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Ich will nicht mehr devot sein

SJh4imo*nxe


Der dritte Thread in kurzer Zeit zum selben Thema ? Wäre da ein einziger nicht sinnvoller ?

[Die drei Fäden wurden mittlerweile zusammengelegt]

Wie schon früher gesagt wurde: Wenn du mit deiner Neigung wirklich so ein starkes Problem hast geh zu einem Therapeuten !

Suwenwsuxb


nein der zweite (denn im anderen schrieb ich nur meine Erfahrung und war nur ein Teilgebiet meines problems). Und hier gehe ich viel viel mehr auf meine psyche ein. das fiel mir echt schwer aber ich hoffe auf mehr antworten dadurch...

Suwen<suxb


ok dann werde ich wenn es mal passiert kein schlechtes gewissen mehr haben weil es wohl normal ist ]:D

C:olorx Copy


Ob es "normal" ist, weiß ich nicht, den Antworten nach zu urteilen scheinbar schon, also viele tun es, aber ich persönlich finde es nicht gut. Ich habe beim Sex noch nie an andere Personen gedacht. An andere Situationen schon, aber gemeinsam mit meinem Partner, also unsere gemeinsamen Fantasien betreffend. Wir haben auch keine geheimen Fantasien, ich möchte mit meinem Partner über alles reden und alles mit ihm teilen können. Will nichts von mir verleugnen müssen.

aC.fisxh


Schön, dass das bei euch funktioniert. Für andere Menschen ist es nicht immer so einfach. Swensub, der ser verunsichter scheint, ein schlechtes Gewissen einzureden, was hast Du davon. :-/

CDolor 8Copy


Ich war nur ehrlich, darum hatte er doch gebeten. Ein schlechtes Gewissen wollte ich ihm nicht einreden, eher dazu ermutigen, zu seinen Fantasien zu stehen. Ich finde es halt nicht gut, wenn man einen Teil von sich vor dem Partner verstecken muss, weil das doch immer irgendwie mit Angst behaftet ist. Ich meine, hier geht es ja um keine Kleinigkeit, er nennt sich sogar Swensub, es ist wesentlicher Teil seiner Identität. Geht meiner Erfahrung nach nicht gut, wenn man so eine grundsätzliche Neigung verleugnet.

SWhimoxne


Ich empfehle in Hinsicht auf das Thema zu seiner Neiung stehn und seine Vorlieben ausleben mal auf die anderen Threads von ihm. Da komen dann doch einige Zweifel auf, ob es unbedingt so sinnvoll ist – zumindest ohne weitere Maßahmen – seine Neiung auszuleben.

Was das Thema an andere Menschen denken betrifft, so ist die Frage ja nicht hierauf begrenzt. Und sich Dinge vorzustellen die man nicht mit dem eigenen Partner auslebt, da kann ich nur sagen: so what ?

aE.fwixsh


Ich finde es halt nicht gut, wenn man einen Teil von sich vor dem Partner verstecken muss, weil das doch immer irgendwie mit Angst behaftet ist.

Es ist vor allem dann mit Angst behaftet, wenn man den Eindruck hat (oder vermittelt bekommt), etwas falsches zu tun. Man kann auch ein entspannteres Verhältnis dazu entwickeln und einen Unterschied zwischen der eigenen und der partnerschaftlichen Sexualität machen.

Ob das gut geht hängt von vielen Faktoren ab, u.a. davon, ob man sich permanent schuldig fühlt oder nicht. Das erzeugt auch kein schönes Klima.

b^unterD_6sJchmetWter8linxg


Ich denke NIE an Sex mit anderen.

a`ug23x3


Wenn die Neigung eine Belastung für das eigene Leben darstellt, dann könnte man an eine Therapie denken, um diese Belastung los zu werden.

c&ool)-ha5nd-luxke


klingt schon bisschen krank, aber ich ich finds nicht so schlimm. Du musst wissen, dass sehr viele Leute, auch in deinem Umfeld, weitaus perversere Fantasien oder Vorlieben haben als du. Die Frage ist nur ob dich das persöhnlich belastet, wenn nicht, dann fahr damit und eines Tages wirste bestimmt eine finden die vom Gedanken erregt wird, beim Sex dominiert und ernidrigt zu werden.

