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sich "ungeliebt" fühlen

s$eitaxn


tut mir leid,aber wenn du meinen Beitrag ignorierst,dann ist dir nicht zu helfen!

bLla#uerD)raxchen


@ seitan

was genau sollte mir an deinem beitrag helfen?

b8laue,rDrachben


@ chance

naja, wie gesagt hab ich 2 therapien gemacht. 1mal 2jahre und jetzt vor kurzem nochmal ca. 9monate.

wir haben viel über meine kindheit gesprochen und es geht mir damit auch besser als früher aber gut würd ich es auch nicht nennen. ich habe immernoch einen hass auf meine mutter und fühle mich permanent ungeliebt. ich weiss aber auch nicht ob da noch viel mehr rauszuholen ist? ich denke in einen "normalen" zustand werd ich nie kommen.

die geburt meiner tochter hat da vieles wieder hervorgeholt. da hab ich echt gedacht ich dreh ab und hab auch für ne gewisse zeit den kontakt zu meinen eltern eingestellt.

Kannst Du erkennen, warum genau Du Dich damit so schlecht fühlst?

ich denke weil ich letztendlich meine wahren gefühlen wieder nicht losgeworden bin und weil er auf mein "ich liebe dich" nicht reagiert hat. ich hoffe das sich vielleicht am wohenende nochmal eine situation ergibt wo wir darüber sprechen können aber drauf wetten möchte ich nicht ;-)

im moment fühl ich mich wieder als würde ich eine 100kilo last mit mir rumtragen, und es wird immer schwerer sich damit zu bewegen. aber ich schaffe es verdammt nochmal einfach nicht diese abzuwerfen!

K/lxeio


blauerDrachen

schon seit ich denken kann fühle ich mich ungeliebt. habe keine richtige bindung zu meiner mutter und auch kein besonderes verhältniss. diese sicherheit von der mutter geliebt zu werden, fehlt einfach.

Das kommt leider oft vor. Jetzt brauchst Du Deine Mutter nicht mehr. Du könntest Dir das geben, was Du brauchst, also Anerkennung, Liebe, etc.

das ganze passiert natürlich unterbewusst und ich brauch meist ein paar tage um dies zu realisieren.

Du änderst es aber schon gerade, und je bewusster Dir Dein Verhalten wird, umso besser wirst Du daran etwas ändern können, wenn Du es willst.

ich falle dann in das selbe verhaltensmuster was meine mutter früher mir vorgelebt hat. ich ignorier ihn, spreche nicht mit ihm. ich hasse es das ich so bin!

Möglicherweis ist das die Erklärung, woher Du Dein Verhaltensmuster hast. Nur bist Du nicht Deine Mutter und auch längst kein Kind mehr.

aber das einzige was es mir gebracht hat, ist das ich mein verhalten ganz gut reflektieren kann. aber wie schaffe ich es aus diesem muster auszubrechen?

Wenn Du mit Deiner Reflektion in die Situation gehst, dann kannst Du auch etwas ändern. Wenn Du vor Deiner Handlung reflektierst, kannst Du entscheiden, wie Du Dich verhälst und ab da kannst Du etwas ändern.

sehr selten! ich kann mich generell nur sehr schlecht entschuldigen und ausserdem ist mir mein verhalten ( hinterher ) meist furchtbar peinlich und ich versuche das lieber zu verdrängen.

Das ist völlig verständlich. Was bringt Dir das Verdrängen? Gar nichts. Es macht Dein Verhalten nicht ungeschehen. Möglicherweise reagierst Du da auch nach Vorbild und zwar mit Liebesentzug. Das ist keine Konfliktlösung und es kommt auch nicht dazu, da Du aus dem Kontakt gehst.

hört sich ein bisschen nach trotzigem kleinkind an oder?

Das ist schon auch eine gute Erklärung. Es ist ja das Kleinkind in Dir, das nach Liebe und Aufmerksamkeit schreit und sicher ist es auch trotzig. Es ist aber nicht die Aufgabe anderer, dieses Kleinkind zu trösten, zu lieben und es an die Hand zu nehmen. Das kannst Du übernehmen.

danke. du schreibst sehr schön. ich fühle mich verstanden von dir. und dieses gefühl hatte ich bisher nur bei meinem psychologen. mir fehlt jemand mit dem ich über solche dinge sprechen kann.

Die ersten Personen, die dies hätten erfüllen müssen, wären die Eltern/Großeltern gewesen. Dann hättes sie Dich so erzogen, dass Du ein gesundes Selbstbewusstsein hast. Die sind ausgefallen. Ein Therapeut kann sehr gut überbrücken. Das Ziel aber ist, dass Du selbst für Dich da bist, Deine Bedürfnisse stillst. Dass das nicht von einem Tag auf den anderen geht, ist auch klar.

er versteht die zusammenhänge einfach nicht. vielleicht kann das nur jemand der selber schon ein therapie gemacht hat.

Wenn es so tiefe Probleme sind, dann kann es zwar sein, dass ein Partner die Therapeutenstelle mitträgt, aber eigentlich ist ein Partner nicht dafür da, diesen Part auszufüllen und langfristig überfordert es ihn auch. Vor allem, ist es dann ein Therapeuten- oder ein Abhängigkeitsverhältnis und meiner Ansicht keine gesunde Beziehung. Ein mit jemandem Reden können, ändert letztlich doch nichts an Deinem Verhalten. Da kann er dann vielleicht verstehen, warum Du so handelst, wie Du es tust, aber es ändert ja nichts daran, dass Du es tust.

aber wri haben eine kleine tochter zusammen da geht das schlecht.

Wie gehst Du denn mit ihr um?

wir haben zwar nur kurz gesprochen aber trotzdem fühl ich mich immernoch schlecht und würd mich jetzt gerne am liebsten ins gästezimmer zurückziehen.

Warum? Kann es sein, dass das auch ein erlerntes Muster von Deiner Mutter ist? An sich gehört es zum Leben und zum Miteinander, sich auch zu entschuldigen, an sich zu arbeiten, Erkenntnisse zu gewinnen und sich zu ändern. Das ist kein Grund, sich zu schämen. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.

ich denke weil ich letztendlich meine wahren gefühlen wieder nicht losgeworden bin und weil er auf mein "ich liebe dich" nicht reagiert hat.

Das wäre dann der letzte Schritt, auch Kritik zu akzeptieren. Sich lieben heißt ja nicht unbedingt, dass man immer einer Meinung ist, dass es keine Konflikte gibt, etc. Dafür müssen aber gewisse Muster überwunden werden und es ist ein langer Weg.

svwislsrDomxeo


Hm, Du hast eine sehr ähnliche Vorgeschichte wie meine Ex-Freundin. Sie hatte auch eine eher unterkühlte Mutter, welche wenig Nähe zuliess und sie nie in den Arm nahm. Zudem arbeitete diese schon sehr bald wieder, so dass meine Ex früh schon allein nach der Schule zu Hause war. Ihr Vater war ein sehr rechthaberischer und nicht gefühlvoller Mann.

Sie schleppt das bis heute mit und sie ist jetzt mit 39, nach drei längeren Beziehungen (inkl. der mit mir) wieder allein. Die Beziehungen scheiterten eigentlich immer daran, dass sie zu wenig Nähe ertragen konnte und Liebe überhaupt nicht empfangen konnte, weil sie es sich nicht vorstellen konnte, geliebt zu werden (ähnlich wie du). So sind all ihre Beziehungen langsam abgeserbelt und oft haben die Männer einen Schlussstrich gezogen, weil sie sich nicht von ihr geliebt fühlten – weil sie einfach nicht Liebe geben und nehmen konnte. Traurige Sache, meine Ex hat sich jetzt auch zu einer Therapie entschieden und ich hoffe, es bringt ihr etwas. Ansonsten wird sich die Geschichte noch einige Male erleben, bis sie wirklich allein bleibt und dann wirklich nicht mehr geliebt wird. Hat irgendwas von einer sich selbst erfüllenden Prophezeiung....

s0ei+taxn


Ich hab dir gesagt du hast ein Problem mit deinem Selbstwertgefühl und andere Menschen sind nicht dazu da um dich glücklich zu machen,erst wenn du mit dir selbst zufrieden und glücklich bist,dann werden dich andere Menschen lieben können!

ske?itan


vergessen zu sagen:ich hatte auch keine Eltern die mich geliebt haben!

bQlpauer{DrachNen


@ saitan

tut mir leid das dich deine eltern nicht geliebt haben.

@ swissromeo

ja leider sind meine beziehungen letztendlich auch meist daran zerbrochen. es ist nicht leicht aus alten verhaltensmustern auszubrechen!

@ kleio

Du könntest Dir das geben, was Du brauchst, also Anerkennung, Liebe, etc.

aber wenn man sich selber nicht mag ist das schwer.

Nur bist Du nicht Deine Mutter und auch längst kein Kind mehr

ich weiss.

Möglicherweise reagierst Du da auch nach Vorbild und zwar mit Liebesentzug. Das ist keine Konfliktlösung und es kommt auch nicht dazu, da Du aus dem Kontakt gehst.

ja, genau wie meine mutter es tat.

Wenn es so tiefe Probleme sind, dann kann es zwar sein, dass ein Partner die Therapeutenstelle mitträgt, aber eigentlich ist ein Partner nicht dafür da, diesen Part auszufüllen und langfristig überfordert es ihn auch.

soll es auch garnicht! ich finde auch das meine probleme so komplex sind, die kann er garnicht verstehen. ergo kann er mir auch garnicht helfen. schwierig ist auch das mein freund nach meiner meinung ein helfersyndrom hat.

Wie gehst Du denn mit ihr um?

ich liebe meine tochter sie bekommt alles und noch viel mehr! ( auch ein problem das ich sie zu sehr verwöhne damit ) daraus entstand ja auch der streit diesmal. ich wollte sie trösten und zu uns ins bett holen was er nicht wollte.

ok ich bin schnell auf die palme zu brinegn und schrei sie auch schonmal an aber hinterher entschuldige ich mich bei ihr und zerfliesse vor mitleid.

bei ihr fällt es mir auch nicht schwer weil ich weiss das sie mich bedingungslos liebt und ich sie!!!

Das wäre dann der letzte Schritt, auch Kritik zu akzeptieren. Sich lieben heißt ja nicht unbedingt, dass man immer einer Meinung ist, dass es keine Konflikte gibt, etc. Dafür müssen aber gewisse Muster überwunden werden und es ist ein langer Weg.

wahre worte!

ich weiss das ich noch viel an mir tun muss aber es ist nicht einfach. jammer jammer :-D

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