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Schlafmangel : schädlich. Früh aufstehen: auch schädlich ?

gpo_uxp hat die Diskussion gestartet


Hallo Leute,

habe mal gegoogled und wie ich es vermutet habe: ALLE Forscher sind sich einig: Schlafmangel ist ungesund(Stress->Krebs etc.).

Witzigerweise gibt es keine Studien über zu frühes aufstehen, außer der Tenor: **Schlafrhythmus umstellen, dann wird alles gut. ** -> VON WEGEN !!

Meine These, die vielen nicht schmeckt: Vor 8 Uhr aufzustehen (besser 9 Uhr) verkürzt definitiv die Lebenszeit, egal wann man ins Bett geht !

Dieser These ist ein Riegel vorgeschoben: Menschen mit viel Macht wollen nicht, dass dies thematisiert wird, da man dann "unproduktiver wird".

Nun, was heißt "unproduktiver" ? Man leistet weniger – und stirbt früher. Was nicht schlimm ist für die Herren und Damen, da man da heutzutage sowieso schon in Rente ist. das die Lebensqualität darunter leidet ist doch völlig egal, LEISTUNG ÜBER ALLES.

Warum wird hier nicht geforscht ? Institute sind abhängig, abhängig von Geldgebern die widerum Interessen haben und mit Sicherheit nicht daran weniger Produktivität den Menschen abzuverlangen.

Man kann das so beschreiben: Das wäre das gleiche als wenn man von Sponsorengeld Forschungen tätigen würde, dass Werbung psychologische Schäden verursachen kann.

Witzigerweise wurde jetzt festgestellt, dass bei Schülern(natürlich NUR BEI DIESEN) es wohl besser wäre, die Schule erst um 9 Uhr anzufangen... – was natürlich humbug ist, sondern erst um 10 Uhr, aber man will dies noch nicht sagen,- genauso Humbug, dass dies nur für Schüler gilt...

Dann wird gesagt: SPITZENKRÄFTE STEHEN ALLE FRÜH AUF, MEISTE PRODUKTIVITÄT ! Aha... und wie alt werden die im Durchschnitt ?...das wird nicht verraten und das 19 von 20 Krebs bekommen oder mind. 2 Herzinfarkte haben.

Macht und Geld ist nunmal wichtiger als Mensch zu sein. Jetzt schmeckt die Tasse Kaffee am Morgen doch gleich viel besser :)D – oder etwa nicht ?

Gruß der Meuterer

Antworten
L1iO_aSa


Meine These, die vielen nicht schmeckt: Vor 8 Uhr aufzustehen (besser 9 Uhr) verkürzt definitiv die Lebenszeit, egal wann man ins Bett geht !

Halte ich für abenteuerlich. Woran machst Du das fest? Dass man Ab 9 Uhr besser lernt und leistungsfähiger ist, kann ich mir vorstellen. Aber was ist mit den Leuten, die um 10 ins Bett gehen und um 6 aufstehen? Würde mich doch sehr wundern, wenn die eine verkürzte Lebenszeit hätten gegenüber solchen, die um 2 ins Bett gehen und um 10 aufstehe. ":/

7R7erSgrexis


Ich halte es für am besten aufzustehen wie der Urmensch. Bei Sonnenaufgang und wenn Sonne weg dann ab in die Höhle. ;-D

Und nicht nur Krebs etc sind Folgen sondern auch Diabetes :)z

g-o_9up


Hi Li_Sa,

ja das ist die Frage, die quälende Frage. Leider gibt es darüber keine Studien, zumindest mir keine bekannten – was in solchen Fällen oft darauf hindeutet, dass es keine "passenden" gibt, die ins Leistungsbild passen, was meine These unterstützen würde.

Die Frage ist auch, ob es grundsätzlich genauso ok ist, um 10 ins Bett und 6 Uhr raus, wie 1 Uhr ins bett und 9 Uhr raus, WENN ja wenn da nicht die Wochenenden wären... .

Viele Discotheken, Kinos, Kneipen, Vereinsfeiern, Geburtstage usw. usw. enden meistens nicht vor 1 Uhr nachts... und schon haben wir das Problem. Meines Erachtens ist nicht unbedingt das zu frühe zu Bett gehen das Problem der Schädlichkeit sondern unsere anderen Aktivitäten die in diesem Fall nach 10 Uhr abends noch stattfinden... .

Weiterhin gibt es ein anderes großes Problem und zwar den Zwang um 10 zu schlafen und den Zwang um 6 Uhr aufzustehen wenn wir noch garnicht müde sind ! Unsere Körper sind keine Maschinen und alleine wenn Du erst um 11 einschlafen kannst, dann fehlt die schon eine Stunde Schlaf.

Lt. Forschern ist es übrigens so, dass versäumter Schlaf nur maximal bis zur folgenden Nacht nachgeholt werden kann,- danach ist er für immer verloren (und damit auch Deine Lebenszeit und Qualität).

Auf einen regen Austausch !!

é%pinxe


Es ist bewiesen, dass Menschen unterschiedliche Biorhythmen haben. Und sorry, ein Morgenmensch hat gewiss keine verkürzte Lebenserwartung, weil er eben von 22-6 Uhr schläft. %-|

Ich selbst bin absolute Eule, und wenn ich Frühdienst habe, fällt mir das reichlich schwer. Selbst ausgesucht, ich beschwer mich nicht – das aber als allgemeingültig hinzustellen, find ich ziemlich haltlos... :=o

g5o_xup


Richtig, 77ergreis, habe ich ganz vergessen ! Bist Du wirklich schon 77 ? Dann wäre Deine Erfahrungen ja gold wert !

Mein Persönlicher Schlafrhythmus hat sich von ca. 3 Uhr auf 11 Uhr morgens reguliert. und meine Leistungsfähigkeit ist schon sehr stark angestiegen.

Ich muss aber auch dazu sagen, dass ich auch eine Stunde Variation habe, dh. um 4 bis 12 oder 2 bis 10 etc oder 2 bis 11 auch möglich.

Somit kann ich oft auch Schlafmangel sofort wieder ausgleichen und alle "Events" (Feiern, Geburtstage etc.) sind für mich kein Problem mehr ! Oftmals ist es so, dass ich ab 0.30 Uhr Ruhe habe und noch ganz gelassen eine Stunde etwas arbeite und dabei etwas schönes nebenbei gucke, sofern es mich nicht zu sehr ablenkt.

gho_xup


@ Epine:

Es gibt Menschen die damit weniger Probleme haben (ich übrigens auch, wenn ich will/muss), nur auch hier ist die Frage: Höheres Krebsrisiko etc. ? Nur weil es Menschen gibt die damit weniger Probleme haben, heißt dies nicht, dass sie sich nicht einem höheren Risiko aussetzen (mal abgesehen von der Verzerrung, nämlich: Aufputschmittel wie Kaffee, Darstellung als wenn es 50% Frühaufstehener geben würde oder mehr usw. usw. was FAKT nicht stimmt, sondern gewollt so dargestellt wird. )

Schaut Euch mal in der StraßenBahn/Bus um: Guckt euch mal die Augenränder an, dann wisst ihr die wahre Quote der "Frühaufsteher"-kein-Problem-haben. -> 20% ? Oder weniger ?

LFi_Sa


Ich muss aber auch dazu sagen, dass ich auch eine Stunde Variation habe, dh. um 4 bis 12 oder 2 bis 10 etc oder 2 bis 11 auch möglich.

Darf ich mal fragen, was Du arbeitest? Freiberuflich?

Weiterhin gibt es ein anderes großes Problem und zwar den Zwang um 10 zu schlafen und den Zwang um 6 Uhr aufzustehen wenn wir noch garnicht müde sind ! Unsere Körper sind keine Maschinen und alleine wenn Du erst um 11 einschlafen kannst, dann fehlt die schon eine Stunde Schlaf.

Siehst Du. dann besteht das Problem aber nicht darin, dass man früh aufsteht, sondern dass man zu kurz schläft, wenn man um 6 aufstehen MUSS.

ja das ist die Frage, die quälende Frage. Leider gibt es darüber keine Studien, zumindest mir keine bekannten – was in solchen Fällen oft darauf hindeutet, dass es keine "passenden" gibt, die ins Leistungsbild passen, was meine These unterstützen würde.

Achso, da halt die Kapitalisten-Mafia also auch ihre Finger im Spiel? Eigentlich sollten die doch gerade an solchen Studien interessiert sein, wenn dadurch die Leistungsfähigkeit der Untergebenen erhöht werden kann, meinst Du nicht?

Ich finde das alles sehr an den Haaren herbeigezogen, zumal Du bisher noch nicht einen Hinweis auf die Richtigkeit Deiner These angeführt hast.

H0eliEa 80


Haha, selten so einen Schwachsinn gelesen. ]:D

Meine Oma ist ihr ganzes Leben lang um 5 Uhr morgens aufgestanden, heuer wurde sie 95 und ist immer noch topfit, auch geistig. Und sie steht immer noch jeden morgen um 5 Uhr auf der Matte.

Vom "früh aufstehen" wird keiner krank. Daß was unsere moderne Zivilastion wirklich krank macht sind zuwenig Bewegung, zu reichhaltige Ernährung und ein unsteter Lebenswandel. Wir hetzen uns ab, versuchen an drei verschiedenen Orten gleichzeitig zu sein, wir müssen immer und überall erreichbar sein. Schichtarbeit im Wechsel (Früh, Spät, Nacht).. Das macht uns krank. Early to bed and early to rise, makes a man healthy and wise!

Mein Persönlicher Schlafrhythmus hat sich von ca. 3 Uhr auf 11 Uhr morgens reguliert. und meine Leistungsfähigkeit ist schon sehr stark angestiegen.

Das ist ja sehr schön für dich, und mit was verdienst du dein Geld wenn du solange schläfst?

Warum wird hier nicht geforscht ? Institute sind abhängig, abhängig von Geldgebern die widerum Interessen haben und mit Sicherheit nicht daran weniger Produktivität den Menschen abzuverlangen.

Für was Geld verschwenden? Das arbeitende Volk muß halt nunmal früh morgens aufstehen und arbeiten. Damit die Welt läuft bis die Langschläfer aus dem Bett kriechen. ]:D

Was bringen sinnlose Studien?

H`eli\a 8x0


Weiterhin gibt es ein anderes großes Problem und zwar den Zwang um 10 zu schlafen und den Zwang um 6 Uhr aufzustehen wenn wir noch garnicht müde sind ! Unsere Körper sind keine Maschinen und alleine wenn Du erst um 11 einschlafen kannst, dann fehlt die schon eine Stunde Schlaf.

Glaub mir, wenn ich um 4.45 Uhr aufstehe, dann 9 Stunden hart arbeite und dann noch meinen alltäglichen Pflichten nachgehe, ICH bin um 22 Uhr todmüde. Und das wird jeder andere, rechtschaffende Bürger auch sein.

7x7e2rgrYeixs


also nein ich bin nicht 77 ;-D aber netter versuch ;-D

Es gibt feste Studien das Schichtdienst und Nachtarbeit krank machen. Und zwar wegen des Unregelmäßigen Schlafkonsumes und Schlafmangel sowie mangelnder Lichtaufnahme ( Depression, Burnout etc).

Fakt ist das die heutige Gesellschaft immer mehr die Nacht zum Tage macht und dies aber auch braucht.

Somit sind unsere festen Rentenregeln völlig unbrauchbar weil jeder andere Lasten tragen muss.

Guckt euch mal einen an der 40 Jahre schicht gearbeitet hat. Glaubt ihr der hält bis 70 auch noch durch :-o ?

t,e,ddy7x6


Also ich steh unter der Woche lieber früher auf und geh so arbeiten, dass ich um 7 Uhr an der Arbeit bin. Denn ich arbeite morgens effektiver als Mittags ab 15 Uhr.

Ich steh schon seit ich ins Gymnasium ging morgens um 5 Uhr auf und es hat mir bisher nicht geschadet.

An den Wochenenden schlafe ich meist bis 8-9 Uhr – das ist dann auch okay.

Und was soll ich sagen? ICH lebe noch auch wenn ich das morgens um 5 – 5.15 Uhr aufstehen seit 1987 praktiziere.

Ich find man kann es nicht verallgemeinern. Es gibt Leute die morgens lieber früh aufstehen und eben welche die gern länger schlafen.

Ich geh abends zwischen 22 und 23.30 Uhr ins Bett – was mir völlig ausreicht. Weil ich schon von klein an weniger Schlaf benötige als mein Bruder. Meine Ärzte sagen auch alle das ist völlig egal, weil jeder Mensch da verschieden ist.

S7inn(estä3texr


Meine These, die vielen nicht schmeckt: Vor 8 Uhr aufzustehen (besser 9 Uhr) verkürzt definitiv die Lebenszeit, egal wann man ins Bett geht !

Nicht ganz.

Menschen haben eine innere Uhr und gehören verschiedenen Chronotypen an. Lebenszeitverkürzend ist es, gegen die eigene innere Uhr zu leben.

Die Nachteulen sollen nachts arbeiten, die Frühaufsteher morgens, und fertig.

éSpi6nne


Es gibt Menschen die damit weniger Probleme haben (ich übrigens auch, wenn ich will/muss), nur auch hier ist die Frage: Höheres Krebsrisiko etc. ? Nur weil es Menschen gibt die damit weniger Probleme haben, heißt dies nicht, dass sie sich nicht einem höheren Risiko aussetzen (mal abgesehen von der Verzerrung, nämlich: Aufputschmittel wie Kaffee, Darstellung als wenn es 50% Frühaufstehener geben würde oder mehr usw. usw. was FAKT nicht stimmt, sondern gewollt so dargestellt wird. )

Ich hab nicht behauptet, dass es gesund sei. Ich behaupte aber sehr wohl, dass es Frühaufsteher gibt und dass ich es für absoluten Humbug halte, zu behaupten, früh aufstehen sei generell schädlich. Blödsinn, echt... %:|

Ejhema2ligEer Nut@zer (#2543915x)


Ich wollte keinen neuen Thread aufmachen; deshalb nehme ich den.

Bei mir ist es so, dass ich seit einiger Zeit um 5:30 aufstehe jobbedingt. Ist ja nichts Ungewöhnliches. Nur ist es so, dass ich um 22 oder um 24 Uhr schlafen gehen kann und ich bin in etwa gleich müde – sprich in anderen Worten: zerschlagen. Hänge im Grunde den ganzen Tag durch. Egal auch, was ich mache. Ich bewege mich zwischendrin sehr viel, d.h. gehe auch mal nen ordentlichen Marsch zu der Fähre, womit ich mehrmals am Tag fahre, mehrmals pro Woche Walking, Kraftübungen am Boden, ernähre mich vernünftig, trinke viel Wasser (Säfte so gut wie gar nicht, auch nix mit Limo), mache Wechseldusche usw.

Ich bin eigentlich bei der Aufstehzeit durchweg müde, teilweise sogar wie rastlos erregt.

Wie seht ihr das so?

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