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Angst vorm ersten Tag

l|oveqabEle<x3


Ich schaff das nicht heute. Ich will mich krank melden. Fühle mich aber so alleine. Ich hab fast die ganze Nacht durchgeheult und kann jetzt einfach nicht mehr aufhören. Habe so Angst. Ich schaffe es nicht die nächsten 5 Wochen. Ich kann ja dann nur heulen wenn ich zu einem Patienten gehe.

Ich fühle mich so alleine. Wenn ich ja daheim bleibe, sehe ich vor fünf uhr heute Abend keinen mehr. Aber im Praktikum müsste ich bis halb 10 uhr arbeiten und dann sehe ich meinen Freund der mir den meisten halt gibt auch nur ne halbe stunde. ich mag des nicht mehr!

zxitronwen_gVras


Du schaffst das! Warte nur, bis du unter den Schwestern/Schwesternschülerinnen mehr Kontakt hast und dich anfreundest. Das ist die Anlaufphase, danach geht es besser! :)_ :)*

Bleib nicht daheim :)_ :)_

G3ro!ttixg


Ich arbeite auch im Krankenhaus, bin ebenfalls nur Praktikant. Ich rede ganz normal mit den Patienten, mache auch Witze mit Ihnen. Wenn jemand nach etwas fragt z.B. sag ich immer: "Klar, sie haben doch All inclusive gebucht hier." Gestern hab ich Seelentröster spielen müssen, eine Patientin hat bitterlich geweint, hab mich dann zu ihr gesetzt und sie getröstet. Gut, ich bin ziemlich frei in meinem Praktikum, weil es nicht um eine Ausbildung geht bei mir, sondern es ist eine Arbeitstherapie.

l{ove ablWe<x3


Ich hab halt das Problem, dass es bei mri nicht von heut auf morgen geht. Ich hatte noch nie was mit Patienten zu tun.

Klingt jetzt übertrieben, aber hatte meiner Klassenleitung geschrieben. Sie hat da angerufen und bissl was von mir erzählt, dass ich da eben länger brauche als andere. Und die von der Station haben es total verstanden. Heute habe ich Spätdienst. Hoffe, dass es wirklich total ok ist und ich die 5 wochen schaffe.

sSchNnupf~en08


Es ist völlig normal das die ersten Tage schwer sind, du weißt den ablauf des pflegealltags noch nicht und das ist gut so.

Du bist da zum lernen und das wissen die auch.

Wichtig ist nur das du Fragen stellst, nur so kannst du lernen.

Ich habe in den ersten Wochen meiner Ausbildung den Mund nicht aufgekriegt, ich hatte auch das Gefühl das ich da die dümmste bin und völlig fehl am platz.

Aber nach ein paar Monaten nachdem ich immer mehr Aufgaben übernehmen durfte, hat es Klick gemacht.

Kopf hoch du packst das :)*

l@ov5eablex<3


Ich krieg den Mund auch nicht auf. Habe Angst sie bei ihrer Arbeit zu stören. Ich hoffe es geht so schnell wie möglich rum.

lmov[eabAlxe<3


Was mir vielleicht auch helfen könnte, dass ich jeden Tag hier rein schreibe, wenn ich vom arbeiten wieder heim komme – bei spätdienst eben am nächsten Morgen. Das ich euch erstmal schreibe, was ich toll fand und dann darüber wo ich nachgedacht habe und dann das was ich ganz schlimm fand. Vielleicht seht ihr des dann mit anderen Augen und könnt mich überzeugen.

sBiYsi x86


Ja das finde ich gut, schreib uns jeden Tag was dich bedrückt. Alleine bist du damit sicherlich nicht!

Ich hab eine Ausbildung zur Physiotherapeutin gemacht und bei mir ging es nach einem Jahr auch los mit Krankenhauspraktika! Ich stand wie starr vor dem ersten Patientenzimmer.

Und diese erste Patientin hat sich am gleichen tag bei der Schwester beklagt, sie bräuchte jemand erfahreneres! Das war eine harte Nummer!

Aber auch ich hab es überstanden! Ich war super schüchtern am Anfang meiner Ausbildung! Mittlerweile gebe ich Kurse vor 30 leuten und es macht mir richtig Spaß!

Man wächst da rein! Setz dich nicht selbst unter Druck und lass dir die Zeit die du brauchst.

Sieh das vermeindliche Können der Anderen als Chance, von ihnen zu lernen! notfalls versuche einfach anfangs, ihre Art nachzumachen! Das kann sicherheit geben!

Am Ende wird dir alles mit Patienten mehr spaß machen als den Schreibkram ohne!

Man merkt irgendwann, dass die Patienten selbst nicht wissen was auf die zu kommt und einfach nur Hilfe brauchen!

Lass dir Zeit! das wird schon alles! @:) @:)

lcoveabxle<3


Was meinst du, wie ich das schaffe, dass ich mir nicht so Druck aufbaue? Auch mal nein sagen? Oder hilfe holen oder ganz anders??

svisIi 86


Also ich habe am Anfang dann einfach gefragt ob ich mit den anderen mitlaufen kann, um mich an die Situation und den Kontakt zu Patienten zu gewöhnen, ohne dass etwas von mir verlangt wird!

Das hat mir sehr geholfen! Ich denke, wenn man erstmal die Kontaktangst überwunden hat, geht der Rest auch viel leichter von der Hand!

:)z

l-oveaable<3


Das wäre schön, wenn das auch gehen würde, die nächsten Tage. Aber ich durfte gleich schon am ersten Tag an Patienten und Blutdruckmessen. Würde so gerne einfach nur mitlaufen.

ztitro2nen_Lgraxs


Vielleicht haben Sie es gut gemeint und dich dabei überfordert. Übrigens: ch finde toll, wie du zu dir selber stehst und dein Verhalten reflektierst! :)_ Alles gute!!! :)*

C(aoimxhe


Ein Tipp für solche Situation: Denk dich nicht IN die Situation sondern denk an den Feierabend, wenn du dhaiem erzählst wie es gelaufen ist. Fokussier dich auf einen Zeitpunkt nach deiner Angst :)*

l^oveab{le<3


Danke @ Zitronen_gras

@ Caoimhe

Auch, wenn etwas nicht so schönes in der ersten Stunde im Dienst passiert??

LCimo]se


Hey!!!

Dein Faden könnte echt von mir sein. ich kann dich sooowas von verstehen.Mir ging es nämlich nicht anders!

Ich hab mein FSJ in nem Krankenhaus gemacht, auf ner inneren und ner chirurgischen Station. Der Anfang war gelinde gesagt, die Hölle. Hatte genau die gleichen Sorgen wie du, hatte Angst was falsch zu machen, konnte nicht wirklich mit den Patienten umgehen, hab länger gebraucht um das alles zu verstehen. Oft wurde ich allerdings auch einfach alleine gelassen und war dann total verzweifelt. hab auch oft geheult abends, sogar manchmal im Krankenhaus weil ich total überfordert war.

Mit der Zeit wurde es etwas besser. wenn man in die Rutine kommt. Aber so wirklich meins war es einfach nicht. Habe auch mit der Zeit gelernt selbstbewust hinzustehen und zu sagen was mir nicht passt, wo ich hilfe brauche und so weiter.

Ich wünsche dir auf jedenfall ganz viel Kraft, DU schaffst das. Und lass dir von keinem was anderes einrede... :)^

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