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Medizinstudium doch zu hart?!

ARchyullis hat die Diskussion gestartet


Halli Hallo *:)

Na wie soll ich denn nun beginnen(ich hoffe ich bin im richtigen Forum)

Unswar,mein Freund studiert seit Winter2010 ( nun anfang 3. semester) Medizin.

Anfangss wer es eine sehr sehr grosse Herausforderung für ihn,weg von Zuhause(Hamburg nach Marburg) in einer fremden Stadt,ganz alleine ..bla bla.

Er hat sich aufgerappelt,zusammengefasst und hat es durchgezogen.das erste semster hat er mühelos hingekriegt,alle klausuren prüfungen vorlesungen ect geschhafft.doch ab dem 2. semester(wo er mich kennengelernt hat)ist er total "eingestürtzt" er ist äußerst demotiviert,kann sich schwer aufrappeln um zu lernen,er sagt mir stehts hilflos " ich lerne FALSCH!ich habe immernoch nicht die richtige Lernmethode für mich gefunden...ich kann nicht mehr " er ist in mindestens 3 Klausuren durchfallen,die er im 3 Semester nachholen muss..doch sogar für die nachholenden Prüfungen hat er keine Kraft und keine Zeit mehr.Er hat momentan seine 10 wöchige Semesterferien komplett durchgearbeitet(Krankenhaus,3-Monatiges Pflichtpraktikum für Mediziner).

Momentan kann er nicht mehr und denkt nur noch ans abbrechen und ans Ersatzstudium bzw. Jurastudium.Es tut mir äußerst weh , ich kann nicht immer mehr mitschauen wie er drann zerbrichst.er ist eine sehr zielstrebige Person mit Intelligenz und alles drumm und drann! Ich weiss dass es definitiv nicht daran liegt das er faul ist NEIN ganz im gegenteil...aber ihm muss geholfen werden.Nun suche ich für ihn einen passenden Studienberater ob er will oder nicht! Nur im Internet habe ich wirklich nichts gefunden....sollte ich denn überhaupt ein termin für ihn machen,oder wo sollte er denn sich am besten hilfe holen.

vielen dank für die antworten.

P.s( studienort-Marburg; wohnsitz Hamburg)

Antworten
A.ch;yllxis


OH MEIN GOOTT MEINE RECHTSCHREIBFEHLER

*Anfangs WAR es eine sehr sehr grosse...*

nhebelwamndmlerxin


Hmm. Schwierige Situation.

Wenn er selbst einsieht, dass er Hilfe braucht, dann könnte er zur Psychosozialen Beratung in der Uni gehen, falls es die in MR gibt, die helfen auch bei solchen Fällen, in denen gerade "unklar" ist, ob das Studium das Richtige ist, etc. Sonst könnte er auch erstmal zur Studienberatung gehen (, wenn die kompentent ist).

Generell denke ich, dass DU ihm keinen Termin bei irgendwem machen solltest, das müsste er schon selbst tun, weil keinem geholfen ist, wenn er aus Zwang irgendwo hingeht.

er ist in mindestens 3 Klausuren durchfallen,die er im 3 Semester nachholen muss..

das hier halte ich eigentlich nicht so unbedingt für ein Problem. Jeder hat mal nen Hänger, schätze ich, aber

das hier:

doch sogar für die nachholenden Prüfungen hat er keine Kraft und keine Zeit mehr

hört sich nicht gut an.

Du solltest wohl nochmal versuchen, mit ihm drüber zu reden.

Ich denke aber vom Stressfaktor her wird das Studium nicht unbedingt leichter – aber vielleicht kann da mal ein Medi was zu sagen, falls einer hier ist.

A0chXyllxis


nebenwandlerin vielen dank für deine antwort...Ne er hat klar und deutlich zugegeben das einfach der Beruf Arzt , nichts für ihn ist.Er möchte EIGENTLICH gerne Jura studieren :(ich finde es nur soo schadeh..ich werde ihm aufjedenfall die Termine nicht machen,ich werde ihm dass raussuchen da er MOMENTAN überhaupt nicht die Zeit dafür hat.

PleeK!lxee


Dein Freund sollte sich in der Tat gründlich beraten lassen, denn er scheint sich noch nicht sicher zu sein. Entweder er ist ausgebrannnt und müde, versucht aber trotzdem so viel wie möglich vom Pensum zu schaffen und macht auch das Praktikum. Das spräche für Medizin/Arzt als Berufswunsch und Interessengebiet.

Andererseits sagst du dass Jura eigentlich sein Wunschstudium ist. Wenn das so ist, dann kann er doch einfach Medizin abbrechen und sich neu oriëntieren? Dann muss er sich doch nicht mehr so reinhängen?

Die Entscheidung sollte er für sich machen, jetzt hängt er zwischen den Stühlen, da bleiben Motivation, Energie und Lust aufs Lernen schon mal auf der Strecke.

BgiVenzeMajxa89


Schau mal hier: [[http://www.uni-marburg.de/studium/beratung]]

Das sind die Beratungsstellen seiner Uni, am besten macht er da mal nen Termin, vielleicht können die ihm ja weiterhelfen. Würde als erstes entweder die Studienfachberatung oder die Psychotherapeutische Beratungsstelle auf der verlinkten Internetseite ausprobieren.

A7moQxyllixn


Hallo Achyllis

jeder hat mal einen Durchhänger. Aber für mich hört es sich so an, als ob dein Freund grundsätzlich lieber Jura als Medizin studieren möchte. Vielleicht solltest du speziell über diesen Punkt nochmal mit ihm reden.

Dein Freund sollte sich auch überlegen, wie er mit dem Druck umgeht, wenn die richtig großen Prüfungen des Medizinstudiums anstehen wie z.B. das Physikum. Es wäre schade wenn dein Freund etwas studiert, was er eigentlich gar nicht möchte, denn aus eigener Erfahrung (weil ich selbst Medizin studiert habe) kann ich dir sagen, dass man für den Beruf Arzt 100 % hinter dem Berufswunsch stehen sollte. Also natürlich gefällt einem nicht immer alles an dem Beruf, aber ich meine damit er sollte auch wirklich Arzt werden wollen und nicht lieber ein Rechtsanwalt , wenn du verstehst was ich meine ;-) Denn dann wäre ein Jurastudium für ihn die bessere Wahl.

lg und alles Gute für deinen Freund @:)

Ajchy^llis


VIELEN VIELEN DANK FÜR DIE TOLLEN ANTWORTEN!!DANKESCHÖN :-D @:)

Peeklee , du hast durchaus recht! Eine Hilfe benötigt er dringend!!!!!und dabei möchte ich ihm unterstützen,seine Eltern sind natürlich dagegen dass er sein Studium abbricht und seine Schwester( studiert ebenfalls Medizin) unterstützt ihn überhaupt nicht!

Zwar ist es für mich auch ganz schrecklich mit anzuschauen,wie er sein Medizinstudium abbricht.,da ich ebenfalls unbedingt später(Zahn)medizin studieren möchte , aber zwingen könnnen und DÜRFEN wir ihn nicht ...

BieneMaja89

**** vielen dank für dein superlink!komischerweise habe ich keine derartige Seite im Internet gefunden ,weder für Hamburg noch in Marburg ,dankeschön!

*Motivation, Energie und Lust * Genau um das geht es die ganze Zeit!! Seine Eltern und ich haben halt nur die Befürchtung dass er momentan einen "Durchhänger" hat,und in sein "Gefühlschaos" gestürzt ist..

Amoxyllin Ich kann wirklich nicht einschätzen ob es wirklich ein Durchhänger ist oder nicht.Er selbst ist schonmal garnicht in der Lage.Auf die Antwort ,was mit ihm denn jetzt momentan so genau los sei ,sagt er selbst verdutzt " weiss ich nicht" ..

Die wichtigsten Fächer wie Anatomie Biochemie Physiologie bereiten ihm viele Probleme. Er sagt ,dass er immernoch nicht die richtige "Lernmethode" für sich gefunden hat.

In Physiologie Histologie (ich hoffe ich habe es richtig geschrieben,wir fragen mal diesmal nicht Google ;-D ) UND Anatomie ist er im letzten Semester durchgefallen.Und ich bezweifle,ob er das beim zweiten Anlauf denn überhaupt noch schafft :(

Sbhi^moxne


Jetzt unabhängig von der Studienberatung sollte er sich erstmal wirklich sicher sein, dass er medizin studieren möchte.

Ist er dies so kann ich für meinen Teil nur sagen, dass es nunmal nicht all zu ungewöhnlich ist in den ersten beiden Semestern mal in 1-2 Klausuren durch zu fallen – ist auch schon Leuten passiert die das oder ein ähnliches Studium nachher amd Ende mit summa cum laude abgeschlossen haben. Was er allerdings lernen sollte und zwra noch vor dem lernen lernen ist wie er mit Druck umgeht...

Ansonsten besteht ja im übrigen auch die Möglichkeit, dass er ein Urlaubssemester einlegt oder sich ein Semester nur auf eseine Nachholklausuren konzentiert (keine Kurse belegt) und vielleicht gleichzeitig noch ein Praktikum macht oder aber halt berufsnah jobbt.

Dann hat er mal eine Zeit lang nicht den bisherien Unistress, es sieht im Lebenslauf nicht all zu schlecht aus und er hat eine Möglichkeit sich eine nicht unerhebliche Summe nebenher zu verdienen (jenachdem was er halt macht...).

nAajana{gut


.Ne er hat klar und deutlich zugegeben das einfach der Beruf Arzt , nichts für ihn ist.Er möchte EIGENTLICH gerne Jura studieren

Dann sollte er genau das tun. Jedes Studium ist zu schwer, wenn man sich dafür nicht motivieren kann, weil man eigentlich etwas anderes tun will.

Vermutlich hängt er so durch, weil er im Zwiespalt zwischen den Erwartungen seiner Familie und seinen eigenen Wünschen steckt? Da muss er durch – je schneller, desto besser. Noch kann er vielleicht sogar fürs Wintersemester umsteigen, dann verliert er nicht noch zusätzlich Zeit.

S>unfmlvowexr_73


Letztlich sind zwei Aspekte relevant:

1. Ist es das FACH an sich?

2. Oder das Lernpensum? Denn Jura ist ebenfalls lern- & examenstechnisch knallhart.

Da gibt es Studienfächer, die weniger extrem sind, was Lernen und Prüfungen angeht.

Sollte er also grundsätzlich Lernprobleme haben... Schwierigkeiten, die neue Stoffmenge zu bewältigen: Dann ist ein Abbruch auch keine Lösung, weil das Grundproblem bleibt. Studium ist halt nicht Schule. Ich erinnere mich lebhaft an mein Grundstudium, wo ein Halbjahr Bio in einer Vorlesung abgehandelt wurde. Und wenn er einen Medizin-Platz bekommen hat, hat er vermutlich ein richtig gutes Abi gehabt. War also gewohnt, alles schnell und problemlos und ziemlich vollständig zu lernen. Das ist im Studium anders – und in Medizin muss man halt auf den Punkt viel lernen und dennoch auch auf Lücke setzen. Das bringt eine Menge Verunsicherung – und würde auch durch einen Studiengangswechsel nicht besser.

Wenn er aber (nach Praktikum etc.) fest davon überzeugt ist, dass es eher am Fach liegt: Dann soll er sich über Wechselmöglichkeiten informieren.

Eine Freundin von mir hat das Physikum nur mit einem Jahr Pause und Therapie gepackt – und ist jetzt aber tolle Ärztin kurz vor ihrem Facharztabschluss. Sie musste halt auch mit der Stoffmenge und ihren Ansprüche und Ängsten erstmal klarkommen.

Weiterer Anlaufpunkt: [[http://www.uni-marburg.de/fb04/ag-klin/pam]]

A@moxy$llxin


Tja, Physiologie, Anatomie Histologie sind sehr lernaufwendige Fächer. Der Stoff ist wirklich immens und man muss immer am Ball bleiben um ihn zu bewältigen, aber es ist machbar.

Naja, ich hoffe ihr findet bald den richtigen Weg.

Tiestxrale


wenn man Arzt ist, ob mit oder ohne dr-titel, hat man tausend möglichkeiten, als arzt muß man nicht unbedingt in einer klinik arbeiten bzw direkt mit menschen,

man kann zb in ein labor gehen und laboratoriumsmedizin machen oder transfusionsmedizin, oder beim gesundheitsamt arbeiten, man kann auch arbeitsmedizin machen oder in die forschung gehen....

sag das mal deinem freund, das er nicht unbedingt in einem krankenhaus den typischen arztjob machen muß, wenn er weis, wie viele möglichkeiten er später hat, evtl motiviert ihn das dann...

R\oiEherss4e


Bin für Reißleine ziehen, und Studienfachwechsel.

Die *hüstel* nur Medizinerinnen, die ich kannte, brannten alle für ihr Fach, und haben sich bis zum Physikum nicht hingeschleppt, sondern hätten die enorme Stoff-Fülle auch anders nicht geschafft. Sie haben alle geklagt, aber es sinngemäß "aus Liebe zum Fach durchgezogen". Und da gab es andere, krassere Wechsel als von HH nach Marburg (ehrlich gesagt – gähn. Was bilden sich die Hamburger nur ein? Anyway...)

Es scheint mir, Dein Freund sollte schleunigst die Studienberatung aufsuchen, und sich ein neues/anderes Fach suchen. Oder die Eier haben, sich aufrappeln und es durchziehen.

Es wird bei Medizin keinen Mittelweg geben.

n)egbelwaRndl$erixn


Er möchte EIGENTLICH gerne Jura studieren

Wenn er sich da sicher ist, sehe ich, so wie die anderen hier, keine andere Lösung als Medizin aufzuhören und Jura anzufangen. Weil eben jedes Studium nicht oder nur schwer zu bewältigen erscheint, wenn es ohne eigene Motivation angefangen wird, wie najanagut schon schrieb.

Dennoch oder gerade deswegen denk ich, dass eine Beratung erstmal zielführend wär. Und dann sollte er sich gut überlegen, wo und als was er sich später sieht.

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