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Was ist ein Kind seiner Mutter schuldig?

L$onulisianxa


Monika

Wenn du das weißt, was ist so schlimm daran, sich kurz zu bedanken? Ich glaube, dass es auch um die Beachtung geht dabei.

Normalerweise ist es mir ein Bedürfnis, mich für Dinge zu bedanken. Aber ich vermeide jedes Telefonat mit ihr, weil es mich unglaublich strapaziert und ich mich hinterher völlig alle fühle.

Außerdem ist es nervenschonend, wenn man auf die eine oder andere Marotte eingeht.

Das tue ich auch, z.B. bei den Schwiegereltern, mit denen ich recht gut auskomme. Aber ihre "Marotten" sind eben immer Schläge auf blaue Flecken, die ich eh schon habe. Und so was macht mich auch aggressiv. Weil es eben wehtut.

Moody:

Auf der einen Seite beklagst du dich, wie sie mit dir umgeht, auf der anderen Seite lässt du so mit dir umgehen. Fang an zu leben – ohne deine Mutter.

Das ist richtig - dazu gehören immer zwei. Nur: Soll ich ihr jetzt (sie rutscht gerade in eine heftige Krise, sie kann ihre eigene Endlichhkeit angesichts des Todes ihres Bruders nicht mehr verdrängen) eben mal am Telefon sagen: "Ich komm mit all dem nicht mehr zurecht, ich will dich nie mehr wiedersehen?" Wenn sie sich dann was antun würde, könnte ich nicht eben mal sagen, das ist nicht meine Schuld.

M,ornika6x5


Wenn sie sich dann was antun würde, könnte ich nicht eben mal sagen, das ist nicht meine Schuld.

Das sehe ich anders. Meine Mutter hat mir mal ähnliches angedroht. Aber das war letztlich nur ein Erpressungsversuch, ich habe ihr gesagt, dass sie es selbst entscheiden muss, sie sei erwachsen und entscheidet über ihr eigenes Leben und ihren Tod, falls sie diesen vorzieht. Sie hat mir NIE mehr damit gedroht. Und ich habe das auch echt so gemeint, hätte sie wirklich Selbstmord begangen, hätte ich auch keine Schuldgefühle gehabt.

Das Problem mit deiner Mutter kannst nur du selbst lösen und zwar in dem Sinne, dass du dich innerlich abkoppelst, dich nicht mehr verletzen und treffen lässt. Die Telefonate sind deshalb so anstrengend für dich, weil sie die Macht hat (die du ihr gibst) dich aufzuwühlen. Ich sage das aus einer Distanz heraus, denn mir ging es genauso und eines schönen Tages hatte sie die Macht nicht mehr. Heute könnte sie echt sagen, was immer sie wollte (und manchmal auch tut :-D ), es könnte mich gar nicht mehr treffen. Das Ergebnis ist eine gewisse wohlwollende Gleichgültigkeit, die ich früher nie besaß. Allerdings ist mir dieser komplette Abnabelungsprozess erst gelungen, als sie einfach älter wurde, meine Mutter war bei meiner Geburt schon fast 40. Ich war selbst fast in dem Alter, als mir das allmählich gelang. Wie gesagt, der Schlüssel liegt in dir selbst.

JLuicy CLou;tuRrge


Warum schenkt sie Sachen und verhält sich dann so?

Um Dir ein schlechtes Gewissen zu machen.

Woher wollt ihr dass denn wissen? Keiner kennt die Mutter der TE!

Sich für ein Geschenk zu bedanken, ist doch wirklich das Mindeste. Man hört die Geschichte hier ja nun nur sehr einseitig, und mich würde mal die Meinung ihrer Mutter interessieren. Diese scheint ja nicht zu wissen wie ihre Tochter von ihr denkt/schreibt .........

TE, ich will dir ja nicht zu nahe treten, aber ich dachte mir beim lesen oft "die arme Frau" (also deine Mutter).

Was zwischen euch wirklich vorgefallen ist, und wer jetzt nun "die Böse" ist, können wir hier alle nicht beurteilen. Das wissen nur deine Mutter und du.

L?ou.isiaxna


Sich für ein Geschenk zu bedanken, ist doch wirklich das Mindeste.

Ich habe mich bedankt - bereits im voraus. Jedes Telefonat ist für mich Quälerei und Überwindung. Daher habe ich mich um ein Extra-Telefonat gedrückt.

TE, ich will dir ja nicht zu nahe treten, aber ich dachte mir beim lesen oft "die arme Frau" (also deine Mutter).

Wie ich bereits geschrieben habe, sie tut mir auch manchmal leid, aber sie macht es sich selbst schwer - und das liegt nicht an mir sondern daran, dass sie mich nicht akzeptieren kann. Wenn sie keine Rücksicht auf mich nimmt und nicht einmal zu merken scheint, wie sie Grenzen übertritt, dann wird mir der Kontakt zuviel. Sie greift an, ich verteidige mich, danach geht es beiden schlecht. Dass ich ihn nach wie vor halte, ist wohl ein Gemisch aus Mitleid und schlechtem Gewissen. Wobei ich leider auch dann zu einem schlechtem Gewissen neige, wenn ich es nicht müsste (was mir oft gesagt wird).

Ganz sicher hört man hier nur eine Seite. Aber interessanterweise habe ich ein viel besseres Verhältnis zu meiner Schwiegermutter, und es war schon fast grotesk, dass mich meine Schwiegereltern bei einem gemeinsamen Kaffeetrinken vor meiner eigenen Mutter in Schutz genommen haben, als sie wieder anfing mich zu attackieren. Mein Mann kann sich mittlerweile kaum noch beherrschen, wenn er sie am Telefon herumschreien hört.

Und ansonsten, Juicy Couture: Du machst mir, wenn ich Deine Zeilen lese, einen sehr authoritären und rabiaten Eindruck. Da dies ein offenes Forum ist, kannst Du natürlich Deine Meinung kundtun wie alle anderen, nur habe ich nicht den Eindruck, als dass Du wirklich verstanden hast, um was es hier geht.

M!on>ika6x5


Louisiana

Sie greift an, ich verteidige mich, danach geht es beiden schlecht.

Versuch mal, dich NICHT zu verteidigen. Klingt vielleicht jetzt für dich unverständlich, aber da ist der Punkt. Gib dem, was sie sagt, nicht das Gewicht, dich zu treffen, dann brauchst du dich nicht verteidigen. Das wird ganz viel verändern.

KHMooxdy


Das ist richtig – dazu gehören immer zwei. Nur: Soll ich ihr jetzt (sie rutscht gerade in eine heftige Krise, sie kann ihre eigene Endlichhkeit angesichts des Todes ihres Bruders nicht mehr verdrängen) eben mal am Telefon sagen: "Ich komm mit all dem nicht mehr zurecht, ich will dich nie mehr wiedersehen?" Wenn sie sich dann was antun würde, könnte ich nicht eben mal sagen, das ist nicht meine Schuld.

Der richtige Zeitpunkt wird nie kommen. Du musst dir überlegen, wie sehr du unter deiner Mutter leidest und anstatt dich selbst zu bemitleiden und dich über sie zu beklagen, die Konsequenzen ziehen. Wie gesagt, deine Mutter kannst du nicht ändern und es ist mehr als unfair von ihr, dich für ihr Leben verantwortlich zu machen, im Sinne von Selbstmorddrohungen und anderen moralischen Erpressungen. Du musst dir überlegen, in wie weit du dein Leben von ihr beeinflussen lassen möchtest. Und es muss nicht gleich so melodramatisch sein. Kein Kontakt mehr. Schlage ihr eine Pause vor. Komm erst mal zu dir.

Überlege wer du bist, was du willst und was du dir in Zukunft nicht mehr gefallen lassen möchtest.

KfMoBo!dxy


Juicy Couture

TE, ich will dir ja nicht zu nahe treten, aber ich dachte mir beim lesen oft "die arme Frau" (also deine Mutter).

