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Schlimme Fantasien einfach nur Fantasien oder gefährlich?

DOieKrLuexmi


DieKruemi, es hat wohl keinen Sinn es noch einmal hinzuschreiben, ich versuche es dennoch, Fantasien sind im Kopf und bleiben da. Egal um was es geht. Die Tabugrenzen sind eh schon überschritten, da ist es egal, worum es sich handelt.

Schlimm wird es, wenn du damit nicht umgehen kannst, wenn du dich selbst fertig machst nach dem Motto "das darf ich nicht denken, ich bin ein Unmensch!"

Dann fürchte ich, werden Fantasien vielleicht wirklich zu Vorstellungen, die belasten und sich in den Vordergrund drängen. Denn sie sind da, du kannst sie nicht wegreden, aber du kannst sie akzeptieren und in ihrer Welt fest verschlossen lassen. DA ist einfach ein riesiger Unterschied, der dir nicht so ganz klar ist. Der bewusste Mensch WILL das nicht, er ekelt sich davor, er ist ein Mensch mit sozialem Verhalten, mit Empathie und dem Wissen was Recht und richtig ist.

Doch, das ist mir schon klar, auch wenn es vielleicht nicht so rüber kommt.

Man braucht allerdings großes Vertrauen

Und das ist für mich wohl der Punkt. denn das

Fantasien sind im Kopf und bleiben da

gilt nunmal nicht für jeden, wenn auch sicher für den überwiegenden Teil.(wobei es auch geschlechterspezifische Unterschiede hisnichtlich Impulskontrolle gibt)

und

Schlimm wird es, wenn du damit nicht umgehen kannst, wenn du dich selbst fertig machst nach dem Motto "das darf ich nicht denken, ich bin ein Unmensch!"

Dann fürchte ich, werden Fantasien vielleicht wirklich zu Vorstellungen, die belasten und sich in den Vordergrund drängen.

so einfach ist das leider nicht. Der Bereich ist noch recht wenig erforscht, was die Auslöser für den Verlust der Impulskontrolle ist.

er ekelt sich davor, er ist ein Mensch mit sozialem Verhalten, mit Empathie und dem Wissen was Recht und richtig ist.

Nach Verlust der Impulskontrolle ekeln sich die Täter auch vor sich selbst. Dieses "wenn man zu seinen Phantasien steht, wird man nicht zum Täter; Phantasie ist nur im Kopf und bleibt da" ist zu einfach gedacht, denn das würde ja bedeuten, dass die Täter diese Phantasien nicht hätten oder sie schlimm fänden und sie sich deshalb Bahn brechen.

Wenn mir jemand, den ich 20 Jahre als lieben menschen kenne, von seinenn Phantasien erzählt, habe ich großes Vertrauen darin, dass er /sie sie auch künftig nur in seinem Kopf läßt.

Geht es um einen neuen Partner, kann ich Glück haben und es ist auch so. Es kann aber auch sein, dass diese erste Beichte der Beginn eines stückchenweise Einführens in die ganze Realität ist. Nach dem Motto: wenn sie den ersten Bissen verdaut hat, kommt der 2te. Und diese Angst habe ich auch bei der TE gelesen. Wenn sie diesen mann erst 1 Jahr von ca 50 Lebensjahren kennt, sollte sie sich eben nicht 100% auf dieses "jede Phantasie bleibt im Kopf und wird nicht ausgelebt" verlassen.

Frrosc4h19x69


Na ja, ich sag mal so, wenn jemand bei so einem normalen Hollywoodfilm im Kino z.B. gemerkt hätte, dass es ihn sexuell erregt, wenn er bei Szenen, die die anderen "schlimm" finden, eine sichtbare Erektion bekommt...

Und damit hätte ich als Partnerin ein Problem, wenn ich bei Szenen, die mich in einem Film entsetzen oder mein Mitleid wecken, meinen Partner neben mir schwer atmen hören würde oder sehe, dass seine Hose spannt.

Die meisten werden wohl Szenen, in denen jemand Gewalt angetan wird, schlimm finden. Beispielsweise Vergewaltigungen. Mir ging es schon als Kind/Jugendliche (kann das Alter nicht mehr genau bestimmen), dass mich solche Szenen bei "Aktenzeichen XY" fasziniert und irgendwann auch erregt haben. Auch unabhängig davon hatte ich sexuelle Phantasien in dieser Richtung. Das hat mich sehr belastet, weil auch ich so etwas in der Realität nicht erleben möchte. Es ist ein komisches Gefühl, bei echten Fällen gleichzeitig entsetzt zu sein und Mitleid mit dem Opfer zu haben, gleichzeitig aber von der Vorstellung der Tat erregt zu werden (ja, das geht!).

Ich bin masochistisch und devot und lebe das mit meinem Partner aus, allerdings habe ich dabei jederzeit die Möglichkeit, das Ganze zu stoppen, wenn es mir zuviel wird. Das hat mit "echter" Gewalt und Vergewaltigung nichts zu tun.

Da geht es mir wie Mirsanmir:

Würde ich es in Realität SEHEN, wäre es das Schlimmste, was mir passieren könnte :-o Wahrscheinlich würde ich k*** ohne Ende.

AUuroxra


So sehe ich das auch, entweder glaube ich, dass es nur Fantasien sind, dann ist es ganz egal, worum es in ihnen genau geht oder ich zweifle daran, dass es nur Fantasien sind, aber dann würden mir Gewaltfantasien jeglicher Art Angst machen, egal ob es sich um Gewalt gegenüber Tieren, Kindern oder Erwachsenen handelt.

Also das sehe ich etwas anders. Fantasien die nicht ausgelebt werden (wollen/können) sind zwar gut und schön, aber sie sagen doch trotzdem etwas über den Charakter der Person aus oder etwa nicht?

Ein Mann der sich Gewalt an Kindern vorstellt (auch wenn er sie nicht ausleben will), denkt sich bei dem süßen kleinen Mädchen, dass auf der Straße spielt vermutlich dasselbe. Könnte man ruhig zusehen, wie das Kind einer Freundin beim gemeinsamen Treffen mit diesem Mann spielt, wärend bei ihm womöglich das Kopfkino anspringt und er sich alle möglichen Grausamkeiten ausmalt? Also ich könnte das nicht, selbst wenn die Fantasien nie umgesetzt werden.

Tjip;pexldi


Weil ich ein bisschen das Gefühl habe, dass ich ihn unter diesen Umständen sozusagen nicht lieben darf, dass ich ihn verurteilen müsste und angewidert sein sollte

Du darfst lieben wen du willst, egal worum genau es geht. @:)

Es hat ihn immer belastet, diese Gedanken gegenüber anderen verleugnen zu müssen.

Das verstehe ich nicht – Fantasien die man im Kopf hat gehören grundsätzlich einem selbst und niemand anders hat ein Recht darauf, sie zu erfahren. Ergo ist da ein großer Unterschied zwischen "leugnen/verheimlichen und einfach nicht rausposaunen. Ersteres würde ja heißen, dass er seine Fantasien eigentlich zugeben muss, und dafür gibt es keinen Grund.

Ich denke, nachdem ich nun relativ wohlwollend darauf reagiert habe und ihn wissen ließ, dass ich ihn nach wie vor liebe, sieht er keine Veranlassung mehr, die Gedanken loszuwerden. Das führt mich zu der nächsten Frage, ob Akzeptanz auch schaden kann, in dem sie so etwas verstärkt, die Hemmschwelle senkt oder ähnliches

Das ist mMn wieder eine ganz andere Baustelle. Ich finde es schwach, wenn man seine Defizite als in Ordnung ansieht, nur weil man trotz dieser geliebt wird. Egal ob es jetzt diese Fantasien sind oder etwas anderes. Man kann seinen Partner z.B. auch lieben, obwohl er starker Kettenraucher ist – das heißt aber nicht, dass es dadurch gesünder wird. Nur mal so als einfaches Beispiel, steht natürlich in keiner Relation zueinander.


abenteuermäuschen:

Ich selbst habe zum Glück nie etwas vergleichbares erlebt. Aber ich habe zwei Freundinnen, denen sehr Schlimmes in der Kindheit widerfahren ist. Wenn du sehen würdest, wie sie leiden, würde hier niemand so etwas schwatzen. Es ist eine Beleidigung für all diejenigen, die Missbrauch, Vergewaltigung etc. erleben mussten.

Sie leiden wegen Taten. Es geht hier aber um Gedanken. Da kann man doch beim Schreiben eigentlich selbst draufkommen :=o

B.erryxfina


Ein Mann der sich Gewalt an Kindern vorstellt (auch wenn er sie nicht ausleben will), denkt sich bei dem süßen kleinen Mädchen, dass auf der Straße spielt vermutlich dasselbe. Könnte man ruhig zusehen, wie das Kind einer Freundin beim gemeinsamen Treffen mit diesem Mann spielt, wärend bei ihm womöglich das Kopfkino anspringt und er sich alle möglichen Grausamkeiten ausmalt? Also ich könnte das nicht, selbst wenn die Fantasien nie umgesetzt werden.

:)^ ja, das sehe ich auch so. Auch wenn jemand weiß das es nicht richtig ist und niemanden schaden möchte, würde es mich doch sehr anwidern zu wissen, das bei meinem Mann schnell das Kopfkino anspringt. Ich denke mal das es um Pädophilie geht, und das würde ich wirklich anwidern. Geschweige denn mit einem solchen Mann eine Familie gründen...

M`irPsanmixr


Also das sehe ich etwas anders. Fantasien die nicht ausgelebt werden (wollen/können) sind zwar gut und schön, aber sie sagen doch trotzdem etwas über den Charakter der Person aus oder etwa nicht?

Ich wusste schon immer, dass ich ein schlechter Mensch bin. :-( Verdorben bis ins Mark. Man sollte mich einsperren und weder auf Tiere noch auf Kinder noch auf andere Menschen loslassen... :)=

Mrirsa nmixr


Und alle rothaarigen 16jährigen sollten sich bitte aus der Umgebung eines meiner Bekannten fernhalten. Er träumt von ihnen ständig, huuuuuuui, ...

Ich will Pädophilie nicht verharmlosen, ich bin die erste, die schreit "Schwanz ab!" wenn so etwas passiert. Aber wenn so etwas NICHT passiert, weil Menschen damit umgehen können, weil sie ganz normale Menschen mit ganz normalen Reaktionen und Gefühlen sind, muss man hier keine Hexenjagd betreiben.

M*irsa%nxmir


Ich verabschiede mich hiermit aus der Diskussion, es war sehr interessant, ich hoffe, Black Sky, dass ihr einen Weg findet, damit umzugehen. An deiner Stelle würde ich einfach noch einmal genau nachfragen, wie es mit Gefühlen aussieht, ob da wirklich ein Bruch ist zwischen dem was man auf der realen Ebene fühlt (Abscheu, Ekel, Entsetzen, Mitleid) und dem, was einem die Fantasie als Vorlage gibt. Ich glaube aus meiner Erfahrung heraus, dass das wichtig ist. Vertraue auch auf dein Gefühl, die Stimmen hier die sagen, lieber einmal zu viel überwacht und vorsichtig gewesen als blind vertraut, haben schon Recht. Ihr müsst euch beide sicher sein.

Ich konnte ja auch nur schreiben, wie es bei mir ist und wie ich damit umgehe, so wie es andere hier gemacht haben. Und für mich lege ich die Hand in alle Feuer der Welt. Wenn er das für sich auch kann, ist alles in Ordnung. *:)

B&lackk Sky


Also das sehe ich etwas anders. Fantasien die nicht ausgelebt werden (wollen/können) sind zwar gut und schön, aber sie sagen doch trotzdem etwas über den Charakter der Person aus oder etwa nicht?

Und was zum Beispiel? Das was ihn in der Fantasie erregt, stößt ihn in der Realität ja auch ab. Er findet es in der Realität schrecklich und falsch. Seinen Charakter würde ich als sanft, liebevoll und mitfühlend beschreiben. Er hat real noch nie einer Fliege etwas zu Leide getan.

Ein Mann der sich Gewalt an Kindern vorstellt (auch wenn er sie nicht ausleben will), denkt sich bei dem süßen kleinen Mädchen, dass auf der Straße spielt vermutlich dasselbe. Könnte man ruhig zusehen, wie das Kind einer Freundin beim gemeinsamen Treffen mit diesem Mann spielt, wärend bei ihm womöglich das Kopfkino anspringt und er sich alle möglichen Grausamkeiten ausmalt? Also ich könnte das nicht, selbst wenn die Fantasien nie umgesetzt werden.

