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Schweißausbrüche, Angstzustände, Nervosität

ewmilxo hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich bin 22 jahre alt und habe seit ungefähr 9 monaten ein riesen probleme,

jedes mal wenn ich z.b in die u bahn einsteige und die leute mich beobachten oder nur mal anschauen..

fange ich an zu schwitzen,herzschlag,hände nass sehr extrem werden nervös und muss dann meissten aussteigen weil es mir so unangenehm ist..bin auch ziemlich nervös wenn mich frauen anschauen und ich keine möglichkeit habe mich frei zu bewegen wie z.b fahrstuhl oder u bahn..das schwitzen stört mich extrem..es fängt immer im gesicht an..an der stirn..und es wird immer extremer ich versteife mich dann meissten und der schweiß fließt nur noch runter..desweiteren habe ich auch ein problem mit meinen hoden..die sind auch seit ungeäfhr 10 monaten viel keiner geworden..war auch schon beim urologen und endokrinologe..mein testo wert war ok genauso wie meine schildrüsenwerte..jetzt möchten sie nochmal einen hormotest in 4 wochen machen..glaube aber langsam das es pysisch ist..weiß auch nicht weiter..verzweifel langsam und fühle mich wie ein frake..kann es vielleicht sein das es daran liegt weil ich vor 1,5 jahren umgezogen bin und völlig auf mich alleine gestellt bin und nich so viele freunde habe.?

ganz wichtig davor war ich ein sehr kontaktfreudiger mesch der gerne auf fremde menschen zu gegangen ist ohne herzrassen oder schwitzende hände..habe auch gerne mit frauen geflirtet..also jetzt bin ich das komplette gegenteil!!

ich bitte um hilfe!!

vielen dank

mfg

Antworten
S4ilb:ersc|hattexn


Hey Emilo,

Deine Angstzustände habe ich in ähnlicher Form auch.

Vor allem das Schwitzen, meist wenn ich in einem Raum voller Menschen bin.

Kaufhaus ist ganz schlimm, ich fange an zu schwitzen (auch mitten im letzten Winter) und an der Kasse erreicht es seinen Höhepunkt, da hab ich mich kaum uinter Kontrolle, schäme mich total, bezahle und nix wie raus, puh-dann geht es wieder, erst mal.

Bahnfahren ist genauso ein Horror, zum Glück habe ich ein Auto und muß also selten die Bahn benutzen.

Aber diese Nervösität habe ich auch und am schlimmsten sind diese Panikattacken, mit Zittern und Schwindel, wie aus dem Nichts heraus!

Ich hab schon lange darüber nachgedacht, zu einem Psychologen zu gehen, aber mich nicht getraut |-o

Jetzt habe ich es zum Psychiater geschafft, der mich an einen Psychologen weitervermittelt und so lange bekomme ich vom Psychiater Medikamente gegen Angststörungen, ein bißchen hilt es, aber ich denke, daß die Dosis noch erhöht werden muß.

Bin erst seit einer Woche da in Behandlung...

Natürlich können äußere Umstände, wie: alleine wohnen und wenige soziale Kontakte, Deine Ängste noch verstärken.

Ich würde Dir raten, zu Deinem Hausarzt zu gehen und Dir eine Überweisung zum Psychiater und Psychologen zu holen.

Bis Du zum Psychologen kommst, dauert es meist so 3 Monate, deshalb, würde ich vorher zum Psychiatergehen, da kann man Dir zur Überbrückung bis die Psychotherapie anfängt wenigstens mit Medies helfen!

Und nicht schämen, Du bist nicht der erste und einzige, der mit so Problemen zu kämpfen hat!

Alles Liebe und viel Mut! :)* :)* :)* :)* @:)

n@arGoOgxer


Sowas ähnliches fällt mir auch bei mir auf. Gestern erst, wollte aus dem Bus aussteigen aber der Busfahrer meinte nur vorne aufzumachen, da wollte ich eigtl sagen "könnten Sie mal hinten auf machen?" Jedoch sagte ich den totalen wortsalat. Sowas von peinlich.

Wenn einkaufen gehe und an der Kasse stehe und mein Geld rauswühle bekomm ich auch immer Panik wenn die anderen mich denn alle angucken.

Aber das hält sich noch alles bei mir in Grenzen. Frage mich warum ihr dann aber immer gleich zu Medikamenten greift?

Ich habe eine Zwangsneurose die ich derzeit relativ im griff habe dank eines sehr guten Psychologen, Psychiater oder was er auch immer ist, der alles erst mal ohne Medikamente versucht. Und es läuft gut

SMchwardz3eNaxcht


@ naroger

Ich habe das mit den Medikamenten immer sehr kritisch gesehen und tue es noch.

Ich halte es nur für eine vorrübergehende Lösung.

Ich war Benzodiazepinabhängig, also weiß ich was manche Tabellten anstellen können, gepaart mit dem richitigen Suchtpotenzial...HORROR!

Als ich einmal sehr depressiv war, habe ich mich vehement gegen Tabletten gewehrt.

Mittlerweile denke ich, daß sowohl eine Gesprächstherapie stattfinden sollte und falls nötig, zusätzlich Medies.

Das habe ich aber auch alles so angegeben, deshalb bekomme ich erst mal auch nichts zum Schlafen, sondern gegen die Angst,

Ich will ja schnellstmöglich zur Psychotherapie, aber die Zeit bis dahin, will ich rumkriegen, ohne mir zu schaden oder daß es mir noch schlechter geht, deshaaaalb find ich es legitim, mir etwas aufschreiben zu lassen.

LG!

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