» »

Was sollte man bedenken, bevor man sich für Kinder entscheidet?

a%.fixsh


Und ich habe das Gefühl, dass diese generationsübergreifende Schieflage nur dadurch unterbrochen werden kann, wenn ich mich nicht fortpflanze.

Mh, tut mir leid. Würdest Du denn Kinder haben wollen? Ich habe zum Glück keinen Kinderwunsch, daher ist es für mich kein besonderer Verzicht. Ich denke nämlich auch, dass ich unser Erbgut besser nicht weitergeben sollte.

S5etzxen6


Hat nicht jede Generation ihr Manko?

Und wären wir nicht längst ausgestorben, wenn alle zu viel Angst vor der Weitergabe ihrer vermeintlich schlechten Gene hätten?

In meiner Familie gibt es einen ganzen Haufen psychisch Kranker, unter anderem auch solche, die deswegen seit Jahrzehnten in Heimen leben. Mit ziemlicher Sicherheit werde ich einmal wieder Depressionen bekommen, was bei mehr als 6 Suiziden in meinen 3 Vorgängergenerationen sehr wahrscheinlich ist. Ich hatte auch schon Depressionen.

Dennoch traue ich mir das liebevolle Großziehen eines Kindes durchaus zu. Und ich liebe beispielsweise meine Mutter auch sehr, so krank sie auch ist.

Man sollte sich vor der Geburt eines Kindes fragen: Kann ich lieben? Kann ich beständig lieben?

Kommt man (wie bei dem hier genannten Beispiel einer bipolaren Störung) allerdings zu dem Fazit, dass man eben das nicht kann, dann verstehe ich, wenn man kein Kind bekommen möchte.

a}.8fisxh


Und wären wir nicht längst ausgestorben, wenn alle zu viel Angst vor der Weitergabe ihrer vermeintlich schlechten Gene hätten?

Und? Als würde das Weiterbestehen der Menschheit irgendeine Rolle bei der persönlichen Entscheidung für oder gegen ein Kind spielen. Tut mir leid, ist nicht böse gemeint, aber das ist doch immer nur so ein Pseudo-Argument.

Kann ich lieben? Kann ich beständig lieben?

Ich glaube nicht, dass Liebe genug ist. Wirklich nicht. Man kann alles gut meinen, aber es gut wird, hat man manchmal nicht in der Hand.

Soet2zexn6


Als würde das Weiterbestehen der Menschheit irgendeine Rolle bei der persönlichen Entscheidung für oder gegen ein Kind spielen.

Habe ich das gesagt? Ich würde sogar so weit gehen, dass es überhaupt keine Rolle spielt, ob die Menschheit weiter bestehen sollte. Ich habe lediglich als Rückblick gesagt, dass es scheinbar bisher nicht allzu häufig zu solchen Fragen kam – oder die fehlenden Verhütungsmittel waren schuld und der Trieb größer als das Hinterfragen des Nutzens der eigenen Gene.

Ich glaube nicht, dass Liebe genug ist.

Genug ist es auch nicht. Aber es ist doch ein entscheidender Faktor. Denn aus dieser Liebe heraus resultiert ein großes Bemühen, das dann (sofern man nicht in einem Entwicklungsland und wenig handlungsfähig lebt) dafür sorgt, dass man dem Kind einiges ermöglichen kann.

SEinngestäNter


Ganz ehrlich: ich würde nicht noch einmal geboren werden wollen

Geht mir genauso. Und, basierend darauf daß ich glaube, daß die Ursache von psychischen Störungen zu wenigstens 50% in den Genen liegt, kann ich das

dass diese generationsübergreifende Schieflage nur dadurch unterbrochen werden kann, wenn ich mich nicht fortpflanze

auch gut nachvollziehen. Eugenik darf man ja heute nicht mehr sagen, aber ich finde das recht spannend.

Was aber überhaupt nicht ins Bild paßt: Meine Familie. Ziemlich groß (Familie von Vater 4 Kinder, von Mutter 7 Kinder), also haufenweise Onkel und Tanten mit noch mehr Cousins und Cousinen. Und aufällig dabei ist: Die Elterngeneration sind durchweg Monumente psychischer Stabilität. Die haut nichts um. Meine Generation hingegen...da hat die Hälfte davon eine offizielle ICD-Meise.

Ein Zuchtprogramm für glückliche Kinder, so einfach scheint es also nicht zu sein...

S0etzPen6


Ganz ehrlich: ich würde nicht noch einmal geboren werden wollen

Mag sein, dass mir da meine postdepressive Religiösität in die Quere kommt, aber: Ich finde, dass das ein grauenvoller Satz ist!

IjgnaWlinxa


Ich denke, man sollte einfach vorher wissen, ob man wirklich bereit ist.

Bin ich bereit, die Discobesuche/Kneipenbesuche , was auch immer, am Wochenende zu streichen bzw auf ein Minimum zu reduzieren?

Bin ich bereit, auf Freizeit zu verzichten?

Bin ich bereit, in meinem Haushalt eine Person mehr zu versorgen (finanziell/nervlich)?

Bin ich bereit, weniger zu verdienen und dafür mehr auszugeben?

Habe ich einen finanziellen Puffer?

Bin ich bereit meine Karriere erstmal auf Eis zu legen?

Bin ich bereit 24 Stunden für MEIN (nein, nicht Omas, Tantes ect) Kind da zu sein? (Und es nicht an besagte Personen ständig abzutreten? ..kenne ich aus dem Bekanntenkreis leider nur zu gut und finde ich schlichtweg induskutabel.)

Bin ich bereit, die Verantwortung für ein Wesen zu übernehmen, das ALLES noch lernen muss? Habe ich die Geduld, es zu erziehen, es zu lieben und gut zu behandeln, auch wenn es nervt und ich 5 Tage nicht richtig schlafen konnte?

ebicho<ern9chen


Ein interessanter Thread!

Aber, genau diese Saetze sind nicht tragbar fuer mich. Auch waeren sie niemals tragbar fuer meine Eltern gewesen.

Bin ich bereit, auf Freizeit zu verzichten?

Da ich selbst nie einen Kinderwunsch hatte, kann ich nur nur fuer meine formidablen Eltern sprechen.Freizeit haben sie sich immer genommen. Als Kinder haben wir nie den Eindruck uebermittelt bekommen, sie haetten fuer uns auf etwas verzichten muessen.

Welch Horror fuer ein Kind, wenn es dieses zu verstehen bekommt.

Bin ich bereit, weniger zu verdienen und dafür mehr auszugeben?

Meine Mutter haette nie Kinder bekommen, haette sie weniger verdient. Sie hat immer gearbeitet.

Bin ich bereit meine Karriere erstmal auf Eis zu legen?

Auch hier, wegen Kinderwunsch haben weder mein Vater noch meine Mutter die Karriere auf ein Eis legen muessen.

Und es nicht an besagte Personen ständig abzutreten? ..kenne ich aus dem Bekanntenkreis leider nur zu gut und finde ich schlichtweg induskutabel.)

Hier haettest Du eine Grundsatzdiskussion mit meinen Eltern die Dich nass aussehen lassen wuerde. :-D

Ich kann nur hoffen, wenn man einen Kinderwunsch hat, diese Aussagen den Kindern niemals unter zu fuehren, wenn es denn doch stimmt, auf all dies verzichten zu muessen. Ach wie Aufopferungsvoll doch die Mutterrolle ist.

Wer Eltern werden moechte und Liebe zu geben hat fuer ein Kind, der wird Eltern,und wer nicht Liebe zurueckverlangt von den Kindern. Ich habe Eltern, die einen Orden verdient haetten, aber ich empfinde nicht die sogenannte Liebe zu ihnen. Ich empfinde Dankbarkeit, aufrichtigen Respekt und Achtung, aus mir den Menschen gemacht zu haben zu 50 Prozent, der ich heute bin.Die anderen 50 Prozent bin ich selbst und habe mich selbst gemacht.

Was ich auch verstehen moechte, warum Frauen darauf vorbereiten. Zu Kindern haben wollen gehoeren Vater und Mutter; wer hier mit den Hormonen der Frau kommt, der sollte mir diese Hormone bitte erklaeren. Ich bin weiblich, weiblicher geht es es nicht. Diese "Kinderhormone" haben mich noch nie um den Schlaf gebracht.

erichjoernmchexn


Sinnestaeter

:-D :-D

Die haut nichts um. Meine Generation hingegen...da hat die Hälfte davon eine offizielle ICD-Meise.

Die verwoehnte Generation. ]:D

s-chn!exc{ke19D8x5


Mh, tut mir leid. Würdest Du denn Kinder haben wollen? Ich habe zum Glück keinen Kinderwunsch, daher ist es für mich kein besonderer Verzicht. Ich denke nämlich auch, dass ich unser Erbgut besser nicht weitergeben sollte.

Sagen wir mal so: Der Gedanke an Kinderlosigkeit ist schon in sehr jungem Alter (10+, grob geschätzt) entstanden, also hab ich Kinder als notwendigen Bestandteil meines Lebens nie eingeplant... ich hoffe, man versteht die komische Formulierung irgendwie ;-)

Kann ich lieben? Kann ich beständig lieben?

Jetzt mal im Speziellen zu mir: Borderline ist in erster Linie eine Beziehungsstörung, die in der frühkindlichen Phase hauptsächlich ausgeprägt wird. Daher ist es mit der Beständigkeit... hm... nicht immer leicht. Zum Beispiel gerade jetzt, wo ich wieder schwer depressiv bin... hab meine ganze Kindheit in Angst und Schrecken verbracht, dass meine Mutter sich suizidalisiert :-/

Im Allgemeinen bin ich der Auffassung, dass es nicht um das Lieben-Können an sich geht. Meine Mutter hat mich sicher immer geliebt, aber sie hat mir immer das Gefühl vermittelt, dass sie mich liebt, obwohl ich so bin wie ich bin. Das, was ich unter Liebe verstehe, ist jemanden lieben, weil er so ist, wie er ist. Auch die doofen Macken, die schlechten Angewohnheiten... immerhin sind sie Teil des Gesamtpaketes "Mensch, den ich liebe".

Ein Zuchtprogramm für glückliche Kinder, so einfach scheint es also nicht zu sein...

Gott bewahre, das wär ja schrecklich! *lach* Aber so die Grundpfeiler des eigenen Lebens sollte man schon geregelt haben, bevor man sich fortpflanzt und noch mehr Mandys und Kevins in die Welt setzt. ]:D

Leider sind auch meine Tanten / Onkels mütterlicherseits und meine 5 Geschwister ziemlich meschugge oder "angeschlagen" und ich darf mir jetzt teilweise ansehen, wie sich der Trend bei meinen Nichten und Neffen fortsetzt :(v :°(

Ganz ehrlich: ich würde nicht noch einmal geboren werden wollen

Mag sein, dass mir da meine postdepressive Religiösität in die Quere kommt, aber: Ich finde, dass das ein grauenvoller Satz ist!

Rational betrachtet: Warum das? Ist jemand anderes besser in der Lage meine Lebensqualität einzuschätzen, als ich selbst? ":/

Oder sollte ich meinen Eltern für den trivialen Zeugungsakt an sich dankbar sein?

Schwieriges, aber interessantes Thema :)D

d=anapex87


Ich habe diesen Faden gestern schon gelesen und mir ist in dem Zusammenhang eines aufgefallen als ich meine Tochter gefüttert habe. Als ich letztes Jahr um diese Zeit schwanger war haben mich alle vor den vielen Schwierigkeiten gewarnt und das mein Leben sich in nichts auflösen würde. All das was in diesem Faden schon genannt wurde und noch viel mehr wurde mir immer wieder vor Augen gehalten. Ich hatte ehrlich gesagt am Ende ziemlich Angst.

Nun erlebe ich es und kann natürlich sagen das bestimmte Dinge wahr sind, es ist schwer mal raus zu kommen wenn man noch stillt. Andere Dinge haben sich als absolute Horrorgeschichten entpuppt die wohl viel damit zu tun haben das unsere Gesellschaft sich irgendwie den entspannten Umgang mit Kindern abgewöhnt hat. Dazu gehört das Schlafen, der Mythos keinen Sex mehr zu haben und einiges mehr.

Was aber so gut wie niemand im Vorfeld erwähnt hat ist der unglaubliche Spaß den ich jeden Tag aufs neue mit meinem Kind habe und das obwohl es mich selbstverstädnlich auch immer wieder mal nervt. Niemand hat mir erzählt das ich vor Lachen Bauchschmerzen haben werde wenn dieses kleine Wesen mit großem Ernst die Rassel von links nach rechts rollt, niemand hat erwähnt das einem das Herz aufgehen wird wenn man angestrahlt wird und das nicht nur beim ersten Mal sondern immer und immer wieder. Es wäre auch schön gewesen wenn mir jemand gesagt hätte das ich mich darauf freuen kann das ich vor Stolz platzen werde wenn das Kind sich das erste Mal dreht, den Kopf alleine heben kann oder lacht. Wieso spricht niemand davon das die Kinder ihre Stimme erproben in dem sie singen oftmals ewig lang auf einen vokal (öööööööröröööööö) und das man die ganze Zeit lachen muss weil sie dabei so ernst guckt als würde sie Psalmen rezitiert?