Was ich auch nachvollziehen kann ist die Verbindung zwischen Sex und Demonstration der Macht. Das hängt bei Männern sehr oft zusammen, auch wenns die Frauen nicht wahrhaben wollen. Was mich meistens beim Akt anmacht ist nicht die Dame selbst, sondern meine männliche Kraft und das imponieren mit sexueller Stärke und Standhaftigkeit. Was mich erregt ist die Reaktion von der Frau, müssen nicht Komplimente sein, aber einfach ihre Körpersprache, die Art wie der Körper tiefe Befriedigung ausstrahlt oder ein versauter, sehnsüchtiger Blick nachdem sie richtig weggedonnert wurden.

Das hört sich an als wäre ich der übelst bestückte, Sex Gott, bin ich aber nicht, ich bin ein ganz normaler Typ, aber meine Priotitäten beim Sex sind ganz anders als bei den meisten. Ich bin Ehrgeizig beim Sex und knalle solange rein bis es weh tuht und das Weibchen versteht, dass ich ein Hengst bin.

Klingt bisschen radikal, aber so ist es leider. Der Charakter spielt beim fick ne große Rolle, ich mag es z.b. nicht sanft mich Frauen umzugehen, ich behandele sie beim Sex wie Huren und mach es hart. Ich kanns einfach nicht anders, weil ich sonst nicht befriedigt werde. Für mich ist Sex einfach eine unreine, versaute und tierische Sache und ich kann in dieser Situation meiner Partnerin nix liebenswürdiges abgewinnen, ich sehe nur noch Fleisch und stürze mich auf sie als wäre ich in Rage. Wenn ich entleert bin, fühl ich mich immer komisch, schizopfren, die Vernunft übernimmt wieder und ich kann nicht mehr nachvollziehen, wieso ich so wild gewesen bin. Für mich gibs ne klare Unterteilung, Liebenswürdigkeiten, Einfühlsamkeit und gegenseitiges Verständniss funktionieren bei mir nur, wenn ich sexuel ausgelastet bin, beim Sex bin ich fies, hart und dominant. Sowas würden auch viele als Krank bezeichnen denk ich, vll. hilft das dir dabei dich bisschen wohler zu fühlen mit deiner pervertierten Wahrnehmung.

Sow(en sub


ein bisschen krank? :°(

M'issAxvo


Hallo *:)

Häh? Das ist doch nicht krank! Das ist ein Fetisch, mehr nicht!

Ich habe zwar auch ne Menge Phobien. Aber ich kenne diese Neigung zu gut!

Ich denke nicht das man sowas behandeln müsste, eher deine Ängste.

LG

cOool/-hafnd-lukxe


@ Swensub

Ich meinte das so nicht. Ich wollte nur sagen, dass wir alle bisschen krank sind auf der sexuellen Schiene. Glaub mir, es gibt Leute mit weitaus farbenfröhlicheren Fetischen. Dein einziges Problem ist, dass du dich deiner wahren sexuellen Spezifikation nicht stellen willst und das du mit deinem eigenst auferlegtem Unbehagen aus der Fliege ein Elefanten machst. Wenn du mit dir ins Reine kommst, wirste diese Neigung von dir bestimmt garnicht mehr Ernst nehmen. Du musst ja nicht übertreiben, aber du kannst ja versuchen langsam und Kurzschrittig deine Bedürfnisse ins Schlafzimmer einzuschleusen, erforsch die Reaktionen deiner Freundin und dreh ganz langsam auf, wer weiß vll. geht sie ja soweit mit dir, wie du es dir vorstellst.

