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Hals wie zugeschnürt; Übelkeitsbefinden

i\ch-2F1 hat die Diskussion gestartet


Hallo an alle Leser,

ich möchte Euch mal von meinen Problemen berichten.

Mein Name ist Florian und bin 21 Jahre alt.

Ich denke es hat alles damit angefangen, als ich vor ca. 6 Monaten als ich eine nette Dame kennengelernt habe.

Wie man(n) so ist, bemüht man sich die Person besser kennenzulernen.

Als ich dann so weit war um ein zweites Treffen zu arrangieren schnürte sich mein Hals zu. Ich fühlte mich unwohl und hatte fortan ein Übelkeitsbefinden.

Selbiges hatte ich schon zwei mal, als ich jeweils meine Ex-Freundinnen kennenlernte. Als ich dann mit den beiden Damen in der Vergangenheit zusammen war, verschwand dieses Gefühl des zugeschnürten Halses wieder.

Doch jetzt hab ich das Problem, dass ich an sich gar nichts von der neuen Bekanntschaft möchte und einfach nur ein guter Freund sein will.

Nur mein Körper/Hals meint weiterhin mich zuschnüren zu müssen. Es ist ein beklemmendes Gefühl.

Bei größeren Versammlungen oder größeren Herausforderungen musste ich mich sogar einige Male übergeben, damit das Übelkeitsgefühl verschwindet. Leider kam es immer wieder.

Es ist mit Sicherheit bei mir ein psychisches Problem. Daher habe ich mal ein wenig recherchiert und habe mir Argentum nitricum D12 gekauft. So wirklich besser ging es mir damit nicht. Aber ich habe bemerkt, wenn ich z.B. einen Fruchtbonbon oder etwas trinke, dass es in einer unangenehmen Situation kurzzeitig hilft.

Was kann ich machen um dieses Gefühl dauerhaft zu beseitigen.

Zudem habe ich an sich sehr viel Stress in meinem Leben. Nach der Arbeit besuche ich abends noch eine Schule um das Abitur nachzuholen. Das ist alles mit Stress verbunden.

Ich bedanke mich vorab schon mal, dass Ihr mein Problem durchgelesen habt und hoffentlich gute Tipps für mich habt.

Vielen Dank & Gruß

Florian

Antworten
i}ch-2r1


Hat denn niemand eine Idee was ich dagegen machen könnte?

Bin am verzweifeln... :°_

Vcabenex1*


Lieber Florian, gute Tipps habe ich leider keine, aber da ich gerade Deinen Eintrag gelesen habe, wollte ich Dir mal eine kurze Rückmeldung geben. Du hörst Dich sehr nett an, vor allem, da Du von uns Frauen als Damen sprichst. Das beeindruckt mich sehr. @:)

Ich weiß, dass dieser Kloß im Hals bei sehr vielen Menschen als eine psychosomatische Reaktion auf unangenehme Situationen auftaucht und sich natürlich mit Stress verschlimmert. Aber so weit bist Du ja schon durch Deine Selbstbetrachtung.

Ich glaube, wichtig wäre für Dich, keine Angst von diesem Kloß zu entwickeln, er ist eine natürlich Reaktion und weder ein Makel noch eine Krankheit. Vielleicht solltest Du mal überlegen, wie es dazu kam, dass er dann mit Deinen damaligen Freundinnen irgendwann verschwand. Wahrscheinlich deswegen, weil Du gemerkt hast, dass Du mit ihnen ganz normal umgehen kannst und Dir der Umgang mit ihnen keinen Stress mehr verursacht hat.

Mit Deiner neuen Bekanntschaft ist es vielleicht ähnlich. Auch wenn Du gar nicht verliebt in sie bist, ist es Dir vielleicht she wichtig, wie sie reagiert. Und vielleicht hast Du Sorgen, dass sie Dich falsch versteht? Da brauchst Du Dir keine Sorgen machen. Sie ist sicher sehr nett und alles geht gut.

Vor vielen Menschen zu reden bereitet den meisten Unbehagen. Viele reagieren darauf mit Schweißausbrüchen oder Magenschmerzen. Sicher gibt es ganz viele kleine Tricks, wie man die ins Positive wenden kann. Und einen davon hast Du ja für Dich schon entdeckt.

Viel Glück weiterhin!

iNchj-21


Hallo Vabene1,

vielen Dank für Deine aufmunternden Worte. Die haben mir erneut die Kraft gegeben, mich dieser Angst zu stellen.

Leider konnte ich mit meiner Seele noch icht ausmachen, dass mit der besagten Person "alles im Lot" ist.

Vor jeder privaten Begegnung schnürt sich nach wie vor die Kehle zu. Meistens hilft da nur der gang zur Toilette

und dann krampfhaft probieren durch Erbrechen das Gefühl loszuwerden.

Aber mich plagt noch ein allgemeines Problem. Seit dem ich diesen Kloß habe (Situationsabhängig) ist der Halsbereich (von außen und innen besonders reizbar). Das fängt mit kleinen Dingen wie Schmutzcape beim Friseur an und endet bei der panischen Angst beim Zahnarzt.

Grundsätzlich habe ich keine Probleme mit dem Zahnarzt. Doch seitdem der Hals/Rachenraum so empfindlich ist, habe ich panische Angst mich beim Zahnarzt übergeben zu müssen, wenn der mit den Instrumenten im Hals rumfrickelt.

Da demnächst eine Weisheitszahn-OP ansteht, habe ich schon überlegt diese unter Vollnarkose abzuwickeln, sodass ich nicht viel von den Reflexen merke.

Habt ihr Ideen, wie ich die Situation anzugehen habe?

Danke und liebe Grüße

Florian

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