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Alleine mit Problemen, wie Eltern oder Freunde um Hilfe bitten?

A3ke,lxa hat die Diskussion gestartet


Hey, ich stelle mich mal kurz vor: Ich bin ein 14 Jahre altes Mädchen und gehe auf ein Gymnasium.

Ich bin sehr schüchtern, und kämpfe seit fast einem Jahr mit einigen Problemen: Immer wieder fühle ich mich richtig schlecht; mir wird etwas schwindlig und mein Magen spielt verrückt, manchmal ist mein Puls richtig hoch, ich habe ab und zu richtig Herzrasen. Zudem hat mein Vertrauen zu anderen, und leider vor allem zu mir selbst einen richtigen Kratzer bekommen... Außerdem bekomme ich manchmal einfach so Angst, ohne eine Ursache zu haben und möchte manchmal grundlos in Tränen ausbrechen! Ich weiß selbst nicht genau, was mit mir los ist, ich kann nur vermuten.

Das alles hat auch eine Vorgeschichte, ich weiß also mehr oder weniger, was die Auslöser waren.

Ich habe mich bisher nie getraut, meine Eltern oder Freunde darauf anzusprechen; als es zu arg wurde, habe ich mich bei einer em@il-Beratung angemeldet. Seit dem geht es wieder etwas besser (starke Betonung liegt bei "etwas"; es kommt immer wieder phasenweise...).

Ich dachte bei mir immer wieder an Depressionen, auch die Berater meinten, ich sollte zum Arzt gehen und mit Freunden bzw. mit der Familie darüber reden! Ich habe nie etwas davon getan. Warum? Weil ich Angst habe. Ich weiß nicht, wie sie reagieren werden. Das gibt es nämlich zwei "Haken": Bei Problemen (von denen ich genug hatte!) konnte ich mich immer einem bestimmten Lehrer anvertrauen; er hat mir immer zugehört und, zumindest hatte ich immer das Gefühl, versucht, mich zu verstehen. Er war für mich irgendwann wie ein Vater, ein "Ersatzvater" x:) (?) |-o , ich habe ihm sogar fast mehr vertraut als meinen Eltern! (-> der erste "Haken").

Dann der Schock: der Lehrer verlässt die Schule! Für mich brach eine weitere Welt zusammen, denn ich hatte schon kurz vorher eine sehr, sehr liebe und gute Freundin verloren; hatte mich erst auf meiner neuen Schule eingelebt und hatte Angst, wieder einen neuen Anfang machen zu müssen. Meine Schwester wurde gemobbt, kein Wunder, dass sie etwas mehr in den Mittelpunkt geschoben wurde (obwohl ich das damals recht angenehm fand...). Das wirkte sich wohl auch aus... %:|

Der zweite "Haken": Wie kann man seinen Eltern sagen, dass man sogar an Suizid gedacht hat?? Wie reagieren sie darauf? Wie beginnt man so ein Gespräch?

Ich bin immer noch nicht zu einem Arzt gegangen, meine Eltern und Freunde wissen nichts davon und ich weiß immer noch nicht, wie ich einmal zu einem Arzt gehen kann, ohne dass meine Eltern nichts davon mitbekommen oder sie gleich mitbekommen, weshalb ich zu einem Arzt möchte (in unserem Dorf gibt es keinen Arzt, erst ca. 3 km weiter, aber da komme ich nicht alleine hin!)...

Vielen Dank im Voraus an die, die sich die Zeit genommen haben, sich diesen Text durchzulesen, und vielleicht sogar zu beantworten!! :)-

Antworten
Irndivi9dualxist


Das alles hat auch eine Vorgeschichte, ich weiß also mehr oder weniger, was die Auslöser waren.

Magst du es erzählen? Das würde vielleicht erleichtern, deine Situation besser zu verstehen. Denn die Symptome, die du schilderst, sind mehrdeutig, und für sich allein noch kein ausreichender Wegweiser, wie man dir am besten helfen kann.

Der zweite "Haken": Wie kann man seinen Eltern sagen, dass man sogar an Suizid gedacht hat?? Wie reagieren sie darauf? Wie beginnt man so ein Gespräch?

Musst du es ihnen denn sagen, bzw. willst du es? Das wäre doch nicht unbedingt Voraussetzung, damit du irgendwie Hilfe bekommst, oder?

Wie ist denn generell deine Beziehung zu deinen Eltern? Sind sie okay, hast du Vertrauen zu ihnen, oder sind sie womöglich Teil deines Problems?

A#kexla


Hallo Individualist!

Tut mir leid, dass ich nicht eher reagiert habe, aber ich konnte aus verschiedenen Gründen nicht früher antworten!

Ich versuche mal Deine Fragen zu beantworten, ohne dabei zu arg in die Länge zu gehen...

Magst du es erzählen? Das würde vielleicht erleichtern, deine Situation besser zu verstehen. Denn die Symptome, die du schilderst, sind mehrdeutig, und für sich allein noch kein ausreichender Wegweiser, wie man dir am besten helfen kann.

- Ich habe eine Zwillingsschwester. In der 7. Klasse wurde sie von einer Jungengruppe unserer Klasse gemobbt. Für mich ist es immer noch beschämend, wenn ich an meine damaliges (und jetziges) Wahrnehmungsvermögen für meine Umwelt/ -menschen denke... |-o

Auf jeden Fall erzählte meine Schwester viel zu spät von der ganzen Sache; sie war vollkommen fertig und mit ihren Nerven am Ende, sie konnte sich überhaupt nicht wehren, da alles von den Klassenleitern als "schlecht” und "böswillig” abgestempelt wurde. Meine Eltern mussten dann mit meiner Schwester zu einem Psychologen (es hat auf jeden Fall geholfen!). Während dieser Gespräche wartete ich immer im Flur; meine Schwester stand voll im Mittelpunkt. Eigentlich stört mich das nicht, eher am Rande zu stehen; jedenfalls gefällt es mir nicht, im Rampenlicht zu stehen... Vielleicht hat aber gerade dieses unbewusste "an den Rand drängen” zu meinem Selbstwertgefühl geführt (Wie das ist? –Gute Frage!).

- Wegen des oben beschriebenen Falls und der fehlenden Kompetenz der Klassen- und Schulleitung dachten meine Eltern bald an einen Schulwechsel. Wir waren drei Jahre vorher schon umgezogen, um an dieses Gymnasium zu kommen. Ich hatte mich so richtig in der neuen Klasse eingelebt (gut, ich habe seit dem Mobbing und so, etwas Abstand zur großen Klassengemeinschaft -> viele kleine Cliquen). Da war für mich die Vorstellung eines Neuanfangs einfach zu viel,,, , auch wenn es diesmal nur ein Schulwechsel sein würde! (Glücklicherweise kam es dann doch nicht zu einem Wechsel, jedoch sitzt diese Erfahrung recht tief, zumal sie noch mit etwas anderem zusammenhängt!)

- Ich gehöre wahrscheinlich zu den Menschen, die Tieren näher zu stehen scheinen als den (meisten) Menschen. Da war eine Hündin, die ich seit ihrem dritten Lebensmonat kannte und die mir sehr, sehr lieb und teuer war. Ca. 5 Monate nach dem eigentlichen Geschehen, dass sie an einer Magenverdrehung gestorben war (sie aß leider fast alles, das ihr essbar erschien). Sie wurde nur 7 Jahre alt und starb ca. 5 Jahre "zu früh". Klingt nicht weiter schlimm, hätte mich aber vielleicht nicht so tief getroffen, wenn es zu dieser turbulenten Zeit gewesen wäre!

- Nun zu dieser anderen Sache: Seit der fünften Klasse hatte ich einen Mathematiklehrer, den ich bis zur siebten Klasse auch behielt. Anfangs war er für mich ein "ganz gewöhnlicher Lehrer", so wie die anderen auch. Ich glaube, dass er mich und meine Schwester sehr schätzte; angeblich sagte er unseren Eltern, wir seien "die Sonnenscheine der Klasse".

In der 7. Klasse, als das Chaos für mich immer mehr zunahm, ging ich regelmäßig zu dem Schulseelsorger und erzählte von meinen Problemen. Jedoch hatte ich bei ihm eher das Gefühl, dass er einfach nur nach einer Lösung des Problems suchte, sodass ich mich nicht immer verstanden fühlte. Um diese Gespräche führen zu können, musste ich einen Teil des Mathematikunterrichts verpassen, d.h. mein Fehlen blieb nicht lange unbemerkt, auch wenn ich immer eine schriftliche Bestätigung des Seelsorgers bekam, in der stand, dass ich die gefehlte Zeit tatsächlich bei ihm (und nicht außerhalb der Schule) verbracht hatte. Mein Mathematiklehrer sprach mich daraufhin an und ich erzählte ihm spontan von den ganzen chaotischen Geschehnissen, die momentan mein Leben verrückt spielen ließen. Ich fühlte mich von ihm verstanden, ich hatte das Gefühl, dass er mich verstand und versuchte, mir etwas zu helfen. Selbst gegenüber meiner Schwester hielt er sich diskret und sprach sie nie auf meine Gespräche mit ihm an. :°_

Bei Problemen (von denen ich genug hatte!) konnte ich mich immer einem bestimmten Lehrer anvertrauen; er hat mir immer zugehört und, zumindest hatte ich immer das Gefühl, versucht, mich zu verstehen. Er war für mich irgendwann wie ein Vater, ein "Ersatzvater" (?) , ich habe ihm sogar fast mehr vertraut als meinen Eltern!

Einmal, wieder nach so einem Gespräch mit dem Seelsorger, sagte er ganz nebenbei, während er die Entschuldigung schrieb, wie traurig es wäre, dass eben dieser Mathelehrer dieses Jahr die Schule verlassen würde! %:| :-o

Für mich brach eine weitere Welt zusammen, denn ich hatte schon kurz vorher eine sehr, sehr liebe und gute Freundin verloren; (…)

%:|

Ich hatte auch wegen ihm unbedingt auf diesem Gymnasium bleiben wollen; da hatte ich nicht geahnt, dass er die Schule wechseln würde. Ich schrieb ihm später E-Mails, in denen ich ihm viel über mich erzählte, und schrieb, welche Position er für mich in meinem Leben eingenommen hatte. Mittlerweile bereue ich es schon, ihm so viel erzählt zu haben! :-( |-o Er hat nie geantwortet. Auch bei den sehr kurzen, zufälligen Treffen mieden wir das Thema, aber er bestätigte, dass er meine E-Mails empfangen und gelesen habe. In meiner letzten E-Mail schrieb ich ihm schließlich, dass ich ihm in Zukunft keine weiteren E-Mails mehr schicken würde; mich jedoch sehr über eine Antwort oder ein kurzes privates Gespräch freuen würde. Auch auf diese E-Mail erhielt ich keine Antwort. Und auch bei dem Schulfest, dass einige Wochen darauf stattfand und bei welchem er ebenfalls anwesend gewesen war, mieden wir uns gegenseitig. Deshalb habe ich momentan das Gefühl, dass ernichts mehr von mir wissen möchte, und dass er versucht, mich zu vergessen. Ich versuche das jetzt auch, aber es vergeht nicht ein Tag, an dem ich nicht an ihn denken und ihn vermissen würde! :°(

Ich muss noch erwähnen, dass ich mich, als es doch zu arg wurde mit all diesen Symptomen, Ängsten usw., bei einer em@il-Beratung angemeldet habe. Es hat mir wirklich geholfen (und das tut es immer noch!)!!

Okay, dieser Text... ...ist jetzt doch um einiges länger als geplant geworden, aber viel kürzer ging es nicht... :-/

Ich werde versuchen, auf die beiden anderen Fragen so bald wie möglich zu antworten! |-o

Liebe Grüße,

AZkLeQla


So... hier die letzten Antworten:

Musst// du es ihnen denn sagen, bzw. willst du es? Das wäre doch nicht unbedingt Voraussetzung, damit du irgendwie Hilfe bekommst, oder?

- Ich weiß selbst nicht so genau, was ich möchte... Ich würde ihnen gerne davon erzählen, um ihnen klar zu machen, in welcher Situation ich mich momentan befinde und um ihnen zu "signalisieren, dass ich Hilfe brauche"! Aber andererseits traue ich mich einfach nicht, sie darauf anzusprechen: Ich habe Angst vor ihren Reaktionen; "Warum hat sie uns nie davon erzählt??" "Sie dachte sogar an Selbstmord?!" "Sie hat einem Lehrer mehr vertraut ??? -Was haben wir falsch gemacht?". Vor solchen Fragen habe ich Angst; ein Schulkamerad weiß, dass ich sogar Suizidgedanken gehabt hatte, aber seitdem ich ihm davpn erzählt habe, möchte ich Abstand zu ihm halten...

Glaubst du, ich könnte bei einem ganz normalen Arztbesuch den Arzt darauf ansprechen? Ich glaube schon, dass meine Eltern es akzeptieren würden, nicht mithören zu dürfen! Aber der Arzt?! Würde mir die Zeit geben, ihm meine Lage zu erklären? Wieviel würde er danach meinen Eltern erzählen?

Wie ist denn generell deine Beziehung zu deinen Eltern? Sind sie okay, hast du Vertrauen zu ihnen, oder sind sie womöglich Teil deines Problems?

- Sie sind sehr fürsorglich! Deshalb käme für mich ein spontaner Arztbesuch in Verbindung mit einem Spaziergang drei Kilometer zu unserem Hausarzt nicht in Frage. :|N Allein wegen meinem Alter... Und erst recht nicht seit dem Fall mit Mirko! :(v

Ich weiß nicht, wie sehr ich ihnen vertraue. Ich weiß, dass ich vor allem meinen Vater sehr, sehr lieb habe, und ich vermisse ihn schnell, selbst wenn er nur etwas später von der Arbeit kommt. Bei mir ist es nicht so, wie bei den meisten andern: Meine Eltern sind nicht geschieden oder getrennt und sie verstehen sich auch sehr gut! Aber mit dem Vertrauen zu ohnen... ":/ Ich glaube, dass ich meinem Vater am meisten vertraue, was vielleicht auch daran liegt, dass ich ihn seltener sehe (meine Mutter ist den ganzen Tag zuhause, mein Vater ist meistens von 06:45– 17:00 Uhr nicht zuhause, wobei ich normalerweise von 08:00- 16:00 Uhr in der Schule bin) und wir uns viel seltener (oder gar nicht) streiten! Ich kann meinem Vater auch nie wirklich böse sein!

Also alles im Ganzen ist meine Beziehung zu meinen Eltern sehr intakt, nur das Vertrauen... :-/

Na ja...

Ich habe mich hier eigentlich ganz gut eingelebt, doch wie zuhause fühle ich mich hier nicht: Ich fühle mich bei Tieren am wohlsten vor allem aber im Schwarzwald! Ich habe keine Familie, die dorther kommt, aber dennoch fühle ich mich dort am wohlsten; so richtig "heimelig"! :)z :-@

Das klingt jetzt ziemlich doof und ich glaube micht, dass so etwas geht, aber wenn ich denn eine Therapie machen müsste und vielleicht für ein paar Wochen stationär bleiben sollte; – glaubst du, dass ich das extra im Schwarzwald machen könnte? Ich habe gemerkt, dass ich dort viel seltener an meine Probleme und Sorgen denken muss, und ich immer mit viel positiver Energie aus diesen Urlauben zurückkomme...!! 8-)

Es ist nur so eine Frage! Es interessiert mich einfach nur... ??? :=o

Vielen Dank und liebe Grüße,

TIravi2s BYickxle


Hallo Akela,

Man kann Dir nur einen einzigen ernsthaft gemeinten Rat geben: Ab zum Psychotherapeuten!

Is doch offensichtlich: Du willst Dich deinen Eltern nicht anvertrauen, vertraust Dich stattdessen einem Freund an, Der darauf selbstverständlich nicht großartig reagieren kann, und einem Vertrauenslehrer (Der offenbar als solcher nichts taugt; mag ja sein, daß der n ganz netter Kerl ist, aber sich deine Probleme anzuhören, und dann nicht mehr zu reagieren, das ist nicht so die feine Art.) Ich hatte meiner Zeit auch sone Lehrerin, die sehr engagiert war, mein Vertrauen erlangt hat, es dann aber dabei belassen hat.) Das sind halt nur Lehrer, die haben hundert deiner Sorte zu betreuen, und sind für solche Probleme wie Deine nicht kompetent. Es sind aber (leider) auch Pädagogen, und manch einer ist sich der Grenzen dieser Randqualifilation nicht bewusst.

Neuerdings, wird einem überall zu einer Verhaltenstherapeutischen Behandlung geraten, was sicher auch seine Berechtigung hat, in deinem Fall wäre aber wohl eher eine Tiefenpsychologische Therapie angezeigt. (denke ich...Keine Ahnung.) Einfach jemanden googeln, oder den Arzt fragen. und mit Wartezeit rechnen. Du musst deinen Eltern ja nicht alles erzählen, zudem Du ja selber auch nicht genau weißt was los ist. Rechne mmit einiger Wartezeit, das geht leider nicht anders. Falls deine Eltern, die dich vermutlich fahren müssen, Dir mit "so schlimm kann's doch nicht sein" oder "warte doch erstmal ab" oder "rede doch erstmal mit uns" kommen. Besteh auf deinen Therapeuten!!!

