» »

Will wieder untergewichtig sein

sfpZarks:xm hat die Diskussion gestartet


hallo,

ich bin momentan sehr enttäuscht und böse auf mich, da ich nach zwei drei monaten nun wieder angefangen habe, abführmittel zu nehmen. damals wurde ich aufgrund der eßstörung untergewichtig. irgendwann ging es mir gesundheitlich so schlecht, dass ich kaum irgendetwas machen konnte und dann nahm ich wieder zu. ich bin normalgewichtig, aber das hasse ich... ich möchte wieder untergewichtig sein, wieder ganz mager und momentan bin ich auf dem besten weg dahin. aufgrund der abführmittel kann ich auch nicht viel essen, bzw esse ich momentan gar nichts, da mir bei jedem bissen übel wird. darüber, dass ich wieder rückfällig geworden bin, bin ich wütend, aber andererseits liebe ich es nichts zu essen. meine gesundheit ist mir dabei egal, auch wenn ich ab und an mal umkippe. es ist mir auf einmal wieder alles egal...

und doch bin ich momentan nicht glücklich, weil ich angst habe, dass ich mir stark schade... was können denn noch andere folgen außer kreislaufprobleme sein? muss ich irgendwann in eine klinik? (das meinte zumindest ein freund von mir... aber ich habe angst davor und will es nicht, mein therapeut kann leider nicht viel machen, er sorgt sich nur)...

liebe grüße

sparks

Antworten
pCea.ce/.andxi


ich möchte wieder untergewichtig sein, wieder ganz mager und momentan bin ich auf dem besten weg dahin

Glückwunsch. Wozu machst du dann den Thread hier auf, wenn das doch dein Ziel ist und dir alles drumherum egal ist? %-|

was können denn noch andere folgen außer kreislaufprobleme sein?

Osteoporose, Unterkühlung, Unfruchtbarkeit, Organversagen, ..., Tod.

s-parFk,s:m


es ist schwierig zu beschreiben aber bei mir gibt es bezüglich des essens 2 seiten, einerseits kann ich nicht ohne die ES, andererseits weiß ich ganz genau, dass es mir nicht gut tut und ich habe es auch irgendwie satt meinem zwang nachzugehen und nichts zu essen, nacheinander die abführmittel zu schlucken, starke bauchkrämpfe zu bekommen und umzukippen. ich weiß nicht was ich will... und ich versteh das nicht. die zeit ohne ES war so schön und nun fange ich wieder an, weil ich mich irgendwie nach der ES sehne... ich weiß nicht mehr weiter!

Cohoance0$0x7


und doch bin ich momentan nicht glücklich, weil ich angst habe, dass ich mir stark schade...

Hast Du wirklich Angst, Dir Schaden zuzufügen oder geht es eher darum, die Klinik zu vermeiden, welche ja doch eine gewisse Außenkontrolle bedeuten würde und Dir somit die Eigenkontrolle erschwert bzw. sie verhindert? Denk nur für Dich selbst mal genau darüber nach.

ich versteh das nicht. die zeit ohne ES war so schön und nun fange ich wieder an, weil ich mich irgendwie nach der ES sehne...

Gibt es einen Punkt oder Auslöser, wo das Ganze wieder gekippt ist? Irgendetwas, wo Du Angst hattest/hast, die Kontrolle/den Halt zu verlieren, so dass Du jetzt glaubst, Kontrolle (in dem Fall über Dich selbst) wieder zu erlangen?

