "Kapazitäten" zum lernen hast.

JIet4sXnZail


@ appoc

Danke für deine Antwort. Ich zweifle wirklich nur an mir und setze mich sehr unter Druck.

Die einzige Leistung, auf die ich etwas stolz bin, ist meine mäßige Fachhochschulreife. Stets habe ich mich gezwungen gefühlt zu studieren, um mir zu beweisen mehr zu sein, als ich von mir glaube, nicht das zu sein, was ich von mir halte. Einmal habe ich bereits versagt, musste mein Studium abbrechen, wegen meiner Depressionen, Ängste und damit verbundener, körperlicher, Leiden.

Nun zweifle ich, ob es denn überhaupt sinnig ist, mich abermals am Studieren zu versuchen. Meine Ängste sind die gleichen, meine Depressionen unverändert, meine geistigen Defizite bleiben. An mir hat sich nichts gebessert, ich bin nur gealtert und nun schon fast 30. Was, wenn ich erneut versage, dann muss ich mir endgültig eingestehen nicht die notwendige Eignung zu haben.

Aber noch weiß ich ja nicht einmal, ob ich überhaupt eine Zulassung erhalte. Das werde ich frühestens Ende Juli erfahren.

acppoxc


Hast du eigentlich überhaupt Lust auf ein Studium jetzt mal unabhängig davon ob du es schaffst oder nicht?

Ansonsten würde ich einfach dass machen was mich erfüllt :)

JZetsnYai?l


Ja, ich habe große Lust zu studieren. Das Studium per se hat mich sehr fasziniert. Die Inhalte waren höchst interessant, es hat mich gefordert und mir ein Ziel gegeben. Darum habe ich mich damals auch so bemüht.

Ich habe enorm viel Zeit mit Lernen verbracht, weil ich ernsthaft geglaubt habe es schaffen zu können. ­Das manch andere in meinem Kurs schlechtere Noten als ich hatten und das sogar immer einige durch die Prüfungen gefallen sind, während ich bestanden habe, hat mich in dem Glauben das Studium bestehen zu können nur bestärkt.

Meine beschriebenen psychischen Probleme, die paranoiden Ängste vor anderen Menschen und die Depressionen lassen mich jedoch befürchten, dass es wieder so endet wie mein Wirtschaftsinformatik Studium. Ich fürchte, ich werde mich wieder völlig isolieren und schließlich ­Angst haben überhaupt noch an die FH zu gehen.

Ich habe Angst vor den Kommilitonen und davor mit ihnen zusamenarbeiten zu müssen, z.B. in den zehlreichen Projektarbeiten, die man im Studium hat. Auch ohne eine Lerngruppe zur Prüfungsvorbereitung wird es sicher sehr schwer. Hinzu kommen die besagte Lernschwäche und das Vergessen von bereits Gelerntem.

Das alles lässt mich daran zweifeln, wie sinnvoll es ist, es nochmals zu versuchen. Meine Probleme haben sich nicht gebessert und ich fürchte, was ich damals in Wirtschaftsinformatik erlebt habe, wird sich wiederholen.

Ja, auf das Studieren an sich habe ich große Lust, nur meine psychischen Probleme und die Erfahrungen aus dem Wirtschaftsinformatik Studium machen mir Angst und lassen mich befürchten, dass ich es nicht schaffen kann.

Quuee'n88


hey,

also nein, geistig behindert bist du mal sicher nicht. guck mal in die ICD-10 nach der definition geistiger behinderung...ich bezweifle, dass dein iq unter 70 ist.

das schließt aber konzentrationsschwächen u.ä. nicht aus. vieles, was du beschreibst, erachte ich für normal. ich weiß auch viele dinge, aus dem ersten semester oder aus der schulzeit nicht mehr und hab im grunde oft nur für die klausur gelernt und seitdem ist alles weg. ich hab mein latinum, dh. 5 jahre latein hinter mir. übersetzen könnte ich dir heute und das schon seit 3,4 jahren nicht mehr einen einfach satz. ich denke, dass das ein stückweit normal ist. auch deine schulkarriere und noten find ich alles andere als schlimm – nur deine bewertung dessen. aus den paar sätzen lässt sich natürlich wenig über dich sagen, aber es hört sich danach an als hättest du ein sehr strenges und negatives bewertungssystem, was dich angeht. vielleicht wäre da auch nochmal ne mgölichkeit dran zu arbeiten?

hat sich das denn in den jahren verschlimmert? also, dass du dich deiner meinung nach schlecht konzentrieren kannst usw? ich würde die probleme dahingehend auch nicht unebdingt von deinen psychischen problemen isoliert sehen, auch da kann es einen zusammenhang geben und auch wenn nicht, wäre es, glaube ich, ratsam. nochmal professionelle, unterstützende hilfe zu suchen. du machst gerade keine (medikamentöse) therapie oder?

lg

J2etJs&nail


Hallo Queen88.

Ja, einen Psychologen resp. eine Psychologin möchte ich mir auch noch suchen, falls ich wirklich zugelassen werde.

Nein, Medikamente für meine Depressionen/Ängste nehme ich derzeit nicht, die habe ich zuletzt im Studium genommen. Das ist nun schon wieder bald 2 Jahre her. Seit ich da raus bin lebe ich sehr isoliert in meiner 1-Zimmerwohnung. Da sind meine Depressionen nicht sehr stark, schlimm sind sie nur in sozialen Situationen wie z.B. in einem Studium, wo ich ständig von Menschen umgeben bin, wo Leistungsdruck herrscht und wo ich mit anderen zusammenarbeiten muss.

Ich kann dir gar nicht sicher sagen, ob sich meine Konzentrationsschwäche verschlimmert hat, glaube aber sie war schon immer sehr ausgeprägt. Ich war mein ganzes Leben schon ein langsamer Lerner und habe schon immer schnell wieder vergessen, was ich gelernt habe.

Ich kann mich auch noch erinnern, wie ich damals aus meinem ersten Berufskolleg gekommen bin und zu meinem Vater sagte, dass ich in den zwei Jahren nichts gelernt und alles schon wieder vergessen habe. Das war nun schon vor rund 10 Jahren. Ebenso ist es mir aber auch bei meiner Pflegeausbildung ergangen, die habe ich 2006 abgeschlossen.

M}on[i6kax65


Du bist weder geistig- noch lernbehindert. Das erkennt man sowohl an deinen Beiträgen als auch an der Tatsache, dass du ein abgeschlossenes FH-Studium vorweisen kannst. Mein Sohn war auf einer Lernbehindertenschule, glaub mir, das ist ganz anders als das, was du schilderst. Allenfalls könntest du eine Leseschwäche haben. Vergesslichkeit in Bezug auf zurückliegenden Stoff ist allgemein bei Schülern verbreitet, ich erkenne daran nichts Ungewöhnliches. Nichtsdestotrotz ist nicht jeder Schultyp für jeden gleich geeignet, das gehört zu den Dingen, die man akzeptieren muss, die Unterschiede beim Lernerfolg sind nun mal groß innerhalb der ganz normalen Bandbreite.

Hattest du schon mal eine genaue Abklärung? Paranoide Persönlichkeitsstörung klingt sehr vage.. mein Sohn ist autistisch, ein sehr unspezifisches Bild, aber deinem nicht unähnlich, atypischer Autismus. Auch er bleibt lerntechnisch leider sehr hinter seinen Interessen und anderen geistigen Fähigkeiten zurück. Diese Diagnose bekam er praktisch erst in Jugendjahren, vorher wurde vage herumgerätselt.

J?et)s0naxil


Hallo Monika65.

Entschuldige bitte, falls ich mich undeutlich audgedrückt habe. Das FH-Studium habe ich nicht abgeschlossen, ich habe es nach 2 Semestern beendet. Zuvor habe ich die FH-Reife abgeschlossen.

Die jedoch, die mit mir damals das Studium begonnen haben und dabei geblieben sind, haben nun bereits abgeschlossen. Dieser Gedanke betrübt mich sehr. Ich stelle mir vor, ich könnte nun unter ihnen sein, könnte nun bereits meinen Bachelor haben, hätte ich mich nicht von meinen Ängsten beherrschen lassen. Das Leben ist nun aber leider kein Konjunktiv.

Ich hatte viele Therapien und Untersuchungen bei verschiedenen Psychiatern und Psychologen, war auch bereits in einer psychosomatischen Klinik für 4 Monate. In der Klinik wurde folgende Diagnose gestellt: "Rezidivierende depressive Störung, v.a. ängstlich vermeidende Persönlichkeit mit paranoiden Zügen".

MQonikax65


Das FH-Studium habe ich nicht abgeschlossen, ich habe es nach 2 Semestern beendet. Zuvor habe ich die FH-Reife abgeschlossen.

Immerhin. Das hättest du als Lernbehinderter auch nicht gekonnt. Es gibt nun mal eine unterschiedliche Bandbreite im Normalbereich, die einen lernen schnell, die anderen langsam und nicht jeder schafft ein Studium oder will es schaffen. Mir scheint es, du hast noch nicht den richtigen Beruf gefunden oder du hemmst dich selbst mit Selbstzweifeln. Das kann ich nicht so genau beurteilen, denn Vergessen von Lernstoff finde ich absolut normal, ärgerlich zwar, aber normal. Ich weiß nicht, inwieweit du dich selbst in einem falschen Licht siehst.

J-etsnUaxil


Nun hatte ich eben ein ernüchterndes Telefongespräch mit meiner Mutter. Ich fragte sie, ob ich dem Dekan für Wirtschaftsinformatik zusagen soll, falls er mich für das dritte Semester zulässt (habe bereits 2 studiert) und ob ich ihm sagen soll, dass ich mich auch noch für Pflegemanagement beworben habe.

Darauf hat sie Folgendes geantwortet:

"Ich glaube gar nicht mehr, dass bei dir noch was läuft. Ich kann dir da auch nichts sagen, das musst du selbst wissen, wenn du in dich reinhörst, wirst du wissen, was das Richtige für dich ist. Mute dir nicht zu viel zu."

Ihre Antwort deprimiert mich sehr. Zwar weiß ich, dass sie nicht viel von mir hält und nicht glaubt, dass ich jemals etwas erreiche, es aus ihrem Mund zu hören ist dennoch schwer zu ertragen. Zumal ich weiß, dass sie recht hat und ich mir zu viel zumute.

Ich habe einfach nicht die notwendige Eignung um ein Studium abzuschließen, habe aber große Schwierigkeiten mir das einzugestehen und zu akzeptieren, dass mir die erforderliche Intelligenz fehlt.

MVoniska6x5


Akzeptanz ist das Schlüsselwort. Ich könnte auf Anhieb eine Liste von Fächern aufstellen, die ich nie in der Lage gewesen wäre zu studieren, niemals selbst bei bestem Willen nicht. Das geht wohl den allermeisten Menschen so. Zum Beispiel habe das Fach Chemie in der Schule geliebt, habe versucht es an der FH zu studieren, aber sehr schnell festgestellt, dass ich mit Mathe und Physik zu große Probleme habe, das wäre nie und nimmer gut gegangen. So ist das eben, nimm dich wie du bist und suche deine spezifischen Stärken, statt dich auf das zu konzentrieren, was dir eben nicht liegt.

BDlueskpirit


Hallo

ich denke deine rezidivierende(wiederkehrende) Depression wirkt sich auch auf deine kognitiven Fähigkeiten aus(lernen,merken,Stressresidenz).war in meinem Studium leider ebenso.

Jiets2naiEl


@ Monika65

Doch weiß ich eben nicht, was ich sonst tun soll. Ich weiß nicht was ich will, ich kann nichts. Interessen, Fähigkeiten, Talente oder Begabungen habe ich nicht und nur wenn ich mich von der Welt isoliere werde ich nicht von meinen Depressionen erdrückt, nur in Einsamkeit sind meine Ängste erträglich.

@ Bluespirit

Wie bist du mit den Depressionen umgegangen? Wie bist du im Studium zurechtgekommen? Hast du abgeschlossen?

BAluespxirit


nein leider nicht.ich hab eine kaufmänn.umschulung gemacht.das ist aber "voll langweilig" zzz :( .ich hätte lieber mein Germanistik und Geschichte Auf Lehramt Studium gemacht.ging aber aufgrund der Erkrankung nicht. :°( ich komme mit geringer Medikation zurecht,dass ich aber nicht mehr studieren konnte,macht mir aber immer noch zu schaffen..

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