» »

Persönlichkeitsstörung bei meiner Mutter

T%wenty2H50x0 hat die Diskussion gestartet


Hallo, ich bin ganz neu hier, bin 28 und würde gern mal ein paar Meinungen von euch hören. Es geht um meine Mama, dieses Jahr 50 geworden, die schon seit mindestens 6-7 Jahren starke psychologische Probleme hat, die sie aber nie selbst einsehen würde.

Ich würde ihr so gerne helfen, aber durch ihre Krankheit, die wohlgemerkt halt nur ich für mich definieren kann, schaltet sie sofort ab und wird aggressiv und beleidigend, wenn sie mal kritisiert wird. Laut meiner Recherchen vermute ich, dass sie eine paranoide Persönlichkeitsstörung hat, mit der Gleichzeitigdiagnose Borderline und einschließlich Alkoholmissbrauch in der kritischen Phase.

Im Moment hab ich leider nichts mit ihr zu tun, weil unser letzter Streit ausgeartet ist, obwohl ich sonst noch nie mit ihr Streit hatte, wohlgemerkt aber alle anderen aus unserer Familie. Ich bin mir einfach nicht sicher ob es irgendetwas bringen würde, ihr meine Recherchen zukommen zu lassen, so dass sie sich selbst eventuell eingestehen kann, wie es um sie steht oder ob man wirklich einmal über eine Zwangseinweisung nachdenken sollte.

Hat irgendjemand Erfahrungen in solchen Dingen? Bei Fragen bitte vertrauensvoll an mich wenden.

Liebe Grüße und erst einmal danke, Twenty2500

Antworten
KfMoodxy


Das klingt nicht schön und tut mir sehr leid für dich!

Schreib doch mal ein wenig, wenn du magst, wie sich die Krankheit bei deiner Mutter auswirkt. Wie bist du drauf gekommen, dass sie eine Persönlichkeitsstörung hat?

Wie verhält sie sich in bestimmten Situationen?

Wenn du sagst, dass sie erst seit sechs, sieben Jahren Symptome zeigt, was könnte das ganze denn deiner Meinung nach ausgelöst haben?

T0wentuy250x0


Dazu kann ich eine ganze Menge schreiben, aber das kann ich erst morgen machen. Meine zwei Mäuse brauchen mich morgen früh wieder :) Ich kann morgen Abend eine Antwort darauf geben.

Gute Nacht

a[ug2a33


bitte in zwei Richtungen überlegen:

a) wie kann ich für mich selbst genügend Abstand bekommen und auch behalten, egal wie sie sich verhält?

b) was würde sie mit Informationen anfangen? Als Denkanregung nutzen? Übergehen? Ärgerlich werden?

Die allgemeine Erfahrung besagt, dass ein Betroffener (also hier die Mutter) erst so sehr leiden muss, dass er selbst eine Änderung will.

K4ylninn


Es ist EXTREM ungewöhnlich, dass Menschen mit einer Persönlichkeitsstörungen erst im Alter 40+ Symptome zeigen. Von daher ist es sehr unwahrscheinlich, dass es sich um eine PS handelt. Und zumindest die Borderline-PS wird mit dem "altern" (40+) eher "besser" (Symptome geringer ausgeprägt bis nicht mehr vorhanden) als "schlechter".

Auch mich würde interessieren, an welchen Verhaltensweisen du die "Diagnose" (die nur ein Fachmann stellen kann, eine PS ist mehr als die Summe ihrer Symptome) festmachst.

Bin gespannt auf deine Antwort morgen :)z

TZravTis Bi+ckle


Hey Twenty,

Der Nutzen dieser ganzen Nomenklatur ist, selbst wenn sie von Profis ausgeht, überaus überschaubar. Wie Kylinn schon sagt, macht es wenig Sinn nach Symptomen zu googeln. Mit ein bisschen gutem Willen passt da am Ende fast jede Krankheit. Finger weg!

Wenn Du deine Mutter dazu bringen willst, Hilfe in Anspruch zu nehmen, dann bitte sanft; wenn sie nicht will, dann will sie nicht.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Psychologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz   © med1 Online Service GmbH