Bei der Psychotherapie findeste auf jeden Fall jemanden, mit dem Du sprechen kannst, der dazu auchnoch kompetent und zur Schweigsamkeit verpflichtet ist. Perfekt oder?!

Und bitte lieber heute als morgen, was meinst Du wie viele Leidensgenossinnen hier unterwegs sind, die dieselben Probleme schildern, und dabei aber mitten im Abistress stecken.

Grüße Travis

AJkelxa


Hallo Travis Bickle!

Vielen Dank für Deine Antwort! Ich hoffe, dass ich bald zu einem Arzt gehen werde... :-/ Das mit dem Psychotherapeuten klingt für mich durchaus lohnenswert! :)^

Und bitte lieber heute als morgen, was meinst Du wie viele Leidensgenossinnen hier unterwegs sind, die dieselben Probleme schildern, und dabei aber mitten im Abistress stecken.

Tut mir leid! :-( Ich bin mir durchaus bewusst, wie hoch die Anzahl der Leute ist, die unter solchen, ähnlichen und leider auch schlimmeren Problemen leiden! Ich kann mir nur nicht vorstellen, wie viele momentan davon jetzt im Abistress stecken, da (1.) auf unserer Schule die Abiprüfungen bereits im Februar geschrieben wurden (auch die mündlichen Prüfungen) und unsere Abiturienten seit der Klausurrückgabe im März blau machen, und (2.) weil in Rheinland-Pfalz die Sommerferien schon am 22. Juni, bzw. 24. Juni begonnen haben! :)z Ich weiß nicht, ob Du mein Alter schon wirklich wahrgenommen hast, aber ich bin "erst" 14! D.h., ich kann nicht einfach sagen "Morgen gehe ich zum Arzt; ob es meinen Eltern nun passt oder nicht!"...

Liebe Grüße,

AMkel\a


Ach ja:

vertraust Dich stattdessen einem Freund an, Der darauf selbstverständlich nicht großartig reagieren kann,

anvertrauen ist schon zu viel gesagt: er weiß lediglich, dass ich glaube, depressiv zu sein, und dass ich schon Selbstmordgedanken gehabt habe... Aber irgendwie finde ich es unangenehm, zu wissen, dass er von dem weiß. Er spricht mich nie darauf an, aber er weiß es halt. :-/

Er weiß nichts von meiner Vorgeschichte oder der Sache mit dem Lehrer. :-X

TMravins Buickxle


Braucht Dir nicht leid tun. Ich meine ja nur, daß Du hier keine Zeit verschwenden solltest. Wärst nämlich nicht die Erste, die es mit 14 mit Problemen dieser Art zu tun bekommt, und dann "fröhlich" 10 Jahre mit dem Gang zum Therapeuten wartet. Und dann ist da noch die Sache mit der Pubertät, das is ja ne Zeit, in der sich das Hirn nochmal umstrukturiert. Also lieber nicht warten, bis deine dysfunktionalen Beziehungsmuster in Stein gemeißelt da stehen. (ist jetzt vielleicht bisschen dramatisiert... dennoch). Sieh's locker, aber zögere es nicht unnötig hinaus.

Mit deinen Eltern wirst Du Dich schon irgendwie arrangieren. Kenn ja euren Umgang nicht, aber prinzipiell spräche doch nichts dagegen, wenn Du sagst, Du möchtest mal mit nem Psychologen über deine Sorgen reden. Auch wenn deine Eltern sich dann vielleicht sorgen, aber mit Verlaub- Dazu sind Eltern ja irgendwo auch da.

Du kannst, sofern Du technisch dazu in der Lage bist, selbstverständlich alleine zum Arzt. Brauchst nur die Chipkarte und 10€ Praxisgebühr. Und ob Deine Eltern mithören oder nicht entscheidest Du! Am Besten, wäre einer mit der Zusatzqualifikation "Psychosomatische Grundversorgung", sonst kannste Dich aber auch direkt mit irgendeiner Therapiepraxis in Verbindung setzen, oder mit der Krankenkasse. Mit einem gewissen Maß an Herumtelefoniererei wirst Du rechnen müssen, Ist aber eigentlich unkompliziert. Der eleganteste Weg wäre natürlich, deine Eltern mit einzuspannen.

Bleibt noch die Frage, ob Verhaltenstherapie oder Tiefenpsychologie. Da kenn ich mich selber nicht so aus. Schaden würde aber wohl keines von beiden.

A9kmelxa


Doch sollte es... war jetzt ein bissl ruppig, sollte vielleicht doch länger schlafen :)D (hab ja jetzt Ferien ;-) )! Habe Dich vorher wahrscheinlich nicht richtig verstanden... ":/ o:)

Du hast Recht, ich sollte es wirklich nicht auf die lange Bank schieben... Die technischen "Mittel" fehlen mir allerdings, außerdem bin ich bei der EU-Krankenversicherung über meinen Vater vangemeldet oder so... Vielleicht kann ich direkt beim nächsten Mal versuchen, den Arzt darauf anzusprechen! :-D

Bleibt noch die Frage, ob Verhaltenstherapie oder Tiefenpsychologie. Da kenn ich mich selber nicht so aus.

-Ich auch nicht! ;-D Aber der Arzt weiß dann wahrscheinlich schon, wohin er mich schicken sollte... :-)

So... jetzt werde ich ein bisschen übermutig, was meinen Optimismus angeht... sollte jetzt wohl wirklich schlafen gehen! :-X zzz

Liebe Grüße,

ARkelxa


Weiß sonst niemand mehr etwas dazu?? ??? Vielleicht kann sich ja noch jemand melden...

Wie ist so eine Therapie? Wer von euch hat so etwas schon gemacht??

Grüße,

7v7er2grexis


Du gehst ans Gym?

Super! :)^

Leider muss ich dir sagen dass hier ganz Viele an Versagensängsten und Suizidgedanken leiden. Sowas ( nicht böse gemeint) hatte ich auch schon.

Vielleicht solltest du Abstand davon nehmen dich so unter Druck zu setzen. Dein Eltern lieben dich und du bist nicht dumm, das wird schon :)_

Guck mal das du möglichst viel Zeit an der frischen Luft , möglichst auch im Wald verbringst ( hierzu gibt es sogar Studien) das wirkt Stimmungsaufhellend.

Lg

ASkelxa


Danke!!! Wohne auf dem Land; ein hübsches, kleines Dorf, da kann man ja viel machen... :)^

Zum Gymi: Tolle Schule, Klasse, leider eine Ganztagsschule, die ihr Konzept nicht ganz erfüllt... deshalb bleibt da nicht sehr viel Zeit... aber jetzt sind ja Ferien! ;-D

737er1grxeis


Hast du ein Rad? Na dann. Geh mal schwimmen. und ganz out aber toll zum entspannen: Pilze suchen und zwar nicht der Pilze wegen. Und wenn du dann noch welche findest ein super leckeres und gesundes Abendbrot+gut für die Linie ]:D *:)

AXkel$a


hmm...

ganz out

Da musst du recht haben... in den Wald alleine darf ich nicht und mit Pilzen kenne ich mich (leider) überhaupt nicht aus... (und so jemand will mal Försterin im Schwarzwald werden! |-o :=o ). Schwimmen und Rad fahren? Super! Ich versuche gerade, meine Eltern für's Laufen zu begeistern; soll ja auch nachgewiesen worden sein, dass es stimmungsfördernd ist! Mir fehlen nur die passenden Schuhe (müsste mal spezielll hierfür abends im Karstadt, Runners Point odes so gucken!) und würde mich freuen, wenn meine Mutter mich begleiten würe. Zu zweit läuft es sich besser als alleine, dass habe ich beim Spendenlauf gemerkt;da bin ich mit einem guten Freund gelaufen (dann kann man auch mal quatschen :-) )! :-D

IGndividdua@list


Weiß sonst niemand mehr etwas dazu?? Vielleicht kann sich ja noch jemand melden...

Leider habe ich im Moment (noch) nichts beizutragen, was nicht schon gesagt wurde, ich wollte dich aber wissen lassen, dass ich – selbst wenn eine Weile nichts von mir kommt – weiter dabei bin und deinen Faden aufmerksam verfolge.

Ich denke übrigens, die Beteiligung hier ließe sich erhöhen, indem der Faden einen etwas aussagekräftigeren Titel bekommt. (Könntest dir einen überlegen und dann die Moderation um Änderung bitten.)

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