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beruhigungsmedikamente

felo_xeck


aber meine freundin will doch genausowenig wie ich zum therapeut. wenn sie gehen wollte wäre es ja für mich ook. aber sie möchte das ja auch nicht.

es sollte nicht einfach bloss "ok" sein für dich (wäre auch absurd, wenn es für dich nicht ok wäre), du solltest sie ermutigen, hilfe zu beanspruchen. ihr einfach mal auf gut glück ein medikament verabreichen, ist fahrlässig.

cshattMixe


aber mal ehrlich. ich und ne therapie empfehlen. das wäre ziemmlich lächerlich.

als ich die essensprobleme hatte habe ich mich auch mit allen kräften gegen ätzte etc gewehrt.

sie weiß das. jmd wie ich kann doch keine therapie empfehlen! das wäre so lächerlich.

ich kann sie zu keiner therapie ermutigen! ich selbst bin ja gegen therapien. und sie weiß das. für sowas bin ich total falsch!

fqlo_exck


aber mal ehrlich. ich und ne therapie empfehlen. das wäre ziemmlich lächerlich.

ja, wahrscheinlich wär es lächerlich. wenn man deine andern fäden ansieht, dann bist du noch weit davon entfernt, deine eigenen probleme in griff zu kriegen. und wehrst dich selbst mit händen und füssen gegen hilfe. :-|

c}hatAtie


ja komme ja auch gut zurecht.

brauche bei mir keine hilfe.

mal sehen wie wir es schaffen ihr zu helfen. bitte daumen drücken!

KXMooxdy


ja, wahrscheinlich wär es lächerlich. wenn man deine andern fäden ansieht, dann bist du noch weit davon entfernt, deine eigenen probleme in griff zu kriegen. und wehrst dich selbst mit händen und füssen gegen hilfe.

Den Gedanken hatte ich auch.

Ihr braucht offensichtlich beide eine Therapie.

SMhim9oxne


ich kann sie zu keiner therapie ermutigen! ich selbst bin ja gegen therapien. und sie weiß das. für sowas bin ich total falsch!

Wenn du dich nicht in der Lage siehst sie zu einer Therapie zu ermutigen, dann halt dich komplett raus, geh auf Abstand und überlass das ganze ihrem Mann. Jemanden mit Verhaltensstörungen auch noch immer weiter in Angst oder Abneigung vor einer Therapie zu bestärken ist reiner Irrsinn.

Und dann gleichzeitig eine halbe Flasche Baldrian in sie rein kippen wollen, damit ein "normales" Gespräch möglich ist... %-|

IBndivi]dual*ist


@ chattie

Wenn ihre ganze Umgebung so vor ihren Ausrastern kuscht wie du es tust, wird es irgendwann eskalieren. Irgendwann fliegen womöglich härtere Gegenstände oder Messer durch die Luft, und es gibt Verletzte. Willst du das? Am Ende steht dann mit hoher Wahrscheinlichkeit die Zwangseinweisung in eine psychiatrische Klinik. Da kannst du oder sie 100x dagegen sein, das spielt dann keine Rolle mehr. Willst du das?

Das ist nun schon dein zweiter Faden zu dem Thema. Wenn es deine beste Freundin ist, dann benimm dich auch wie eine verantwortungsvolle Freundin und nicht wie ein naives, zickiges Kind! Um ihr zu helfen, kommt es überhaupt nicht auf deine Meinungen oder Vorurteile über Psychologen an, sondern einzig und allein darauf, was ihr am besten hilft. Weder du noch wir können das entscheiden, sondern nur jemand vom Fach – und zwar vorerst möglichst ein Psychiater (besser noch ein Psychiater, der auch Neurologe ist), das wäre erstmal besser als ein Psychologe. Ich hoffe, du kennst den Unterschied.

Ihr Medikamente zu besorgen, wäre verantwortungslos, gefährlich und ist absolut undiskutabel, Punkt. Willst du etwa die Verantwortung tragen, wenn die anders wirken als vorgesehen, oder wenn die Freundin damit Dummheiten macht? Oder wenn die Medikamente als "Scheinlösung" eine frühzeitige echte Hilfe verhindern?

Wenn dir auch nur ein Funken am echten Wohlergehen deiner Freundin liegt, dann hörst du sofort auf, dich zur Komplizin ihrer Krankheit zu machen! Genau das tust du nämlich im Moment. (Wenn auch in bester Absicht, aber damit hilfst du ihr nun mal nicht.)

Wenn dich das alles überfordert, weil du selber instabil bist, ist das überhaupt keine Schande, aber dann musst du dich eben zurücknehmen und weitgehend raushalten. Dann sollte ja sowieso erstmal deine eigene Genesung an erster Stelle stehen.

Denn, es ist doch eigentlich ganz einfach: solange ich nicht selbst 100% sicher schwimmen kann, kann ich auch keinen Ertrinkenden retten – der würde mich nur mit sich in die Tiefe ziehen. Um das zu verhindern, muss ich ihn notfalls auch abschütteln! Und ich muss einsehen, dass sich um die Rettung halt andere kümmern müssen, die fitter sind. Trotzdem kann ich einen wichtigen und lebensrettenden Beitrag leisten: nämlich klar und deutlich um Hilfe rufen. Nicht mehr und nicht weniger! Ich hoffe, du verstehst den Vergleich.