Und wenn sich die Gewaltfantasien auf die Freundin beziehen, wäre das dann etwas ganz anderes? Da hättest du dann kein Problem damit, wenn die Freundin beispielsweise dem Frauentyp entspricht, dem er in seiner Fantasie Gewalt antut?

Das verstehe ich nicht – Fantasien die man im Kopf hat gehören grundsätzlich einem selbst und niemand anders hat ein Recht darauf, sie zu erfahren. Ergo ist da ein großer Unterschied zwischen "leugnen/verheimlichen und einfach nicht rausposaunen. Ersteres würde ja heißen, dass er seine Fantasien eigentlich zugeben muss, und dafür gibt es keinen Grund.

Das ist dann vielleicht die Frage, wie man eine Liebesbeziehung definiert. Natürlich muss man seine Fantasien nicht jedem x-beliebigen Menschen mitteilen, aber ihm ging es ja darum, komplett geliebt zu werden, mit diesen Fantasien und sie nicht vor mir verstecken zu müssen, weil er findet, dass ich auch ein Recht darauf habe, jeden Seelenwinkel von ihm zu kennen. Das ist natürlich irgendwie Ansichtssache, hier haben einige ja auch schon geschrieben, dass sie von ihrem Partner gar nicht unbedingt alles wissen wollen. Uns geht es da aber anders, ich habe ihm auch immer gesagt, dass ich alles von ihm wissen will und er kennt auch alle meine "Schwächen".

Auch wenn jemand weiß das es nicht richtig ist und niemanden schaden möchte, würde es mich doch sehr anwidern zu wissen, das bei meinem Mann schnell das Kopfkino anspringt.

Von "schnell" war eigentlich gar nie die Rede, im Gegenteil, er denkt im Alltag eigentlich nie daran, sondern gibt sich nur manchmal ganz bewusst diesen Fantasien hin. Nach seiner Einschätzung machen diese Fantasien sogar nur einen Bruchteil seiner Sexualität und sexuellen Gedanken aus. Ich schrieb glaube ich schonmal, dass sich 90% seiner Gedanken auf die partnerschaftliche Sexualität beziehen. Es ist nicht so, dass er im Alltag permanent gegen Reize ankämpfen muss, sondern wenn er sich solche Sachen vorstellt, dann schon ganz bewusst und gezielt. Er ist dem nicht hilflos ausgeliefert. Es ist auch nicht so simpel, dass er Zielgruppe X sieht und urplötzlich "geil" wird, sondern die Fantasien sind schon ziemlich komplex, es braucht gewisse Kontexte, ganz bestimmte Szenarien, die im Alltag sowieso nicht einfach anzutreffen sind.

B1la`ck 1Swkxy


An deiner Stelle würde ich einfach noch einmal genau nachfragen, wie es mit Gefühlen aussieht, ob da wirklich ein Bruch ist zwischen dem was man auf der realen Ebene fühlt (Abscheu, Ekel, Entsetzen, Mitleid) und dem, was einem die Fantasie als Vorlage gibt.

Diesen Unterschied hat er mir bereits sehr glaubhaft dargelegt und ich kenne seine Reaktion, wenn man real mal von so etwas gehört hat, ja auch, da war er meiner Meinung nach ehrlich betroffen und schockiert. Also ich weiß ganz sicher, dass ihn diese Dinge, die ihn in der Fantasie erregen, in der Realität abstoßen. Was wir aber noch genauer besprechen werden, ist, ob er auch einen Unterschied fühlt zwischen "Freude" und "Geilheit", also ob es ihm Freude bereitet, solche Dinge in der Fantasie zu sehen, oder ob er sie da auch schlimm findet und aber trotzdem "geil" wird.

Ich konnte ja auch nur schreiben, wie es bei mir ist und wie ich damit umgehe, so wie es andere hier gemacht haben. Und für mich lege ich die Hand in alle Feuer der Welt. Wenn er das für sich auch kann, ist alles in Ordnung.

Das denke ich auch, danke für die Einschätzung.

Dgi~eKruxemi


Das was ihn in der Fantasie erregt, stößt ihn in der Realität ja auch ab. Er findet es in der Realität schrecklich und falsch

auch, wenn das natürlich ganz normal ist, denke ich, dass deine Einschätzung einfach sehr emotional eingefärbt ist.

Wenn du wüßtest, dass dein Gyn sich gelegentlich ausmalt, seine Patienten zu sedieren, um an ihnen rumzufummeln und ihn der Gedanke erregt, könntest du trotzdem als Patientin zu ihm gehen?

Wenn du wüßtest, dass der Chirurg, der dich operieren soll, onaniert bei der Vorstellung, einmal eine Patientin so zu narkotisieren, dass sie sich nicht bewegen oder äußern kann, jedoch alles fühlt und hört- würdest du den OP-Termin wahrnehmen?

BGlaack xSky


Wenn du wüßtest, dass dein Gyn sich gelegentlich ausmalt, seine Patienten zu sedieren, um an ihnen rumzufummeln und ihn der Gedanke erregt, könntest du trotzdem als Patientin zu ihm gehen?

Ja, weil es mir egal ist, was er sich vorstellt, ich merke davon ja nichts. Die Gefahr besteht ja immer, dass sich jemand ohne unser Wissen an uns irgendwie aufgeilt, sei es im Freibad, wenn mich jemand von der Liegewiese aus beobachtet oder eben der Arzt, der mich untersucht. Ich denke auch, sowas passiert ständig, wahrscheinlich habe ich schon öfter im Kopfkino von irgendwem eine Rolle gespielt.

E@mi6liemA


Und wenn sich die Gewaltfantasien auf die Freundin beziehen, wäre das dann etwas ganz anderes? Da hättest du dann kein Problem damit, wenn die Freundin beispielsweise dem Frauentyp entspricht, dem er in seiner Fantasie Gewalt antut?

Die Frage bezieht sich zwar nicht auf einen von meinen Beiträgen, aber ich persönlich würde hier sagen: ja, das ist etwas anderes. Du bist erwachsen und kannst in der Konstellation sogar selbst entscheiden, ob du diesen Fantasien Vorlage sein willst – zumindest insoweit, als du entscheiden kannst, diese Beziehung zu führen oder nicht. Wenn es kein Risiko gibt, weil du ihm vertraust, sollte das ja kein Problem sein.

BUlactk OSk2y


Du bist erwachsen und kannst in der Konstellation sogar selbst entscheiden, ob du diesen Fantasien Vorlage sein willst

Es ging bei dem Beispiel ja nicht um mich (ich zähle nicht zur Zielgruppe, die in seinen Fantasien vorkommt), sondern um eine Freundin, die mit ihrem Kind zu Besuch kommt. Wenn sich die Fantasien meines Partners auf Kinder richten, fänden das viele hier schrecklich, weil er sich dann beim Besuch der Freundin mit ihrem Kind sonstwas mit dem Kind vorstellen könnte. Mich irritiert, dass hinsichtlich irgendwelcher Gewaltfantasien so ein großer Unterschied zwischen Kindern und Erwachsenen gemacht wird. Wieso wäre es eher ok, wenn er sich – beispielhaft – vorstellt, meine beste Freundin zu zerstückeln, während sie nichtsahnend bei uns zum Kaffee sitzt? Das versteh ich halt nicht, wieso seine Fantasien, wenn sie sich auf Kinder beziehen, gefährlicher sein sollen, als wenn sie sich auf erwachsene Frauen oder Männer beziehen. Strafbar wären die Handlungen, wenn man sie in die Tat umsetzt, immer. Es ist nichts, was sich in einem einvernehmlichen Rollenspiel umsetzen ließe.

Und ich finde eben, wenn man glauben kann, dass es wirklich nur Fantasien sind, die sich lediglich in seinem Kopf abspielen und die er niemals umsetzen will, dann ist es ganz egal, ob sich seine Fantasien um bestimmte Frauen- oder Männertypen oder Tiere oder Kinder drehen. Es steht und fällt alles mit der Frage, ob es nur Fantasien sind oder doch reales Verlangen. Wenn ich mir Sorgen machen würde, dass er real eine Gefahr darstellt, dann müsste ich um eine Freundin, die zur Zielgruppe gehört, doch genau so große Angst haben, wie um ein Kind, falls Kinder die Zielgruppe sind.

e.artHhwi4ndfire


also wenn jemand wirklich seit jahren so fantasien hat ist das definitiv nicht normal :|N

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