Du dachtest, "die arme Frau" als du gelesen hast, dass sie der TE mit Selbstmord droht, wenn sie sich nicht besser, anders kümmert?

cehatxtie


ganz erhlich finde deine mutter heftig.

wenn jmd pflegebedürftig ist gibts so pflegestufen womit man einen teil des heimes bezahlen kann und den anderen kann man zb von der rente der betreffenden person nehmen. so kenn ich das.

und kann nur zu gut verstehen das du keinen kontakt willst.

H9albUnNd~Halb


Zuersteinmal: Ich kann es sooo gut nachfühlen. Unsere Mütter scheinen irgendein selbes Gen zu haben.

Und warum beschimpft sie mich so, lässt keine Gelegenheit aus mich spüren zu lassen, wie wenig sie von mir hält und wie "verkehrt" ich bin – um dann zu beklagen, dass ich nicht zu ihrem Geburtstag komme oder sie zu uns einlade?

Ich kenne das zu gut. Und kann Dir nur raten: Such Dir mal einen fähigen Therapeuten, der Dir die Augen öffnet für das, was da abläuft.

Du zerbrichst Dir den Kopf darüber, wie Du es richtig machen kannst. Aber es gibt kein richtig, denn es geht ihr nur darum sich an Dir auszulassen. Und solange Du Dich bemühst und ihr zeigst wie wichtig Dir das ist, wird sich Dich an diesem Punkt erwischen und auf Dir herumtrampeln.

Gerade das Thema mit den Geschenken kenne ich zu gut. Ich habe mir mal die Mühe gemacht was Schönes (mein Freundeskreis bestätigte mir dies) für meine Mutter zu basteln. Ich hab sofort um die Ohren gehauen bekommen, dass ich wohl noch nicht mal ein bisschen Geld für sie übrig hätte.

Das Jahr drauf hab ich was gekauft. Ich wurde angemotzt, dass ich wohl nicht mehr Energie aufwänden wollte als nur mal in den Laden zu gehen.

Es ist unmöglich es recht zu machen. Ich schenke ihr noch was, weil man das so tut. Ich gehe nicht davon aus, dass es ihr gefällt und erwarte keinen Dank. Vielmehr mach ich mich mittlerweile darüber lustig, welche Gemeinheit sie sich wieder einfallen lässt, warum das Geschenk diesmal total daneben ist.

Auch das mit den Selbstmorddrohungen kenne ich zu gut. Es ist die reinste Erpressung und den Schuh zieh ich mir schon lange nicht mehr an. Ich bin irgendwann dazu übergegangen ihr Vorschläge zu machen, wie es am effektisten geht. Das hat ziemlich schnell dazu geführt, dass ich mir diesen Scheiß nicht mehr anhören muss. Und sie lebt nach Jahren immer noch.

Sollte sie irgendwann pflegebedürftig werden, kann ich ihr dabei ganz sicher nicht helfen. Ich ekele mich ja jetzt schon, wenn sie mich berührt. Das muss und soll dann jemand anders machen. Sie wird es mir garantiert vorwerfen. Aber ich kann bei ihr nur den Kontakt halten, wenn ich eine bestimmte (ziemlich große) Distanz wahre. Wird die unterschritten, bin ich weg... und schaffe ich das nicht, dann geht es mir so wie Dir. Ich bin dann ein psychisches Wrack für mehrere Tage. Zum Wohlgefallen meiner Mutter. Wenn ich fertig bin, dann fühlt sie sich sichtlich wohl.

Das A und O ist ihr gegenüber keine Schwachpunkte zu zeigen. Findet sie einen, haut sie knallhart sofort zu.

Daher habe ich nur Kontakt, wenn ich gut drauf bin und mit dem ganzen rational umgehen kann. Ich habe mir selber übrigens ganze klare Grenzen gesetzt bis wohin ich Gespräche führe und wann sie aufhören. Es gibt Themen, über die rede ich mit ihr nicht. Am Telefon lege ich dann nach einer Vorwarnung einfach auf. Bin ich bei ihr (sie darf mich nicht besuchen, weil ich ihr dann ausgeliefert bin), dann gehe ich einfach wortlos.

Anschreien lasse ich mich schon gar nicht mehr. Das habe ich über viele Jahre gehabt – da ist das Fass einfach komplett voll.

Meine Mutter ist übrigens auch in einem Alter, in dem der Tod aktuell wird. Trotzdem zieh ich mir den Schuh für ihr Lebensglück verantwortlich zu sein nicht mehr an. Auch jetzt liegt es an ihr, was sie aus dem Rest ihres Lebens macht. Genauso wie all die Jahre zuvor. Und wenn sie den als eine verbitterte, hasserfüllte Frau verbringen möchte, dann soll sie doch.

Wie schon gesagt: Das habe ich mir alles jahrelange erarbeitet und ohne eine wirklich tolle Therapeutin wäre ich nie soweit gekommen. Übrigens finde ich es beachtlich, dass Du trotz dieser Erfahrungen eine schöne Beziehung führen kannst. Das habe ich leider nicht geschafft und werde ich auch nicht mehr.

k[amGikaze


Louisiana

Wenn ich Deine Zeilen so lese, habe ich auch ein wenig Mitleid mit Deiner Mutter. Du bist alles, was sie noch hat, sie kämpft um Dich auf ihre Art und will, dass sie Dir wichtig und teuer ist. Natürlich ist da eure Vorgeschichte, nämlich Deine Kindheit und der umstand, dass ihr beide immer wieder aninandergeratet: Sie will zu dir hin, Du stößt sie weg und sie reagiert – wahrscheinlich wie so oft, wenn ich an das Mobbingbeispiel denke – mit Wut, hinter der sich ihre Hilflosigkeit verbirgt.

Ich denke nicht, dass Du Dich zu einem besseren Verhältnis zwingen kannst. Daher auch mein Mitleid mit Deiner Mutter. Sie wird damit leben müssen, dass euer Verhältnis distanziert bleibt und Du dich eigentlich nur noch aus einem letzten Pflichtgefühl um sie kümmerst.

LlouiJsiana


Eigentlich wollte ich mich hier nicht mehr äußern, weil ich mich einerseits schon schuldig fühle, dass ich überhaupt was über die Beziehung schreibe und ich andererseits nicht noch mitleidverstärkende "Faktoren" hören möchte.

Die arme Frau. Ja, sie tut mir leid. Ehrlich. Sie tut mir leid, dass sie eine Tochter hat, die, kaum dass sie auf eigenen Füssen steht, ein zunehmend schlechtes Verhältnis entwickelt und sich zunehmend distanziert und auf Schläge unter die Gürtellinie mit eben solchen reagiert, weil es eine Frage der "Ehre" ist, sich nichts gefallen zu lassen. Was ich übrigens von ihr gelernt habe. Verlierer sind schwach, und Schwäche ist verachtenswert.

Das hat sie mir eingepflanzt und ich hatte teilweise Selbstmordfantasien, wenn ich mal irgendwo im Job unter die Räder gekommen bin. Ich hatte gleichzeitig eine riesige Angst, weil ich das drückende Gefühl hatte, mich vernichten zu müssen, weil ich mich bei Schwäche für lebensunwürdig hielt.

Ihr verdanke ich einerseits die Beißhemmung gegenüber anderen, und gleichzeitig die Totalabwertung von Verlierern. Vielleicht kann jemand nachvollziehen, was für ein Dilemma das in einem anrichtet. Eines von beiden wäre schon schlimm, kommt aber gar nicht so selten vor, aber die beiden Gegensätze in mir sind furchtbar. Ich kämpfe mit dem Kopf gegen beides an, aber das Gefühl ist im Fall aller Fälle ja eh schneller.

Und zumindest bei ihr habe ich keine Hemmungen mich rabiat zu wehren. Sie beklagt ja auch, dass ich nur ihr gegenüber so bin. Ja, sie tut mir einerseits leid, weil es auch Gründe geben muss, warum sie so ist. Andererseits wird mein Mitleid auch wieder aufgewogen, wenn sie gezielt Schwachpunkte bei mir sucht und darin herumstochert. Wenn sie es denn mal geschafft hat, mich zum Weinen (was für mich sehr demütigend ist) zu bringen, war sie zufrieden und wurde freundlich, was sich ekelhaft anfühlt, weil es nicht etwa Mitgefühl war sondern weil sie dann wusste, dass ich ja doch noch was für sie empfinde. Aber ehrlich, ist das nicht krank, auf diese Art und Weise seine Sehnsüchte nach Anerkennung zu befriedigen? Und daher macht Distanz sie auch verrückt. Je zurückweisender ich bin, desto aggressiver wird sie. Aber lasse ich sie näher, verfällt sie wieder in ihr Muster und stochert in Wunden und Schwachstellen herum, damit ich endlich endlich endlich einsehe, dass ich "verkehrt" bin.

Ich weiß, dass man mit Güte und Freundlichkeit bei aggressiven Menschen mehr erreicht, aber dafür muss man in seiner Seele auch halbwegs heil sein.

@ HalbundHalb:

Vielen Dank für Deinen Beitrag, er hat ich wirklich sehr berührt. Therapien hatte ich schon, aber meine Mutter hat ganze Arbeit geleistet, das konnte die Therapeutin nicht ausbügeln, nur mir die Augen öffnen, die Gefühle von Schuld sind immer noch da.

Dass Deine Mutter auf Geschenke so böse reagiert, verstehe ich nicht. Was hat sie denn erwartet? Meine freute sich immer, weil ich sehr kreativ bin und meine Geschenke sie erfreut haben, wohl auch, weil sie dann endlich mal stolz auf ihre Tochter sein konnte. Wenn ich Du wäre, würde ich ihr nichts mehr schenken, weil (ich weiß, das klingt blöd, fühlt sich für mich aber so an) das Geschenk das nicht verdient hat, schließlich steckt ja auch ein Stück von Dir darin.

Auf subtile Drohungen, dass sie sich ja gleich aufhängen kann, wenn dies das oder jenes, reagiere ich nicht mit Vorschlägen – das würde ich auch bei keinem anderen tun – sondern ich sage, das ist Deine Entscheidung. Seitdem ist auch Ruhe, bislang zumindest.

Dass Du einen Ekel hast, wenn sie Dich berührt, dieses Gefühl kenne ich auch, und mir war das auch peinlich, so zu empfinden, weil normal ist das nicht.

Das was Du schreibst klingt jedenfalls wirklich schlimm, schlimmer als bei mir. Wenn man sich überlegt, wie es normal sein sollte… Das macht einen schon sehr traurig. Wenn ich die Eltern meines Mannes sehe, sie lassen ihm viel Raum, machen ihr eigenes Ding und mischen sich auch nicht ungefragt irgendwo ein. Ich komme daher ganz gut mit ihnen aus, ich erinnere mich auch noch, wie mal meine Mutter zu mir meinte, sie würden mich nur mögen, weil ich die Frau ihres Sohnes war. Zugegeben, der Treffer saß und macht mir heute noch immer zu schaffen, weil irgendwas in meinem Hirn sagt: Wer sagt dir, dass es nicht so ist? Du bist ein schwieriger Mensch, eigentlich kann man dich nicht mögen....

Es tut mir auch sehr leid, dass Du keine schöne Beziehung hast, ich weiß ja nicht, wie alt Du bist, aber ich möchte Dir da Mut machen. Ich bin auch sehr froh, so glücklich verheiratet zu sein, mein Mann ist auch nach 12 Jahren noch verrückt nach mir, was ich manchmal selbst nicht verstehe, weil ich wohl auch kein sehr einfacher Mensch bin. Dennoch ist er der einzige Mensch, dem ich seine Liebe mir gegenüber glauben kann :)^

wuhite/ maxgic


Ich habe zwei sehr kurze kanppe Tipps für dich, die in abgeschwächter Form bei mir funktioniert haben. (meine geschichte ist nicht so schlimm wie deine, aber die Tipps meiner Therapeutin könnten bei dir evtl. kurzfritigen Erfolg bringen)

1. Telefonate sofort beenden wenn sie unangenehm werden. Sage. "Ich möchte nicht so von dir behandelt werden, wenn du so weiterredet lege ich auf. Ich liebe dich. " und dann *klick*

Jedesmal wenn sie so anfängt. wirklich jedesmal.

2. Falls irgendwie möglich: Wenn du die Geldgeschenke von ihr bekommt, leg sie beiseite. Du hast ja geschrieben das ihr nich tviel geld habt. Aber falls es möglich ist, mach es.

Wenn sie darauf rumhackt, schick das geld postwendend zurück.

Schreib einen zettel dazu. "Ich liebe dich, aber meine Liebe kann man nicht kaufen"

Das mit dem "Ich liebe Dich" hatl folgende Bewandnis. FALLS deine Mutter wirklich den Kotakt abbricht oder sich was antut oder oder oder. Man sollte nie mit bösen Worten auseinander gehen.

Ansonsten hat das auflegen oder Geld zurückschicken, den Sinn, dass sie einfach keinee Bühne mehr für ihr verhalten hat, Sie wird abgeblockt und kann ihren Frust u.ä, nicht mehr loswerden. entweder sie sieht es ein oder irgendwas ändert sich in eurer Beziehung.

Falls es dich interessiert.

bei mir war das mit meinem Vater so. er hat dauernd auf meinem Lebensgefährten rumgehackt und ihn vor mir schlecht gemacht. Das ging soweit, dass er sich von mir wegen der sache getrennt hat. Wir haben und dann wiede rzuammen gefunden und ich habe die Bremse gezogen (mit Hilfe einer Therpeutin)

ich habe meinem Vater bei meinen Besuchen gesagt

"Redest du schlecht über xxx, dann stehe ich auf und gehe soofrt"

Ich hab das echt ein paar MOnate lang durchgezogen. Irgendwann wurde es weniger. Es war nicht einfach, baer es hat etwas in der Beziehung zwischen meinem Vate rund mir zum positiven Verändert. er hat mehr Respekt vor mir und ich weniger Angst vor ihm. :)^

H2albUIndHxalb


@ Louisiana

Ich finde nicht, dass es bei mir erheblich heftiger ist als bei Dir. Ich drücke es nur heftiger aus und bin eben nicht mehr in der Phase, dass ich mir den Schuh anziehe.

Im Grunde geht es immer nur um eines: Sie versuchen mit allen Mitteln die Aufmerksamkeit auf sich zu halten. Mal "jammernd", mal aggressiv, mal über Umwege – das Ziel ist aber immer das selbe. Sie selbst sind mit ihrem Leben unzufrieden und übertragen es auf einen, der sich dafür zur Verfügung stellen "muss" – aus familiären Gründen.

Ich wünsche Dir, dass Du Deine persönlichen Grenzen findest und die auch setzen kannst.

sDed`aOted


Oh Mann diese ganze Scheisse hab ich auch schon durch...

und ich könnte kotzen sry ist aber so...

mich hat meine "Mutter" nach dem Tod meines Vaters nicht nur so scheisse behandelt dass ich noch heute Alpträume davon hab...nein sie hat es nicht einmal eingesehen warum ich keinen Kontakt mehr haben will....dass seit mehr als 7 Jahren ..sie ist sich keiner SChuld bewußt sondern kommt auf die Mitleidsschiene..

sieht nur sich und ihre Position...mit der kann man ohnehin nicht diskutieren...

sie erwartet Dankbarkeit für Ihre Aufopferung....total bescheuert ..

also man ist niemandem zu irgendwas verpflichtet nur sich selbst ....

ToestrUalxe


Meine älteste Tante ist auch so zu Ihren 4 Kindern, sehr Bösartig, distanziert und kaum liebevoll. Vor kurzem habe ich erfahren, das meine Oma(die Mutter meiner Tante) ebenfalls zu all ihren Kindern SEHR distanziert war, es gab nie ein liebes Wort oder umarmungen. Meine Oma hat ihre 12 Kinder immer als Belastung und als zusätzliche Mäuler, die zu stopfen sind, betrachtet. Bei meiner Oma hat sich alle nur um ihren Mann gedreht.

Und was mich total verblüfft hat, ich habe durch eine andere Tante erfahren, das meine Uroma(die Mutter meiner Oma) AUCH so war!

Ich finde es unglaublich, wie sich solche negativen Strukturen über Generationen hinweg vererben....!!!

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