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Warum können Mütter sich nicht entschuldigen?

cghicCcxo46


Hartes Brot................. Du hast gefragt wie wir mit diesem Spruch umgegegangen sind, wir haben auch wenn das Brot noch ofenfrisch war gesagt: ach diese Brot ist hart!! Die Antwort (auf die wir gewartet haben) kam umgehend von unserem Vater: hart........., bis er das Brot selbst "in den Fingern" hatte und uns anschaute und sagte ihr seit schon.................. Es gäbe noch viele Beispiele, wie mein Lieblingsspruch: wenn man die Alten begreift ist man selber schon alt. Oder, die kleinen Kinder treten einem aus die Füsse, die grossen aufs Herz. Oder noch dieser: "man muss beide Glocken läuten hören" und Du hast bis jetzt nur eine Glocke gehört!!! Irgendwie habe ich das Gefühl ihr habt beide keine Ahnung wie es in einer schlechten Familie zugeht Vielleicht werde ich mich nochmals äussern über Eltern und Kinder betreffend Toleranz.

H&eka{te18x83


Ich unterschreibe auch mal dick und fett,das was Isabell schrieb.

Ich weiß nicht obs unter"Groschenroman" fällt aber: Meine Mutter war sogar bei der Geburt meiner Tochter dabei! War nicht geplant und ein sonderlich gutes Verhältniss hab ich auch nicht zu meiner Mutter ,dennoch war sie dabei und wir beide fanden sehr schön.

Zum Thema nerven:ich hab wohl einst so sehr genervt dass ich geschlagen wurde, sie wiederum hat mich einst so sehr genervt dass ich von zuhause abgehauen bin....und kurze Zeit später wiederkam.

Nerven tut jeder Mensch mal.

Meine Kleine hat die ersten Tage pausenlos geschrien und geweint,ich kam in 3 Tagen zu 2 stunden schlaf. War fertig mit den Nerven und ein heulendes Wrack. (schrieb ich ja bereits im anderen thread), dennoch hat sie mich zu keiner Zeit "genervt". Ich war einfach nur ängstlich und tierisch besorgt wieso sie weint.

entschuldigen ist ein Akt der Höflichkeit, ich entschuldige mich doch auch wenn ich Fehler gemacht habe

Man sollte es aber auch ernst meinen! EInfach nur aus Höflichkeit entschuldigen halte ich für falsch. Das merkt der andere ja doch wie es gemeint war.

HLeliag 80


Ich habe eine Bekannte. Ihre Mutter ist ihr als Kind immer mit dem Spruch "Indianer kennen keinen Schmerz" auf den Keks gegangen. Sie ist jetzt im hohen Erwachsenenalter, selber Mutter und sie leidet immer noch darunter, dass sie sich ständig diesen dämlichen Spruch anhören musste. Auf irgendein "Es tut mir leid, dass ich Dich damit genervt habe", wartet sie vergeblich.

":/ Tja, wenn ich sonst keine Probleme hab... :-X

d+orYemifaxsol


Lieber chicco46!

Bitte sei vorsichtig mit solchen Aussagen:

ihr habt beide keine Ahnung wie es in einer schlechten Familie zugeht

Ich habe eine Ahnung davon, wie es in einer schlechten Familie zugeht. Falls sich das auf mich beziehen sollte, empfinde ich das als irrige Unterstellung. Es geht in diesem Faden nicht um schlechte Familien. Es geht darum, wie man damit umgeht, wenn Mütter etwas gemacht haben, wo sie einem mit einer Entschuldigung hätten weiterhelfen können, es aber nicht getan haben. Bitte halte Dich in Zukunft mit solchen Bemerkungen zurück.

Ich schreibe jetzt nichts über schlechte Familien. Ich habe niemals behauptet aus einer schlechten Familie zu kommen. Wenn bei Dir ein anderer Eindruck entstanden ist, können wir uns ja mal per PN darüber austauschen, wie es kommt, falls Du so etwas in meine Worte hineinphantasiert haben solltest.

Ich komme aus einer im großen und ganzen normalen Familie. Ich kenne schöne heile Familien aus Hollywood-Filmen und aus einigen Beiträgen hier. Im realen Leben ist mir so etwas noch nicht begegnet. Schlechte Familien kenne ich durchaus aus mehr oder weniger großer Nähe ohne jedoch in irgendeiner Form direkt davon betroffen zu sein.

Dieser Satz von chicco46 fällt für mich in die selbe Schublade wie diese Frage

hast du auch nur den Hauch einer Ahnung wie sehr einem Kinder auf die Nerven gehen können?

Wie Isabell dazu völlig zutreffend schreibt:

Du hast auch für mein Empfinden unverhältnismäßig stark auf die Aussage von Monika65 reagiert

Das ist absolut richtig. Ich möchte das gerne mal begründen. Es ist genauso wie ich es beschrieben habe: Ich kann natürlich in keine Mutter hineinsehen, deshalb werde ich es niemals wissen, wir sehr Kinder nerven können. Aber ich habe durchaus eine gewisse Ahnung davon. Und ich habe einfach die Nase voll von diesen "Du hast doch keine Ahnung Sätzen", wenn sie einfach nicht stimmen.

Ich gebe niemanden das Recht über mich zu urteilen, der mich nicht kennt, deshalb meine starke Reaktion verbunden mit der Frage an Monika65: War es einfach nur eine Frage oder hattest Du das Gefühl, ich hätte keine Ahnung davon, wie sehr Kinder nerven können?

Also um die Frage nüchtern zu beantworten: Ich habe durchaus eine Ahnung davon, wie sehr Kinder ihre Mütter nerven können. Wirklich wissen werde ich es naturgemäß nie.

Mton.iaka6x5


War es einfach nur eine Frage oder hattest Du das Gefühl, ich hätte keine Ahnung davon, wie sehr Kinder nerven können?

Ich hatte das Gefühl, dass du keine Ahnung hast. Nein, eigentlich stimmt es so nicht, ich hatte eher das Gefühl, dass du das schon weißt, aber nicht wirklich in Rechnung stellst, dass du nicht anerkennst, was Mütter so leisten.

Davon abgesehen werde ich nicht richtig schlau aus dir. Du beharrst immer auf der Entschuldigung, aus meiner Sicht wäre das überhaupt kein Problem, ich würde mich sofort entschuldigen, vorausgesetzt, ich weiß überhaupt davon, was meine Kinder an mir aufstößt.

Dazu kommt noch, dass mir nicht wirklich klar ist, warum dich dieses Thema, das Ausgangsthema "Entschuldigung seitens der Mutter" so umtreibt und warum du soo darauf beharrst, dass Kinder nerven. Ich kann nur vermuten, dass es mit deiner eigenen Mutter zusammenhängt, dass es sie entlasten würde zu hören, wie entsetzlich nervig Kinder sind, weil das dann bedeuten würde, dass es nicht an dir allein liegt, wenn es mit dir und ihr nicht so geklappt hat. Wenn alle Kinder nervig sind, wärst du keine Ausnahme.

Aber auf tiefergehende Fragen und Mutmaßungen gehst du ja nicht ein.

Wirklich wissen werde ich es naturgemäß nie.

Das wird niemand, weil es sehr individuell ist. Nicht jedes Kind nervt, es gibt wirklich Kinder, die wie man so sagt, gut zu haben sind. Und nicht jeder ist gleich schnell genervt, es gibt einfach Menschen mit Engelsgeduld. Da gibt es eine ganze Palette von Reaktionen, zu sagen, Kinder nerven allesamt, ist viel zu kurz gegriffen.

cfhic$c]o;46


Per PN austauschen finde ich (immer) gegenüber andern "Mitschreiber" unfair, da diese eigentlich alles wissen sollten. Unter "schlechten Familien" habe ich nie geschrieben dass Du aus einer kommst, sondern was solche Kinder leiden und vielleicht eine Entschuldigung möchten warum sie auf die Welt gekommen sind! Du kannst mir jetzt schreiben ich solle mich "raushalten" aber ich finde euer Problem ein "Luxusproblem". Wenn ich denke diese Freundin lebt in einer Partnerschaft wo der Mann nicht alles spürt/schmeckt dann wird es ein Problem. Ich wollte nicht auf die "Schwiegermuttergeschichte" eingehen nur ein kleines Detail, mein wirklich lieber Schwiegervater wurde damals von der SM gezwungen seine Tochter (sie war damals durch mich schwanger) zu "züchtigen". Dem SV zuliebe haben wir versucht uns wieder zu finden (ohne Entschuldigung), nun wer hätte darunter gelitten sicher uA der Schwiegervater und seine Tochter (nachmalige meine Frau) die ihn liebte. Meine SM hat sich nie entschuldigt aber es hätte auch nichts genützt!!!! Unser Sohn hat sich als Schwuler geoutet (was für uns kein grosses Problem war aber die Art und Weise), ich habe im geschrieben, das ich nichts Falsches sagen würde aber es gab sicher beidseitig "Sachen" die man anders erwartet hätte, wenn jetzt jeder auf eine Entschuldigung gewartet hätte wäre vermutlich bei uns der Ofen aus. Das meiste was hier geschrieben wird sind Fragen oder eigene Erfahrungen, wie Du selbst, wenn Du ja die Mutter Deiner Freundin nicht kennst.

zVwets~ch;gxe 1


@ doremifasol

Warum beschäftigt dich so ein Thema überhaupt? Warum redest Du nur von Müttern, denkst Du dass kinder ihren Vater weniger nerven als ihre Mutter? Nun ist es ja so, soll auf jeden fall so sein, dass eltern ihre kinder lieben, auch wenn die nerven, vielleicht verstehst Du dass einfach nicht.

Warum in allerwelt leidet eine Person ,als erwachsener, so stark unter einen, in meine Augen, "banalen" Spruch, dass ihr ganzes leben davon beeinträchtigt ist? Da muss viel mehr dahinter stechen, als nur diesen Spruch, alleine an den Spruch kann es unmöglich liegen :|N

Ich lege mich jetzt ganz weit aus dem Fenster und sage, dass wenn ein Kind verprügelt wird, und es beim weinen so ein Spruch zu hören bekommt, kann ich es verstehen dass so ein Spruch tiefe Wunden verursacht hat! Geht es vielleicht eher in der Richtung?

Hast Du dich, bei deine Eltern, für jeden bösen und verletzende Spruch entschuldigt, den Du zweifelslos in deine pubertät von dir gegeben hast?

Soll man sich als Eltern für jeden Spruch oder oft wiederholten Satz entschuldigen? Mein Gott, dann müsste ich jetzt schon anfangen mich bei meine erwachsene kinder zu entschuldigen, sonnst schaffe ich es nicht, bevor ich 3 Meter unter die Erde liege ;-)

MeaXex82


Entschuldigung

Ich kann mich niemals selber ent-schuldigen (d.h. die Schuld von mir nehmen). Das kann nur derjenige, demgegenüber ich schuldig geworden bin. Ich kann nur darum bitten, mir zu verzeihen, weil ich gemerkt habe, dass mein Handeln falsch war.

Und vielleicht fällt es leichter, einem Anderen zu verzeihen, wenn er seine Fehler eingesehen hat. Aber rückgängig machen kann man eine Tat nicht, Worte kann man nicht zurückholen. Beides hatte seine Wirkung - beabsichtigt und/oder unbeabsichtigt vom Täter/Sprecher. Sicher ist es wohltuend, wenn man sich als Erwachsener mit seinen Eltern austauschen kann, erzählen, was manche (oft unbedacht gesagte) Worte in einem selbst ausgelöst haben, versuchen, die Beweggründe der Eltern zu verstehen. Und es ist heilsam, sich dann gegenseitig zu verzeihen. Ich denke schon, dass es den Prozess, damit im eigenen Leben klarzukommen, erleichtert.

Aber oft fällt es Eltern schwer, sich und besonders den eigenen Kindern einzugestehen, dass sie Fehler gemacht haben, dass sie ihre Kinder, die sie doch so sehr lieben, verletzt haben. Sie wollten doch immer nur das Beste! Das tut weh, und provoziert vielleicht eine Trotzreaktion, besonders, wenn die eigene Leistung von den Kindern nicht gesehen wird.

Also bleibt nur eines: Selber als Erwachsener das kleine Kind, das man einmal war, und das noch immer in einem wohnt, in den Arm zu nehmen und zu trösten. Zu verstehen, dass die eigene Geschichte zu einem gehört und einen zu dem gemacht hat, was man heute ist. Und dann Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen.

Die Eltern haben ihren Teil gemacht, gut oder schlecht - so gut, wie sie es eben vermochten. Nun sind wir erwachsen und können unser eigenes Leben gestalten - so gut, wie wir es eben vermögen. :)*

z wetschRgxe 1


Ich kann nicht verstehen warum es für manche menschen so schwer ist sich zu entschuldigen, ich habe damit überhaupt kein problem! Ich habe mich auch bei meine Kinder entschuldigt, wenn ein Wort das andere genommen hat in einer Diskussion, dass habe ich auch getan wo die klein waren! Die wussten von anfang an, dass eltern keine perfekte und fehlerfreie menschen sind!

In unsere familie haben wir immer ein goldenen Regel gehabt, der von meinen Elternhaus stammt, dass wir nie schlafen gehen ohne uns zu versöhnen, wenn irgendeiner Diskussion vorgefallen ist! Mein verhältniss zu meiner Kinder beruht auf tiefe liebe, und 100% vertrauen! Wir haben alle sachen gesagt, was wir nicht so gemeint haben, aber keine halbe std. später haben wir uns entschuldigt!

Heute haben wir nie diskussionen, aber wo meine Kinder in der Pubertät waren, kam ab und zu diskussionen auf, wegen hausaufgaben, und so weiter, aber nie was schlimmes! Vielleicht habe ich einfach nur das Glück dass ich wirklich eine Bilderbuch Kindheit hätte, und somit habe ich auch meine Kinder eine schöne kindheit gegeben, wer weiß!

Ich kenne persönlich keine Eltern die sich nicht ab und zu bei ihre Kinder entschuldigt haben. In meinem Umgangskreis ist es ganz normal sich zu entschuldigen, auch wenn man erwachsen ist , oder vielleicht gerade dann ;-)

d?o>re(mifWasoxl


Liebe Mae82!

Danke für den Kraftstern. Das ist es, was ich brauche. Und natürlich mach ich mir keine Illusionen. So ein Kraftstern kann ja nicht die Welt verändern. So ein Satz sagt sich leicht. Die Wahrheit ist: ich mach mir Illusionen, so ein Gesprächsfaden im Forum Psychologie könnte mein Leben verändern.

Du schreibst:

Die Eltern haben ihren Teil gemacht, gut oder schlecht – so gut, wie sie es eben vermochten. Nun sind wir erwachsen und können unser eigenes Leben gestalten – so gut, wie wir es eben vermögen.

Genau so sehe ich es auch. Das war meine Entscheidung, mich hier im Forum mit Euch auseinanderzusetzen. Wenn Du so willst: Ich bitte Euch darum mir dabei zu helfen, mein eigenes Leben zu gestalten, weil ich es alleine nicht mehr schaff.

Ich bekomme ja auch immer Ratschläge der Art: Geh' noch mal auf Deine Mutter zu, versuch es noch mal. Ich möchte das nicht mehr, weil ich es genauso sehe wie Du. Ich möchte meine Mutter loslassen mit einem gedachten: Is' schon gut Mutti, Du brauchst Dich nicht zu entschuldigen. Meine Mutter möchte es sicherlich auch, wenn sie weiß: Ich lasse sie los, aber wir bleiben in Kontakt.

Also leicht modifizierte Frage:

Warum brauchen Mütter sich nicht entschuldigen?

(ich meine hier das Entschuldigen für vermeintliche oder tatsächliche Erziehungsfehler, die einen ein ganzes Erwachsenenleben lang begleiteten)

Mütter machen sich viel Arbeit mit ihren Kindern. Sie geben sich immer große Mühe und versuchen alles gut zu machen. Sie haben einen Erziehungsauftrag, der mit dem (abgeschlossenen) 18. Lebensjahr endet. Danach brauchen sie gar nichts mehr.

Mütter sind auch nur Menschen, sie haben es so gut gemacht, wie sie können.

MWaxe82


Danke für den Kraftstern. Das ist es, was ich brauche.

Bitte, gerne @:) :)_ .

Ich möchte meine Mutter loslassen mit einem gedachten: Is' schon gut Mutti, Du brauchst Dich nicht zu entschuldigen.

Ich weiß noch genau, wie das bei mir damals war: Mein Vater hatte meine Mutter verlassen, als ich 18 war. Es gab keinen Streit, nein. Aber ich habe gesehen, wie meine Mutter gelitten hat. Als älteste Tochter war ich diejenige, der sie Vieles erzählt hat - mit einem schlechten Gewissen, ein so junges Mädchen mit diesen Dingen zu belasten. Ja, es hat mich belastet. Aber ich war auch froh, alles zu wissen.

Bei mir war es nicht die Mutter, mit der ich Probleme hatte, es war der Vater. Ich habe ihm sein Handeln und seine Selbstgerechtigkeit übelgenommen.

Und als ich dann zum Studium ausgezogen war, traf es mich plötzlich wie ein Blitz: Ich erwarte, dass meine Eltern mich mein eigenes Leben leben lassen, dass sie mich loslassen. Aber genauso, wie meine Eltern mich loslassen müssen, muss ich sie loslassen. Sie leben ihr Leben, ich meines. Ich wusste, ich würde um so manche Schmerzen nicht herumkommen, und ich würde Fehler machen. Und ich wollte nicht, dass meine Eltern mich davor bewahren. Ich konnte meine Eltern nicht vor ihren Schmerzen und ihren Fehlern bewahren. Und das war richtig so.

Als ich das erkannt hatte, fühlte ich mich friedlich und frei. Ja, es gab noch so manche Kämpfe mit meinem Vater, viele Tränen habe ich geweint. Aber irgendwann konnte ich ihm dankbar sein für alles, was er für mich getan hatte: Dafür, dass er mir Klettern und Schnitzen beigebracht hatte, für die vielen Geschichten, die er uns erzählt hatte, für lange Wanderungen querfeldein... Ich merkte, dass ich Vieles von dem, was ich heute bin und kann, von ihm gelernt habe. Und seit ich ihm dankbar sein kann, kann ich mit ihm frei und liebevoll umgehen.

Das Thema der Trennung meiner Eltern jedoch, das ist bis heute tabu. Obwohl ich sehr neugierig bin, was da eigentlich wirklich war ;-) .

M0abe8x2


Mütter sind auch nur Menschen, sie haben es so gut gemacht, wie sie können.

So ist es :)z .

Vielleicht ist das auch ein Grund dafür, Kinder zu bekommen: Man kann seine eigenen Eltern besser verstehen ;-) . Es ist oft nicht zu erkennen, welcher Weg in der Erziehung der Kinder der richtige ist. Jedes Kind ist zudem anders. Meine Schwester (nur 13 Monate jünger als ich) fand manche Dinge, die unsere Eltern gemacht haben, ganz schrecklich, die mich völlig kalt gelassen haben.

Als Mutter kann ich es nur so gut wie in diesem Moment möglich machen. Hinterher ist man immer klüger.

d#oremiOfasoxl


Liebe Isabell, Monika65 und Hekate1883!

Euch und auch mir gefällt der Beitrag von Isabell vom 05.09.11 17:59 gut. Ich möchte gerne da weiter machen. Ich möchte mich öffnen. Da ich zu so etwas keine Kopfschüttel, Redeverbot-Smileys oder irgendwelche spöttischen Kommentare hören möchte, schicke ich es Euch vielleich lieber per PN.

Diesen Faden betrachte ich im Grunde genommen als abgeschlossen. Also vielleicht einen neuen? Da ich noch kein neues Thema benennen kann, fällt mir im Augenblick nichts besseres ein als eine "Selbsthilfegruppe für doremifasol" mit den Teilnehmerinnen Isabell, Monika65 und Hekate1883. Eingeladen wäre jeder, der auf Grundlage Deines Beitrages vom 05.09.11 17:59 weitermachen möchte. (Natürlich kann man niemanden davon abhalten, trotzdem blöde Bemerkungen zu machen, aber mal sehen). Wie ist Eure Meinung dazu? Ich würde mich freuen, wenn es klappt. Überhaupt finde ich es gut wie dieser Faden hier so läuft und ich würde mich freuen, wenn es noch ein bisschen weiter geht.

(ich schreib mal was zu Deinem Beitrag. Wenn Euch das zu lang ist, die Zusammenfassung lautet: ja, da hast Du recht)

Du hast völlig recht: Es geht hier nicht um eine allgemeine "ich-bin-einfach-mal-neugierig"-Frage, sondern um eine sehr persönliche, mich selbst betreffende Frage. Ich weiß noch gar nicht genau, was eigentlich die Frage ist. "Worum geht es eigentlich?" Ist also die etwas schwammige Frage, die zu präzisieren wäre. Vielleicht könnt ihr mir dabei helfen, wenn ihr etwas mehr aus dem Leben meiner Mutter wisst. (wisst ihr ja noch nicht also später) Oder habt ihr jetzt schon eine Idee? Ich empfinde es so ein bisschen wie Topfschlagen, was wir hier spielen. Ich bin blind und ihr könnt mal heiß mal kalt sagen. Oder ihr sagt irgendwann mal: Verdammte Scheiße, willst Du uns verarschen, der Topf steht hinten links in der Ecke. (Um so einen Satz zu hören, müsste ich wohl noch einen männlichen Teilnehmer finden ;-) )

Du schreibst: Warum sollte es was Besonderes sein, den Kontakt zu den Eltern (oder eben der Mutter) "aufrecht zu erhalten"??

Nun ich erlaube mir dazu mal eine Antwort der Sorte "Rache ist Blutwurst": Ich befürchte Du hast keine Ahnung, wie schwierig Beziehungen sein können und wieviel Arbeit nötig ist, wenn man sich aus welchen Gründen auch immer entschlossen hat, sie auf jeden Fall aufrecht zu erhalten.

Du schreibst: Du scheinst Dich ständig dahin zu bewegen zu beweisen ein Kind sei negativ.

"Falsch" war meine Spontanreaktion. "Richtig" beim zweiten Lesen: Es SCHEINT nur so. Mir geht es darum: Ich glaube nicht mehr an den Weihnachtsmann. Und keiner will es mir bestätigen(!). Konkret:

Als Kind habe ich es so empfunden: Ich bin das größte Glück für meine Mutter, sie kann froh sein, dass sie uns hat, ich bin lustig und ich bringe Leben in ihr Leben. Und da ich nunmal so veranlagt bin, glaube ich, allen Kindern geht es mehr oder weniger so (Eure Meinung?). Ich weiß nicht, ob ich Euch die Freude machen soll, Details zu berichten, als ich zum ersten Mal als Erwachsener erlebt habe wie es ist, wenn potentiell Kinder in die Welt gesetzt werden. Da habe ich die Kehrseite erlebt, die bange Frage: "Oh Scheiße, bin ich etwa schwanger?" (dieses ICH das da die Frage stellt, das war ja nicht ich, wohlgemerkt). Von der Sekunde an, habe ich nicht mehr an den Weihnachtsmann geglaubt, ich habe begriffen: Kinder werden hauptsächlich deswegen in die Welt gesetzt, weil die Menschen ihre Triebe nicht im Griff haben. Ihr habt Recht: Ich möchte Bestätigung. Aber ich verstehe nicht: Warum verweigert ihr sie mir. Ihr mögt es vielleicht nicht ganz so männlich plump ausdrücken, aber warum könnt ihr nicht in irgendeiner Form sagen: Du hast recht, das mit dem größten Glück ist so ein bisschen naja. relativ.

Du schreibst: Mache Dir bitte erst mal klar, dass Du ein Problem hast welches Du nicht durch (teilweise sehr massiv versuchte) Bestätigungen von Außen einfach wegwischen kannst.

Ja, das ist so. Da muss ich mir gar nichts klar machen. Allerdings glaube ich, dass Bestätigung von außen für mich wichtig ist. Wenn ich sage: Es gibt gar keinen Weihnachtsmann, dann sollen die Leute auch bitte schön sagen: Ja, da hast Du recht. Tun sie nicht. In meinem Leben nicht. Vielleicht könnt ihr mir ja mal den gefallen tun und hin und wieder sagen, ja stimmt es gibt gar keinen Weihnachtsmann, auch wenn ihr Euch vielleicht wundert warum ein Erwachsener Mensch so nach Bestätigung giert.

D[umaxl


doremifasol

Ich empfinde es so ein bisschen wie Topfschlagen, was wir hier spielen. Ich bin blind und ihr könnt mal heiß mal kalt sagen.

Nur das das Topfschlagen im dicken Nebel statt findet und "Heiß" und "Kalt" auch nur geraten ist.

Vielleicht könnt ihr mir dabei helfen, wenn ihr etwas mehr aus dem Leben meiner Mutter wisst.

Dein Leben ist für uns viel interessanter als das deiner Mutter.

H'erman_Xthe_Ge+rmxan


Fehlendes Unrechtsbewusstsein mütterlicherseits?

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