So, nachdem das Wichtigste hoffentlich klar genug gesagt ist, möchte ich dich aber auch fragen, woher deine Vorurteile gegen Psychologen / Therapeuten kommen. Hast du schlechte Erfahrungen gemacht?

cDhatxtie


nein habe mit denen kaum erfahrung und lege auch keinen wert drauf.

und was der unterschied ist interessiert mich wenig.

denke wenn er und ich uns genug m+he geben können wir es schaffen das es ihr besser geht. wir müßen uns nur genug anstrengen!

ich bin ok ich muß von nichts genesen. mir gehts gut ich kann selbst auf mich aufpassen und habe es gut im griff das essen. weiß aber trotzdem das ich nie 100 pro gesund sein werde. aber nur deshalb neimanden helfen mache ich nicht.

ich werde ihr jedenfalsl nie zu so nem psychokram raten. niemals. ich bleibe dabei ich tu ihr das nie an!

mal ganz davon ab das sie zu solchen leuten selbst nicht hingehen will. sie mich damals auch unterstützte dort nicht hinzugehen und es damals meinen enltern mit erfolg ausredete.

ist also nicht so das ich ihr oder ihren mann da eine meinung aufzwänge.

echte hilfe kann sie eh nur durch leute erfahren denen sie was bedeutet und nicht von fremden!

die wollen doch nur verdienen. der mensch ist ärzten doch egal solange das geld in der kasse stimmt.

KvMotodxy


echte hilfe kann sie eh nur durch leute erfahren denen sie was bedeutet und nicht von fremden!

"Echte Hilfe" kann man oft nur von Fremden erfahren, weil sie die notwendige Distanz haben und Probleme aus einem ganz anderen Blickwinkel sehen, der einem hilft die eigenen Probleme neu zu überdenken.

die wollen doch nur verdienen. der mensch ist ärzten doch egal solange das geld in der kasse stimmt.

Ja, klar. Alle Ärzte sind böse, alle Polen klauen und im Himmel ist Jahrmarkt.

ich bin ok ich muß von nichts genesen. mir gehts gut ich kann selbst auf mich aufpassen und habe es gut im griff das essen. weiß aber trotzdem das ich nie 100 pro gesund sein werde. aber nur deshalb neimanden helfen mache ich nicht.

Bist du nicht diejenige, die einen so großen Kinderwunsch hat, aber durch ihre Essstörung nicht schwanger werden will? Würdest du dir professionell helfen lassen, könntest du deinen Wunsch erfüllen.

Aber wer nicht will, der hat schon.

ich werde ihr jedenfalsl nie zu so nem psychokram raten. niemals. ich bleibe dabei ich tu ihr das nie an!

Es tut mir um deine Freundin leid. Und für dich auch. "Psychokram" kann das Leben entscheidend verbessern, sogar retten.

cEhatTtie


ja kann keine bekommen wegen der störung.

habe mich mit abgefunden auch wenns schwer ist.

aber selbst mit psychokram würd ein baby nicht gehen weil man eine esstörung ein leben lang behält.

ob man von therapeut oder selbst gesund wurde. beides ist zu risikoreich ein rückfall zu bekommen.

manchmal tuts zwar noch weh aber wird schon.

K#Moodxy


ja kann keine bekommen wegen der störung.

habe mich mit abgefunden auch wenns schwer ist.

aber selbst mit psychokram würd ein baby nicht gehen weil man eine esstörung ein leben lang behält.

Nein, nicht zwangsläufig behält man eine Essstörung sein ganzes Leben. Eine gute Freundin von mir hatte Anorexie. Dank ihrer Therapie ist sie gesund und hat zwei Kinder. Sie ist normalgewichtig und hat ein gesundes Essverhalten.

Man kann, wenn man will und sich helfen lässt.

cthattxie


ich sehe das anders. vergleiche es immer mit alkoholikern.

die haben diese sucht auch ein leben lang. man gibt ihnen den rest vom leben kein alkohol mehr.

und genauso find ich behält man eine esstörung sein leben lang. nur das man immer damit konfrontiert wird.

und so wie man einen alkoholiker kein alkohol gibt mache ich nichts was den körper deformieren kann um keinen rückschlag zu erleiden.

halte mein gewicht. habe keine idealfigur aber ok. kaschiere es mit kleidung.

mein BMI ist über 24. muß damit leben.

K|Mooxdy


ich sehe das anders. vergleiche es immer mit alkoholikern.

die haben diese sucht auch ein leben lang. man gibt ihnen den rest vom leben kein alkohol mehr.

und genauso find ich behält man eine esstörung sein leben lang. nur das man immer damit konfrontiert wird.

Eine Essstörung ist keine Suchterkrankung. Und nein, man muss sie nicht ein ganzes Leben lang behalten. Aber vielleicht fühlst du dich ganz wohl in deinem Leid?

cfha%tZtixe


fühle mich nicht leidend nein. wie gesagt esse ja normal und mir gehts gut. bin nicht eingeschränkt im leben und nichts.

und für mich ist sucht gleich sucht. und esstörung ist für mich eine sucht.

KZMo%ody


bin nicht eingeschränkt im leben und nichts.

Ach ja. Und dein Kinderwunsch? Ich glaube, du lügst dir da was in die eigene Tasche.

und für mich ist sucht gleich sucht. und esstörung ist für mich eine sucht.

Ich glaube, das redest du dir ein, weil es dann einfacher ist für dich. Du hast eine lebenslängliche Entschuldigung für alles.

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