Ich denke, die ES loslassen wird Dir erst gelingen, wenn Du es wirklich willst. Und wenn Du es nicht mehr nötig hast, darin Halt und Sicherheit zu finden. Ersetze diese scheinbare Sicherheit durch echte (mit Hilfe Deines Therapeuten ... WENN Du ihn Dir helfen läßt), dann ist es möglich.

sPparkLs:m


nein, ich möchte mir auf jeden fall nicht schaden, habe mich lange zeit selbst verletzt und es nun auch seit 2 monaten geschafft aufzuhören. damals habe ich oft meine grenzen überschritten, habe sehnen etc getroffen und trotzdem immer weitergemacht. irgendwann verstand ich dann zumindest was das schneiden betraf, dass ich mein leben nicht riskieren mag.

in sachen essen habe ich große angst zuzunehmen und habe deshalb auch wieder begonnen, denke ich. bei jedem kleinsten kilo bekomme ich große angst. so auch nun. ich habe einen kilo zugenommen, für viele mag das kein drama sein, für mich bedeutet es große angst wieder dick zu werden... [...] ich habe andererseits einfach große angst, dass ich mich da zu sehr reinsteigere und dann zwangsläufig im krankenhaus oder in einer klinik lande...

C~hanc!e00x7


Was wäre an einer Klinik so verkehrt? Ich denke, das wäre die größte Selbsthilfe, die Du Dir jetzt zukommen lassen könntest. Dort kannst Du Schritt für Schritt lernen, Deinen Körper neu kennenzulernen und im besten Falle genau so zu mögen, wie er mit Normalgewicht ist. Eine falsche Körperwahrnehmung ist hier eher anzunehmen, als dass da wirklich ein Kilo zuviel ist.

Du hast eigentlich klar das Problem erkannt und benannt. Du kannst es gerade selbst nicht steuern (es steuert Dich). Warum willst Du Dir selbst Hilfe verweigern? Mach Dir klar, dass es jetzt trotz Schwierigkeiten noch einfacher ist, als es sein wird, wenn Du weiter diesen Kurs fährst.

sbparhksx:m


naja, ich denke irgendwie, dass ich das schon alleine schaffen kann. damals hat es ja auch geklappt, zumindest für eine kurze zeit. aber irgendwie ist dann da doch die angst.

in eine klinik zu gehen, wurde mir vor einiger zeit schon öfters empfohlen (schneiden, depression, eßstörung...), aber ich habe es nie gewollt und ich will es immer noch nicht. ich will nicht meine beherrschung mir gegenüber verlieren, in der klinik müsste ich schließlich normal essen und das will ich nicht! zumindest momentan nicht, [...]

[Weitere Verharmlosung der Essstörung durch die Moderation gelöscht]

tut mir leid, bin grad am jammern...

LG

CVhaGnceW007


Du hast jederzeit die Wahl, wie Du Dein Leben weiterhin gestalten möchtest. Diese Wahl kann niemand anders für Dich treffen. :|N

Wie wichtig bist Du Dir selbst?

skparxks:m


von meinem inneren her gesehen, bin ich mir wichtig, weil ich stolz auf das bin, was ich bisher geleistet habe. mein körper hingegen (also außen) musste viel unter mir leiden. ich habe ihn nie als etwas besonderes gesehen, um den man sich hätte kümmern sollen. und so ist es jetzt auch nicht...

ich habe, auch wenn das obige geschriebene alles in eine richtung hindeutet, extrem angst, mir zu sehr zu schaden. einen scheinbar normalen bmi bei mir sehe ich als nicht gut an, obwohl ich ja weiß, dass es wichtiger ist, gesund zu sein. aber irgendwie bin ich momentan wieder so vertieft in die eßstörung, dass ich meinen verstand vollkommen ausschalte...oder er sich selbst ausschaltet. ernährungstechnisch gesehen, sieht es bei mir momentan auch schwarz aus, ich krieg nichts runter. und das macht mir verdammt angst, da ich merke, dass ich an kraft und ausdauer verliere und mir andauernd schwindelig wird. außerdem befürchte ich, dass andere mein problem mitbekommen. damals sind sie damit weniger gut umgegangen und haben wenig verständnis gezeigt.

mhala_#trPipxa


Hallo Sparks,

Hast du dir schonmal überlegt, eine Selbsthilfegruppe zu besuchen, mit Menschen, die gleich fühlen und denken wie du? Ich denke es kann schon sehr gut tun, zu sehen, dass andere menschen sich genauso fühlen wie man selber.

Ich habe zwar keine Essstörung, aber ich war auch immer schlank und würde nur ungern zunehmen, trotzdem ist die Gesundheit das Wichtigste was wir haben. Das Leben kann man nicht genießen und leben, wenn man schwach ist und keine Ausdauer mehr hat, oder krank ist. Und eine Esstörung kann eben dazu führen, dass man sein Leben lang krank bleibt und schwere körperliche Schäden bleiben. Klar hast du Angst, in der Klinik zuzunehmen, weil sie da bestimmt drauf achten dass du normal isst, aber in Komination mit einer Therapie kann dir das vielleicht helfen, die so zu mögen und zu akzeptieren, wie du bist. Und vor allem: zu Leben

sNpeark)s:m


ja, über hilfsangebote habe ich auch schon nachgedacht. damals, als ich untergewichtig war, habe ich eine beratungsstelle besucht, allerdings haben die gespräche dort etwas gekostet und ich konnte mir weitere gespräche nicht leisten. langsam habe ich es auch mit der hilfe aufgegeben, ich bin schleßlich seit einem jahr in therapie und diese hat bisher nur der ritz-problematik geholfen nicht schlimmer zu werden bzw. ganz damit aufzuhören. mein therapeut distanziert sich total von der eßstörung und setzt mich da auch etwas unter druck, dass ich aufhören soll etc. das hilft mir natürlich gar nicht, das sagte ich ihm bereits. aber naja, ändern tut sich auch nichts.

dafür ist aber ein freund meinerseits eine echt große stütze, studiert medizin und kann mir somit auch helfen ;-)

mein schlechtes gewissen sowohl dem essen gegenüber (habe heute mehr gegessen als gewollt) als auch mir selbst gegenüber quält mich momentan. ich könnte so glücklich momentan sein, ich habe mir einige wünsche erfüllt, habe das schneiden hinter mir gelassen... und doch kommt dann die eßstörung wieder, ich kapiers nicht....

LG

sbparkMs:m


mir gehts gerade gar nicht gut. habe vor 2-3 tagen eine überdosis an abführmitteln genommen und habe damit immer noch zu kämpfen. alles, was ich an essen zu mir nehme, erbreche ich oder ich bekomme starke bauchkrämpfe. selbst beim trinken wird mir übel. mit tees und suppen habe ich es schon versucht: ohne erfolg. zudem bin ich seit heute abend extrem unruhig (innerlich) und mir ist so schwindelig und ich komme nicht wirklich aus dem bett raus.

mein arzt meinte, dass sich das für gewöhnlich spätestens heute/morgen legen sollte, solange ich keine neuen tabletten nehme. aber letzteres brauch ich auch momentan nicht, da alles auch so rauskommt...

habt ihr vllt noch tipps? woher kann die unruhe denn kommen?

lg

s\pa`rksx:m


hat nicht doch irgendwer einen tipp für mich?

m8ala'_trixpa


Hm also bei einer Überdosis an Abführmitteln, auch wenn ich mich damit nicht so auskenne, wundert es mich nicht, dass du unruhig bist und dir schwindelig ist. Dein Körper ist komplett überfordert, solche Abführmittel sind ja auch ziemlich heftig und dehydrieren den Körper. Damit muss er erstmal klar kommen. Ich kann dazu nur sagen, gehts dem Körper nicht gut und beutet man ihn aus, kanns der Seele und dem Geist auch irgendwann nicht mehr gut gehen, dann kommt man nicht mehr zu Ruhe.

Gibt es nichts, was dich sonst immer beruhigt? Etwas, das du mit etwas Positivem verbindest (und nichts mit Abführmittel schlucken zu tun hat) z.B eine gewisse Musik, ein Schaumbad, ein Spaziergang, etc?

Baluesfpirxit


na ja du bist magersüchtig..ich muss bei sowas immer an ein Fruendin denken,die von den Abführmitteln totales Nierenversagen bekam und mit 22 in der klinik gestoben ist...lass das blos rechtzeitig behandeln,zb in einer psychosomat klinik... :)*

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Psychologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH