» »

Warum können Mütter sich nicht entschuldigen?

cvhi6cxco46


Ich habe eigentlich alles durchgelesen aber vermutlich nicht richtig verstanden, liegt das Problem bei Dir oder Deiner Freundin ???

d;orsemifxasol


Lieber chicco46!

Ich habe mich gerade an den Computer gesetzt, weil ich einen Beitrag schreiben wollte zu dem Thema "Für Menschen, die so etwas als "Luxuxproblem" bezeichnen ist in diesem Faden kein Platz". Du hast derweil einen Beitrag geschrieben, dem ich entnehme, dass Du durchaus bereit bist, Dich mit dem Problem auseinanderzusetzen. Das freut mich und selbstverständlich bist Du unter diesen Bedingungen eingeladen, Dich an diesem Faden zu beteiligen. Was "das Problem" eigentlich ist, habe ich ja noch gar nicht benannt. Das hat einen ganz einfachen Grund: Ich weiß es selber nicht. Vorschläge willkommen.

Liebe Erstbesucher dieses Fadens!

Dieser Faden ist im Grunde genommen zu Ende. Die Antwort steht in meinem Beitrag vom 06.09.11 18:36. Ich bin ja kein Schriftsteller. Die Antwort ist etwas holprig. Wenn ihr es schöner formulieren könnt – gerne.

Es ist ja auch keine Antwort auf eine naturwissenschaftliche Frage, sondern eine Antwort auf die Regeln des menschlichen Zusammenlebens. Andere Antworten sind durchaus denkbar. Wenn Euch eine gute einfällt. Stellt sie doch bitte in diesen Faden!

Ansonsten haben wir jetzt ein neues Thema. Wenn ihr Euch daran beteiligen wollt, müsstet ihr Euch schon die Mühe machen und alle vorangehenden Beiträge lesen. Die Moderation bittet darum, keine unnötigen Faden neu zu eröffnen, deshalb machen wir hier weiter mit einer Frage, die gar keine Frage ist:

Worum geht es eigentlich?

DYumaxl


doremifasol

Ein kleiner Tipp: Hör mit dem Gefasel auf. Werd doch mal konkret. Was war denn nun mit dir und deiner Mutter? Wie ist es jetzt? Womit hat sie dich genervt? Womit nervt sie dich heute?

Druimaxl


doremifasol

Ich bin gerade ein wenig platt: Du hast einen erwachsenen Sohn? :-o

dSore=mifasxol


Liebe Mutti!

Ich bin müde. Ich kann nicht mehr. Ich fühle mich wie der Esel auf [[ diesem Bild]] (das ist das Bild eines Esels, der in der Luft hängt, weil er einen Karren ziehen soll, der so schwer bepackt ist,

M#oni/ka65


Ich würde auch sagen, es wäre hilfreich, wenn du mal ganz konkret schildern würdest, was mit dir und deiner Mutter ist, oder mit der Mutter deines Sohnes.

Ich war jetzt ehrlich überrascht zu lesen, dass du dich als Kind als das größte Glück für deine Mutter empfunden hast und das dieses Lebensgefühl erst im Erwachsenenalter relativiert wurde. Das bringe ich aber alles nicht unter einen Hut mit dem ursprünglichen Nervthema.

Auch das verstehe ich nicht ganz:

Kinder werden hauptsächlich deswegen in die Welt gesetzt, weil die Menschen ihre Triebe nicht im Griff haben. Ihr habt Recht: Ich möchte Bestätigung. Aber ich verstehe nicht: Warum verweigert ihr sie mir. Ihr mögt es vielleicht nicht ganz so männlich plump ausdrücken, aber warum könnt ihr nicht in irgendeiner Form sagen: Du hast recht, das mit dem größten Glück ist so ein bisschen naja. relativ.

Wofür möchtest du Bestätigung? Dass Kinder in der Regel ungeplant auf die Welt kommen? Ich kann nur sagen, ich war ein sogenanntes Wunschkind und meine Kinder waren es auch. Allerdings glaube ich nicht, dass das so einen großen Einfluss darauf hat, wie man später mit den Kindern zurecht kommt.

Und selbst wenn es so wäre, ich zäume das Pferd mal von der anderen Seite auf, der Trieb ist deshalb da, damit sich die Art fortpflanzt, also das nicht "im Griff haben" ist Teil des natürlichen Programmes.

Und ja, ich würde sagen, dass mit dem größten Glück IST relativ, allerdings trifft das nach meiner Erfahrung für alles zu, was Glücksgefühle auslöst. Vielleicht gibt es Menschen, die andere Erfahrungen machen, ich kenne Glück nicht als Dauerzustand, sondern als einzelne Momente und die gibt und gab es mit meinen Kindern.

Mraex82


Von der Sekunde an, habe ich nicht mehr an den Weihnachtsmann geglaubt, ich habe begriffen: Kinder werden hauptsächlich deswegen in die Welt gesetzt, weil die Menschen ihre Triebe nicht im Griff haben.

Das erinnert mich ein wenig an Konrad Adenauer (war es der?), der gesagt haben soll: "Kinder kriegen die Leute sowieso." Das war vor dem Pillenknick.

Ich denke, klar, auch heute gibt es ungeplante Kinder. Aber viele Leute planen vielleicht viel zu viel - darum gibt es nur noch so wenige Kinder. Kinder sind eben nicht mehr selbstverständlich.

Ich hatte als Kind nie das Gefühl, das größte Glück meiner Eltern zu sein. Ich gehörte einfach zu ihnen. Ich fühlte mich geliebt und aufgehoben - mehr brauchte ich nicht zu meinem Glück. Und genauso wollte ich (und mein Mann auch) Kinder, weil wir uns ein Leben ohne Kinder nicht vorstellen konnten. Kinder gehören dazu. Und schlaflose Nächte und Fieber, Toben im Bett und im Garten, Hausaufgabenstress und Sofakuschelei und, und, und... gehören dazu. Wie ich in deinem anderen Faden schon schrieb:

Das ist das Leben!

Dein Schock war vielleicht, dass du auf einmal gemerkt hast, dass man auch erschrocken sein kann, wenn man merkt, man ist schwanger. Du dachtest: "Kam ich meiner Mutter vielleicht auch ungelegen? War sie darum oft so streng/unwirsch/? ?" Dabei hat dieser Schreck mit dem Kind zunächst gar nichts zu tun. In diesem Moment denkt man an das eigene Leben, die eigenen Pläne, durch die erstmal ein Strich gemacht wird. Aber der Mensch ist flexibel. Er kann sich auf neue Situationen einstellen - und irgendwann kann er es sich gar nicht mehr anders vorstellen. Dann ist eine Fehlgeburt eines ungeplanten Kindes genauso schlimm wie die eines ersehnten Wunschkindes.

M/a'ex82


Ich bin müde. Ich kann nicht mehr.

:)* :)* :)*

Womit ist dein Karren denn bepackt? :°_

Exhemalig=er lNutzer (x#15)


Also ich habe selten Jemanden gehört/gelesen, der dermaßen um den heißen Brei, bzw. Kern redet. Und dann noch so widersprüchlich.... %:| ":/

Du schreibst: Warum sollte es was Besonderes sein, den Kontakt zu den Eltern (oder eben der Mutter) "aufrecht zu erhalten"??

Nun ich erlaube mir dazu mal eine Antwort der Sorte "Rache ist Blutwurst": Ich befürchte Du hast keine Ahnung, wie schwierig Beziehungen sein können und wieviel Arbeit nötig ist, wenn man sich aus welchen Gründen auch immer entschlossen hat, sie auf jeden Fall aufrecht zu erhalten.

Ich bezog mich auf Deine eigene Aussage, die klang, als sei eine "normale/intakte" Beziehung zur Mutter etwas Besonderes.

Natürlich weiß ich, dass das so etwas keine Selbstverständlichkeit sein muß und dass Beziehungen egal welcher Art sie sein mögen, immer auch Mitwirkung von beiden Seiten benötigen.

Und dass ich keine Ahnung habe wie schwierig Beziehungen sein können, da gehe ich mal still lächend drüber hinweg ;-).

Es geht hier nicht um eine allgemeine "ich-bin-einfach-mal-neugierig"-Frage, sondern um eine sehr persönliche, mich selbst betreffende Frage. Ich weiß noch gar nicht genau, was eigentlich die Frage ist.

Aber wieso nicht? Was hat Dich denn angetrieben? Es muß doch "klare" Gedanken, Emotionen gegeben haben oder geben, die Dich veranlasst haben diesen Faden zu eröffnen?

Ok, schauen wir mal hier nach:

Als Kind habe ich es so empfunden: Ich bin das größte Glück für meine Mutter, sie kann froh sein, dass sie uns hat, ich bin lustig und ich bringe Leben in ihr Leben. Und da ich nunmal so veranlagt bin, glaube ich, allen Kindern geht es mehr oder weniger so (Eure Meinung?). Ich weiß nicht, ob ich Euch die Freude machen soll, Details zu berichten, als ich zum ersten Mal als Erwachsener erlebt habe wie es ist, wenn potentiell Kinder in die Welt gesetzt werden.

Das heißt, es ist umgekehrt als wir bisher vermutet haben: Du hattest eine Mutter deren Lebensmittelpunkt Du warst – hast aber (jetzt erst?) entdeckt, dass es da auch andere Mütter gibt?

Ja, das ist so. Da muss ich mir gar nichts klar machen. Allerdings glaube ich, dass Bestätigung von außen für mich wichtig ist. Wenn ich sage: Es gibt gar keinen Weihnachtsmann, dann sollen die Leute auch bitte schön sagen: Ja, da hast Du recht. Tun sie nicht. In meinem Leben nicht. Vielleicht könnt ihr mir ja mal den gefallen tun und hin und wieder sagen, ja stimmt es gibt gar keinen Weihnachtsmann, auch wenn ihr Euch vielleicht wundert warum ein Erwachsener Mensch so nach Bestätigung giert.

Naja, zumindest wundere ich mich warum Dir erst jetzt die nicht-Existenz des "Weihnachtsmannes" bewußt wird? Wo hast Du gelebt die letzten Jahre? Da Du anscheinend selbst einen erwachsenen Sohn hast, bist Du ja auch keine 20 mehr.

Du wirkst sehr weit entfernt von realistischen Umständen. Reagierst sehr extrem darauf wenn Mütter sagen "Kinder können derart nerven...." und siehst darin sofort: Das sind "Rabenmütter, die ihre Kinder gar nicht wollen". Woher kommt es, dass Du da nicht differenziert denken kannst? In welcher Seifenblase lebst Du? Erzähl mal davon.

dDoremmixfasol


Womit ist dein Karren denn bepackt?

Liebe Mae82!

Herzlichen Glückwunsch und Danke, Danke, Danke!

Für diese Frage gibt es den ersten Preis!

Drei Kraftsterne: :)* :)* :)*

Ich kann diese Frage sogar beantworten:

Mit der Schuldfrage.

Mit der Frage: Wer war eigentlich Schuld am 2. Weltkrieg?

Also stelle ich Euch mal dieses Frage

Wer war Schuld am 2. Weltkrieg?

Exhema(ligeru Nutz0er (#15x)


doremifasol

Das ist jetzt nicht Dein Ernst?

Du "schlägst" uns Anderen jetzt quasi ins Gesicht?

Wie arm ist das denn.... ":/

Mtae82


Okay, ich bin raus *:) .

w:is\py


doremifasol

Ich finde Du hast Dir einen großen Schuldwald aufgebaut und Dich selbst ganz aus dem Blick verloren. Wie wäre es mal zu Abwechslung mit Selbst verantwortung?

L3ian}-Jilxl


Wer war Schuld am 2. Weltkrieg?

Spielt diese Frage in deiner Familienvergangenheit eine zentrale Rolle?

SaonnNe|nkinxd3


:-|

Hinweis

Dieser Faden ist geschlossen, Sie können deshalb nicht mehr antworten. Aber schauen Sie doch in die übrigen Diskussionen des Forums Psychologie oder besuchen Sie eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH