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Was sollte man bedenken, bevor man sich für Kinder entscheidet?

Dhum5axl


doremifasol

(und jetzt bitte nicht gleich wieder die Augen auskratzen; es war ja auch mein Freund, weil seine Frau für mich nicht ganz so wichtig war...)

???


Ansonsten verstehe ich deine Frage nicht so recht. Was meinst du mit "wissen"? Möchtest du eine Liste haben, was sich alles im Leben ändern kann, wenn man Eltern wird? ":/

M*ae8B2


Was meinst du mit "wissen"?

Kosten-, Nutzen- und Risikoanalyse 8-) .

Blöd nur, dass sich das Leben nicht vorhersehen oder berechnen lässt :=o .

SDhojo


Ich meine...man kann sich auch selbst einen ganzen Abend lang Ohrfeigen geben. Was glaubst du, was für eine erhebend positive Erfahrung es ist, wenn man für ein paar Minuten damit aufhört

Hihi!

Vor allem dann, wenn man bereits zu schätzen weiß/wusste, viel Zeit für sich zu haben und tun zu können, was man will, ist so eine Kino-Epiphanie eher unwahrscheinlich.

Man kann nicht vorwegnehmen, was Kinderhaben bedeutet. Allein schon deshalb, weil man nicht im Detail weiß, wie man selbst auf einiges reagieren wird. Manch einer wird überrascht sein von seiner Geduld, der andere, wie wenig er davon aufbringt. Da kann man nur unterschiedlich qualifizierte Vermutungen anstellen, und wie gut die zutreffen, hängt nicht nur davon ab, wie gut man sich selbst kennt, sondern auch davon, wie das Kind ist und der Partner sich macht undundund. Richtig "überlegen" kann man sich das nicht, fürchte ich. Wenn ein starker Kinderwunsch da ist, dann kommt man da wohl nicht mit Vernunft gegen an.

L3ichtGKrListaxllxX


Man kann nicht vorwegnehmen, was Kinderhaben bedeutet. Allein schon deshalb, weil man nicht im Detail weiß, wie man selbst auf einiges reagieren wird.

Kann ich so unterschreiben! :)^

Mein Vater hat immer zu mir gesagt "Wie es ist,ein eigenes Kind zu haben,weisst Du erst,wenn es so weit ist!" und da hatte er (ausnahmsweise) mal Recht!

M<oEllbienchxen


a.fish

Vielleicht sollten sie sich bewusst machen, dass von nun an Fehler ihrerseits ein Leben empfindlich stören bis kaputt machen können. Für mich ist das jedenfalls eine Horrorvorstellung und ein Grund (unter mehreren), dass ich niemals diese Art von Verantwortung tragen möchte.

:)z :)_

Ja, ich denke, Eltern sollten sich überlegen, dass sie von ihren Kindern keine Dankbarkeit erwarten/fordern können. Schließlich ist es nicht die Schuld der Kinder, dass sie existieren, sondern die der Eltern.

:)=

_eTsuhnamxi_


Vielleicht sollten sie sich bewusst machen, dass von nun an Fehler ihrerseits ein Leben empfindlich stören bis kaputt machen können. Für mich ist das jedenfalls eine Horrorvorstellung und ein Grund (unter mehreren), dass ich niemals diese Art von Verantwortung tragen möchte.

Ich sehe den zeitlichen Faktor etwas anders.

Sehe es eher so, dass man schon die ganze Zeit an dem "produziert", was später vielleicht ein Vater oder Mutter werden soll – noch lange, bevor ein Kind das Licht der Welt erblickt. Ein Kind oder Baby verändert einen Menschen nicht wirklich. ...

Fvroswta


Vielleicht sollten sie sich bewusst machen, dass von nun an Fehler ihrerseits ein Leben empfindlich stören bis kaputt machen können. Für mich ist das jedenfalls eine Horrorvorstellung und ein Grund (unter mehreren), dass ich niemals diese Art von Verantwortung tragen möchte.

Echt? Ist das so? Ich habe selbst zwei Kinder – und ja, man macht "Fehler", es kommt nur darauf an, wie gravierend diese sind. Davon, ein Leben zu zerstören, mag ich nicht sprechen; im Gegenteil, meine Kinder lieben mich. Klar sanktioniere ich, aber ich meine hier nicht Prügel, sondern z.B. Sandmännchenverbot – und ich meine, davon ist wohl noch kein Kind kaputt gegangen, oder was meinst du?

Ja, ich denke, Eltern sollten sich überlegen, dass sie von ihren Kindern keine Dankbarkeit erwarten/fordern können. Schließlich ist es nicht die Schuld der Kinder, dass sie existieren, sondern die der Eltern.

Hmm, ich bin meinen Eltern für das dankbar, was sie mir ermöglichten und wie sie mich erzogen – denn das kann ich an meine Kinder weitergeben. Und hier rede ich von Werten, die leider im Zeitalter von Handys, PC´s, Playstations usw. untergegangen sind – meine Kinder schauen Bücher an und nicht Fernsehen, meine Söhne spielen kreativ mit Bausteinen und nicht an ner Konsole.

Ich habe nicht alle Beiträge gelesen aber jeder der schonmal in so "treudoofstolze" (positiv gemeint) Augen eines Einjährigen geschaut hat, der gerade seine ersten Schritte macht und ne Cornflakesschachtel stolz durch die Gegend schleppt, weiß, dass er sein Kind liebt.

Jeder, der auch noch so genervt ist, weil ihn sein Vierjähriger mal wieder vor dem zu Bett gehen zur Weißglut treibt weiß, dass er ihn liebt, wenn er ihm einen Gute-Nacht-Kuss gibt und der Junior sich hinlegt und sofort "weg" ist.

zum TE: Kinder sind eine wahnsinnige Bereicherung – aber sie kosten auch Nerven, sie fordern Tränen, Geduld, Nerven und manchmal muss man auch einfach mal ne Runde um den Block gehen und den Partner machen lassen.

Ein Kind kostet darüber hinaus – nicht (nur) GELD, sondern hauptsächlich Liebe und Geduld. Und das "bezahle" ich gerne – dafür verzichte ich auf Kino, auf Disco, Bowling und alles andere.

Klar sagen wir immer mal wieder – "Im nächsten Leben ohne Kinder" – aber missen möchte ich meine Zwerge echt nimmer.

Frosta

M$aSe8x2


dafür verzichte ich auf Kino, auf Disco, Bowling und alles andere

Und das Gute ist: Du musst gar nicht für alle Zeiten darauf verzichten, nur eine Weile ;-) . Wir sind schon eine Weile so weit, dass wir spontan abends weggehen können, am Sonntag gemütlich zu zweit bei einem späten Frühstück sitzen (der Nachwuchs schläft noch), sogar Wochenendtrips sind problemlos möglich. Es kommt alles wieder @:) .

a+.fisxh


@ Tsunami

Sehe es eher so, dass man schon die ganze Zeit an dem "produziert", was später vielleicht ein Vater oder Mutter werden soll – noch lange, bevor ein Kind das Licht der Welt erblickt. Ein Kind oder Baby verändert einen Menschen nicht wirklich.

Nein, natürlich nicht. Aber solange sie kein Kind haben, sind ihre Fehler höchstens für sie selber relevant. Wenn aber das Kind einmal da ist, wirken sie sich zwangsläufig irgendwie auf das abhängige Kind aus (natürlich nicht zwangsläufig in dramatischer oder überhaupt negativer Form).

@ Frosta

Echt? Ist das so? Ich habe selbst zwei Kinder – und ja, man macht "Fehler", es kommt nur darauf an, wie gravierend diese sind.

Ich glaub, "gravierend" ist in diesem Zusammenhang schwer festzustellen.

Davon, ein Leben zu zerstören, mag ich nicht sprechen; im Gegenteil, meine Kinder lieben mich.

Das eine schließt das andere nicht aus, wobei ich damit natürlich nicht auf euch anspiele.

Klar sanktioniere ich, aber ich meine hier nicht Prügel, sondern z.B. Sandmännchenverbot – und ich meine, davon ist wohl noch kein Kind kaputt gegangen, oder was meinst du?

So etwas meine ich nicht. Ich dachte dabei weniger an akute Fehlentscheidungen als an charakterliche Eigenschaften der Eltern, mit denen sie selber sich vielleicht eingerichtet haben, die sich aber durchaus negativ auf ein Kind auswirken können. Ich z.B. wäre meinem Kind ein schreckliches Vorbild. Was es von mir lernen würde – ohne, dass ich ihm as verbal oder anderswie vermitteln muss, einfach weil ich so bin – wäre u.a. dass die Welt ein schrecklicher Ort voller Feinde ist, vor denen man auf der Hut sein muss. Ich könnte mich noch so bemühen, meinem Kind Selbstsicherheit und Weltoffenheit anzuerziehen, ich glaube, gegen diesen Charakterzug und den Eindruck, den diese meine mir eigene Haltung auf ein Kind machen wird, käme ich nicht an.

Auch würde mein/unser Kind wahrscheinlich Konfliktlösungsstrategien von mir/uns lernen, die ihm mehr Probleme machen als helfen. Auch hier sind meiner Meinung nach der bewussten Beeinflussung Grenzen gesetzt, ich handle nun einmal so, wie ich bin und gerade einem kleinen Kind kann man schlecht vermitteln: Mama macht das zwar (unbewusst) immer so, aber eigentlich solltest Du das anders machen.

Gerade als kleines Kind inhaliert man doch geradezu die Stimmung/Weltsicht/Lebenshaltung seiner Eltern und hat noch keinen Filter. Deshalb sollte man sich als angehende Eltern sehr kritisch betrachten und sich fragen: wünsche ich irgendjemandem, sich etwas von mir abzugucken?

s^chnec ke198x5


@ a.fish

:)=

*unterschreib*

Man kann ein Kind auch aus Liebe zu ihm (oder nennt es Verantwortungsgefühl) NICHT in die Welt setzen.

S^ibnn0est.ätxer


Ich z.B. wäre meinem Kind ein schreckliches Vorbild. Was es von mir lernen würde – ohne, dass ich ihm as verbal oder anderswie vermitteln muss, einfach weil ich so bin – wäre u.a. dass die Welt ein schrecklicher Ort voller Feinde ist, vor denen man auf der Hut sein muss. Ich könnte mich noch so bemühen, meinem Kind Selbstsicherheit und Weltoffenheit anzuerziehen, ich glaube, gegen diesen Charakterzug und den Eindruck, den diese meine mir eigene Haltung auf ein Kind machen wird, käme ich nicht an.

Ich glaube, ein gutes Vorbild sein wird überschätzt. Manche Kinder von Alki-Eltern werden selbst Alkis, manche absolute Antialkoholiker.

Meine Eltern sind unerschütterliche, lebensfrohe, sauber/ordentliche Optimisten mit Workaholic-Tendenzen. Ich bin eine melancholisch-pessimistische, faule Chaotensau ;-)

ab.fTisxh


Sinnestäter, das ist ja woh offensichtlich eine reine Schutzfunktion Deiner Seele. Unerschütterliche Optimisten. %:|

Nein, also, ich bin auch nicht wie meine Mutter, aber rückblickend denke ich schon, dass ich die Tochter meiner Mutter bin. Versteht man das? ":/

S|etzEexn6


Die Frau sollte sich fragen, ob sie sich mit dem Kind nur selbst verwirklichen will oder auch bedenkt, dass sie ein Leben verwirklicht. Ein Kind sollte bedingungslose Zuneigung um seinetwillen erfahren und keine Projektionsfläche für Gefühle darstellen, die man einfach gerne empfinden will.

Kurzgefasst: Bin ich bereit und in der Lage, auch ein Kind zu lieben, das vielleicht ganz anders ist als ich es erwarte?

STinnesstätexr


Versteht man das?

Ja :)z

s~chnecckeR198x5


Meine nette Mutter hat mir ihre tolle Borderline-Störung vererbt, von daher bin ich wohl auch "Die Tochter meiner Mutter". Ganz ehrlich: ich würde nicht noch einmal geboren werden wollen :°( Und ich habe das Gefühl, dass diese generationsübergreifende Schieflage nur dadurch unterbrochen werden kann, wenn ich mich nicht fortpflanze.

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