» »

dringend! mit 18 dauerhaft Arbeitsunfähig. wovon soll ich leben?

b^lack-t/ear93 hat die Diskussion gestartet


hallo Leute.

ich bin momentan mit den nerven am ende und weiß wirklich nicht mehr weiter.

durch einen vor Jahren (für mich immer noch ziemlich schrecklichen Vorfall) habe ich eine postraumatische belastungsstörung, dadurch noch Selbstmordgefährdung.

ich hatte bis vor einigen tagen noch nie darüber gesprochen. ich hatte versucht den Vorfall zu verdrängen, doch seit 2 Monaten bekomme ich Panikattacken, lege mich nicht mehr schlafen weil ich sehr oft davon träume (schlafe nach so ungefähr 3 tagen im sitzen ein) , habe Depression, mache Dinge im Unterbewusstsein (mich verbrennen, Gegenstände kaputt schlagen), schaffe es kaum noch, alleine zu sein (was nicht ausbleibt, da ich alleine wohne), bin antriebslos (schaffe gar nichts mehr)

und so weiter...

dazu kommt es noch, dass ich mit 11 Jahren hallo Leute.

ich bin momentan mit den nerven am ende und weiß wirklich nicht mehr weiter.

durch einen vor Jahren (für mich immer noch ziemlich schrecklichen Vorfall) habe ich eine postraumatische belastungsstörung.

ich hatte bis vor einigen tagen noch nie darüber gesprochen. ich hatte versucht den Vorfall zu verdrängen, doch seit 2 Monaten bekomme ich Panikattacken, lege mich nicht mehr schlafen weil ich sehr oft davon träume (schlafe nach so ungefähr 3 tagen im sitzen ein) , habe Depression, mache Dinge im Unterbewusstsein (mich verbrennen, Gegenstände kaputt schlagen), schaffe es kaum noch, alleine zu sein (was nicht ausbleibt, da ich alleine wohne), bin antriebslos (schaffe gar nichts mehr)

und so weiter...dadurch hab ich auch meine Arbeit verloren. lag wegen Zusammenbrüchen schon 3 mal innerhalb der letzten 2 Monate im Krankenhaus.

dazu kommt es noch, dass ich mit 11 Jahren wegen einer anderen Sache ein psychopharmaka als Dauermedikament bekam. nur habe ich die Medikamente vor 14 Monaten abgesetzt, da ich ins Berufsleben eingestiegen bin und Arbeiten mit dem Medikament unmöglich ist, da ich dadurch sehr müde bin und nichts schaffe, alles vergessen und ziemlich verwirrt bin...

nun muss ich dringend eine stationäre Therapie machen.

unter anderem muss ich wieder auf das psychopharmaka eingestellt werden, ich hätte diese nie absetzen dürfen!

nun meine Frage:

meine Hausärztin sagte meinen Eltern, dass ich nach der Therapie durch das psychopharmaka gar nicht mehr in der lage wäre zu Arbeiten.

da Sie nun im Urlaub ist kann ich leider nicht weiter nachfragen:(

ich zerbreche mir nun den kopf wie es dann weitergehen soll:( immerhin habe ich meine eigene Wohnung und ich muss von irgendetwas leben!

ich bin ja auch erst seit 14 monaten am Arbeiten und dann schon so was:(

in der Therapiezeit zahlt die arge die Wohnung, nur was ist danach? :(:(

zurück nach hause kann ich auch nicht weil ich vom jugendamt dort rausgeholt wurde...

wer zahlt dann die miete ?

woher bekomme ich Geld zum leben?

bekomme ich überhaupt ne finanzielle Unterstützung?

ich bin um jede Antwort dankbar, bekomme keine ruhige Minute !

danke im vorraus! LG....

Antworten
CThanlce00x7


Hallo black-tear,

wenn Du bereits 18 bist, steht Dir die sogenannte [[http://de.wikipedia.org/wiki/Grundsicherung_im_Alter_und_bei_Erwerbsminderung Grundsicherung]] zu.

Im Link kannst Du die Berechtigung ersehen sowie die einzelnen Schritte, die notwendig sind, dies zu beantragen (inkl. medizinischem Gutachten über Deine Erwerbsminderung bzw. -unfähigkeit).

Alles Gute!

Mqiss5 BFarbosxsa


Mit der Grundsicherung hat Chance007 recht.

Und du könntest nicht mal 3 Stunden am Tag irgendwas leichtes arbeiten? Das ist nämlich Vorraussetzung für Grundsicherung...

b7lac0kN-te.ar9x3


danke erst mal für die schnellen antworten!

also meine Eltern meinten dass ich dann gar nicht in der lage sei wegen der Medikamente

t_h`e-caUvexr


Entweder haben Deine Eltern was falsch verstanden (wahrscheinlich), oder die Hausärztin hat Unsinn geredet. Der Sinn der Therapie ist ja unter anderem auch, wieder arbeitsfähig zu werden! Ansonsetn gibt es auch für so ziemlich jeden Anwendungsbereich Psychopharmaka, mit denen man arbeitsfähig ist - aber da ist die Hausärztin sicher nicht die Expertin dafür.

Bevor Du Dir jetzt Gedanken über Grundsicherung machst, verwende Die Energie erst mal auf die Therapie - für die posttraumatische Belatungsstörung gibt es ja auch wirksame Therapien!

Grüße

bolack-t|ear93


ich habe nochmal mit meinen Eltern gesprochen.

mein Hausarzt hat wohl Rücksprache mit der Kinder-und Jugendpsychatrie gehalten, die mich damals auf das Medikament einstellten. und die sagten ihr, dass es unbedingt notwendig sei dass ich die Tabletten zukünftig wieder nehme, dass es aber kein anderes Medikament dagegen gibt und ich in diesem "Medikamentenrausch" nicht in der lage sei zu Arbeiten!

ich weiß dass ich mich eher auf die Therapie konzentrieren sollte aber ich kann nicht so tun als wäre nichts. immerhin muss die Wohnung finanziert werden:(

ich habe nochmal mit meinen Eltern gesprochen.

mein Hausarzt hat wohl Rücksprache mit der Kinder-und Jugendpsychatrie gehalten, die mich damals auf das Medikament einstellten. und die sagten ihr, dass es unbedingt notwendig sei dass ich die Tabletten zukünftig wieder nehme, dass es aber kein anderes Medikament dagegen gibt und ich in diesem "Medikamentenrausch" nicht in der lage sei zu Arbeiten!

ich weiß dass ich mich eher auf die Therapie konzentrieren sollte aber ich kann nicht so tun als wäre nichts. immerhin muss die Wohnung finanziert werden:(

p;ebxby


von welchem Medikament sprichst du denn? Wie heißt es und in welcher Dosierung hast du es denn genommen? Und weißt du, warum nur dieses Medikament geht? ":/

bTlack-1tWear9x3


das nennt sich tiaprid oder auch tiapridal/ tiapridex.

musste damals 3 Tabletten täglich nehmen. da es die Krankheit nicht komplett unterdrückte , hatte ich hinterher noch Beruhigungsmittel nehmen müssen.

eine Tablette enthält 111,1mg thc.

warum nur das Medikament möglich ist kann ich nicht genau sagen...

__Ni/xeE_


Wenn Du ein stationäre Therapie in einer guten Klinik machst wirst Du dort auch vom Sozialdienst beraten.

Eine Entlassung sollte auch erst erfolgen wenn die Zukunftsperspektive geklärt ist – sonst wirst Du ja zu Hause gleich wieder instabil.

Es gibt ja neben dem ersten Arbeitsmarkt auch geschützte Arbeitsstätten für Menschen mit Einschränkungen.......

Da könnte man von einer Klinik heraus mal Kontakt aufnehmen und Probeschnuppern....

Ich würde Dir anraten mit klaren Therapiezielen in diese Klinik zu gehen..........

man wird Dir da behilflich sein :)z *:)

a&txa1


Schau hier: [[http://www.lahnhoehe-psychosomatik.de/]]

Die stellen Dich vermutlich ohne Medikamente besser ein als die anderen mit den Medikamenten. Hier werden die Ursachen gesucht nicht die Symtome behandelt.

Vielleicht der alternative Weg um an Dir zu arbeiten.

b^lacjk-texar93


ja, ist in meinem Fall aber leider auch nicht angebracht.

leide am tourette-Syndrom, und die Krankheit ist nicht heilbar.

dadurch, dass ich die Medikamente nicht mehr nehme, wirds immer schlimmer. die Tabletten unterdrücken die Krankheit so gut wie möglich und verhindern, dass es noch schlimmer wird als bisher:(

danke für eure antworten! LG

o0lle t@anxte


@ ata1

Von der Lahnhöhe war eine Bekannte begeistert, die seien toll. Sie musste aber trotz Dringlichkeit 3 Monate auf den Aufnahmetermin warten. Man wird in solchen Kliniken auch zu praktischen Problemen beraten.

Passende beschützende Werkstätten gibts wahrscheinlich überall, so wie die: [[http://www.alexianer-werkstaetten.de/]]

_wNixex_


Je nachdem wie ausgeprägt Deine Symptome sind kannst Du bestimmt einer Arbeit nachgehen.

Was Du dringend brauchst ist Selbstwertgefühl und stabile Kontakte.

es ist z. B. auch immer möglich von einer geschützten Werkstatt wieder auf den ersten Arbeitsmarkt zu wechseln. Das ist keine Endstation!!

Geh ganz mutvoll und mit klaren Zielen in diese Klinik und lass Dich einstellen. *:)

oOl}le GtaQnte


es ist z. B. auch immer möglich von einer geschützten Werkstatt wieder auf den ersten Arbeitsmarkt zu wechseln

Das ist teilweise auch der Sinn dieser Werkstätten (zumindest bei denen, die ich oben erwähnte). Und selbst wenn es nicht klappen sollte, erwirbt man wenigstens Rentenansprüche damit.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Psychologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH