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Alleine mit Problemen, wie Eltern oder Freunde um Hilfe bitten?

Aikelxa


-Wie weit bin ich?

-Wie weit werde ich kommen?

-Was tue ich?

-Warum bin ich so?

Fragen, die mir in den letzten Minuten durch den Kopf schießen, und die ich nicht beantworten kann.

L$ove}NeZverDxies


Ist vielleicht nicht hilfreich, aber: mit solchen Fragen bist du nicht allein! :°_

Iondiv%idu<alNisxt


@ Akela

Erstmal herzlich willkommen zurück! :)_ Schön, dass du wieder da bist. Leider stecke ich jetzt in Reisevorbereitungen, deshalb fehlt mir im Moment die Muße, hier mehr zu schreiben. Ich muss auch nochmal alles lesen und auf mich wirken lassen. Das werde ich tun, wenn ich am Zielort bin und mal etwas Ruhe habe. Jedenfalls wollte ich dich wissen lassen, dass ich deinen Faden nicht vergessen habe. *:)

K'onhgoy-Ottxo


Ich habe nicht vor, Selbstmord zu begehen, aber ich habe trotzdem Angst, dass alles zurückkommt und ich (fast) alles wieder miterleben muss!

Was genau meinst Du damit? Was musst Du wieder miterleben?

-Wie weit bin ich?

-Wie weit werde ich kommen?

Das kommt darauf an, wohin Du willst. Wo willst Du denn sein?

Aqkel|a


Ich bin sehr schüchtern, und kämpfe seit fast einem Jahr mit einigen Problemen: Immer wieder fühle ich mich richtig schlecht; mir wird etwas schwindlig und mein Magen spielt verrückt, manchmal ist mein Puls richtig hoch, ich habe ab und zu richtig Herzrasen. Zudem hat mein Vertrauen zu anderen, und leider vor allem zu mir selbst einen richtigen Kratzer bekommen... Außerdem bekomme ich manchmal einfach so Angst, ohne eine Ursache zu haben und möchte manchmal grundlos in Tränen ausbrechen!

Vor allem die Hilflosigkeit... ich habe mich einfach niemandem anvertrauen wollen/ können... Na ja, jetzt wäre meine Lage auch etwas anders: ich habe euch alle, die e-m@il Beratung, die mir ebenfalls eine riesengroße Hilfe ist.

Außerdem habe ich Angst, wieder jemanden zu verlieren, der mir nahe steht! Ich glaube, das würde mich zurück katapultieren...

Ich weiß nicht...

Wohin möchte ich... Raus. Raus aus diesen Problemen, raus aus dieser Haut! Diese Phase überstehen und meine Zukunft mehr oder weniger unbeschwert leben! -Und wo bin ich jetzt? Mitten drin! :-/ Und irgendwie weiß ich trotzdem nicht, was ich möchte... ich habe momentan keine Aussicht, bis auf die Schule... Wenn ich versuche, an meine Zukunft zu denken, seh ich irgendwie nix genaues. Ich weiß zwar ziemlich genau, was und wo ich studieren möchte, was ich arbeiten möchte und wo und wie ich leben möchte, aber trotzdem sehe ich dort auch keine Verbesserungen für mein Leben! :-/ %:|

Ich war heute mal anständig "lange" draußen: einstündige Fahrradtour (8,6 km), danach zwei Stunden lang beim Heckenschneiden, bzw. Kehren geholfen... zzz

Beim Radfahren musste ich aufpassen, nicht ab und zu vom Sattel zu fallen: Bin manchmal innerlich fast wahnsinnig geworden, weil ich meinte, in manchen Personen meinen Lehrer, oder zumindest Ähnlichkeiten mit ihm wiederzuerkennen... es reicht ab und zu schon, einen Opel Corsa Typ B oder einen Peugeot 306 mit Schrägheck zu sehen, um völlig auszuflippen %-| :|N ! Wenn die Autos dann auch nooch eine ähnliche Farbe oder ein ähnliches Nummernschild haben, dann Gute Nacht! Dann dauert es eine kleine Ewigkeit, bis sich meine Gedanken wieder einigermaßen beruhigt haben und ich ich wieder "normal" denken kann... nicht ständig an den Lehrer, die Schule und meine Probleme. :(v

@ Individualist *:)

Danke für Deine Rückmeldung! Wünsche Dir viel Spaß!!! 8-) :p> @:)

Gute Reise! :)_

Ich habe das Gefühl, dass ich zu einem Arzt sollte, aber ich wüsste einfach nicht, was ich sagen sollte...!

-Wie gesagt, seit ich mit jemandem darüber reden konnte, fühle ich mich deutlich besser und wohler! Viele meinen trotzdem, dass ich zu einem Arzt sollte. Was kann ich ihm noch sagen ??? Meine "kurze" Geschichte erzählen und ihm zum Schluss sagen, dass ich mich schon viel besser fühle?

(-> Faden "So tun, als sei man jemand anderes, Parallelwelt?", letzter Beitrag)

Dass ich in meinem Kopf "Filme" sehe? Dass ich nicht zur Schule möchte, mich bei Hunden sicherer fühle und ich mich hier nicht wie zuhause fühle?

Tja, das meine ich...

Viele Grüße,

Agke%la


Oft glaube ich, ein Hund würde mir in meiner Situation eine sehr gute Stütze sein können... deshalb liebe ich es, Luni zu besuchen...

I'ndivi_dua"l{isxt


Liebe Akela,

jetzt habe ich mir nochmal alles durchgelesen, und mir gehen diverse Gedanken und Fragen durch den Kopf.

Mein alles überragender Eindruck ist, dass du offenbar ganz allein bist mit dem, was dich bewegt, weil du mit niemandem darüber sprichst. Und ich glaube, dass du das unbedingt ändern solltest, egal auf welchem Wege, denn es ist Gift für die Seele. Virtuell und anonym hast du ja bereits einen Anfang gemacht und gemerkt, dass es dir gut tut. Aber das reicht nicht; es ist ja nicht dasselbe wie ein lebendiges Gegenüber.

Der Weg, der aus diesem "inneren Alleinsein" herausführt, kann z.B. eine Psychotherapie sein. Aber menschliche Nähe, Zuwendung, Vertrauen, Verständnis, Geborgenheit usw. sind mit etwas Glück auch anderswo zu haben, dazu braucht es gar nicht unbedingt die Professionalität eines Therapeuten. Und mein vorläufiger Eindruck ist, dass diese genannten Aspekte eigentlich sehr viel wichtiger für dich sind als das, was eine professionelle Psychotherapie außerdem noch ausmacht.

Du sehnst dich nach einem Hund – und der kommt ja auch ganz ohne "Professionalität" aus. Denn der ist einfach nur er selbst, echt und unverstellt, ohne Berechnung und Kalkül, und deshalb für dich vertrauenswürdig. Mit ihm verstehst du dich auch ohne Sprache und Intellekt. Es ist die Sprache des Herzens, und die versteht auch ein Hund. Glaub' mir, bei Menschen geht das auch!

Ich bin auch, wie Flamie, keineswegs davon überzeugt, dass du unbedingt eine Psychotherapie brauchst – obwohl ich das auch nicht ausschließen oder dir ausreden will. Aber erstens ist es in deinem Alter (Pubertät!) ziemlich normal und nicht immer gleich therapiebedürftig, wenn die Gefühle mal Achterbahn spielen – tiefe Ängste und (Selbst)Zweifel eingeschlossen. Und zweitens traue ich dir auch erhebliche "Selbstheilungskräfte" zu, denn du scheinst mir ein sehr kluger, sensibler, nachdenklicher Mensch mit ganz viel Potenzial zu sein.

Also: du bist mitten in der Pubertät mit allen ihren "normalen" Identitätskrisen und Gefühlsschwankungen. Und du trägst Erlebtes und Belastendes mit dir herum, weil du es nicht in der Weise verarbeiten konntest, wie es gut gewesen wäre. Außerdem trauerst du um Menschen, die dir sehr wichtig waren, und bist auch damit --- völlig allein. Das ist nicht gut. Da muss man ja "verrückt" nicht wörtlich gemeint werden...


"Eltern wissen von nichts" – eigentlich steckt dein ganzes Dilemma in dieser Überschrift. Nicht dass Eltern von einer 14jährigen unbedingt alles wissen müssten ( ]:D :=o ) – aber ganz ahnungslos sollten sie auch nicht sein... Außerdem stehen sie in der Überschrift irgendwie auch stellvertretend für deine gesamte mitmenschliche Umgebung, denn niemand scheint ja zu ahnen, was in dir vorgeht...

Du "spielst" deine Rolle als Schülerin und Tochter und funktionierst ganz gut dabei, aber der Preis für dieses Heile-Welt-Spiel ist verdammt hoch: du bist dabei nur ein kleiner Teil deiner selbst. Der Rest von dir ist allein. Auch hier im Forum ist diese Abspaltung irgendwie zu erkennen: du beschreibst deine Situation sehr strukturiert und gewissenhaft, aber fast so, als stündest du neben dir und würdest über eine andere Person schreiben. Ich lese von deiner Verzweiflung, aber ich spüre sie viel weniger. Vielleicht steckst du (unbewusst?) sogar erhebliche seelische Energie in die Perfektionierung deiner "Rolle"? Was dann allerdings zwei fatale Nachteile hätte: erstens vergrößert es noch die Selbstentfremdung, und zweitens fehlt die hierfür investierte Energie dann an anderer Stelle für deine "echte" Entwicklung und Selbstverwirklichung.


Ich möchte dir noch etwas sagen: Dass der Lehrer dich ignoriert, hat mit hoher Sicherheit nichts mit Ablehnung oder Aversionen gegen dich zu tun. Der eigentliche Grund dürfte der sein, dass ein Lehrer nun mal mit Zuwendung speziell zu Schülerinnen, die über das normale Maß hinaus geht, extrem vorsichtig sein muss, um nicht "ins Gerede" zu kommen und womöglich seine Laufbahn zu gefährden. Er darf hier schon aus Selbstschutz nicht seinem Gefühl folgen, selbst wenn es an sich absolut harmlos ist, sondern muss "professionellen Abstand" einhalten. Ich vermute, dass er aus diesen Gründen erschrocken ist, als ihm klar wurde, welche Bedeutung er für dich hatte, und daraufhin sozusagen die "Notbremse" gezogen hat.

Das mag dazu führen, dass du deine Ehrlichkeit ihm gegenüber bereust, ja dich gewissermaßen sogar für sie "bestraft" siehst. Ich möchte dir dies Gefühl gar nicht ausreden, denn ich kann es verstehen. Aber halte dir vor Augen, dass es nicht ein Fehler von dir, sondern die Widrigkeit der Umstände war, die zu dem Abbruch geführt hat und führen musste.


Abschließend möchte ich dir vorschlagen, ernsthaft darüber nachzudenken, ob es dir nicht doch möglich ist, dich irgend einem Menschen aus deiner Umgebung voll anzuvertrauen. Vorzugsweise, aber nicht zwingend, könnte das ein Elternteil sein. Es müsste natürlich jemand sein, von dessen Reife, Herzenswärme und Vertrauenswürdigkeit du absolut überzeugt bist, und den du ohne Bedenken zum "Verbündeten" machen kannst. Wenn du nicht weißt, was du sagen oder wie du anfangen sollst, denke daran: jeder noch so schwierige Weg beginnt mit dem ersten Schritt. Vielleicht zeigst du ihm/ihr einfach diesen Faden als Ausgangspunkt für weitere Gespräche. Dieser Mensch wäre dann ggf. auch der richtige Gesprächspartner, um über eine eventuelle Therapie zu beratschlagen – falls die denn wirklich nötig sein sollte.

Wie fühlt sich dieser Gedanke für dich an?

Ein weiterer Vorschlag geht in die Richtung, Beziehungen zu (etwa) Gleichaltrigen auf keinen Fall zu vernachlässigen. Nicht dass du da auch unbedingt völlig offen sein "musst", das ist wahrscheinlich gar nicht ratsam. Aber du brauchst doch auch eine "peer group", eine Clique für ein Gefühl der Zugehörigkeit und für gemeinsame Aktivitäten. Keine noch so gute Beziehung zu einem Erwachsenen kann das ersetzen.

Wiederum möchte ich dich fragen, wie sich dieser Gedanke für dich anfühlt.

KKongo-O3ttxo


@ Individualist

Grossartig, einfach nur grossartig, und das aus dem Urlaub :)^

BslueManw2209


Ganz ehrlich, ich habe mir den ganzen Thread nicht durchgelesen (sonst komme ich gar nicht mehr ins Bett ;-D )

Es muss ja nicht immer so lang sein. Leg einfach die Karten auf den Tisch, rede mit einen Eltern, sag einfach du hast seit geraumer Zeit "Probleme" und möchtest mal zum Arzt (Die Bekundungen wegen Suizid würde ich erst mal verschweigen, weil wer denkt da nicht mal dran ... Ist irgendwo auch normal in gewisser weise!)

Alles andere wird sich Zeigen.

Adke<lxa


@ Individualist

Hallo Individualist! @:)

Danke für Deine ausführliche und ehrliche Antwort!

Glaub' mir, bei Menschen geht das auch!

Das glaube ich Dir ohne zu zögern, aber was mir bei Hunden (also insbesondere bei Luna) auffällt, ist, dass ich mich von ihnen wirklich respektiert und geliebt fühle! :)z

Luna zeigt mir jedes Mal, dass sie sich über meinen Besuch freut (leckt mich regelmäßig sogar ab; gilt bei Hunden als Zeichen der Zuneigung/ Freundschaft/ des Respekts :)_ ), dass sie mich respektiert (bellt nicht, wenn ich nur an ihrem Haus/ Grundstück vorbeigehe; sie hat leider diese nicht so schöne und leider recht laute Eigenschaft, vorrübergehende Fremde durch die Fensterscheiben oder über den Zaun hinweg anzubellen... |-o ) und dass sie sich auch bereitwillig von mir führen lässt (dafür sind keine Leckerlis nötig!). -Sie läuft beim Spazierengehen neben mir (natürlich nicht die ganze Zeit, ansonsten würde ich mir schon Sorgen um meine Behandlung mit ihr machen!!), gehorcht auf (fast) alle Befehle und ist auch beim Anspringen sehr vorsichtig mit mir! Sie weiß sehr genau, dass ich sie sehr lieb habe x:) , und dass sie bei mir immer eine Streicheleinheit bekommt, denn sie legt sich gerne vor mir hin und klopft dabei erwartungsvoll mit der Rute auf den Boden... :-D

Außerdem trauerst du um Menschen, die dir sehr wichtig waren, (...)

Ja, dass stimmt... bei meinem Lehrer habe ich regelmäßig dass Gefühl, dass er gestorben ist. Er ist weg, genauso wie andere Lebewesen, die ich sehr lieb hatte und die mit dem Tod dann einfach weg waren...

Bei meinem Lehrer bin ich trotzdem immer noch wirklich enttäuscht, dass er nie antwortete oder mit mir darüber sprach... das hat wahrscheinlich auch mit der "Notbremse" zu tun, aber enttäuschend finde ich es trotzdem!

Außerdem stehen sie in der Überschrift irgendwie auch stellvertretend für deine gesamte mitmenschliche Umgebung, denn niemand scheint ja zu ahnen, was in dir vorgeht...

:)z

du beschreibst deine Situation sehr strukturiert und gewissenhaft, aber fast so, als stündest du neben dir und würdest über eine andere Person schreiben. Ich lese von deiner Verzweiflung, aber ich spüre sie viel weniger.

Ich hatte schon immer die Angewohnheit, Dinge eher sachlich und von außen zu behandeln. Auch bei etwas riskanten Situationen (z.B. Streit) gehe ich meistens so vor, mir zu überlegen, wie die anderen bei welcher Aussage/ Handlung wie reagieren könnten... Außerdem "kommentiere" ich meine Gefühle und (Rea-)Aktionen manchmal. -Mehr oder weniger, als wäre ich eine auktoriale Erzählerin!

Ich habe öfter versucht, bevor ich mich hier anmeldete, mich einmal von außen zu betrachten. Zum einen, um mir einen kleinen Eindruck davon vermitteln zu können, wie mich Außenstehende betrachten (könnten), vor allem versuchte ich aber, mir dadurch eine (etwas) bessere Übersicht zu verschaffen und so vielleicht eher zu einer Lösung zu kommen... viel Erfolg habe ich ja dabei nicht gehabt. :-/

Selbstentfremdung

Meinst Du damit die Art, in der ich von mir rede??

Es müsste natürlich jemand sein, von dessen Reife, Herzenswärme und Vertrauenswürdigkeit du absolut überzeugt bist, und den du ohne Bedenken zum "Verbündeten" machen kannst.

Da erfüllt eigentlich nur mein Vater die Erfüllungen... ich überlege trotzdem, ob ich nicht trotzdem etwas meiner Freundin (genau so alt wie ich, geht aber auf eine andere Schule; Besitzerin von Luna) oder meinem Schulfreund erzählen könnte... (jetzt fang ich schon wieder an, "voraus" zu denken und ihre Reaktionen zu erraten... %-| >:( ) Bei meiner Freundin weiß ich nicht so genau, wann ich es ihr sagen könnte: Wenn wir bei ihr zu Besuch sind, ist meine Schwester (fast) die ganze Zeit bei ihr... den größten Teil der Zeit quatschen sie, hören Musik und schicken sie sich über Bluetooth oder surfen im Internet.

Cliquen... da fällt mir immer nur meine Klasse ein, und momentan kann ich mich einfach nicht auf sie freuen. Wirklich "nahe" stehe ich da nur noch einem Schulfreund, mit dem ich viele gemeinsame Interessen habe und mit dem ich den Großteil der Schultage verbringe!

Nochmals vielen, vielen Dank für Deine Antwort @:) ! Ich kann Kongo-Otto nur zustimmen... :)^

Viele Grüße und einen schönen Urlaub,

A;k*elxa


@ BlueMan2209

Hey BlueMan! *:)

Danke für Deine Antwort! Dein Vorschlag hat mich auf jeden Fall zum Nachdenken angeregt und es wird wohl noch eine gute Weile dauern, bis ich ihn "vollständig" überdacht habe...

Vielen Dank und liebe Grüße, @:)

APkIe{la


nochmal @ Individualist

Über facebook habe ich endlich wieder Kontakt zu meiner besten Freundin aus der Grundschule aufnehmen können! :)_ Ich habe schon vorher einmal überlegt, mich ihr anzuvertrauen, aber ich könnte nicht "direkt", sondern eben nur wie hier über Nachrichten mit ihr darüber reden...! ???

Was meinst Du?

AMkexla


hallo nochmal... @ alle ;-D

Wollte noch schnell Bescheid sagen, dass ich ab morgen Nachmittag bis Sonntag Nachmittag im Schwarzwald Urlaub machen werde und deshalb nicht erreichbar sein werde! Wundert euch also bitte nicht, wenn ich nicht auf eure Antworten reagiere!! :-D

Bis denn, *:)

Itndivbidu*alist


@ Akela

Ich hoffe, du hattest es schön im deinem "Lieblingsland" Schwarzwald.

Bei meinem Lehrer bin ich trotzdem immer noch wirklich enttäuscht, dass er nie antwortete oder mit mir darüber sprach... das hat wahrscheinlich auch mit der "Notbremse" zu tun, aber enttäuschend finde ich es trotzdem!

Da gebe ich dir völlig Recht. Andererseits, mal ganz puristisch gedacht: jeder Versuch, einen Kontakt "verbindlicher" abzubrechen, enthielte ein gewisses [[http://de.wikipedia.org/wiki/Double_Bind double bind]] – Element (kurz gesagt ein irritierender Widerspruch zwischen Inhalts- und Beziehungsebene der Kommunikation). Trotzdem denke ich, ein einmaliges Wort der Erklärung wäre hilfreich und förderlich gewesen.

denn niemand scheint ja zu ahnen, was in dir vorgeht...

:)z

Ich glaube, dass diese Tatsache dein eigentliches Problem ist, viel mehr als das, was in dir vorgeht. Bildlich ausgedrückt: deine depressven oder sonstwie quälenden Gedanken und Symptome usw. – all das, was dich belastet, kann nicht "abfließen", weil kein (oder zu wenig) Austausch mit der Umgebung statt findet. Es ist quasi in dir gefangen, deswegen hat es zuviel Macht über dich.

Ich hatte schon immer die Angewohnheit, Dinge eher sachlich und von außen zu behandeln. Auch bei etwas riskanten Situationen (z.B. Streit) gehe ich meistens so vor, mir zu überlegen, wie die anderen bei welcher Aussage/ Handlung wie reagieren könnten...

Dies Analytische ist einerseits eine wertvolle Fähigkeit, andererseits kann es einem aber auch ganz schön selbst im Weg stehen. Ich bin auch ähnlich und kann aus dieser Haut auch schwer raus. Leider bedeutet das, dass das eigene Handeln immer irgendwie unspontan ist und ein gewisses Taktieren enthält – anstatt dass man einfach "man selbst" ist. Für die Mitmenschen dürfte man dadurch als "schwieriger" gelten, weil die nicht so leicht wissen – besser gesagt spüren – woran sie sind.

Egal, Akela, wir sind nun mal so (ich hoffe, es ist nicht zu vereinnahmend, uns beide diesbezüglich in einen Topf zu werfen) und müssen das Beste daraus machen. Du bist – im Gegensatz zu mir – noch sehr jung und kannst es noch erheblich beeinflussen. Deshalb habe ich dem zwanglosen Kontakt und Spaß mit Gleichaltrigen eine so große Bedeutung beigemessen, weil das das "Übungsfeld" ist, wo sich Spontaneität und andere soziale Kompetenzen beiläufig weiterentwickeln können.

Selbstentfremdung

Meinst Du damit die Art, in der ich von mir rede??

Ich meinte das, was ich im besagten Beitrag als "Rolle" umschrieb, also das, worum es auch soeben ging: das Nicht-ganz-man-selbst-sein-Können, das vorsichtige oder gar taktische Trennen zwischen dem, was in dir vorgeht, und dem, was du davon herauslässt und mit anderen teilst. Um es nun nicht als pathologisch hinzustellen: bis zu einem gewissen Grad macht das natürlich jeder, und das ist auch gut und sinnvoll. Aber "zuviel" davon kann einem eben selbst hinderlich werden. (Ich muss mir das selbst auch öfter mal sagen.)

Da erfüllt eigentlich nur mein Vater die Erfüllungen... ich überlege trotzdem, ob ich nicht trotzdem etwas meiner Freundin (genau so alt wie ich, geht aber auf eine andere Schule; Besitzerin von Luna) oder meinem Schulfreund erzählen könnte..

Das eine schließt ja das andere nicht aus. Spricht etwas dagegen, den Vater ins Vertrauen zu ziehen? Was deine Freundin angeht, würde ich sagen, dass du dich vorsichtig vortasten kannst, um zu sehen, wie es sich für dich anfühlt und entwickelt.

Über facebook habe ich endlich wieder Kontakt zu meiner besten Freundin aus der Grundschule aufnehmen können! Ich habe schon vorher einmal überlegt, mich ihr anzuvertrauen, aber ich könnte nicht "direkt", sondern eben nur wie hier über Nachrichten mit ihr darüber reden...!

Was meinst Du?

Siehe vorstehend.

Es ist ja auch nicht so, dass da jetzt eine "Hausaufgabe" im Raum steht, und du überlegen musst, mit wem du die am besten "erledigst". Es geht ja nicht um eine einmalige, todesmutige "Striptease"-Aktion, sondern um eine generelle Veränderung deiner Haltung in Richtung "mehr Offenheit wagen" – aber natürlich immer geleitet dadurch, wie du dich dabei fühlst und was für ein Feedback du bekommst.

IWndividPualisxt


Beinahe vergessen...

@ Kongo-Otto

Danke für deine zustimmenden Worte! @:)

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