H2eis{enber"gundHotfmann


Ich schätze das alles hat dir wenig geholfen, oder?

Ehrlich gesagt kann ich diese Phrase "Geh zum Therapeuten" schon gar nicht mehr hören, eigentlich ist das hier zum Meinungsaustausch und Aufzeigen anderer Ideen gedacht, wenn jemand hier sein psysisches Leiden (bei schwerwiegenden führt kein Weg am Therapeuten vorbei-das ist natürlich klar) darlegt, DAS als Pauschalantwort kriegt, könnte man auch gleich ein Popup einfügen, das ihm diese drei Worte dann entgegenbrüllt.

Sorry, aber ich halte so was für unverantwortlich.

Zurück zum Eigentlichem, deinem Text habe ich entnommen das du diese unterdrückte Neigung los werden willst, weil du Angst/Ekel im Alltag dafür empfindest? Trifft das zu, wird du diesen Fetisch gar nicht mit deiner Freundin ausleben wollen, schätze ich mal.

Ich betone hier, dass ich lediglich meine Meinung dazu äussere und keine Anleitung oder etwas in der Art!!!) Und wenn, würde ich es kaum sofort auf sexueller Ebene probieren, sondern erst mal subtil im Alltag Ihren Standpunkt dazu herauszufinden. Fängt man gleich im Schlafziimmer an, erkennt sie deine Neigung sofort, unrevidierbar.Und hat sie keine dominante Ader,könnte das dann bis zur Trennung führen.

Hast du schon mal gegensätzlich gedacht? Da du sagt, dass dieser Fetisch sich in der Pubertät vollends entfaltet hat, du aber auch vorher solche Fantasien hattest, wäre es möglich das dieser Trieb, für den du unterbewusst Scham entfindest, deine soziale Unsicherheit herbeiführt, nicht umgekehrt.

Dazu müsste man aber dein vorherrschendes Gefühl nach dem Akt der Kompensation kennen. Ist es Reue, die länger andauern kann, mit Schamgefühlen für das, was man getan hat? Oder setzt relativ schnell eine Verdrängung ein, ähnlich einem Gefühl, man hätte eine schwere,aber unumgängliche Arbeit verrichtet und kann nun weiter seines Weges gehen, oft mit einem bestimmten Mass Erleichterung?

Als Letztes wäre dann die Reflexion von Bedeutung. Das wäre dein Gefühl im ganz normalen Alltag, wo du momentan keinen Drang zur Kompensation verspürst, aber dir Erinnerungen an den letzten (oder auch anderen) Akt durch den Kopf gehen, die von allein kamen, das Gefühl dieses Momentes.

Die genaue Definition diser Empfindungen wäre von Bedeutung um herauszufinden, ob der Fetisch deine wahre sexulle Präferenz ist (in dem Fall würdest du Selbstverwirklichung erreichen durch Akzeptanz und Auslebung oder du müsstest ihn versuchen zu sublimieren), oder ob der Fetisch wie gesagt nur eine reine Kompensation ist. Eine sehr unwahrscheinlich, aber vorkommende Möglichkeit wäre auch ein fehlgedeutetes und/oder verdrängtes Ereignis im Kindesalter. Wenn du diese drei Gefühle genau deutest, kann ich dir sagen, was ich dann genau tun würde. Alles andere wäre nur geschätzt.

Und an den anderen Beitrag: Jemandem, der eine psysische Neigung hat, die sein Leben beeinträchtigt und diese unbedingt los werden will, sollte man auch nicht Empfehlung geben, diese Neigung auszuleben, ohne zu wissen woher sie kommt!! Das ist ebenfalls keine gute Idee. Im schlechtesten Fall kann so etwas durch einen Impuls, den kein Mensch vorhersehen kann, ganz schnell zu einer Zwangsneurose führen.....!!!

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