Wieviele Wunder ich in den letzten Monaten sehen durfte kann ich gar nicht beschreiben und wieviel Schönheit in dieser Welt sie mir gezeigt hat. Jede Blume ist eine Sensation, Regentropfen eine aufregende Show und der Wind erweckt ein Maisfeld so zum Leben das es eine halbe Stunde lang bewundert werden kann.

a.fish hat das eine große Thema genannt das ICH erwähnen würde: Wenn du ein Kind bekommst trägst du eine riesen Verantwortung! Doch ich würde noch etwas dazu sagen: Wenn aber jeder Fehler gleich seelenvernichtend wäre, wäre die Menschheit ausgestorben, also nur Mut. Man muss bereit sein Verantwortung zu übernehmen undzwar auch für die Fehler die man ohne Zweifel machen wird, aber wenn man das ist eröffnet ein Kind einem eine neue Welt in der es ganz viel zu entdecken gibt und ganz ganz viele Möglichkeiten dazu zulernen.

m1ari/e_c0hrOisxtin


danae87:

:)^ @:) x:)

S~idnnes tätexr


eichoernchen

Die verwoehnte Generation. ]:D

:-D Lach nicht, ich glaube das ist kein unwesentlicher Faktor.

Meine Elterngeneration kannten als Kinder noch echten Mangel, bekamen zuhause und in der Schule mit dem Rohrstock auf Finger und Hintern, mußten körperlich arbeiten, und lebten zu dritt in einem Kinderzimmer. Dann wurden sie größer, die Zustände wurden besser, Wirtschaftswunder, eigenes Auto, eigenes Haus...summa summarum: Zuerst war es mies, dann wurde es immer besser. Und verinnerlicht dabei haben sie: Wenn ich etwas tue, erreiche ich etwas.

Meine Generation ist nie hungrig ins Bett, Prügel gab es keine, höchstens mal einen Klaps auf den Hintern. Für die Leistung, wenigstens die Hausaufgaben zu machen bevor man zu spielen anfing, gab es Weihnachten, Ostern und Geburtstag haufenweise Geschenke. Jeder hatte sein eigenes Zimmer, und "im Haushalt mithelfen" war keine Normalität, sondern eine Strafe für besonders ungehöriges Betragen.

Dann kam die Schule (wie doof, man muß Dinge tun, auf die man keine Lust hat), und passend zum Schulabschluß der langsame, wirtschaftliche Abschwung, der bis heute anhält. Nichts von wegen wer-viel-tut-der-viel-bekommt, es kann leicht passieren, daß man sich abstrampelt und keinen Millimeter vorwärtskommt. Da verfällt man leicht in die Denke, daß alles nur schlechter werden kann. Meine Eltern haben gekämpft um aufzusteigen, ich kämpfe, um nicht abzusteigen.

Ich denke mir jedesmal meinen Teil, wenn ich Sätze lese wie "Mein Kind soll es einmal besser haben als ich" oder "Ich will meinem Kind etwas bieten können"...ich glaube nicht, daß das uneingeschränkt gut ist.

Ich glaube, die Psyche funktioniert ähnlich wie das Immunsystem – man muß sie fordern. Und ein Kind muß auch mal Dreck fressen. Wenn es nur sagrotanbehandelte Gegenstände anfasst, bekommt es später Allergien gegen Dreck.

ac.fiRsxh


Ich denke, der weit wesentlichere Faktor dürfte die Erforschung und Anerkennung psychischer Erkrankungen sein. In einem anderen Thread hat jemand ganz passend geschrieben: Früher hatten die Menschen keinen Krebs. Sie sind einfach daran gestorben.

Genauso ist es meiner Ansicht auch mit psychischen Erkrankungen. Früher hatten sie Leute keine Depressionen, sie haben einfach still gelitten, getrunken oder sich umgebracht. Schau Dir mal an, wieviele alte Herren alkoholkrank sind. Hör Dir an, was ältere Frauen über ihr Leben sagen – die waren zum großen Teil nicht unbeschwert und glücklich. Das wurde nur nicht als behebenswerter Zustand angesehen, sondern als normal. Da musste man eben durch oder man hats halt nicht gepackt. Bei meinen Großeltern, den Großeltern meines Mannes und den Eltern meines Mannes steht in mehr als einem Totenschein Suizid.

SqinPnestä}tefr


Bei meinen Großeltern, den Großeltern meines Mannes und den Eltern meines Mannes steht in mehr als einem Totenschein Suizid.

Da hast du natürlich einen ganz anderen Background als ich. Ich kenne, außerhalb meiner Familie, kaum alte Damen oder Herren – also kennen im Sinne von "mehr als Hallo und Tschüß sagen", deshalb kann ich dazu nicht viel sagen.

Ich finde es nur seltsam...wenn es z.B Depressionen im selben Umfang gab wie heute, dann war entweder die damalige "Therapie" (Alkohol und freiverkäufliche Medikamente, die heute auf der BTM-Liste sind) im Vergleich zur heutigen erstaunlich wirkungsvoll, oder die Menschen leidensfähiger, also in gewisser Hinsicht doch psychisch stabiler. Und die Suizidrate sinkt nur einen Bruchteil so schnell wie die Depressionsrate steigt.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Psychologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH