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Alleine mit Problemen, wie Eltern oder Freunde um Hilfe bitten?

KTongoB-Otto


Oohhh........ geschafft. []... Meine Mutter wird mit meiner Sportlehrerin reden, wir werden auch nach einem Therapeuten oder Psychologen gucken

Herzlichen Glückwunsch! :)^ Es war vielleicht nur der erste Schritt auf dem Weg zur Besserung, aber wahrscheinlich der schwerste!

I)ndividtubalixst


Liebe Akela,

herzlichen Glückwunsch zum ersten Schritt! :)^

Sind die Probleme beim Sportunterricht Teil dieses großen Problems oder ein weiteres kleines Problem, bei dem ich auch dabei bin, es auszuweiten?

Vordergründige Antwort: das weiß ich nicht, und das kann hier wohl auch niemand wissen. Tiefergründige Antwort: wenn man von der Einheit und Ganzheit der Persönlichkeit ausgeht (was ich entschieden tue und vertrete), dann hängt natürlich sowieso alles zusammen, und scheinbare Widersprüche oder Unvereinbarkeiten, die man bei einem Menschen zu erkennen glaubt, sind letztlich nichts anderes als ein Mangel an Verstehen. :)z

Aber egal, selbst wenn man das Sportunterricht-Problem als eigenständig ansehen möchte: wenn das "große" Problem erstmal ausgeräumt ist, hast du beide Hände frei und kannst das kleine viel besser und leichter tragen! Oder sogar kraftvoll wegschmeißen... ;-)

Auf jeden Fall teile ich deine Gewichtung, was "groß" und "klein" angeht. Demnach steht der wichtigste Schritt also noch bevor; die "Eiterblase" ist noch nicht geplatzt.

Meine Mutter wird mit meiner Sportlehrerin reden, wir werden auch nach einem Therapeuten oder Psychologen gucken.

...

Mein Vater möchte übrigens doch mit zum LEG!!

Du hast wirklich tolle und umsichtige Eltern. Ich glaube, sie haben verstanden, dass unter der Oberfläche nicht alles in Ordnung ist. Sie kommen dir auf halbem Wege entgegen. :-D

Was einen Therapeuten oder Psychologen angeht, so denke ich immer noch, dass baldige Offenheit das evtl. erübrigen kann. Bzw. es könnte die Notwendigkeit einer "richtigen" Therapie auf diejenige von ein paar (Eltern-)Beratungsgesprächen reduzieren. Darauf komme ich noch zurück.

... Das Versprechen gilt; dazu komme ich in Schritt 3, wo wir uns über das "Wie" unterhalten sollten.

Bin gespannt, denn der Punkt ist sehr wichtig...

Ich hoffe, heute Abend dazu zu kommen.

A.ke'lxa


Danke euch allen! :)_

Ich glaube wirklich, dass das Sportunterricht-Problem das "kleine" Probleme ist, aber ich bin, ehrlich gesagt, auch froh, dass ich wenigstens diesen Schritt machen konnte...

Du hast wirklich tolle und umsichtige Eltern.

Ja, das glaube ich auch und ich habe es hier wirklich gut bei ihnen! x:)

Was einen Therapeuten oder Psychologen angeht, so denke ich immer noch, dass baldige Offenheit das evtl. erübrigen kann.

Diese Woche Donnerstag geht's zu einer Therapeutin, die eine... öh... was war's? Naja, die Therapeutin wurde meiner Mutter von einer Sprachlogopädin(?) empfohlen, bei der meine Schwester in der Grundschule war. Die war klasse und hat uns schon viele nützlliche Tipps und Empfehlungen gegeben! :)^

-Mein Freund findet's auch super, dass ich mit meinen Eltern darüber geredet habe, so sei es auch leichter. Er möchte auch nicht, dass ich so oft niedergeschlagen bin, letzten Freitag meinte er, das würde ihn auch runterziehen und traurig machen... :-x


Ich hoffe, heute Abend dazu zu kommen.

Take it "Isi"! :)_

IRndi<viduKalisxt


Nägel mit Köpfen: hier hätte Schritt 3 stehen sollen

Liebe Akela,

da kommt ja was in Bewegung, und DU hast es angeschoben! :)^

Nachdem ihr nun auch schon ratzfatz und scheinbar mühelos eine Therapeutin mitsamt freiem Termin aus dem Hut gezaubert habt (Donnerwetter, warum nicht früher, wenn es so einfach ist?), sehe ich dich in kompetenten realen Händen – und mich verantwortungsmäßig entlastet. Um an meine Worte von S. 22 anzuknüpfen:

Ich kann und will nicht "konspirativer" Teil deiner stetig wachsenden Parallelwelt sein, die dir zwar einerseits Erleichterung verschafft, andererseits aber die Gefahr in sich birgt, dich der Realwelt weiter zu entfremden und die Probleme womöglich zu zementieren statt aufzulösen.

Mit anderen Worten: ich kann nicht immer "Kumpel" sein, so schön das auch manchmal ist. Ich fühle auch eine ziemliche Verantwortung als Erwachsener für dich [...]

Deshalb dränge ich jetzt darauf, dass die Hilfesuche sich stärker auf die reale Welt ausdehnen muss und dort in absehbarer Zeit "Nägel mit Köpfen" gemacht werden.

Letzteres sehe ich nach deinem jüngsten Beitrag – jedenfalls im Ansatz – gegeben. Damit scheint meine "Bedingung" (klingt blöd, aber ich hoffe du weißt, wie's gemeint ist) erfüllt, und ich sollte mich zurück halten. Jetzt sollte die Verantwortung und Regie bei der realen Therapeutin liegen, und ich kann mich erstmal zurücklehnen bzw. auf die "Kumpel-Ebene" zurückfallen... ;-) Ich bin ja nicht gern so direktiv und "fordernd", wie ich kürzlich war, und das sollte ja auch nicht der ständige Umgang eines Erwachsenen mit Minderjährigen sein. Das mache ich nur, wenn ich den Eindruck habe, dass es "aus Verantwortung" wirklich nötig ist, weil sich sonst nichts tut oder weil was aus dem Ruder läuft.

Langer Rede kurzer Sinn: jetzt ist was angeschoben, und es wäre unprofessionell und unseriös von mir, da aus der Ferne reinpfuschen zu wollen.

Meine Ideen, dir die Offenbarung gegenüber deinen Eltern zu erleichtern ("Schritt 3"), stelle ich deshalb erstmal zurück und warte ab, ob sie überhaupt noch gebraucht werden. Eine dieser Ideen wäre gewesen, dass ich dir angeboten hätte, mit deinen Eltern zu reden (beratend und vermittelnd, mit entspr. Planung und Vorbereitung, falls du das gewollt hättest), aber das verträgt sich nicht mit einer realen Therapeutin/Beraterin/Vermittlerin vor Ort gibt, welche allemal die bessere Lösung ist.

Zwar steht dieser Offenbarungsschritt meines Erachtens nach wie vor an, und ich hätte auch gern weiter dabei mitgewirkt. Aber meine Meinung ist jetzt erstmal unmaßgeblich. Es liegt nun bei euch vor Ort, wie es weiter geht. Liebe Akela, ich möchte, dass du dich jetzt voll und ganz auf die Therapeutin einlässt, und jegliche "Einflüsterungen" von meiner Seite könnten dich dabei nur ablenken oder zwischen die Stühle geraten lassen.

Ist das verständlich? Ich bin ja weiter für dich da :)_ und gern in deinem Faden, so isses ja nicht. Nur, nachdem ich aufgestanden und "direktiv" geworden bin, setzte ich mich jetzt erstmal wieder hin... :)D

Iynd3iviedual+ist


Menno...

Ich streiche ein "gibt"

A^kqela


Damit scheint meine "Bedingung" (klingt blöd, aber ich hoffe du weißt, wie's gemeint ist) erfüllt, und ich sollte mich zurück halten. Jetzt sollte die Verantwortung und Regie bei der realen Therapeutin liegen, und ich kann mich erstmal zurücklehnen bzw. auf die "Kumpel-Ebene" zurückfallen... ;-)

Ui, hatte ich mich erschreckt... trotz des *-Teils... :-o ;-D

Eine dieser Ideen wäre gewesen, dass ich dir angeboten hätte, mit deinen Eltern zu reden (beratend und vermittelnd, mit entspr. Planung und Vorbereitung, falls du das gewollt hättest),

Dass du mit ihnen redest? :-D Meinst du also, jetzt könnte die Therapeutin als "Vermittlerin" (üps, also ich mein fast so wie "Dolmetscherin" ;-D ) helfen? -Ich bin ja "nur" wegen dem Sportunterricht da, aber.. es hängt ja doch irgendwie alles miteinander zusammen...

Nur, nachdem ich aufgestanden und "direktiv" geworden bin, setzte ich mich jetzt erstmal wieder hin... :)D

Solange du dich nicht hinlegst und einschläfst... |-o kein Vorwurf oder "Befehl",... -weißt du, was ich meine :)_

Alles Liebe! @:)

Kmonbgo-Ottxo


Meinst du also, jetzt könnte die Therapeutin als "Vermittlerin" (üps, also ich mein fast so wie "Dolmetscherin" ) helfen? -Ich bin ja "nur" wegen dem Sportunterricht da, aber.. es hängt ja doch irgendwie alles miteinander zusammen...

Der "Sportunterricht" ist nur ein "Symptom" für etwas Tieferliegendes. Natürlich hängt alles miteinander zusammen. Wenn Du so willst, ist die Therapeutin eine "Dolmetscherin" – sowohl für die Kommunikation zwischen deinen Eltern und Dir, aber auch für ich, damit Du Dich besser verstehst.

AFkelxa


Danke Kongo-Otto, schön beschrieben! @:)

Habe trotzdem noch eine Frage: -Sollte ich also mit ihr über das ganze vom letzten Jahr reden? ???

K0ong-o-Oxtto


Sollte ich also mit ihr über das ganze vom letzten Jahr reden?

Du solltest mit ihr über alles reden, was Dich belastet.

KLong)o-Oxtto


[...] sowohl für die Kommunikation zwischen deinen Eltern und Dir, aber auch für ich, damit Du Dich besser verstehst.

Das sollte natürlich "Dich" heißen...

AFkel"a


Großes Dankeschön, Kongo-Otto!! @:)

:)_

I@ndisviduYalisxt


Ui, hatte ich mich erschreckt...

Warum?

Dass du mit ihnen redest?

Hätte ich angeboten, ja. (Als eine Idee unter mehreren.) Warum nicht? Ich bin nicht ganz ungeübt in sowas.

Natürlich wäre das nur in Betracht gekommen, falls du es gewollt und wirklich als Erleichterung empfunden hättest. Dann hätten wir sicher auch die geeigneten Modalitäten für so ein Gespräch gefunden. Erschreckt dich der Gedanke eines solchen "Durchgriffs" von der virtuellen in die reale Welt?

Anyway, im Moment steht das ja aus besagten Gründen eh nicht zur Diskussion; ich bin ich froh, dass es eine potenzielle "Dolmetscherin" vor Ort gibt. Sie erlebt dich und deine Eltern live und kann die Dinge dadurch viel besser und sicherer einschätzen als jemand aus der Ferne. (Das Bild des Dolmetschers ist übrigens ein schöner Vergleich, den ich auch oft verwende.)

Sollte ich also mit ihr über das ganze vom letzten Jahr reden?

Ich denke, das Ganze ist erstmal "nur" eine Beratungssituation: sie wird mit deinen Eltern und mit dir einzeln und vielleicht auch gemeinsam sprechen, vielleicht auch einige Tests mit dir machen, um sich erstmal einen Überblick zu verschaffen, welche Art von Hilfe du evtl. brauchst. Daraus werden dann Empfehlungen resultieren, wie weiter vorgegangen wird. So würde ich es jedenfalls machen (vielleicht mit Ausnahme der Tests, aber das zu erklären würde hier zu weit wegführen...).

Es wird also in dieser einen ersten Sitzung gar nicht genug Zeit und Gelegenheit sein, um ausführlich über alles zu sprechen, also ist es umso wichtiger, dass die zur Gesamteinschätzung wesentlichen Eckpunkte zur Sprache kommen: Suizidgedanken, starke (Schul-)Ängste und Stimmungsschwankungen usw., na ja., kannst dich ja an unserer vorläufigen "Bestandsaufnahme"-Liste orientieren und da die wirklich wichtigen Punkte herauspicken.

Sollte sich eine längerfristige Therapieplanung mit mehreren regelmäßigen Therapiesitzungen für dich ergeben, dann wäre das natürlich genau der Ort, wo man über alles reden kann (und sollte), was einem auf der Seele liegt. Das ist ja gerade der Sinn der Sache, setzt aber natürlich entsprechendes Vertrauen und eine stimmige "Chemie" voraus. Mach dir doch nicht so viele Gedanken vorher. Lass das Ganze auf dich zukommen, betrachte dieses Erstgespräch als Gelegenheit, dir einen Eindruck von ihr zu machen; schau, ob du dich bei ihr wohlfühlst und Vertrauen zu ihr haben kannst, und lass dich von ihr leiten.

Was ist es denn eigentlich für eine Therapeutin? Welche Ausbildung, welche Schulrichtung?

A!kela


Ui, hatte ich mich erschreckt...

Warum?

Weil ich dachte, du würdest dich ganz zurückziehen... :-(

Hätte ich angeboten, ja. (Als eine Idee unter mehreren.) Warum nicht? Ich bin nicht ganz ungeübt in sowas.

Natürlich wäre das nur in Betracht gekommen, falls du es gewollt und wirklich als Erleichterung empfunden hättest. Dann hätten wir sicher auch die geeigneten Modalitäten für so ein Gespräch gefunden. Erschreckt dich der Gedanke eines solchen "Durchgriffs" von der virtuellen in die reale Welt?

Nein, ich fand es... na ja, ich kann es nicht in Worte fassen, aber ich fand's toll und richtig lieb! @:) -Damit hätte ich nie gerechnet, aber es wäre auch ein interessantes Zusammentreffen gewesen, meinst du nicht? :-)

Was ist es denn eigentlich für eine Therapeutin? Welche Ausbildung, welche Schulrichtung?

Des kommt morgen, ich werde mal fragen, aber jetzt geht's in die Heia! ;-D

AMkelxa


Hallo! Melde mich mal kurz für heute...

Tag war alles in allem ganz in Ordnung, bin aber seit Mittag irgendwie ziemlich müde und fröstel ständig. :-/

Freue mich schon auf Freitag und Samstag; eine Freundin kommt zu Besuch, haben schon was vor und werden zusammen Luna und Skyla besuchen, Samstag wird der Besuch bei den Freunden nachgeholt, der letztes Mal nicht geklappt hat. :-)

Psychotherapeutin

Psychotherapeutin

Systemische Familientherapeutin

Systemische Supervisorin

Berufrechtliche Regelung

Europäische Annerkennung der Psychotherpie (EAP)

Annerkennung der Systemischen Gesellschaft (SG)

Das steht zumindest auf der Seite, meine Mutter hat erzählt, sie arbeite mit Kindern und Erwachsenen... hat wohl auch irgenetwas mit [[http://de.wikipedia.org/wiki/Neurolinguistische_Programmierung NLP]] zu tun ('92: NLP-Practioner; '94: NLP-Master), Studium der Körpertherapie (Dipl.-PT (–Diplom Physiotherapeutin?))

Bin gespannt wie's wird und freue mich auch schon! :)z

-Hast Post Individualist! *:)

A`kelxa


So... habe für den Termin einen Zettel mit euren Stichpunkten vorbereitet...

Was haltet ihr davon?:

Psychotherapie, Donnerstag, dem 10. November 2011

Gefühle & Gedanken:

-mangelndes Selbstbewusstsein

-Schüchternheit

-Selbstzweifel

-Gefühl der "Unfreiheit” (Abhängigkeit?)

-"düstere” Gedanken (morbide Themen, Suizid, ("Abhauen”))

-scheine Sprung ins "Erwachsenwerden” nicht richtig zu schaffen, hänge noch in Kindheit (Diskrepanz zwischen "erwachsenem” Geist und "kindlichem” Gemüt)

-latente Eifersucht auf Schwester

Verhalten:

-Panik, Angst

-Konfliktscheu

-leicht theatralische Ader und manchmal (zu) viel Kreisen um mich selbst

-extreme, nicht alterstypische Anhänglichkeit am Vater (Bevorzugung vor Mutter und Schwester?)

-Zurückhaltung bei Integration in der Klasse

-"Angst” vor’m Kontakte knüpfen

-Schlafstörungen (inwiefern?)

-regressive Tendenzen; Vergangenheit ändern wollen

Schule:

-Zurückhaltung vor Klassengemeinschaft(?)

-große Probleme im Sportunterricht (körperliche Beschwerden; Mi. (9.11.) zusätzliche Beschwerden, außer Übelkeit, trotzdem weitergemacht

-öfter überfordert mit Aufgaben; Gefühl des Zusammenbrechens und Erschöpfung (sehr oft von Schule auch in Freizeit beansprucht); lasse teilweise Schule fast durchhängen

-kein (oder kaum) Vertrauen zu Lehrern, zu Schülern kein volles Vertrauen (Ausnahmen)

Umwelt & Tiere:

-fühle mich in Gegenwart von Tieren (normalerweise) immer wohl

-vertraue Tieren, habe das Gefhl, von ihnen (mehr oder weniger) bedingungslos angenommen zu werden

-Unglücklichsein mit Wohnort und Lebenssituation

-Schwarzwald ist "richtige” Heimat (-> regressive Tendenzen)

Hoffe, die Unterteilung ist einigermaßen sinnvoll. Sagt bitte, wenn ihr meint, dass ich etwas weglassen, hinzufügen oder ändern sollte!

Lieben Dank und gute Nacht! *:)

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